Flensburg: Selbsthilfegruppe...
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Hilfe und Selbsthilfe
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Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 21. Okt 2008, 18:06

..."Leben im falschen Geschlecht"
Die Selbsthilfegruppe "Leben im falschen Geschlecht" richtet sich an Betroffene, die sich über ihre Situation austauschen und sich gegenseitige Unterstützung bei Problemen geben möchten.
Anmeldung und Informationen über KIBIS, die Selbsthilfekontaktstelle, Tel. 0461-5032618.

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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 11. Dez 2008, 14:44

..."Leben im falschen Geschlecht"
Die Selbsthilfegruppe "Leben im falschen Geschlecht" richtet sich an Betroffene, die sich über ihre Situation austauschen und sich gegenseitige Unterstützung bei Problemen geben möchten.
Anmeldung und Informationen über KIBIS, die Selbsthilfekontaktstelle, Tel. 0461-5032618.
Ein Termin steht nun fest: Mittwoch, 21.1.2009
Speicherlinie 34 Flensburg

Ein Einladungs/Pressetext folg

Gruß
CPG

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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 9. Jan 2009, 20:22

Moin,

ich stelle mal den Einladungs/Pressetext hier rein.
Ist der Inhalt einigermaßen verständlich?

Gruß
CPG


Selbsthilfegruppe
„Leben im falschen Geschlecht“


Bei Menschen, die im falschen Geschlecht leben, auch Transidentität genannt, weicht die Geschlechtidentität vom biologischen Geburtsgeschlecht ab.
Transidenten wollen sozial als Angehörige des anderen Geschlechts anerkannt werden und streben nach einer Angleichung von Körper- und Selbstwahrnehmung.
Das heißt, sie versuchen Ihr Äußeres durch Kleidung und Verhalten an das andere Geschlecht anzupassen, um sich somit besser in die Rolle eines Mannes oder einer Frau versetzen zu können. Einige Menschen, die im falschen Körper leben, wünschen sich auch eine operative Angleichung, damit sie sich vollständig dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen können.
Aus Angst von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden und Freunde oder Familie zu verlieren, verbergen Transidenten häufig ihre Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken vor anderen und gehen dem Wunsch, durch Tragen von Kleidung dem gefühlten Geschlecht näher zu kommen, versteckt nach.
Das liegt sicherlich auch daran, dass die Akzeptanz dieser Gruppe in der Gesellschaft nicht besonders hoch ist. Kann eine Frau das Tragen männlicher Bekleidung noch mit praktischen Erwägungen begründen, so werden Männer, die Frauenkleidung tragen, häufig als abartig betitelt.
Die Selbsthilfegruppe „Leben im falschen Geschlecht“ richtet sich an Betroffene, die sich über ihre Situation austauschen und sich gegenseitige Unterstützung bei Problemen geben möchten.
Weiterhin sollen auch Personen angesprochen werden, die zwar nicht darunter leiden, dass sie im falschen Geschlecht leben, sondern die Grenzgebiete zwischen männlich und weiblich ausleben wollen und dazu stehen.
Es geht darum, sich gegenseitig zu bestärken und zu zeigen „Wir sind eine Gruppe, wir sind nicht allein; wir wollen uns nicht verstecken, sondern der Öffentlichkeit zeigen: es gibt uns!“
Die Gruppe wird regelmäßige Treffen abhalten, sich gegenseitig stützen und nach Kräften beraten.
Es werden Fragstellungen diskutiert wie z.B.
Wie sehe ich mich selbst? Wie/wer möchte ich sein? Wie kann ich das erreichen?
Welche Beratungsmöglichkeiten, welche Schritte planen die Einzelnen – oder wollen sie einfach so leben, wie es Ihnen gefällt?
Wie entsteht Leidensdruck? Welche Erlebnisse gibt es in der Praxis, wenn ich nicht als „biologische Frau“ einkaufen gehe, sondern als Mann in Frauenkleidern oder als Mann, der als Frau leben möchte?
Mit welchen Reaktionen hat eine Frau mit stärkerem Bartwuchs zu rechnen, die dazu steht?
Welche Konsequenzen gibt es für die Angehörigen, wenn jemand das Geschlecht wechseln möchte?
Es sollen aber in der Gruppe nicht nur Gespräche geführt werden.
In der Vorplanung haben wir darüber gesprochen, auch gemeinsame Unternehmungen wie z.B. Ausflüge, gemeinsames Shopping, Feiern oder andere Aktivitäten durchzuführen.
Wer sollte sich angesprochen fühlen?
- Menschen „im falschen Geschlecht“
- Menschen, die in Grenzbereichen „zwischen den Geschlechtern“ leben, aber das biologische Geschlecht behalten möchten (Transgender, Crossdresser, Transvestiten).
- Menschen, die an der Thematik interessiert sind, z.B. auch Angehörige
- Menschen, die mit uns werben wollen für mehr Toleranz, für Gewaltfreiheit
Wir werden Infomaterial bereitstellen
Anmeldung und Informationen über KIBIS, die Selbsthilfekontaktstelle,
Tel. 0461-5032618.

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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 11. Jan 2009, 15:09

Das Treffen ist nun doch im Haus der Familie in Flensburg:

Wrangelstraße 18
24937 Flensburg

Gruß
CPG

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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 15. Jan 2009, 12:21

So, heute ist der Zeitungsartikel erschienen - in weiten Zügen so, wie ich es mir gedacht hatte.

selbsthilfe.jpg
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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 22. Jan 2009, 07:13

So, die Gruppe ist etabliert.
Gestern, am 21.1. 2009 fanden sich immerhin 5 Interessierte im Haus der Familie in Flensburg ein, die Interesse an der Gruppe "Leben im falschen Geschlecht" zeigten und und offen diskutierten.
Die Gruppe wird sich regelmäßig jeweils am 2. Freitag im Monat von 18 bis 20 Uhr treffen.
Der nächste Termin ist also Freitag, der 13. Februar.
Da z.T. hoher Beratungsbedarf herrscht, sollen zu einigen Themen Referenten und Berater eingeladen werden.

Gruß
CPG

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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 2. Feb 2009, 14:00

Moin,

ich möchte noch einmal die Leute aus Flensburg und Umgebung daran erinnern und einladen: am Freitag, 13.2. ist der nächste Termin!
Es wird ein Pressevertreter kommen und mit uns diskutieren.
Ich bin schon gespannt.

Gruß
CPG

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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 8 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 10. Feb 2009, 17:28

Moin,

zur Erinnerung: der Termin ist
in SPEICHERLINIE 34

18-20 Uhr
19 Uhr wird der Pressevertreter kommen.

Gruß
CPG

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Re: Flensburg: Selbsthilfegruppe...

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 16. Feb 2009, 18:36

Moin,

wir hatten am Freitag besuch von einer örtlichen Zeitung. Der Artikel selbst ist in dänischer Sprache; es handelt sich um die http://www.flensborg-avis.de/ - eine Zeitung für die dänische Minderheit.
Hier der Bericht in deutscher Sprache - und die Abbildungen aus der Zeitung:
http://www.crossdresser-forum.de/berich ... -avis.html
avis-klein.jpg
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