Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder..... - # 6
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Drachenfrau
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Liebe Betty,
dass du zornig bist und du dich fühlst, als sei dein/euer ganzes Leben über den Haufen geworfen, ist sehr verständlich.
Vielleicht fühlst du dich auch betrogen, weil du es lange Zeit nicht von vorn herein gewusst hast. Mir würde es jedenfalls so gehen und es ist auch weder schlecht noch falsch, dass diese Gefühle gerade in dir toben.
Es ist besser, diese rauszulassen, als sie zu deckeln und/oder zu verdrängen - dennoch haben sie einen Haken:
Sie bleiben zerstörerisch und können Situationen auslösen, die alles noch schlimmer machen - bis dann irgendwann der Punkt kommen kann, an dem man anfängt anders zu denken und dann bereut man Worte aus Wut und Enttäuschung, kann dann aber die Zeit nicht mehr zurückdrehen.
Und wie du schon richtig geschrieben hast: was ist mit dir?
Ja, du bist nun in einer neuen Situation und dass diese einen überfordern kann, ist menschlich. Schließlich wirft sie dein ganzes bisheriges Denken über den Haufen.
Das Erkennen, dass es mehr auf der Welt gibt als man kennt, muss man erst annehmen können, manchmal ein Lernprozess und braucht auch seine Zeit.
Aus meinem Mann wird seit Anfang August immer mehr eine Frau und diese, die erst Hormontherapie abgelehnt hat, sucht nun verzweifelt nach einem schnellst möglichen Termin bei einem Endokrinologen.
Die Frage bleibt nun, wie wird die Frau an der Seite des sich verändernden Menschen wieder emotional ausgeglichen und kann sich zufrieden und glücklich fühlen?
Das ist, da kann ich nur für mich sprechen, für mich die Einladung des Lebens gewesen, das meine noch einmal neu zu überdenken und zu sehen, wo ich jetzt stehe und was ich für Bedürfnisse habe, was ich für mich tun möchte und kann.
Wie Anne-Mette richtig schrieb, um wirklich hier besser auf dich eingehen zu können, ist es hilfreicher mehr über dich/euch zu erfahren.
Du findest hier sehr viele Partnerinnen, die ihre eigene unterschiedliche und individuelle Umgangsweise damit haben.
Doch ich kann dir aus meinen Erfahrungen versichern, du wirst einen guten Austausch finden.
Herzliche Grüße,
der Drache Ulla
dass du zornig bist und du dich fühlst, als sei dein/euer ganzes Leben über den Haufen geworfen, ist sehr verständlich.
Vielleicht fühlst du dich auch betrogen, weil du es lange Zeit nicht von vorn herein gewusst hast. Mir würde es jedenfalls so gehen und es ist auch weder schlecht noch falsch, dass diese Gefühle gerade in dir toben.
Es ist besser, diese rauszulassen, als sie zu deckeln und/oder zu verdrängen - dennoch haben sie einen Haken:
Sie bleiben zerstörerisch und können Situationen auslösen, die alles noch schlimmer machen - bis dann irgendwann der Punkt kommen kann, an dem man anfängt anders zu denken und dann bereut man Worte aus Wut und Enttäuschung, kann dann aber die Zeit nicht mehr zurückdrehen.
Und wie du schon richtig geschrieben hast: was ist mit dir?
Ja, du bist nun in einer neuen Situation und dass diese einen überfordern kann, ist menschlich. Schließlich wirft sie dein ganzes bisheriges Denken über den Haufen.
Das Erkennen, dass es mehr auf der Welt gibt als man kennt, muss man erst annehmen können, manchmal ein Lernprozess und braucht auch seine Zeit.
Aus meinem Mann wird seit Anfang August immer mehr eine Frau und diese, die erst Hormontherapie abgelehnt hat, sucht nun verzweifelt nach einem schnellst möglichen Termin bei einem Endokrinologen.
Die Frage bleibt nun, wie wird die Frau an der Seite des sich verändernden Menschen wieder emotional ausgeglichen und kann sich zufrieden und glücklich fühlen?
Das ist, da kann ich nur für mich sprechen, für mich die Einladung des Lebens gewesen, das meine noch einmal neu zu überdenken und zu sehen, wo ich jetzt stehe und was ich für Bedürfnisse habe, was ich für mich tun möchte und kann.
