Wie ist eigentlich euer Frauenbild?
Wie ist eigentlich euer Frauenbild? - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Marielle
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 16 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Abend,

spannend..... erst dachte ich, dass in dem Thema nix drin ist. Aber nun.........
die starken Frauen, die ganz und gar weiblich sind und genau damit unendlich stark
So ähnlich habe ich lange Zeit ein Bild von Helmut Newton beschrieben. Es hat den Titel 'They are coming' und zeigt vier nackte Frauen, die auf die Kamera und damit auf die Betrachter_innen zugehen. Ein Bild, das vier starke Frauen zeigt, könnte man sagen. Habe ich auch gesagt; und sehe es heute ziemlich anders.

Was für eine Stärke ist es, um die es dabei geht? Physische Stärke ist es ja wohl nicht. Über die psychische Stärke weiss man, weder bei den oben genannten Beispielen (Cardinale usw.) noch bei den Fotomodellen von Newton, nichts genaues. Die kann es also auch nicht sein.

Es muss, ist meine Sicht, um eine 'Stärke' gehen, die auf die Wirkung von Reizen, Signalen, von irgendetwas auf mich selbst zurückgeht. Etwas, das erst in der Absorption eines Bildes, d.h. der 'Wirkung' einer Person, entsteht, aber nicht von sich aus existiert.

Mit der Nacktheit der Modelle in Newtons Foto hat es nichts (jedenfalls nicht nur) zu tun. Newton, der olle Könner, hat nichts weiter gemacht, als eine Absorption seines Bildes geschickt anzuregen (die körperlichen Gegebenheiten der abgebildeten Damen tun ihres dazu). Der gleiche Vorgang funktionierte aber auch mit vollkommen bekleideten Frauen. Für mich war Jaqueline Bisset (eine englische Schauspielerin, die ich nie naggich gesehen habe) lange Zeit die 'ganz und gar weibliche, starke Frau'. Aber auch deren Stärke muss in meiner Wahrnehmung entstanden sein und kann keine universelle, immer und auf jede_n wirksame Kraft sein, die in der Person selbst liegt. Meine Beste findet jedenfalls absolut keine solche Stärke an Frau Bisset. Und es gibt auch cis-selbstidentifizierte Männer, denen es so geht. Es gibt vermutlich immer auch 'Frauen', die von sehr vielen anderen Menschen als attraktiv, ganz und gar weiblich und als stark angesehen werden, auf einen selbst diese Wirkung aber nicht haben (oder umgekehrt); nichts universelles also.

Ich bin heute ziemlich sicher, dass diese Art der 'wahrgenommenen Stärke' einiges mit sexueller, persönlicher, partnerschaftswunschbezogener oder auch anhimmelnder Attraktivität, aber relativ wenig mit einer diesen Personen immanenten 'Stärke' zu tun hat. Diese Stärke entsteht erst in der Wirkung auf einen anderen Menschen und taugt daher (ist meine Meinung) nicht als Frauenbild, sondern ist eher ein Teil dessen, was hier neulich jemand als Funktion des 'Reptiliengehirns' beschrieb.


Als Gegenargument würde vermutlich bald kommen, dass es ja gar nicht um die Attraktivität der Person als Partner_in oder Sozialstatuserhöherin geht, sondern der Wunsch selbst so zu sein bestimmend ist. Diesen Wunsch kenne ich auch. Ich würde mich bestimmt nicht beschweren, wenn ich morgen aufwache, ganzkörperlich so aussehe wie Mrs. Bisset (nun ja, gern so wie sie aussah, als sie etwas jünger war :wink:) und alles andere bliebe wie es ist. Nur: Wäre ich dann eine Frau? Ich kann und will meinen Kopf und meine Seele, meine Geschichte nicht ändern. Sind mein Kopf und meine Seele überhaupt weiblich oder männlich? Meine Geschichte? Machen die Brüste eine Frau aus? Bestimmt die Wahrnehmung oder die Reiz-Absorption anderer, ob man eine Frau ist? Oder macht die Persönlichkeit, entstanden aus biologischen und sozio-kulturellen Einflüssen, jemanden zur Frau? Oder ist es nur die Attraktivität bei jeweils auf das weibliche Geschlecht gerichteten Interessent_innen, die eine Frau ausmachen? Was also ist eine Frau? Und was ist ein 'Frauenbild'? Eine Form von Sexismus? Das Ergebnis von Begehren? Die Zuweisung von Eigenschaften? Eine Erwartungshaltung? Wunschdenken?

