Kompromiss und Toleranzgrenze
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robotobo
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Hallo Jessica,
meine Frau und ich haben uns zumindest darauf geeinigt, dass ich in nicht allzu femininen Röcken mit schwarzen FSH und bunten T-Shirts unterwegs bin oder auch im Rock ohne FSH. Die Entfernung der Körperhaare toleriert sie. Toleranz heisst aber in der Wortbedeutung, hinnehmen, was man nicht mehr verhindern kann. Da sie beruflich viel außerstädtisch unterwegs bin, kann ich in diesen Zeiten oder auch wenn sie vor Ort ist, und ich alleine losziehe, mich in den Fummel schmeißen, nach dem mir gerade ist.
P.S. In der Medizin wird von cisfrauen und transfrauen gesprochen. biofrauen gibt es nicht.
LG robotobo
meine Frau und ich haben uns zumindest darauf geeinigt, dass ich in nicht allzu femininen Röcken mit schwarzen FSH und bunten T-Shirts unterwegs bin oder auch im Rock ohne FSH. Die Entfernung der Körperhaare toleriert sie. Toleranz heisst aber in der Wortbedeutung, hinnehmen, was man nicht mehr verhindern kann. Da sie beruflich viel außerstädtisch unterwegs bin, kann ich in diesen Zeiten oder auch wenn sie vor Ort ist, und ich alleine losziehe, mich in den Fummel schmeißen, nach dem mir gerade ist.
P.S. In der Medizin wird von cisfrauen und transfrauen gesprochen. biofrauen gibt es nicht.
LG robotobo
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Anne-Mette
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Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Moin,
ich musste bisher kaum Kompromisse eingehen; denn einige Variaten des Auftretens verbieten sich für mich ganz von alleine. Bisher bin ich kaum an Grenzen gestoßen, die ich, wenn ich alleine leben würde, gern überschritten hätte.
Insofern bin ich ganz zufrieden.
Als ich heute in der Stadt war, haben sich zwei Omas recht lautstark über meinen Rock ausgelassen. Mir hat es nicht viel ausgemacht; aber wenn meine Frau dabei gewesen wäre, hätte sie es vielleicht zum Anlass genommen, über Kompromisse zu sprechen, denn sie treffen solche Situationen mehr als mich.
Aber da ich meistens "so" in der Öffentlichkeit unterwegs bin, muss man auch mit solchen Reaktionen rechnen.
Gruß
CPG
ich musste bisher kaum Kompromisse eingehen; denn einige Variaten des Auftretens verbieten sich für mich ganz von alleine. Bisher bin ich kaum an Grenzen gestoßen, die ich, wenn ich alleine leben würde, gern überschritten hätte.
Insofern bin ich ganz zufrieden.
Als ich heute in der Stadt war, haben sich zwei Omas recht lautstark über meinen Rock ausgelassen. Mir hat es nicht viel ausgemacht; aber wenn meine Frau dabei gewesen wäre, hätte sie es vielleicht zum Anlass genommen, über Kompromisse zu sprechen, denn sie treffen solche Situationen mehr als mich.
Aber da ich meistens "so" in der Öffentlichkeit unterwegs bin, muss man auch mit solchen Reaktionen rechnen.
Gruß
CPG
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Mariah1965
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Hallo Jessica,
Zuletzt geändert von Mariah1965 am Di 25. Mai 2010, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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conny
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Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Das Thema ist interessant und sehr facettenreich.
Glücklicherweise toleriert meine Frau mein Crossdressing in ihrem Beisein. Sie hat mit mir auch schon Röcke und Kleider gekauft, mir schöne Wäsche geschenkt und mir Schminktipps gegeben. Trotzdem, sie fährt nicht sehr darauf ab, mich als komplett gestylte "Frau" an ihrer Seite zu haben. Aber sie mag es sehr, wenn ich zu Hause Strumpfhosen anhabe, ist ja auch schon was
. Die Entfernung der Körperbehaarung ist auch kein Problem. Ich bin auch leidenschaftlicher Nudist, was meine Frau voll akzeptiert. So kann ich, insbesondere in der warmen Jahreszeit, damit leben, meine DWT-Neigung einzuschränken. Ganz darauf verzichten würde ich aber nicht. Wenn meine Frau mich als "Frau" nicht sehen wollte, würde ich es, mit ihrem Wissen, alleine tun.