Wie Anne-Mette richtig schrieb, um wirklich hier besser auf dich eingehen zu können, ist es hilfreicher mehr über dich/euch zu erfahren.
Du findest hier sehr viele Partnerinnen, die ihre eigene unterschiedliche und individuelle Umgangsweise damit haben.
Doch ich kann dir aus meinen Erfahrungen versichern, du wirst einen guten Austausch finden.
Herzliche Grüße,
der Drache Ulla
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Olivia
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Hallo Betty,
eine schwierige Situation, ganz sicher. Hier im Forum wurde z.B. unter der Überschrift "Die Belange der Partnerinnen und Familien" auch über viele Aspekte dazu diskutiert. Vielleicht hast Du ja Zeit und Muße, hier mal nachzulesen, es könnte Dir helfen zu verstehen.
Grüße von Olivia
eine schwierige Situation, ganz sicher. Hier im Forum wurde z.B. unter der Überschrift "Die Belange der Partnerinnen und Familien" auch über viele Aspekte dazu diskutiert. Vielleicht hast Du ja Zeit und Muße, hier mal nachzulesen, es könnte Dir helfen zu verstehen.
Grüße von Olivia
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betty
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Wir sind seid 24 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder. Geoutet hat sich mein mann vor ca 6 Jahren. Seitdem reden und reden und reden wir ich habe mir viel durchgelesen in Internet . Es ist eine lange Zeit in der sich nix verändert hat .
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Drachenfrau
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Liebe Betty,
was soll sich denn verändern?
Liebe Grüße, Ulla
was soll sich denn verändern?
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Drachenfrau
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Wie würde die Lösung denn für dich am schönsten aussehen?
Dass er damit aufhört?
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Hallo Betty,
man muss nicht hinnehmen, was einem nicht gut tut.
Man muss nicht tolerant sein.
Man kann auch wütend sein.
Man muss nicht seine Einstellungen ändern.
Man kann aber etwas aus der Situation machen, wenn Du willst. Das ist Deine Entscheidung. Dann wirst Du aber Deine eigene Einstellung hinterfragen müssen. Du schreibst, Du wärest in Deiner Weiblichkeit "beschmutzt". Was heißt denn das ? Wenn Dein Mann etwas macht, was Du auch machst, ist das bei ihm Schmutz und bei Dir Glanz ? Seid Ihr in Konkurrenz ?
Hast Du schon einmal den wahren Grund Deiner Gefühle hinterfragt ? Ist es wirklich das Verhalten Deines Mannes oder kann es auch etwas anderes sein ? Wenn Du von ihm verlangst, dass er sich so verhält, wie DU es willst, was kann er denn dann von Dir erwarten ? Kann es sein, dass Dir die Meinung anderer wichtiger ist, als Dein Mann ?
Nein, Du bist nicht schuld, an seinem Wesen, aber Du hast ihn auch ausgewählt. Und das Thema Trans ist Teil seiner Persönlichkeit. Warum hast Du ihn denn haben wollen ?
Was das Ausgangsthema betrifft, habe ich in meiner jetzigen Beziehung wohl viel Glück gehabt. Es ist auch bei uns nicht immer einfach und versuche, eine Gratwanderung. Voraussetzung war, dass ich von Anfang an mit offenen Karten gespielt habe. Sie ist nicht begeistert, aber mit Sensibilität und Zurückhaltung kann man viel erreichen. Erst mit der Zeit hat es Entwicklungen gegeben, mit denen wir besser mit dem Thema umgehen können. Aber letztlich geht es nicht um Kleidung und Schminke, sondern um die Gefühlswelt der Partnerin und des Partners. Da macht es natürlich auch wenig Sinn, die Gefühlswelt des Anderen zu überfahren. Es ist immer eine Balance zwischen den Bedürfnissen beider. Aber nicht in der Form von "Du musst auf mich Rücksicht nehmen", das wäre kontraproduktiv, sondern in einer selbstgewählten fürsorglichen Pflicht dem Anderen gegenüber, ohne sich selber zu vernachlässigen. Das ist nicht immer einfach.