Ich weiss es nicht. Mein gutes altes 'Frauenbild' hat über die Jahre unter all den Unklarheiten jedenfalls dermassen gelitten (mein Männerbild übrigens auch), dass ich es mir und anderen heute lieber erspare überhaupt eines zu haben (sorry Mrs. Bisset).


Habt es gut ihr Menschen; Männer, Frauen. Alle.

Marielle
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For the rising of the women, means the rising of the race
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But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 17 im Thema

Beitrag von Cybill »

Ach mein Frauenbild wurde von einem Restaurator geröngt und siehe da: Darunter war ein Menschenbild.

Aber wenn Du wissen willst, wie mein weibliches Ideal ist: So was wie Barbara Schöneberger, Katharina Wackernagel, Sahra Wagenknecht, Judy Dench, Jamie Lee Curtis...

oder Cybill Shepered

-Cy ;-)
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Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
Lina
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 18 im Thema

Beitrag von Lina »

Daenerys Targaryen hat geschrieben:Interessante Frage. Ich tue mich schwer damit, mein Frauenbild zu definieren, so als hätte ich da einen "blinden Fleck". Irgendwie läuft die Antwort auf eine endlose Kette von Eigenschaften hinaus: selbstbewusst, sexy, mit Brüsten, langen Haaren, sanft, einfühlsam, diplomatisch, zickig, modisch gekleidet, gepflegt, geschminkt, schlank, wohl proportioniert, mit sanfter Stimme, breiten Hüften, anschmiegsam, eigenwillig"¦

Mein Frauenbild gleicht einem Puzzle. Die Summe der Teile ergibt etwas, das ich mag und für mich anstrebe, während ich gleichzeitig noch damit herum experimentiere. Es kann vom Aussehen etwas haben von Cameron Diaz, Charlotte Rampling oder Beth Ditto. Und es kann sich verlieben wie Cinderella und gleichzeitig mit dem Schwert kämpfen wie Jeanne d'Arc etc.

Nicht verstanden? Kein Problem, ich versteh's auch (noch) nicht. Aber ich lasse mich täglich überraschen. :wink:

Liebe Grüße

Daenerys
Verstanden?

Ich schon. NIcht, dass ich alle Punkte mit dir teilen möchte, aber ich verstehe es. Die Sache ist ja die, dass wenn man dieselbe Person bitten würde eine ehrliche und erfüllende Antwort zu geben, drei Mal, zu drei völlig verschiedenen Zeitpunkten, dann würde man auch drei verschiedene Antworten bekommen.
Lina
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 19 im Thema

Beitrag von Lina »

Marielle hat geschrieben:Guten Abend,

...

Ich bin heute ziemlich sicher, dass diese Art der 'wahrgenommenen Stärke' einiges mit sexueller, persönlicher, partnerschaftswunschbezogener oder auch anhimmelnder Attraktivität, aber relativ wenig mit einer diesen Personen immanenten 'Stärke' zu tun hat. Diese Stärke entsteht erst in der Wirkung auf einen anderen Menschen und taugt daher (ist meine Meinung) nicht als Frauenbild, sondern ist eher ein Teil dessen, was hier neulich jemand als Funktion des 'Reptiliengehirns' beschrieb.
...

Marielle
Wahrscheinlich ist - oder kann es zumindest - eine Mischung davon und von einer kulturellen Prägung sein. Natürlich wird Stärke erst in einem Kontext mess- oder erkennbar. Sonst ist es wie die Frage: Ist Godzilla stark? Kommt darauf an - wenn er alleine in der Sahara rum läuft wissen wir es nicht, wenn er gerade mitten im Pazifik ertrinkt, weil er nicht schwimmen kann, bestimmt nicht, und wenn er gerade Japan verwüstet, dann ist er.

Genau so kann die wahrgenommene Stärke in eine sehr emotionale Bewunderung einer Person ausmünden - basiert darauf wie diese Person ihr Leben oder einzelnen Situationen meistert und es kann AUCH mit der schnellen instinktiven Entscheidung zu tun (für die das gute alte Reptilienhirn zuständig ist).
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 20 im Thema

Beitrag von Jaqueline »

Guten Morgen,

ich antworte nur auf die Eingangsfrage, da mir der Rest egal ist.
Ich lebe nur noch als weibliches Wesen. Der männliche Teil ist nicht mehr existent. Mein ehemaliges Frauenbild deckt sich in weiten Teilen mit der Realität. Die Realität ist, eine Frau muss beruflich mehr um Akzeptanz kämpfen. Vorallen in der Männerwelt in der ich arbeite. Von einer Frau wird ein kultivieres Benehmen erwartet als von einem Mann.

