Wind und Wellen
Wind und Wellen - # 4

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Anne-Mette
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Re: Wind und Wellen

Post 46 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 14. Jul 2014, 09:30

Moin,

es beginnt das Aufschwimmen der "Costa Concordia", die abgeschleppt werden soll.

Bei tv2 gibt es live-Bilder. Bevor es losgeht kommt allerdings eine Werbung:

http://nyhederne.tv2.dk/udland/2014-07- ... nder-i-dag



Gruß
Anne-Mette

Lina
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Re: Wind und Wellen

Post 47 im Thema

Beitrag von Lina » Do 17. Jul 2014, 09:52

Ulrike-Marisa hat geschrieben:Moin Lina,

für Yacht-Charterungen gibt es sicher Regelungen, auch die Windstärke betreffend und damit auch die Schiffssicherheit. Da hilft nur direkt nachfragen bei potentiellen Charterern, da es bestimmt individuelle Vertragsbedingungen gibt.

LG, Ulrike-Marisa von der Windsbraut (moin)
Ja, einige setzen - wegen Versicherungsschutz - die Grenze bei 7 Beaufort.

*~Laura~*
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Re: Wind und Wellen

Post 48 im Thema

Beitrag von *~Laura~* » Do 17. Jul 2014, 13:22

Also da, wo's anfängt, Spaß zu machen :-D ;-)...

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Re: Wind und Wellen

Post 49 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 17. Jul 2014, 14:27

Moin,

...bei meiner 63 Jahre alten folkebootähnlichen Windsbraut muss ich da schon mal das 2.Reff einlegen und die kleine Fock setzen. Dann macht es Spass, sonst ist zu viel Kränkung im Schiff und zu großer Druck im Segel, der dann nichts mehr bringt.

Gruß, Ulrike-Marisa (moin)

petra
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Re: Wind und Wellen

Post 50 im Thema

Beitrag von petra » Do 17. Jul 2014, 14:39

Lina hat geschrieben:Ja, einige setzen - wegen Versicherungsschutz - die Grenze bei 7 Beaufort.
jaja und wenn das dann unterwegens passiert ???? 'papiergrenze!!' muß drinstehen, ist aber
rechtlich nicht wirksam, es sei denn grob fahrlässig.
*~Laura~* hat geschrieben:Also da, wo's anfängt, Spaß zu machen :-D ;-)...
ja genau deiner meinung!

Lg
Petra
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Re: Wind und Wellen

Post 51 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 17. Jul 2014, 15:21

Moin,

..."vor Gericht und auf hoher See sind alle auf den lieben Gott angewiesen" - sagt frau/man so. Ich denke die Klauseln sollen den gesunden Menschenverstand ansprechen, dass niemend mit dem Charterboot bei Wind über Stärke 7 rausfährt und sich und andere in Gefahr bringen kann, auch wenn das Papierklauseln sind. Wer draußen ist, sollte nicht nur, sondern muss in der Lage sein und über die Erfahrung verfügen, mit Starkwind umzugehen zu können und das Schiff auch dann noch sicher zu führen und zu handhaben. Wer das nicht kannund dazu nicht recht in der Lage ist, hat draußen bei Starkwind nicht zu suchen. Das ist meine persönliche Meinung dazu.

Gruß, Ulrike-Marisa

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Re: Wind und Wellen

Post 52 im Thema

Beitrag von petra » Do 17. Jul 2014, 15:45

Ulrike-Marisa hat geschrieben:Moin,
Wer draußen ist, sollte nicht nur, sondern muss in der Lage sein und über die Erfahrung verfügen, mit Starkwind umzugehen zu können und das Schiff auch dann noch sicher zu führen und zu handhaben. Wer das nicht kannund dazu nicht recht in der Lage ist, hat draußen bei Starkwind nicht zu suchen. Das ist meine persönliche Meinung dazu.
Gruß, Ulrike-Marisa
schon richtig, aber nicht immer ist eine wetterfront richtig vorhergesagt und nicht immer sind charterboote in
technisch einwandfreiem zustand. meist merkt man diesen aber erst, wenn es dann knallt. uns so passiert
auf einem übungstörn auf der nordsee mit 3 HSS inhabern an bord. selbst eine rettungsinsel war defekt ...
manchmal kann man eben nichts machen ausser schadensbegrenzung zu betreiben. wenn man erst mal
100sm weg von land ist und das wetter unerwartet so heftig wird, gehts meist nur noch ums nackte überleben.