Es ist aus meiner Sicht problematisch, wenn das Outing erst nach Jahren und Jahrzehnten erfolgt. Es zeugt nicht gerade von Souveränität. Aber es ist nie zu spät dazu, auch wenn es sehr, sehr schwierig zu sein scheint. Aber letztlich betrügt man sich selber um sein Leben. Auch ein Trans*-Leben will gelebt werden. Ist man sonst nicht ein unvollständiger Mensch ? Es tut nicht gut, sich von möglichem toleranten Verhalten seiner Partnerin abhängig zu machen. Ich würde lieber alleine leben wollen. Aber ich habe auch mehrere Beziehungen und viele Jahre gebraucht, bis ich das für mich annehmen konnte. Mein Fazit: es lohnt sich.
man muss nicht hinnehmen, was einem nicht gut tut.
Man muss nicht tolerant sein.
Man kann auch wütend sein.
Man muss nicht seine Einstellungen ändern.
Man kann aber etwas aus der Situation machen, wenn Du willst. Das ist Deine Entscheidung. Dann wirst Du aber Deine eigene Einstellung hinterfragen müssen. Du schreibst, Du wärest in Deiner Weiblichkeit "beschmutzt". Was heißt denn das ? Wenn Dein Mann etwas macht, was Du auch machst, ist das bei ihm Schmutz und bei Dir Glanz ? Seid Ihr in Konkurrenz ?
Hast Du schon einmal den wahren Grund Deiner Gefühle hinterfragt ? Ist es wirklich das Verhalten Deines Mannes oder kann es auch etwas anderes sein ? Wenn Du von ihm verlangst, dass er sich so verhält, wie DU es willst, was kann er denn dann von Dir erwarten ? Kann es sein, dass Dir die Meinung anderer wichtiger ist, als Dein Mann ?
Nein, Du bist nicht schuld, an seinem Wesen, aber Du hast ihn auch ausgewählt. Und das Thema Trans ist Teil seiner Persönlichkeit. Warum hast Du ihn denn haben wollen ?
Was das Ausgangsthema betrifft, habe ich in meiner jetzigen Beziehung wohl viel Glück gehabt. Es ist auch bei uns nicht immer einfach und versuche, eine Gratwanderung. Voraussetzung war, dass ich von Anfang an mit offenen Karten gespielt habe. Sie ist nicht begeistert, aber mit Sensibilität und Zurückhaltung kann man viel erreichen. Erst mit der Zeit hat es Entwicklungen gegeben, mit denen wir besser mit dem Thema umgehen können. Aber letztlich geht es nicht um Kleidung und Schminke, sondern um die Gefühlswelt der Partnerin und des Partners. Da macht es natürlich auch wenig Sinn, die Gefühlswelt des Anderen zu überfahren. Es ist immer eine Balance zwischen den Bedürfnissen beider. Aber nicht in der Form von "Du musst auf mich Rücksicht nehmen", das wäre kontraproduktiv, sondern in einer selbstgewählten fürsorglichen Pflicht dem Anderen gegenüber, ohne sich selber zu vernachlässigen. Das ist nicht immer einfach.
Es ist aus meiner Sicht problematisch, wenn das Outing erst nach Jahren und Jahrzehnten erfolgt. Es zeugt nicht gerade von Souveränität. Aber es ist nie zu spät dazu, auch wenn es sehr, sehr schwierig zu sein scheint. Aber letztlich betrügt man sich selber um sein Leben. Auch ein Trans*-Leben will gelebt werden. Ist man sonst nicht ein unvollständiger Mensch ? Es tut nicht gut, sich von möglichem toleranten Verhalten seiner Partnerin abhängig zu machen. Ich würde lieber alleine leben wollen. Aber ich habe auch mehrere Beziehungen und viele Jahre gebraucht, bis ich das für mich annehmen konnte. Mein Fazit: es lohnt sich.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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betty
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Du sagst, es sind nicht nur Kleider und schminke . Oh doch, das ist das Problem !!!! Ich habe einen mann geheiratet . Wenn ich es vorher gewusst hätte, dann hätte ich ihn niemals geheiratet und mit ihm Kinder in sie Welt gesetzt .