Nur in Sachen Pasing habe ich mich getäuscht. Hier muss ich ganz klar sagen weniger ist mehr. Gegenüber früher hat sich der Inhalt meiner Schminktasche sehr stark reduziert.

Ganz liebe Grüsse
Jacky
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)

Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.

https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 21 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo,

wahrscheinlich richtet sich diese Frage nur indirekt an mich, da transsexuelle Frau. (Also eindeutig und immer "Frau".)
--> Aber ich möchte mich zu diesem interessanten Thema trotzdem gern äußern :oops:

Für mich gibt es sowohl bei Männern ("Männerbild") als auch bei Frauen ("Frauenbild") als auch bei allen anderen Menschen, die sich nicht in den beiden Kategorien verorten, ein extrem großes Spektrum.
Wenn sich jemand irgendwo zuhause fühlen will(!), muss sich jede/jeder selber überlegen, wo sie/er steht.

Persönlich betrachte ich mich als intellektuelle, emanzipierte Frau ( + Lehrerin aus Überzeugung) --> Für mich bedeutet dies, dass ich mir genau überlege, wo ich wie agiere, andererseits auf mein Äußeres zwar achte, es aber nicht allzu wichtig nehme. Wie ich hier öfter schrieb, bewundere ich Frauen wie Simone de Beauvoir (1908-1986), Emmy Noether (1882 - 1935 ), Marie Curie (1867 - 1934), Trude Herr (1927 - 1991), Hella von Sinnen, Lynn Ann Conway und ähnliche emanzipierte weibliche Persönlichkeiten. *)

Ergo weiß ich ziemlich genau, wo ich mich verorte und was ich anstrebe.
Wo sich andere verorten und was ihre Lebensziele sind, müssen sie selber wissen.
Hier steht mir kein Urteil zu und, wie bereits erwähnt, ist hier das Spektrum sinnvoller Möglichkeiten sehr groß :wink:

Liebe Grüße
Andrea

*) Nachtrag:
Für alle, die sich näher für dieses(mein) Selbstbild interessieren, hier noch zwei Literaturhinweise, um das Spektrum der Lebenswege emanzipierter Frauen zu erweitern:
Julia Keay - Mehr Mut als Kleider im Gepäck (Frauen reisen im 19.Jahrhundert durch die Welt) erschienen bei Piper
Luise Berg-Ehlers - Unbeugsame Lehrerinnen (Frauen mit Weitblick) aus dem Elisabeth Sandmann Verlag
Zuletzt geändert von ab08 am Mo 21. Mär 2016, 08:43, insgesamt 11-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
Dolores59
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 22 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Aria hat geschrieben:Mit klassisch meine ich natürlich nicht, dass Frau dem Manne Untertan sein muss. Mir geht es dabei nur um das Erscheinungsbild.
Gut, daran werden sich wahrscheinlich auch wieder einige stossen und es als unterdrückt ansehen. Aber ich kann eben mit dem
burschikosen Frauenbild nichts anfangen. Warum? Dann hätte ich nicht die nötige Abgrenzung von meinem Männerbild, die ich
nun mal brauch, um Frau zu sein. ;-)
Dein Männerbild würde mich interessieren. Beeinhaltet es, dass Männer, was ihre äussere Erscheinung betrifft, unscheinbar sein sollen, damit Frau optisch gut dasteht?
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
Lina
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 23 im Thema

Beitrag von Lina »

Was mich doch hier ein wenig erschreckt ist, dass so viele hier ihre Antwort anhand von Oberflaechlichkeiten geben. - Eine bestimmte Filmrolle z.B. Eine bestimmte person - minus ihre Ansichten - ausgerechnet eine Politikerin.

Ich wundere mich uebrigens immer noch, warum gerade diese Treadstarterin genau dieses Thema aufgreift.
rika
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 24 im Thema

Beitrag von rika »

Schade, wenn ein zunächst interessant geführtes Thema mit unterschiedlichen Ansichten durch Begriffe wie "Oberflächlichkeiten" beschädigt wird. Gut, dann bin ich oberflächlich und muss mich wegen fehlender Tiefgründigkeit in die untere Schublade begeben :roll: So sei es, dort bin ich wahrscheinlich nicht alleine. )))(:

Denn da befinden sich vielleicht die spontanen, lebensfreudigen Menschen (fwe3) mit Phantasie und Frauenbild.