Petra

ps: uns ist damals zum glück nichts passiert bis auf ein paar lädiere knochen. schiff hatte größere schäden.
war aber versicherungstechnisch kein problem. der NL vercharterer wurde wg. maroder ausrüstung auf
schadenersatz verklagt und verurteilt.
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Lina
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Re: Wind und Wellen

Post 53 im Thema

Beitrag von Lina » Do 17. Jul 2014, 16:12

Trotzdem wird es von jedem Sportbootführer erwartet, dass er sich vor der Fahrt mit den Wettervorhersagen bekannt macht. Die kriegt man z.B. vom Deutschen Wetterdienst und die sind auch immer vorm Hafenmeisterbüro ausgehängt. Auf den Balearen ist auch nicht anders. Man kann ihn also immer für das verantwortlich machen, was er unter Berücksichtigung allgemeinüblichen Regeln hätte wissen müssen. Und wenn die Wettervorhersage 7 Beaufort sagt und unterwegs wird es 10, kann man ihn kaum dafür verantwortlich halten, wenn er dann auch versucht einen geschützten Hafen aufzusuchen.

Wenn es z.B. um den Typ geht, den ich aufgespühlt mit samt seiner Bavaria Yacht auf die Playa de Palma, dann könnte es eng aussehen. Theoretisch kann er von Ibiza übergesetzt sein. Das sind etwa 150 km. Würde auch mit der Richtung stimmen, wo er her kam. Dafür wird er wohl einen halben Tag gebraucht haben. Da müsste es aber schon klar gewesen sein, dass wir etwa 10 erreichen würden (mit Windböhen von ca. 100 kmh). Theoretisch kann er natürlich auch von sonstwo gekommen sein inklusive Nordafrika, Italien und spanisches Festland. Aber das wäre ja auch nachweisbar. (Warum er ausgerechnet bei 10 Beaufort Seitenwind durch eine ganz schmale Hafeneinfahrt wollte (Can Pastilla) wenn er 3,5 km weiter mit dem Wind direkt von hinten in Arenal rein konnte, ist auch rätselhaft.)

Eine "Gummi-Klausel" ist das also nicht. Man muss einfach nur die Tatsachen feststellen. Wenn ich so einen Schadensfall (in diesem Fall nur Mobilkran + Transport) bearbeiten würde, würde ich einfach fragen, von wo er losgefahren ist und auf welchen Wetterbericht er sich bezieht, evtl. das Hafenmeisterbüro dort anrufen und bbestätigen lassen ... so einfach kann man alle Fakten schon vom Telefon aus zusammenstückeln. (Was ich auch hunderte Mal in Reiseversicherungs- und Euroschutzbrieffällen getan habe.) Und dann stellt sich meistens ganz klar aus, ob der Schadensfall innerhalb des Versicherungsvertrags liegt oder auch nicht.

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Re: Wind und Wellen

Post 54 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Mo 21. Jul 2014, 09:07

Moin,

gestern auf der Großen Breite vor Schleswig hatten wir stehende Stärke 7 und das mit meiner alten Windsbraut unter Vollzeug platt vor den Laken ein toller Ritt, wie frau/man so sagt in Seglerkreisen; nicht ungefährlich, wenn frau/man an die ständige Gefahr des Querschlagens bei den heftigen Gierbewegungen des Schiffes denkt. Da kann schon mal der Mast bei einer Halse runter kolmmen, ober sonst etwas im Rigg den Geist aufgeben. Ich war auf jeden Fall froh, als ich vor Haddeby endlich die Segel dann runter hatte, weil mit dem Außenborder das Schiff nicht recht im den Wind zu kriegen war bei dem Wellengang und das Schiff nach dem Aufschießer auch sofort quer schlug; da fehlt dann die Zeit alles gleichzeitig hin zu bekommen. Die Fock hatte ich natürlich schn vorher runter geholt und fest gezurrt. Im Hafen haben wir dann erst mal nen Tee getrunken und unseren mitgenommenen Kuchen genossen. Schön wars..

Liebe Grüße, Ulrike-Marisa (moin)

...ich hätte auch reffen können, Regatta ist aber auch was... :wink:
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Mo 21. Jul 2014, 09:44, insgesamt 2-mal geändert.