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Anne-Mette
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Moin,
das klingt nicht nach einer Bereitschaft zur Suche nach Lösungsansätzen; schade!
Gruß
Anne-Mette
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Gruß
Anne-Mette
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Theresa-Annalena
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Hallo Betty,
ich kann Dich gut verstehen, sind es doch genau die Reaktionen vor denen
ich mich so sehr fürchte. Doch was hätte Dein Partner zu Beginn Eurer
Beziehung sagen sollen, als er sich selber noch nicht im Klaren über sich
selber war? Mein (!) Erkenntnissprozess verlief entlang meiner Beziehung.
Und ich liebe meine Partnerin und mein Kind über alles. Wärend dieses
Weges baut Man(n) in der Regel ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber
seiner Familie auf und wägt genau ab was er der Beziehung zumuten kann.
Was hättest Du Deiner Meinung nach von ihm erwartet? Das er weiter so
viel Angst um seine Liebsten hat und weiter schweigt? Ich kämpfe jeden
Tag mit dieser Entscheidung. Aber ich weiß, es gibt faktisch nur zwei
Wege für eine Lösung des Problems: Entweder man öffnet sich (irgendwann)
und findet eine Lösung (das kann in einem Konsens enden oder in einer Trennung)
oder man schweigt weiter, dann bleibt man den Rest seines Lebens unglücklich
um aus dem Gefühl der Verantwortung heraus die scheinbar heile Welt der "Anderen"
zu schützen. Man stirbt eines Tages ohne wirklich gelebt zu haben, oder beendet
das Ganze selbstverschuldet(!) weil man meint es gibt keine andere Lösung.
Hättest Du das lieber gewollt? Er hat sich Dir gegenüber geoutet - in diesem
Sinne sei froh darüber (falls Du ihn liebst).
Die Erde dreht sich weiter und ja die Sonne wird wieder aufgehen. Das ist das was
mir immer wieder selbst sage, wenn sich wieder mal die "radikalste" Alternative
in meinen Gedanken breitmacht. Bedenke - sein Outing kann auch eine Art
Selbstschutz gewesen sein. Nicht immer outet sich jemand, nur um ungestört
seinen Weg zu gehen.
Ich stehe noch genau vor der Herausforderung die Dein Partner schon bewältigt hat,
und glaube mir Du machst es mir nicht einfacher.
LG
Tessa.
ich kann Dich gut verstehen, sind es doch genau die Reaktionen vor denen
ich mich so sehr fürchte. Doch was hätte Dein Partner zu Beginn Eurer
Beziehung sagen sollen, als er sich selber noch nicht im Klaren über sich
selber war? Mein (!) Erkenntnissprozess verlief entlang meiner Beziehung.
Und ich liebe meine Partnerin und mein Kind über alles. Wärend dieses
Weges baut Man(n) in der Regel ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber
seiner Familie auf und wägt genau ab was er der Beziehung zumuten kann.
Was hättest Du Deiner Meinung nach von ihm erwartet? Das er weiter so
viel Angst um seine Liebsten hat und weiter schweigt? Ich kämpfe jeden
Tag mit dieser Entscheidung. Aber ich weiß, es gibt faktisch nur zwei
Wege für eine Lösung des Problems: Entweder man öffnet sich (irgendwann)
und findet eine Lösung (das kann in einem Konsens enden oder in einer Trennung)
oder man schweigt weiter, dann bleibt man den Rest seines Lebens unglücklich
um aus dem Gefühl der Verantwortung heraus die scheinbar heile Welt der "Anderen"
zu schützen. Man stirbt eines Tages ohne wirklich gelebt zu haben, oder beendet
das Ganze selbstverschuldet(!) weil man meint es gibt keine andere Lösung.
Hättest Du das lieber gewollt? Er hat sich Dir gegenüber geoutet - in diesem
Sinne sei froh darüber (falls Du ihn liebst).
Die Erde dreht sich weiter und ja die Sonne wird wieder aufgehen. Das ist das was
mir immer wieder selbst sage, wenn sich wieder mal die "radikalste" Alternative
in meinen Gedanken breitmacht. Bedenke - sein Outing kann auch eine Art
Selbstschutz gewesen sein. Nicht immer outet sich jemand, nur um ungestört
seinen Weg zu gehen.
