Frau eines Mannes mit weiblicher Seite
Frau eines Mannes mit weiblicher Seite - # 5

Intersexuelle Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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Anne-Mette
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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 61 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 6. Dez 2018, 12:49

Moin,

der Vergleich mit dem "Schnäuzer" hinkt nicht, glaube ich.
Es gibt Menschen, die nicht auffallen wollen, sie wollen sich möglichst in der Öffentlichkeit bewegen, ohne dass sie fragende Blicke oder sogar noch harte Worte treffen:
"wer/was ist denn das? - Das ist doch wohl nicht normal, so eine(r) käme mir nicht über die Schwelle!"
Sie wollen auch nicht in "Mithaftung" genommen werden, wenn jemand wissen will: "... was ist denn mit Deiner Frau/Deinem Mann los?"

Ich finde gut, wenn Paare einen Modus finden, weiter zusammen zu bleiben.
Trotzdem müssen wir uns mit den Ängsten - und auch einer gewissen "Lebensbequemlichkeit" von PartnerInnen auseinandersetzen.

Gruß
Anne-Mette

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 62 im Thema

Beitrag von Queeny 1957 » Do 6. Dez 2018, 13:06

Liebe Anne-Mette,

ich glaube, Du hast mich in meinem Beitrag an Maria etwas missverstanden. Sie möchte doch Bio-Frau bleiben und daher stellt sich die Frage des Schnäuzers für sie nicht.
Was die Ängste und "Bequemlichkeiten" der Partnerinnen anbelangt, so ist eine Auseinandersetzung darüber völlig legitim und auch notwendig. Ein dauerhaftes Misstrauen halte ich dagegen aber für gefährlich und der Ehe oder Beziehung absolut nicht dienlich. Wenn das Vertrauen zu Bruch geht, hat ein Weiterführen eines gemeinsamen Lebens in meinen Augen wenig Sinn, da es der Grundstock dafür ist.

Liebe Grüße

Marion )))(:
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sbsr
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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 63 im Thema

Beitrag von sbsr » Do 6. Dez 2018, 13:24

M.L. hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 10:54
Ich bat ihn darüber nachzudenken, ob er es akzeptieren könnte, wenn ich mit Schnauzer unterwegs wäre.
Hallo Maria,

jetzt muss ich mich doch mal zu Wort melden. Eigentlich wollte ich mich zurück halten, weil mir sonst wegen meiner ziemlich missglückten Ehe wieder Groll als Motivation vorgehalten wird.

Entfernst Du den Damenbart wirklich nur für Deinen Mann? Oder vielleicht weil Du Dich selbst damit nicht wohl fühlen würdest.

Zunächst muss ich auch Dir meinen aufrichtigen Respekt aussprechen, dass Du bereit bist Dich überhaupt mit dem Thema auseinander zu setzen. Und ich kann Deine Situation und auch Deine Ablehnung (so gut es von der anderen Seite aus geht) nachvollziehen.

Trotzdem fällt mir bei Dir ein bekanntes Muster auf. Das betrifft die so oft gelesene was-wäre-wenn Frage. Wie würde mein Mann reagieren, wenn ich mir einen Bart anklebe und ein Paar Socken in die Hose stopfe. Das spricht für mich eine relativ deutliche Sprache, auf was hier Männer bzw. ihre Unterscheidungsmerkmale im Gegensatz zu Frauen reduziert werden. Bart und Dödel in der Hose. Doch in Wirklichkeit gehört da viel viel mehr dazu. Den Bart ab zu rasieren und den Dödel zwischen die Pobacken klemmen macht einen Mann noch lange nicht zur Trans*frau, ein Rock übrigens auch nicht.

Was ich damit sagen will, oder vielleicht wäre es an dieser Stelle am geschicktesten, auf Julas Frauenbrief zu verweisen, nur weil Dein Mann Gefallen an Damenbekleidung hat, oder auch hin und wieder eine Perücke aufsetzen und sich schminken möchte, heißt das noch lange nicht, dass er nicht mehr Dein Mann sein kann oder möchte. Es liegt an Dir, ihm das zu ermöglichen.