Schöne Grüße!
Glücklicherweise toleriert meine Frau mein Crossdressing in ihrem Beisein. Sie hat mit mir auch schon Röcke und Kleider gekauft, mir schöne Wäsche geschenkt und mir Schminktipps gegeben. Trotzdem, sie fährt nicht sehr darauf ab, mich als komplett gestylte "Frau" an ihrer Seite zu haben. Aber sie mag es sehr, wenn ich zu Hause Strumpfhosen anhabe, ist ja auch schon was
Schöne Grüße!
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Anne-Mette
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Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Moin,
Außerdem scheint immer wieder in einigen Stellungnahmen durch, dass "Crossdressing" etwas Schlimmes ist, fast wie eine Krankheit, eine bedrohliche,die Beziehung in Frage stellende Eigenschaft.
Gruß
CPG
Ich muss zugeben, dass ich das nicht ganz verstehe.Eines müssen wir (DWT/TV/CD) uns immer vor Augen halten, wenn wir uns in der bestehenden Beziehung outen, sind wir nicht die Opfer sondern die Täter.
Außerdem scheint immer wieder in einigen Stellungnahmen durch, dass "Crossdressing" etwas Schlimmes ist, fast wie eine Krankheit, eine bedrohliche,die Beziehung in Frage stellende Eigenschaft.
Gruß
CPG
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dito
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Ich denke aus Liebe ist sehr viel möglich.
Sicherlich gibt es Grenzen. Bei mir liegen die da, wo eine dritte Person in unserer Beziehung mitmischt. Ich meine hier nicht die Frau in meinem Partner, sonfern sind wir ja schon zu dritt.
Ich könnte es nicht ertragen wenn mein Partner sein Crossdressing/Transgenderdasein mit anderen Sexualpartnern ausleben würde.
Alles andere ist mit Liebe möglich.
Wie weit jeder an seine Grenzen stößt muss man sich im inneren selbst beantworten und offen mit dem Partner darüber sprechen.
Viele CD sollten auf ihre Partnerin Rücksicht nehmen und vieles mit etwas mehr Fingerspitzengefühl angehen. Was ich hier im Forum so lese ist das bei vielen nicht der Fall. Schade eigentlich, denn wir Frauen nehmen schon eine große Last auf unsere Seele und haben es doch irgendwo ein bisschen verdient mit Gefühl, Verstand und Respekt behandelt zu werden.
Ich habe es mit meinem Partner so vereinbart, dass wenn ich merke an meine Grenzen zu stoßen oder irgendetwas nicht möchte, es dann offen sage.
Dast ist oft sehr schwer, denn man möchte den geliebten Partner ja nicht verletzen und auch hier muss man mit viel Gefühl an die Sache herangehen.
Gruss Dito
Sicherlich gibt es Grenzen. Bei mir liegen die da, wo eine dritte Person in unserer Beziehung mitmischt. Ich meine hier nicht die Frau in meinem Partner, sonfern sind wir ja schon zu dritt.
Ich könnte es nicht ertragen wenn mein Partner sein Crossdressing/Transgenderdasein mit anderen Sexualpartnern ausleben würde.
Alles andere ist mit Liebe möglich.
Wie weit jeder an seine Grenzen stößt muss man sich im inneren selbst beantworten und offen mit dem Partner darüber sprechen.
Viele CD sollten auf ihre Partnerin Rücksicht nehmen und vieles mit etwas mehr Fingerspitzengefühl angehen. Was ich hier im Forum so lese ist das bei vielen nicht der Fall. Schade eigentlich, denn wir Frauen nehmen schon eine große Last auf unsere Seele und haben es doch irgendwo ein bisschen verdient mit Gefühl, Verstand und Respekt behandelt zu werden.
Ich habe es mit meinem Partner so vereinbart, dass wenn ich merke an meine Grenzen zu stoßen oder irgendetwas nicht möchte, es dann offen sage.