Ich komme doch noch mal auf die Sache zurück: Frauen sind Menschen wie wir - zunächst. Aber dann sind sie eben Frauen und in vielerlei Beziehung unterschiedlich zu den Männern, was uns alle bereichern kann.

Ich habe auch ein Männerbild (ap) : höflich, seine körperliche Kraft nutzen, wenn er damit Schwächeren helfen kann, stark sein und bescheiden, interessiert und positiv neugierig, Frau und Familie respektieren und beschützen, standhaft sein. War das jetzt schlimm? Ich bin nun mal einer und habe immer noch Ziele. (hs)

rika
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 25 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Vivien_Manero hat geschrieben:
noch, warum gerade diese Treadstarterin genau dieses Thema aufgreift.
Dito :-)
Lese ich hier Animositäten gegenüber gerade dieser* Threadstarterin heraus?

*Diese Threadstartern hat einen Namen und der lautet: Martina.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 26 im Thema

Beitrag von Cybill »

HALLO!

Was ist denn so schwer daran, einfach eine andere Meinung und Auffassung stehen zu lassen?
Niemand ist verpflichtet, sich über einen Beitrag aufzuregen, und Animositäten gegenüber einer bestimmten Person haben nichts in einer Diskussion verloren!

Es ist genauso legitim, sich mit Oberflächlichkeiten zu präsentieren, wie mit tiefschürfenden Erkenntniskonstrukten zu beeindrucken.

Nehmt die Menschen wie sie sind, ihr bekommt keine anderen! (Ist nicht von mir, aber gut!)

-Cy
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 27 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Vivien_Manero hat geschrieben:
Lese ich hier Animositäten gegenüber gerade dieser* Threadstarterin heraus?

*Diese Threadstartern hat einen Namen und der lautet: Martina.
Ah ja... danke für diese Aufklärung. Ich komme bei nächsten Versäumnis deinerseits gerne darauf zurück :-)
Ich bin schon ganz nervös und werde mich um ein Versäumnis bemühen. :oops: (drink)
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 28 im Thema

Beitrag von Katarina »

Die Diskussion in diesem Thread ist schwierig zu verstehen. Sollten wir uns nicht von diesem Zwei-Schubladendenken mit "Frau" / "Mann" lösen? Wir leben im 21. Jahrhundert und nicht mehr im Mittelalter, Gott sei Dank! Wie kann man heute noch in "Frau" / "Mann" Kategorien denken?

Facebook gibt seinen Nutzern auch in Deutschland die Möglichkeit, ihre Identität über die Kategorien "Mann" und "Frau" hinaus festzulegen. 60 Auswahlmöglichkeiten werden geboten.

Ob es 60 Möglichkeiten sind, lass ich mal dahingestellt sein. Aber es gibt viel mehr als zwei.
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Wie kann man heute noch in "Frau" / "Mann" Kategorien denken?
Natürlich kann manfrau das.

Frauen und Männer haben (auch) ihre eigene Geschichte(n). Die ist/sind soooo viele Jahre gewachsen, dass sie nicht in wenigen Jahren aus den Geschichtsbüchern gestrichen werden können. Wir werden schauen, wie es sich entwickelt - und sicherlich einen Teil der Entwicklung mitgestalten; ich habe allerdings Zweifel, ob die "Wahlmöglichkeiten" bei FB da besonders hilfreich sind.

Gruß
Anne-Mette
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Re: Wie ist eigentlich euer Frauenbild?

Post 30 im Thema

Beitrag von Lina »

Dolores59 hat geschrieben:
Vivien_Manero hat geschrieben:
noch, warum gerade diese Treadstarterin genau dieses Thema aufgreift.
Dito :-)
Lese ich hier Animositäten gegenüber gerade dieser* Threadstarterin heraus?

*Diese Threadstartern hat einen Namen und der lautet: Martina.

Klar heißt die Threadstarterin Martina, erstens habe ich nicht gecheckt, ob sie die einzige Martina im Thread ist und zweitens muss nicht jeder, der mitten rein steigt sofort begreifen, dass die Threadstarterin gemeint ist, wenn nur ein Name genannt wird.

Und drittens schrieb ich "diese" und nicht "dieser" - was auch immer du mit dem geänderten grammatikalischen Gender sagen willst.


Das weißt du ja selber, was du liest und du hast es jetzt zum Ausdruck gebracht. Was findest du an der Fragestellung nicht passend. Offensichtlich möchten andere es auch gerne wissen.
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