Meine Frau wollte mich in vollem Ernst zum Arzt schicken, ich solle doch nach "Tabletten dagegen" fragen. Nur ganz so einfach ist es halt nicht. Wenn es das wäre, oder wir einfach wieder ganz Mann sein könnten (wie Du schreibst), viele von uns würden es mit Sicherheit tun.

Ich bitte Dich daher für Deinen Mann und für Dich, und weil es mir selbst Hoffnung geben würde zu sehen, dass es funktionieren kann, versucht gemeinsam herauszufinden, was er eigentlich möchte. Dann kannst Du ihm Kompromissvorschläge machen, unter welchen Bedingungen Du Dir einen gemeinsamen Weg vorstellen könntest. Zu spät ist es erst, wenn die Kluft zwischen den beiden gangbaren wegen so groß ist, dass keiner von beiden einen Schritt auf den anderen zu gehen kann, ohne den Abgrund hinab zu stürzen.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Anne-Mette
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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 64 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 6. Dez 2018, 13:25

Moin,

Bartwuchs hat nicht unbedingt etwas mit "bio" zu tun. Es gibt durchaus Frauen, die sich auch als Frauen sehen und bezeichnen, "weibliche Geschlechtsorgane" haben und trotzdem einen Bart wachsen lassen(können).

Es ist die Frage, wie wir das "Misstrauen" verstehen können und sollen.
Vertrauen bedeutet nicht unbedingt, dass man mit jeder Veränderung gut leben kann.
Natürlich: ich hoffe es für die Paare, dass die Beziehungen "die weibliche Seite des Mannes" aushalten - oder sogar, wie es auch vorkommt, als bereichernd empfinden.

Gruß
Anne-Mette

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 65 im Thema

Beitrag von evacampelli » Do 6. Dez 2018, 14:13

Servus zusammen,
ich denke wir sollten uns darüber klar sein, dass wir von unseren Partnerinnen im Moment des Outings unglaublich viel abverlangen. Das Thema steht für uns, aber nicht für sie, meist lange und intensiv auf der Agenda.

Die erwähnte "was wäre wenn" Frage ist doch die natürlichste Reaktion, die auf jeden Fall zu erwarten ist.
Sie drückt die Erwartung aus, dass wir uns bitte mal in die Situation der Partnerin versetzen sollen.

Wir beschäftigen uns viel mit den Facetten zwischen Mann und Frau. Ja, aber das tut die Partnerin eben nicht und ist daher überrumpelt plötzlich genau damit persönlich konfrontiert zu werden.

Im besten Fall, Ihr berichtet ja selber auch davon, wird die Beziehung breiter, tiefer und um einige Erfahrungen reicher. Andere berichten von gescheiterten Partnerschaften. Dazwischen gibt es dann wieder alle Farben: von dunkelgrau bis ganz hell.

Aber eigentlich hab ich eine ganz andere Frage an die Forumsgemeinde:
Haltet Ihr denn die Option, für einen CD/TV wohlgemerkt, sich nicht zu Outen für verwerflich?
Ich meine, es gäbe auch für diese Entscheidung nachvollziehbare und vertretbare Gründe.
Meine subjektive Wahrnehmung speziell hier ist die, dass die meisten früher oder später den Schritt gemacht haben. Stimmt das überhaupt? Oder gibt es viele schweigende Mitglieder hier die sich aufgrund der Mehrheitsmeinung nur nicht trauen zu sagen: Ich habe dieses Geheimnis vor meiner Frau weil....

Und was wäre dieses ...weil?