Ich stehe noch genau vor der Herausforderung die Dein Partner schon bewältigt hat,
und glaube mir Du machst es mir nicht einfacher.
LG
Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
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Aubergine
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Hallo Betty,
ehrlich gesagt, kann ich deine Wut und deine Einstellung nicht verstehen, nachdem du schon 6 Jahre Bescheid weißt.
Gut, nicht jeder muss den andern mit seinen Macken und seinen Fehlern akzeptieren, aber dann sollte man einen klaren Strich ziehen und das Leben ohne den Partner weiter leben. Denn eines ist sicher, so wie du bist, machst du nicht nur deinem Mann das Leben zur Hölle sondern auch dir.
Die einzige, die hier eine Lösung für das Problem finden kann bist du, nicht dein Mann. Reden hilft nur, wenn ich für die Argumente meines Gegenüber auch offen bin. Wenn ihr schon 6 Jahre redet, dann ist er offen und du erwartest, dass er etwas ändern. So funktioniert das leider nicht.
TS ist ein langer Entwicklungsprozess und viele Männer würden Anfangs am liebsten vor Scham in den Boden versinken, weil sie absolut nicht verstehen, was da so nach und nach mit Ihnen passiert. Sie wehren sich, verstecken sich und das geht alles eine Zeitlang gut. Bei den einen läuft es so, dass sie es immer verstecken können, dafür aber mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, denn es geht buchstäblich aufs Gemüt. Depressionen, Burnout ja sogar Suizidgefährdung liegen im Bereich des möglichen. Und alles nur, um Rücksicht auf diejenigen zu nehmen, die davon verletzt werden können wie Familie, Freunde, Arbeitskollegen.
Verletzt? Ja was bitteschön wird denn verletzt? Der Mann in Frauenkleidern tut keinem was, er bittet nur um Toleranz, Akzeptanz und Verständnis, vor allem von Seiten seiner Familie, vor allem aber um das Verständnis seiner Frau. Bei den meisten bleiben die Kinder eh außen vor, denn auch Mann möchte die Kinder in keiner weise kompromittiert sehen.
Wenn man mal davon ausgeht, dass es laut Statistik jeder 10. Mann in sich trägt, könnte man es doch auch als eine Besonderheit im positiven Sinne interpretieren.
Ich selbst war fast 25 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet....da wird man verletzt, auch wenn man nicht körperlich angegriffen wird. Andere Frauen suchen Zuflucht im Frauenhaus, weil sie halb tot geschlagen werden und wiederum andere sitzen fast auf der Straße, weil der Mann alles an Spielautomaten und in Wettbüros verspielt. Das sind Situationen, in denen man verletzt werden kann und die Seele schaden nimmt. Da gibt es auch keinerlei Rücksicht auf die Kinder und auf Nachbarn und Freunde wird eh keinen großen Wert gelegt. Man sollte ein bisschen dankbar sein, dass es einem soweit gut geht.
Ich bin jetzt seit 15 Jahren wieder mit einem Mann zusammen, der sich vor 6 Monaten geoutet hat. Das erste Entsetzen kannst du hier https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 51#p142751 nachlesen.
Wenn man im Lebenstrott ist, dann soll bitte nichts kommen, was all das alltägliche verändert. Was aber wenn doch was kommt?
Du solltest eines wissen, dein Mann hat sich das nicht ausgesucht, so wenig, wie du dir eine Krebskrankeheit aussuchen würdest. Du hättest damit aber keine Wahl und genau so geht es deinem Mann.
Wenn du Brustkrebs hättest und dir beide Brüste amputiert werden würden, von deinem Mann würdest du noch immer erwarten dass er zu dir steht, Auch er könnte sagen, ich hab doch eine Frau geheiratet, was soll ich jetzt mit der Gestalt anfangen, die so gar nicht mehr weiblich aussieht?
Verzeih, dass ich es so krass ausdrücke aber ich möchte dir nur klar machen, dass dein Mann keine Wahl hatte. Er hat es sich nicht ausgesucht.