Dast ist oft sehr schwer, denn man möchte den geliebten Partner ja nicht verletzen und auch hier muss man mit viel Gefühl an die Sache herangehen.
Gruss Dito
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Holinka
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Moin CPG!cpg hat geschrieben:Moin,
Ich muss zugeben, dass ich das nicht ganz verstehe.Eines müssen wir (DWT/TV/CD) uns immer vor Augen halten, wenn wir uns in der bestehenden Beziehung outen, sind wir nicht die Opfer sondern die Täter.
Außerdem scheint immer wieder in einigen Stellungnahmen durch, dass "Crossdressing" etwas Schlimmes ist, fast wie eine Krankheit, eine bedrohliche,die Beziehung in Frage stellende Eigenschaft.
Gruß
CPG
Der zitierte Satz ist völlig korrekt, denn nahezu alle diese Beziehungen wären nicht zustande gekommen, wenn das Crossdressing des Mannes zu Beginn bekannt gewesen wäre. Das hat mit einer Bewertung des Crossdressing überhaupt nichts zu tun.
Beste Grüße
Holinka.
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Anne-Mette
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Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Moin,
das zähle ich aber zu den Entwicklungen, die in jeder Beziehung passieren können.
Wenn jemand vorher weiß, dass er nach 15 Jahren mit einem zänkischen Weib zusammenlebt, mit dem "nicht mehr viel läuft", dann hätte er sicherlich auch dankbar abgelehnt.
Eine gemeinsame Entwicklung kann sehr spannend sein, aber auch negative Überraschungen für die beiden Partner beinhalten
Gruß
CPG
das zähle ich aber zu den Entwicklungen, die in jeder Beziehung passieren können.
Wenn jemand vorher weiß, dass er nach 15 Jahren mit einem zänkischen Weib zusammenlebt, mit dem "nicht mehr viel läuft", dann hätte er sicherlich auch dankbar abgelehnt.
Eine gemeinsame Entwicklung kann sehr spannend sein, aber auch negative Überraschungen für die beiden Partner beinhalten
Gruß
CPG
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Holinka
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Dem steht aber entgegen, daß hier und in ähnlichen Foren fast jeder erzählt, er hätte sich schon in der Kindheit heimlich an den Sachen von Mutter, Schwester oder Tante vergriffen.
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Mariah1965
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
cpg hat geschrieben:Außerdem scheint immer wieder in einigen Stellungnahmen durch, dass "Crossdressing" etwas Schlimmes ist, fast wie eine Krankheit, eine bedrohliche,die Beziehung in Frage stellende Eigenschaft.
Zuletzt geändert von Mariah1965 am Di 25. Mai 2010, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Anne-Mette
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Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Moin,
An die Anziehsachen meiner Mutter oder der Schwestern habe ich mich nicht getraut...
... dafür aber mal Aale in die Tasche meines neuen Anoraks gesteckt, weil ich kein geeignetes Behältnis dabei hatte
Ich denke, wir haben alle in Kindheit und Jugend teilweise recht merkwürdige Erfahrungen gemacht, uns aber noch nicht festgelegt.
Ich z.B. bin Fisch-Händler geworden
Natürlich möchte ich mich nicht im Thema verbeißen,
ABER
Partnerschaften sind schwierig. Nicht nur die Foren sind voll mit Klagen über Begleiterscheinungen. Auch in persönlichen Gesprächen erfahre ich, dass die Paare viele Erfahrungen machen, die sie nicht "miteingekauft" haben, von denen sie zu Beginn der Beziehung nichts wussten, z.B. dass der Partner untreu ist, die Lust am Sex mit seiner Frau verloren hat, trinkt, sprachlos ist, Stubenhocker ist, ...
Gruß
CPG
Natürlich gibt es auch die "von Geburt an Crossdresser", aber was haben wir nicht alles in der Kindheit und Jugend gemacht?Dem steht aber entgegen, daß hier und in ähnlichen Foren fast jeder erzählt, er hätte sich schon in der Kindheit heimlich an den Sachen von Mutter, Schwester oder Tante vergriffen.