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 66 im Thema

Beitrag von Selienne » Do 6. Dez 2018, 14:18

Heyho,

ohne jetzt die "Was ist Gender"-Diskussion weiter anstoßen zu wollen, mal die Erklärung von einer Partnerin.
sbsr hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 13:24
Trotzdem fällt mir bei Dir ein bekanntes Muster auf. Das betrifft die so oft gelesene was-wäre-wenn Frage. Wie würde mein Mann reagieren, wenn ich mir einen Bart anklebe und ein Paar Socken in die Hose stopfe.
Ich für meinen Teil habe mir die Frage nämlich auch gestellt - und wieso auch nicht? Es ist das Pendant zu (mal salopp gesprochen) Brüste aufkleben und lange Perücken aufsetzen, oder nicht?
Wie also würdest du als Partner damit umgehen, wenn ich mein Bild dir gegenüber komplett verändere? Alles, was du an mir kennst nach x Jahren Beziehung einfach mal über den Haufen schmeiße und sage "Tadaaaaa, hier bin ich, akzeptier mich so" ohne dir das Recht darauf zu geben, dich an das "neue" ich zu gewöhnen?

Maria macht auf mich nicht den Eindruck, dass sie ihren Mann komplett ablehnt, weil er sich geoutet hat und ich denke, sie ist sich über diesen Vertrauensbeweis und wieviel es ihm bedeutet durchaus bewusst.
Nichts desto trotz ist es nunmal auch für eine Partnerin/einen Partner ein Riesenschlag.

Man muss alles, was man dachte zu wissen, erstmal hinterfragen. Denn zu der Persönlichkeit, die man bisher schon kennt, kommt nunmal kein "ach übrigens, ich hasse Spinat" dazu, sondern ein komplett neuer, unbekannter Teil der Persönlichkeit.

Nicht nur das. Wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag geschrieben habe, hat derjenige, der sich outet nunmal auch den Vorteil, sich schon länger damit auseinandergesetzt zu haben. Während der eine also in diese Situation reingeht und genau weiß, was er sich erhofft, eventuell auch schon Vorstellungen hat, wie es weitergehen soll, wird der/dem anderen da erstmal ein ganz schöner Klotz vorgesetzt, durch den sie/er sich durchfressen muss.
Inklusive all der Fragen und Zweifel, die sich nunmal der Partner, der sich geoutet hat, mit großer Wahrscheinlichkeit schon gestellt hat.

Von daher finde ich es gerade jetzt ganz wichtig, nicht noch zusätzlich solchen Druck (und ja, was anderes ist das in meinen Augen nicht) auszuüben.

Es ist wirklich schade, dass nicht alle Menschen (inklusive Partnerinnen) damit umgehen können, und jede/r hier, der solche Menschen in seinem Familien- und Freundeskreis hat, hat mein ausgesprochenes Mitgefühl.
Wenn Maria jetzt aber wegen solcher Aussagen direkt in die selbe Ecke gedrängt wird, hilft das niemandem. Weder euch und am allerwenigsten ihr dabei, sich auf ihren eigenen Weg mit dieser Partnerschaft zu machen.

Vergesst bitte nicht, dass sich viele von euch bereits länger in diesem Forum aufhalten, als sie (und wahrscheinlich ich zusammen, haha) und einfach gewisse Formulierungen, die hier Gang und Gebe sind noch nicht sitzen. Wie auch? Sie fängt ja gerade erst an, sich in Ruhe und in diesem Raum hier damit auseinander zu setzen.

Mit hoffentlich schlichtenden Grüßen (dr)

Seli
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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 67 im Thema

Beitrag von sbsr » Do 6. Dez 2018, 16:12

Selienne hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:18
Ich für meinen Teil habe mir die Frage nämlich auch gestellt - und wieso auch nicht? Es ist das Pendant zu (mal salopp gesprochen) Brüste aufkleben und lange Perücken aufsetzen, oder nicht?
Richtig. Aber genau das ist der Fehler. Ich kenne keine Teilzeitfrau, die das nur betreibt, um sich endlich Silikonbrüste unters Hemd zu kleben.