Wenn sich im Leben etwas ändert, beim Partner oder bei sich selbst, sollte man immer versuchen, das Beste daraus zu machen. Das geht aber nur, wenn beide dazu bereit sind, denn dafür ist man eine Partnerschaft eingegangen und auch wenn man nicht verheiratet ist gilt da der Spruch in guten und in schlechten Tagen.
Vielleicht versuchst du mal deinen Blickwinkel etwas zu ändern und deinen Horizont zu erweitern. Es gibt mehr Dinge im Leben und vor allem wichtigere als so etwas banales wie Kleidung, Schminke und Schuhe.
Wenn du mal versuchst deinen Groll zu begraben und dein Herz wieder für den Mann öffnest, den du geheiratet hast und vermutlich immer noch liebst, dann wirst du auch merken, dass er keine Konkurrenz zu dir ist. Er will dir nicht den Rang ablaufen, aber er sucht in dir eine gute Freundin und Gefährtin, die ihn so akzeptiert, wie er das umgekehrt auch macht, denn auch du hast sicher deine Macken und Kanten.
Betty, ich würde dir mal empfehlen dich mit andern auszutauschen, hier im Forum mal das eine oder andere Schicksal zu lesen, vielleicht bist du dann in der Lage mehr Verständnis für deinen Mann aufzubringen. Ihr könntet auch gemeinsam auf unseren Stammtisch nach Mühlacker kommen und wenn du Interesse hast, können wir auch mal ein persönliches Gespräch führen, denn ich wohne gleich bei dir um die Ecke. Dann melde dich per PN
Was ich dir aber auf jeden Fall sagen kann, ich habe auf Grund meiner Toleranz inzwischen eine gute Freundin gewonnen und das Crossdressing hat unser beider Leben um einiges bereichert.
Sollten einige Worte hier etwas hart ausgefallen sein, bitte ich um Nachsicht. Ich möchte dich keinesfalls verletzten oder beleidigen, sondern nur wachrütteln und helfen.
LG Aubergine
ehrlich gesagt, kann ich deine Wut und deine Einstellung nicht verstehen, nachdem du schon 6 Jahre Bescheid weißt.
Gut, nicht jeder muss den andern mit seinen Macken und seinen Fehlern akzeptieren, aber dann sollte man einen klaren Strich ziehen und das Leben ohne den Partner weiter leben. Denn eines ist sicher, so wie du bist, machst du nicht nur deinem Mann das Leben zur Hölle sondern auch dir.
Die einzige, die hier eine Lösung für das Problem finden kann bist du, nicht dein Mann. Reden hilft nur, wenn ich für die Argumente meines Gegenüber auch offen bin. Wenn ihr schon 6 Jahre redet, dann ist er offen und du erwartest, dass er etwas ändern. So funktioniert das leider nicht.
TS ist ein langer Entwicklungsprozess und viele Männer würden Anfangs am liebsten vor Scham in den Boden versinken, weil sie absolut nicht verstehen, was da so nach und nach mit Ihnen passiert. Sie wehren sich, verstecken sich und das geht alles eine Zeitlang gut. Bei den einen läuft es so, dass sie es immer verstecken können, dafür aber mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, denn es geht buchstäblich aufs Gemüt. Depressionen, Burnout ja sogar Suizidgefährdung liegen im Bereich des möglichen. Und alles nur, um Rücksicht auf diejenigen zu nehmen, die davon verletzt werden können wie Familie, Freunde, Arbeitskollegen.
Verletzt? Ja was bitteschön wird denn verletzt? Der Mann in Frauenkleidern tut keinem was, er bittet nur um Toleranz, Akzeptanz und Verständnis, vor allem von Seiten seiner Familie, vor allem aber um das Verständnis seiner Frau. Bei den meisten bleiben die Kinder eh außen vor, denn auch Mann möchte die Kinder in keiner weise kompromittiert sehen.
Wenn man mal davon ausgeht, dass es laut Statistik jeder 10. Mann in sich trägt, könnte man es doch auch als eine Besonderheit im positiven Sinne interpretieren.