An die Anziehsachen meiner Mutter oder der Schwestern habe ich mich nicht getraut...
... dafür aber mal Aale in die Tasche meines neuen Anoraks gesteckt, weil ich kein geeignetes Behältnis dabei hatte
Ich denke, wir haben alle in Kindheit und Jugend teilweise recht merkwürdige Erfahrungen gemacht, uns aber noch nicht festgelegt.
Ich z.B. bin Fisch-Händler geworden
Natürlich möchte ich mich nicht im Thema verbeißen,
ABER
Es ist die Frage, ob plötzlich alles anders ist, oder ob eine Entwicklung stattfindet, die von Gesprächen begleitet wird. Wenn ich gestern noch der Ober-Macho war und heute im rosa Röckchen auf dem Sofa sitze und meine Frau soll mich Bärbel nennen, dann ist das natürlich problematisch.Die Partnerin ist dann absolut im Recht, denn sie hat ohne Wissen davon ihren Partner geheiratet oder ist eine Lebensgemeinschaft mit ihm eingegangen. Wenn pötzlich alles anders ist (und das ist es in der Tat) kann man nicht allen Ernstes davon ausgehen, dass die Partnerin das so einfach versteht.
Partnerschaften sind schwierig. Nicht nur die Foren sind voll mit Klagen über Begleiterscheinungen. Auch in persönlichen Gesprächen erfahre ich, dass die Paare viele Erfahrungen machen, die sie nicht "miteingekauft" haben, von denen sie zu Beginn der Beziehung nichts wussten, z.B. dass der Partner untreu ist, die Lust am Sex mit seiner Frau verloren hat, trinkt, sprachlos ist, Stubenhocker ist, ...
Berater sprechen davon, dass es in der Regel eine gemeinsame Sache ist, also nicht einer der Auslöser.Auch im Falle einer Trennung sollte man sich sicher sein, wer diese wodurch ausgelöst hat,
Gruß
CPG
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Risc
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Hallo
Ich habe diese Diskussion hier sehr interessiert verfolgt, da es mich seit einiger Zeit auch betrifft.
Meine Frau weiß es zwar schon länger, allerdings hat es jahrelang im Untergrund geschwelt, da ich nicht wagte meine Neigung auszuleben. Auch jetzt bin ich sehr vorsichtig, da sie mich zwar unterstützt, es akzeptiert, doch möchte ich
disen Bogen nicht überspannen.
Bei meinem sogenannten "coming out" fiel sie aus allen Wolken, so blieb das Thema erstmal außen vor.
Erst dieses Jahr hatten wir wieder ein Gespräch wobei ich ihr erklärte, daß ich nicht das verlangen hatte eine Frau zu sein (biologisch) sondern daß ich es liebe in die Rolle einer Frau zu schlüpfen. Anscheinend kam das dieses mal so bei ihr an, wie ich es rüberbringen wollte. Ich sagte auch daß ich mich als Mann fühle, auch als Mann zufrieden bin und auch gerne der Mann
an ihrer Seite der Vater meiner Tochter bleiben möchte.
Daß meine Frau Angst hat, den Mann den sie geheiratet hat, zu verlieren ist mir vollkommen klar. Auch brauch sie den Mann an ihrer Seite und meine Tochter brauch zu ihrer gesunden Entwicklung ihre Mutter und ihren Vater. Sie braucht keine zwei Mütter.
Hier habe ich zusammen mit meiner Frau eine Grenze abgesteckt, die ich nicht überschreiten werde.
In unserem Gespräch hatte ich ihr auch gesagt, daß ich ihre Perspektive durchaus verstehen kann, da es für mich auch sehr befremdlich wäre wenn sie sich plötzlich einen Bart ankleben würde und sich eine Stelle als Versicherungsvertreter suchte.
Hier haben wir eine recht gute Basis für unsere gegenseitige Aktzeptanz gefunden. Ich bin sehr froh über ihre Toleranz mir gegenüber, es ist ein sehr kostbares und zerbrechliches Gut und hat viel mit Liebe und Vertrauen zu tun. Also bin ich sehr vorsichtig damit.
lg
Risc
Ich habe diese Diskussion hier sehr interessiert verfolgt, da es mich seit einiger Zeit auch betrifft.