Selienne hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:18

Alles, was du an mir kennst nach x Jahren Beziehung einfach mal über den Haufen schmeiße und sage "Tadaaaaa, hier bin ich, akzeptier mich so" ohne dir das Recht darauf zu geben, dich an das "neue" ich zu gewöhnen?
Eben das ist das große Problem, den Partnerinnen verständlich zu machen, dass dem nicht so ist. Wir sind nicht plötzlich weg und es steht stattdessen ein Kinderfressendes Monster im Schlafzimmer. Das sind immer noch wir.

Selienne hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:18

Man muss alles, was man dachte zu wissen, erstmal hinterfragen. Denn zu der Persönlichkeit, die man bisher schon kennt, kommt nunmal kein "ach übrigens, ich hasse Spinat" dazu, sondern ein komplett neuer, unbekannter Teil der Persönlichkeit.
Der erste Satz unterliegt dem gleichen Fehler wie oben beschrieben. Beim zweiten bin ich dabei.

Selienne hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:18

Während der eine also in diese Situation reingeht und genau weiß, was er sich erhofft, eventuell auch schon Vorstellungen hat, wie es weitergehen soll, wird der/dem anderen da erstmal ein ganz schöner Klotz vorgesetzt, durch den sie/er sich durchfressen muss.
Inklusive all der Fragen und Zweifel, die sich nunmal der Partner, der sich geoutet hat, mit großer Wahrscheinlichkeit schon gestellt hat.

Von daher finde ich es gerade jetzt ganz wichtig, nicht noch zusätzlich solchen Druck (und ja, was anderes ist das in meinen Augen nicht) auszuüben.
Absolut unbestritten. Allerdings kommt auch da meine obige Anmerkung noch einmal zum Tragen. Wichtig wäre gerade in dieser Situation, in der die Partnerin wirklich hilflos da steht, dass sie Ihrem Mann glaubt, was er sagt. Da ist dieses Misstrauen, er hat mich jahrelang belogen und betrogen und erzählt jetzt was von alles halb so wild. Die Reaktion ist verständlich, nur ist sie kontraproduktiv. Wir (also zumindest gehe ich da von mir aus) würden Euch gerne alle Eure Fragen beantworten, aber dazu müsst ihr uns glauben und vertrauen.

Selienne hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:18

Wenn Maria jetzt aber wegen solcher Aussagen direkt in die selbe Ecke gedrängt wird, hilft das niemandem.
Oh das wollte ich auch auf gar keinen Fall!!! Wenn irgendwas von dem, was ich geschrieben habe, so rüber kommen sollte, bitte ich um Entschuldigung und möchte das hiermit richtig stellen!

Ganz im Gegenteil, ich habe wirklich vollstes Verständnis für die Partnerinnen, was ich auch an anderer Stelle hier im Forum schon mehrfach bekundet habe. Alles was ich möchte ist darum bitten, dem Mann so gut es geht Vertrauen entgegen zu bringen, wohl wissend, dass dies alles andere als einfach ist.

Was man allerdings so sagen muss, es gibt keinen Weg zurück. Die wenigsten von uns können sich zurück verändern, ohne selbst daran kaputt zu gehen. Das ist eine unrealistische Vorstellung.
LG, Svenja

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 68 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 6. Dez 2018, 16:33

evacampelli hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:13
Aber eigentlich hab ich eine ganz andere Frage an die Forumsgemeinde:
Haltet Ihr denn die Option, für einen CD/TV wohlgemerkt, sich nicht zu Outen für verwerflich?
Ich meine, es gäbe auch für diese Entscheidung nachvollziehbare und vertretbare Gründe.
Meine subjektive Wahrnehmung speziell hier ist die, dass die meisten früher oder später den Schritt gemacht haben. Stimmt das überhaupt? Oder gibt es viele schweigende Mitglieder hier die sich aufgrund der Mehrheitsmeinung nur nicht trauen zu sagen: Ich habe dieses Geheimnis vor meiner Frau weil....

Und was wäre dieses ...weil?