Ich selbst war fast 25 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet....da wird man verletzt, auch wenn man nicht körperlich angegriffen wird. Andere Frauen suchen Zuflucht im Frauenhaus, weil sie halb tot geschlagen werden und wiederum andere sitzen fast auf der Straße, weil der Mann alles an Spielautomaten und in Wettbüros verspielt. Das sind Situationen, in denen man verletzt werden kann und die Seele schaden nimmt. Da gibt es auch keinerlei Rücksicht auf die Kinder und auf Nachbarn und Freunde wird eh keinen großen Wert gelegt. Man sollte ein bisschen dankbar sein, dass es einem soweit gut geht.
Ich bin jetzt seit 15 Jahren wieder mit einem Mann zusammen, der sich vor 6 Monaten geoutet hat. Das erste Entsetzen kannst du hier https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 51#p142751 nachlesen.
Wenn man im Lebenstrott ist, dann soll bitte nichts kommen, was all das alltägliche verändert. Was aber wenn doch was kommt?
Du solltest eines wissen, dein Mann hat sich das nicht ausgesucht, so wenig, wie du dir eine Krebskrankeheit aussuchen würdest. Du hättest damit aber keine Wahl und genau so geht es deinem Mann.
Wenn du Brustkrebs hättest und dir beide Brüste amputiert werden würden, von deinem Mann würdest du noch immer erwarten dass er zu dir steht, Auch er könnte sagen, ich hab doch eine Frau geheiratet, was soll ich jetzt mit der Gestalt anfangen, die so gar nicht mehr weiblich aussieht?
Verzeih, dass ich es so krass ausdrücke aber ich möchte dir nur klar machen, dass dein Mann keine Wahl hatte. Er hat es sich nicht ausgesucht.
Wenn sich im Leben etwas ändert, beim Partner oder bei sich selbst, sollte man immer versuchen, das Beste daraus zu machen. Das geht aber nur, wenn beide dazu bereit sind, denn dafür ist man eine Partnerschaft eingegangen und auch wenn man nicht verheiratet ist gilt da der Spruch in guten und in schlechten Tagen.
Vielleicht versuchst du mal deinen Blickwinkel etwas zu ändern und deinen Horizont zu erweitern. Es gibt mehr Dinge im Leben und vor allem wichtigere als so etwas banales wie Kleidung, Schminke und Schuhe.
Wenn du mal versuchst deinen Groll zu begraben und dein Herz wieder für den Mann öffnest, den du geheiratet hast und vermutlich immer noch liebst, dann wirst du auch merken, dass er keine Konkurrenz zu dir ist. Er will dir nicht den Rang ablaufen, aber er sucht in dir eine gute Freundin und Gefährtin, die ihn so akzeptiert, wie er das umgekehrt auch macht, denn auch du hast sicher deine Macken und Kanten.
Betty, ich würde dir mal empfehlen dich mit andern auszutauschen, hier im Forum mal das eine oder andere Schicksal zu lesen, vielleicht bist du dann in der Lage mehr Verständnis für deinen Mann aufzubringen. Ihr könntet auch gemeinsam auf unseren Stammtisch nach Mühlacker kommen und wenn du Interesse hast, können wir auch mal ein persönliches Gespräch führen, denn ich wohne gleich bei dir um die Ecke. Dann melde dich per PN
Was ich dir aber auf jeden Fall sagen kann, ich habe auf Grund meiner Toleranz inzwischen eine gute Freundin gewonnen und das Crossdressing hat unser beider Leben um einiges bereichert.
Sollten einige Worte hier etwas hart ausgefallen sein, bitte ich um Nachsicht. Ich möchte dich keinesfalls verletzten oder beleidigen, sondern nur wachrütteln und helfen.
LG Aubergine
Dir geht's nicht gut? Du fühlst dich mies? So was kommt schnell mal vor.
Geteiltes Leid ist halbes Leid, ich leih dir gern mein Ohr.
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Theresa-Annalena
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Liebe Aubergine,
ich hab ein Tränchen im Auge
.
LG
Tessa.
ich hab ein Tränchen im Auge
LG
Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
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exuserin-2017-01-16
Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Genau diese""" Du sagst, es sind nicht nur Kleider und schminke . Oh doch, das ist das Problem !!!! Ich habe einen mann geheiratet . Wenn ich es vorher gewusst hätte, dann hätte ich ihn niemals geheiratet und mit ihm Kinder in sie Welt gesetzt ."""