Meine Frau weiß es zwar schon länger, allerdings hat es jahrelang im Untergrund geschwelt, da ich nicht wagte meine Neigung auszuleben. Auch jetzt bin ich sehr vorsichtig, da sie mich zwar unterstützt, es akzeptiert, doch möchte ich
disen Bogen nicht überspannen.
Bei meinem sogenannten "coming out" fiel sie aus allen Wolken, so blieb das Thema erstmal außen vor.
Erst dieses Jahr hatten wir wieder ein Gespräch wobei ich ihr erklärte, daß ich nicht das verlangen hatte eine Frau zu sein (biologisch) sondern daß ich es liebe in die Rolle einer Frau zu schlüpfen. Anscheinend kam das dieses mal so bei ihr an, wie ich es rüberbringen wollte. Ich sagte auch daß ich mich als Mann fühle, auch als Mann zufrieden bin und auch gerne der Mann
an ihrer Seite der Vater meiner Tochter bleiben möchte.
Daß meine Frau Angst hat, den Mann den sie geheiratet hat, zu verlieren ist mir vollkommen klar. Auch brauch sie den Mann an ihrer Seite und meine Tochter brauch zu ihrer gesunden Entwicklung ihre Mutter und ihren Vater. Sie braucht keine zwei Mütter.
Hier habe ich zusammen mit meiner Frau eine Grenze abgesteckt, die ich nicht überschreiten werde.
In unserem Gespräch hatte ich ihr auch gesagt, daß ich ihre Perspektive durchaus verstehen kann, da es für mich auch sehr befremdlich wäre wenn sie sich plötzlich einen Bart ankleben würde und sich eine Stelle als Versicherungsvertreter suchte.
Hier haben wir eine recht gute Basis für unsere gegenseitige Aktzeptanz gefunden. Ich bin sehr froh über ihre Toleranz mir gegenüber, es ist ein sehr kostbares und zerbrechliches Gut und hat viel mit Liebe und Vertrauen zu tun. Also bin ich sehr vorsichtig damit.
lg
Risc
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dito
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Hallo Jessica,
danke für deine lieben Worte.
Wir freuen uns auf Montag.
Liebe Grüsse
Dito und Dita
danke für deine lieben Worte.
Wir freuen uns auf Montag.
Liebe Grüsse
Dito und Dita
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Bianca D.
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Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Hallöchen,Jessica01 hat geschrieben:Soll heißen, was seid ihr oder wärt ihr bereit sein zu lassen, wenn es eure Partnerin wünscht. Wie weit könntet ihr zurückstecken oder geht ihr ganz auf die harte Linie und sagt ganz oder gar nicht und die anderen haben sich anzupassen?
Wie schon an anderer Stelle erwähnt,kann ich innerhalb der mir gesetzten Grenzen meine Bedürfnisse ausleben.Wenn es jetzt zu einem plötzlichen Sinneswandel kommen würde,nun das wäre dann wohl
schlecht für die Beziehung.Nehmt es mir nicht übel,aber ich habe nun bis in mein 4. Lebensjahrzehnt gebraucht,zu meiner weiblichen Seite zu stehen und mich auch dem entsprechend zu kleiden.Das wieder
aufzugeben kommt nicht in Frage.Meine Zeit auf diesem Planeten ist begrenzt.
Das ist auch meine Meinung und daher erwarte ich von meiner Partnerin und auch von mir selbst,daß man sich so nimmt,wie man ist.Ich denke aus Liebe ist sehr viel möglich.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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dito
Re: Kompromiss und Toleranzgrenze
Hallo Risc,
ich finde deine Einstellung gegenüber deiner Partnerin echt super.
So sollte es auch sein. Leider haben nicht viele Partnerinnen so einen Schatz.
Liebe Grüsse
Dito
ich finde deine Einstellung gegenüber deiner Partnerin echt super.
So sollte es auch sein. Leider haben nicht viele Partnerinnen so einen Schatz.
Liebe Grüsse
Dito