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Hallo Eva,

finde ich jetzt nicht so toll, den Thread mit deiner Frage zu kapern. Hier geht es doch um Maria. Mach doch einen neuen Thread dazu auf.

Beste Grüße
Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 69 im Thema

Beitrag von Selienne » Do 6. Dez 2018, 16:56

sbsr hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 16:12
Richtig. Aber genau das ist der Fehler. Ich kenne keine Teilzeitfrau, die das nur betreibt, um sich endlich Silikonbrüste unters Hemd zu kleben.
Voll am Thema vorbei. Es geht nicht darum, dass sich Crossdresser nun endlich Sillis ankleben wollen oder nicht, sondern dass Partnerinnen nunmal eine Gewöhnungsphase brauchen, und es völlig normal und menschlich ist, sich solche Fragen zu stellen.
Vielleicht solltest du dir die halt auch mal ganz ernsthaft stellen. Oder möchtest du behaupten, du würdest sofort himmelhochjauchzend "Toll! Lass mal schauen, wer von uns den längeren Bart kriegen kann" ausrufen?
sbsr hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 16:12
Eben das ist das große Problem, den Partnerinnen verständlich zu machen, dass dem nicht so ist. Wir sind nicht plötzlich weg und es steht stattdessen ein Kinderfressendes Monster im Schlafzimmer. Das sind immer noch wir.
Schon wieder am Thema vorbei. Es geht nicht um Monster oder nicht - gerade in der Art wie Maria hier schreibt ist sie ganz weit weg davon, ihren Mann als Monster zu betiteln.
Es ist aber nunmal eine völlig andere Seite, die sich da auftut. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie unterschiedlich Christine und Chris sind. Das fängt schon bei der Art an, wie Christine auftritt. Da ist eine komplett andere Ausstrahlung vorhanden als normal. Die Körpersprache ist komplett anders und die Figur ist dann auch noch eine ganz andere.
Nach - wie in diesem Fall - 18 Jahren (!) Beziehung ist man der Meinung, seinen Partner in- und auswendig zu kennen. Das geht mir mit meinem Mann auch so, und wir hatten ein bisschen mehr als die Hälfte der Zeit um, als er sich geoutet hat.
Und auf einmal, zack, für mich wie aus dem Nichts: Christine. Mit allen o.g. Eigenschaften.
Würdest du da nicht an allem zweifeln, was du über deine Beziehung weißt? Immerhin konnte da jemand über Jahre hinweg eine so große und wichtige Seite von sich komplett verstecken. Ich finde, das ist eine völlig normale Reaktion, vor allem am Anfang.
sbsr hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 16:12
Wichtig wäre gerade in dieser Situation, in der die Partnerin wirklich hilflos da steht, dass sie Ihrem Mann glaubt, was er sagt. Da ist dieses Misstrauen, er hat mich jahrelang belogen und betrogen und erzählt jetzt was von alles halb so wild. Die Reaktion ist verständlich, nur ist sie kontraproduktiv. Wir (also zumindest gehe ich da von mir aus) würden Euch gerne alle Eure Fragen beantworten, aber dazu müsst ihr uns glauben und vertrauen.
Ich wage zu behaupten, dass keine wirklich so denken will. Aber es lässt sich anfangs einfach sehr sehr schwer vermeiden. Mir war auch klar, dass das nicht produktiv ist und ich habe bis vor einem halben Jahr noch meine Zweifel gehabt, ob es jetzt beim Crossdressen bleibt oder nicht. Macht mich das jetzt also auch zu einem bösen Wesen, dass Christine nicht akzeptieren kann?