Anne-Mette
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Re: Wind und Wellen

Post 55 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 21. Jul 2014, 09:16

Moin,
unseren mitgenommenen kuchen genossen.
Wie gut, dass Deine Frau so gut backen kann (smili)

Aber so eine Belohnung tut doch nach so einem überstandenem Abenteuer gut.
Mir ging es auch mal so, als ich bei starkem Gegenwind in die flensburger Förde einlaufen wollte; das war ein Kampf bis westlich von Kalkgrund. Da baut sich manchmal eine ganz schöne See auf.

Ich habe den Motor mitlaufen lassen, um mehr Höhe zu gewinnen...
... und war (sicherlich sichtlich) froh, als wir den Hafen sicher erreicht hatten.

Und da sah alles nicht mehr so schlimm aus: im Schutz der Kaimauer und bei Kaffee und Kuchen könnte gut gesagt werden "schönes Wetter heute!"

Guten Start in die Woche
Gruß
Anne-Mette

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Re: Wind und Wellen

Post 56 im Thema

Beitrag von Saskia.shewulf » Mo 21. Jul 2014, 11:24

Hi Ulrike und Anne Mette,

Ich bin ja nur ne Landratte.....
Aber ich dachte immer die Schlei müsse doch sehr ruhig
sein weil Binnengewässer? ???


Die große Breite vor Schleswig nimmt die dann irgendwie
Winde von den umliegenden Hügeln auf?

Jedenfalls geniesse ich immer diesen Thread hier (smili)

lg Saskia ))):s ))):s :()b
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen

Anne-Mette
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Re: Wind und Wellen

Post 57 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 21. Jul 2014, 11:34

Moin,

ich bin nun nicht "der Schleisegler" und kann nicht soooo viel dazu sagen, aber selbst auf geschützten Binnengewässern gibt es Windfenster, wo einem praktisch der Wind wie aus einer Düse entgegen (oder wohin auch immer) bläst.
Da sich dort in der Regel nicht so hohe Wellen entwickeln, kann man mit einigen Booten erstaunliche Geschwindigkeiten erreichen (smili)

aber Du hast ja vielleicht bald mal Gelegenheit zu einem Ausflug an die Schlei (smili)

Gruß
Anne-Mette

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Re: Wind und Wellen

Post 58 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Mo 21. Jul 2014, 11:53

Moin,

...doch die Geologie der Ufer spielt gerade auf einem so weit im Binnenland liegenden Gewässer wie die Schlei eine bedeutende Rolle und verursacht lokale Windsysteme, wo der Wind ganz schnell auf kurzer Strecke aus einer doch anderen Richtung und mit anderer Stärke wehen kann. Es ist gut, wenn sich jemand da auskennt, deshalb fahren scheinbar immer so viele Segler mit Motor obwohl doch bester Segelwind herrscht. Es ist wohl einigen einfach zu anstrengend zu segeln und ständig auf Reaktion zu sein. :wink:
Was Anne-Mette zur Wellenhöhe sagt stimmt und gestern hatten wir im Surf auf achterlicher Welle bis zu 7 Knoten, mehr als die eigentliche Rumpfgeschwindigkeit zulässt; das macht schon Spass. (smili) Bild vom Segeln mit moderatem Wind

Herzliche Grüße von der Schlei, ulrike-Marisa
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Re: Wind und Wellen

Post 59 im Thema

Beitrag von Saskia.shewulf » Mo 21. Jul 2014, 18:42

Danke euch beiden )))(:


wieder etwas dazu gelernt ja wer weiß was bald so möglich wird

schönes Bild Ulrike!!!

LG in den schönen Norden (so) ---)))

Saskia
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Re: Wind und Wellen

Post 60 im Thema

Beitrag von Lina » Di 29. Jul 2014, 22:05

Ulrike-Marisa hat geschrieben:Moin Lina,

für Yacht-Charterungen gibt es sicher Regelungen, auch die Windstärke betreffend und damit auch die Schiffssicherheit. Da hilft nur direkt nachfragen bei potentiellen Charterern, da es bestimmt individuelle Vertragsbedingungen gibt.

LG, Ulrike-Marisa von der Windsbraut (moin)

Die Info stammt von einem Chartergeschäft, das auf Hanseboot vertreten war und auf den Balearen tätig ist. Die genannte Windstärkengrenze sei versicherungstechnisch üblich bei Charteryachten. Halte ich auch für plausibel, denn in anderen Bereichen habe ich in den Versicherungsbedingungen erstaunliche Übereinstimmungen beobachtet.

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