Worte höre ich auch jetzt öfters wobei meine Ex von Beginn unserer beziehung von mir wusste sie hätte damals ja schon gehen können.
Wenn Frau sich damit nicht abfinden kann muß man sich trennen ,es gibt genug paare die trennen sich wegen banalerer sachen. Wenns nicht mehr klappt muß man sich halt Trennen. Verbiegen und sich jahrelang quälen ist für keinen der beiden Partner gut dann lieber einen richtigen Schnitt,wenn es auch weh tut.
LG Uta
Worte höre ich auch jetzt öfters wobei meine Ex von Beginn unserer beziehung von mir wusste sie hätte damals ja schon gehen können.
Wenn Frau sich damit nicht abfinden kann muß man sich trennen ,es gibt genug paare die trennen sich wegen banalerer sachen. Wenns nicht mehr klappt muß man sich halt Trennen. Verbiegen und sich jahrelang quälen ist für keinen der beiden Partner gut dann lieber einen richtigen Schnitt,wenn es auch weh tut.
LG Uta
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Ich denke, es ist keine gute Idee, Deinen Mann für Deine Wut verantwortlich zu machen...
Du willst, dass die Welt, resp. Mann, so ist, wie sie für Dich passt ?
Love it, change it or leave it ...
Du kannst es akzeptieren,
Du kannst es ändern (nicht Deinen Mann, aber Deine Einstellungen)
oder Du kannst die Konsequenzen ziehen.
Aber wem nützt es, wenn Du wütend durch die Welt gehst ? Dir nicht, Deinem Mann nicht und Euren Kindern erst Recht nicht.
Du willst, dass die Welt, resp. Mann, so ist, wie sie für Dich passt ?
Love it, change it or leave it ...
Du kannst es akzeptieren,
Du kannst es ändern (nicht Deinen Mann, aber Deine Einstellungen)
oder Du kannst die Konsequenzen ziehen.
Aber wem nützt es, wenn Du wütend durch die Welt gehst ? Dir nicht, Deinem Mann nicht und Euren Kindern erst Recht nicht.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Zu Betty
Ich finde es nicht schön was du über deinen Mann schreibst. Es ist nicht einfach so zu sein, ich selbst habe es Jahre lang unterdrückt und mir hat immer was gefehlt in meinem Leben ich bin oft Depressiv deswegen mache mir Vorwürfe warum das alles so ist, ich habe es vor kurzem selbst erst zugelassen weil ich es nicht mehr ausgehalten habe und ich habe mich vor meiner Frau geoutet und sie versteht es ich habe total viel Glück das ich so eine Frau habe denn ich habe mir sehr schwer getan es ihr zusagen aber hätte ich eine Frau die so über mich denkt wie du über dein Mann, hätte ich lieber geschwiegen und wäre irgendwann daran zerbrochen
Ich bin dankbar so eine wunderbare Frau an meiner seite zu haben.
Ich an deiner stelle würde mir mal überlegen ob du deinen Mann wirklich liebst, denn er wird immer innerlich der gleiche sein, den du geheiratet hast da ändert das äußere nichts daran.
Ich finde es nicht schön was du über deinen Mann schreibst. Es ist nicht einfach so zu sein, ich selbst habe es Jahre lang unterdrückt und mir hat immer was gefehlt in meinem Leben ich bin oft Depressiv deswegen mache mir Vorwürfe warum das alles so ist, ich habe es vor kurzem selbst erst zugelassen weil ich es nicht mehr ausgehalten habe und ich habe mich vor meiner Frau geoutet und sie versteht es ich habe total viel Glück das ich so eine Frau habe denn ich habe mir sehr schwer getan es ihr zusagen aber hätte ich eine Frau die so über mich denkt wie du über dein Mann, hätte ich lieber geschwiegen und wäre irgendwann daran zerbrochen
Ich bin dankbar so eine wunderbare Frau an meiner seite zu haben.
Ich an deiner stelle würde mir mal überlegen ob du deinen Mann wirklich liebst, denn er wird immer innerlich der gleiche sein, den du geheiratet hast da ändert das äußere nichts daran.
Sei nie zu Feige etwas zu tun, was dein Leben verändern würde, denn es könnte deine größte Chance sein