Und um mir jetzt mit diesem Absatz das letzte Zitat zu sparen:
So wie mir deine Antwort jetzt gerade scheint, bist du einfach drei Schritte weiter als eine Partnerin, die sich grade frisch mit dem Thema auseinandersetzt (-setzen muss). Natürlich ist es wichtig, auch zu verdeutlichen, dass jemand, der Frauenkleider trägt kein Monster ist und ich verstehe auch, dass gerade jemand, der solche Zurückweisung erfahren hat, das ganz stark in den Fokus rücken möchte. Mir wäre das auch wichitg, wäre ich wegen einiger meiner Eigenschaften von meinem Mann verlassen worden.
Leider wirken einige Antworten - deine inbegriffen - nicht so, als habest du versucht, dich in Marias Position zu versetzen. Während du schon an dem Punkt bist, wo du auch weißt, wie ein negativer Ausgang sich anfühlt und verhindern möchtest, dass es Maria und ihrem Partner ebenso geht, ist sie noch weit davor, ihren Partner zu 'nem Doc zu schleifen (übrigens: fürchterlich, dass dir das angetan wurde, das tut mir wirklich Leid für dich).
Sie ist noch an dem Punkt (würde ich zumindest mal so sagen) an dem sie ganz langsam sortieren muss, was an ihrer Beziehung noch immer stimmt, was sich verändert und ob es vielleicht einige Dinge gibt, die sich durch das Outing als unwahr erwiesen haben. Erst wenn sich diese erste Verwirrung gelegt hat, wird sich für sie zeigen, wie ihr Weg weitergeht.

Bis hierhin aber finde ich, dass sie absolut toll mit dem Outing ihres Mannes umgeht. :) Trotz aller Verwirrung und Zweifel hat sie immerhin den Weg ins Forum gefunden, tauscht sich hier mit anderen - sowohl Partnerinnen als auch.. heißt das jetzt Betroffene..? - aus, ohne da einen großen Unterschied zu setzen und spricht auch ganz offen ihre Zweifel und Sorgen an.
Und falls es dann, wenn alles ein bisschen gesackt ist, immernoch solche tiefen Zweifel bleiben, dann würde ich es begrüßen, würdest du noch einmal genau so ansetzen wie jetzt. :)
Zuletzt geändert von Selienne am Do 6. Dez 2018, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Luna
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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 70 im Thema

Beitrag von Luna » Do 6. Dez 2018, 16:59

Hallo zusammen,
Selienne hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:18

Ich für meinen Teil habe mir die Frage nämlich auch gestellt - und wieso auch nicht? Es ist das Pendant zu (mal salopp gesprochen) Brüste aufkleben und lange Perücken aufsetzen, oder nicht?
Wie also würdest du als Partner damit umgehen, wenn ich mein Bild dir gegenüber komplett verändere? Alles, was du an mir kennst nach x Jahren Beziehung einfach mal über den Haufen schmeiße und sage "Tadaaaaa, hier bin ich, akzeptier mich so" ohne dir das Recht darauf zu geben, dich an das "neue" ich zu gewöhnen?

Maria macht auf mich nicht den Eindruck, dass sie ihren Mann komplett ablehnt, weil er sich geoutet hat und ich denke, sie ist sich über diesen Vertrauensbeweis und wieviel es ihm bedeutet durchaus bewusst.
Nichts desto trotz ist es nunmal auch für eine Partnerin/einen Partner ein Riesenschlag.

Man muss alles, was man dachte zu wissen, erstmal hinterfragen. Denn zu der Persönlichkeit, die man bisher schon kennt, kommt nunmal kein "ach übrigens, ich hasse Spinat" dazu, sondern ein komplett neuer, unbekannter Teil der Persönlichkeit.

Nicht nur das. Wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag geschrieben habe, hat derjenige, der sich outet nunmal auch den Vorteil, sich schon länger damit auseinandergesetzt zu haben. Während der eine also in diese Situation reingeht und genau weiß, was er sich erhofft, eventuell auch schon Vorstellungen hat, wie es weitergehen soll, wird der/dem anderen da erstmal ein ganz schöner Klotz vorgesetzt, durch den sie/er sich durchfressen muss.
Inklusive all der Fragen und Zweifel, die sich nunmal der Partner, der sich geoutet hat, mit großer Wahrscheinlichkeit schon gestellt hat.
Da kann ich nur zustimmen. Ich hab vor geraumer Zeit mal in einem Thread (auf sehr überdpitzte Weise) ein Bild gezeichnet, das den von Maria angesprochenen umgekehrten Fall beschreibt.

Im Übrigen geht es hier nicht um richtig oder falsch, oder um die Frage, ob Körperbehaarung zu Mann/Frau gehört oder nicht. Viele junge Männer rasieren ihren Körper ganz selbverständlich, ohne dass irgendjemand gleich auf Trans* schließen würde. Meine Frau fand Körperbehaarung schon immer hässlich, sodass ich lange vor meinem Outing rasierte Beine etc hatte.

Es geht darum, dass hier ein Partner (für seine Frau überraschend) eine Seite zeigt, welche die Beziehung essenziell beeinflusst. Die einzige Frage ist daher, womit Maria und ihr Mann leben können und mit was nicht.

Alles Liebe
Luna

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 71 im Thema

Beitrag von cdsteffi » Do 6. Dez 2018, 17:21

Hallo Eva,

ich habe mich vor ca. 17 Jahren meiner Frau in einer Nacht- und Nebelaktion geoutet. Manchmal denke ich es wäre besser gewesen es für mich zu behalten - und ja, damals war es ein Wespennest! Das hat sie mir auch mal gesagt. Vorteil ist halt, dass das Versteckspiel mit den Sachen nicht mehr nötig ist - habe meine eigene Schublade und eine Seite im Schrank. Aber "gedressed" hat sie mich noch nie gesehen.

Ich kann beide Seiten verstehen, die, die sich outen und die, die es verheimlichen. Diejenigen, die sich outen, hoffen auf Austausch und Verständnis und die meisten anderen haben Angst ausgelacht und verlassen zu werden - das ist zumindest mein persönliches Empfinden.

Wir brauchen jemanden zum Reden, dem wir vertrauen können!

Ich habe lange gebraucht mich so zu akzeptieren wie ich bin und bin mittlerweile froh so zu sein - ich lebe gerne ab und zu meine weibliche Seite aus!

LG

Steffi

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 72 im Thema

Beitrag von Christine DarkJoker » Do 6. Dez 2018, 17:37

cdsteffi hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 17:21
Hallo Eva,

ich habe mich vor ca. 17 Jahren meiner Frau in einer Nacht- und Nebelaktion geoutet. Manchmal denke ich es wäre besser gewesen es für mich zu behalten - und ja, damals war es ein Wespennest! Das hat sie mir auch mal gesagt. Vorteil ist halt, dass das Versteckspiel mit den Sachen nicht mehr nötig ist - habe meine eigene Schublade und eine Seite im Schrank. Aber "gedressed" hat sie mich noch nie gesehen.

Ich kann beide Seiten verstehen, die, die sich outen und die, die es verheimlichen. Diejenigen, die sich outen, hoffen auf Austausch und Verständnis und die meisten anderen haben Angst ausgelacht und verlassen zu werden - das ist zumindest mein persönliches Empfinden.

Wir brauchen jemanden zum Reden, dem wir vertrauen können!

Ich habe lange gebraucht mich so zu akzeptieren wie ich bin und bin mittlerweile froh so zu sein - ich lebe gerne ab und zu meine weibliche Seite aus!

LG

Steffi
Hallo Steffi

Michi hat es schon ein paar Post weiter oben gesagt, dass es hier im Maria geht.
Ich finde es ihr gegenüber Gemein ihren Thread für Eva's frage zu karpern.

Liebe Grüße Christine
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 73 im Thema

Beitrag von FallenMycraft » Do 6. Dez 2018, 18:08

Hallo Maria ( und natürlich auch alle anderen),
wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist ein Problem, dass Dein Mann schon viel weiter mit dem Thema ist als Du. Er hat seine weibliche Persönlichkeit schon ausgebildet und möchte sie dir jetzt quasi vorstellen. Du bist aber gerade erst dabei, die ersten Schritte in diesem Bereich zu machen.

Ich selbst habe meine Frau direkt am Anfang mitgenommen. Wir haben zusammen einen Namen gesucht und sie war bei jedem Schritt, den ich gemacht habe, mit dabei. Es hat Monate gedauert, bis ich das erste Mal en femme alleine war. Vielleicht funktioniert es deshalb bei uns so gut und leicht. Weil wir kleine Schritte machen. Und alle zusammen. So kann sie sich an die kleinen Veränderungen gewöhnen und ich habe eine wundervolle Begleiterin und Beraterin.

Vielleicht würde es euch ja helfen, wenn sich Dein Mann an die Anfänge zurückerinnert und ihr all die kleinen Schritte noch mal zusammen erlebt. Bis ihr beide auf dem gleichen Stand seid. Und von dort an den Weg gemeinsam weiter beschreitet. Wohin auch immer der dann führt.

LG Daniela (flow)
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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 74 im Thema

Beitrag von !Marie! » Do 6. Dez 2018, 18:15

Hallo zusamnen,

hmm..ich schreib am Handy, deswegen fasse ich mich kurz..
Bei uns ist es so, das meine Liebste schon immer eher die männliche "Rolle" übernommen hat und ich die weibliche..jetzt kommt das ABER...
letztens meinte sie "vielleicht sollte ich jetzt ja Testosteron nehmen".
Im ersten Moment stieg der Gedanke in mir auf "was für
ein Blödsinn" und dann "vielleicht wäre es sogar schön".

Wir haben das erst mal nicht weiter vertieft, weil ich glaube sie hat es nur so dahin gesagt, Fakt ist aber auch,
das wir kein Päarchen sind, das auf einem binären Fundament aufgebaut ist.

Was wenn sie sich bekennen würde auch trans zu sein?
Verwehren-nein, tut sie bei mir ja auch nicht..
Problem für mich-nein, ich bin bi
Gehen wir unsere eigenen Wege-ja, aber auch viele zusammen.
Würde es was an meiner Liebe ändern? Sowas von gar nicht!
Würde es was an unserer Beziehung ändern? Bestimnt,
aber tut es sich auch aus anderen Gründen.

Zuguterletzt, meine Freunde, ihre Freunde haben uns jeweils kein Jahr gegeben beziehungsmässig.
An Neujahr sind es 17 und die Beziehung wurde immer
schöner, besser, offener..

Alles Liebe Marie ---)))
I´ve known the wind so cold, i´ve seen the darkest days, but now the winds i feel are only winds of change

Bea Magdalena
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Re: Frau eines Mannes mit weiblicher Seite

Post 75 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena » Do 6. Dez 2018, 18:44

M.L. hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 10:54
Hallo,
ich melde mich nur kurz, da ich erst mal verarbeiten muss, was heute war.
Wir hatten das Thema Körperbehaarung. Da ging es unter anderem um einen Bericht im Fernsehen, bei dem eine Frau einen Vollbart hatte.
Mir ist während des Gespräches klar geworden, dass mein Mann das bei mir nicht möchte ( ich hab einen leichten Damenbart, den ich wegmache).
Ich bat ihn darüber nachzudenken, ob er es akzeptieren könnte, wenn ich mit Schnauzer unterwegs wäre.
Ich denke, dass er eine Biofrau an seiner Seite will.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Maria,

genau das hab ich mir auch schon vorstellen versucht, meine Frau mit Bart.
Ehrlich, erstmal hätte ich damit wohl auch meine Probleme, wie es sich nach einiger Zeit anfühlt weiss ich nicht.
Daher denke ich, dass ich verstehe, dass es für Euch ebensowenig leicht ist. Hut ab vor allen von Euch, die weiter hinter ihrem Partner stehen oder sogar noch unterstützen!!!

Liebe Grüße
Bea
future is female

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