Hallo Mädels,
ich mache auch gerade eine Reha wegen eines schweren Bandscheibenvorfalls in der LWS. Ich verzichte lieber auf weibliche Kleidung. Wobei ich hier anmerken möchte, dass ich nicht geoutet bin.
Alleine was die bei der Aufnahme in die Klinik alles wissen wollten ( aus psychologischer Sicht ) ist meiner Meinung nach echt heftig, familiäre Probleme, finanzielle Probleme, Probleme mit Arbeitgeber, Krankengeschichte der Großeltern, Eltern, Geschwister etc. Vor allem stellen verschiedene Leute immer wieder dieselben Fragen ( Test der Glaubwürdigkeit ). Ich denke, da wird ein psychologisches Profil angelegt, obwohl man ja wegen eines Bandscheibenvorfalls da ist.
Klar habe ich hier Freizeit zwischen den Behandlungen, wo man eigentlich tun und lassen kann was man will, aber jeder Pfleger, jeder Therapeut beobachtet einen. Und meiner Meinung nach können / werden "Auffälligkeiten" schriftlich festgehalten.
Und die Zusammenfassung wird sowohl an den Hausarzt als auch an die Rentenversicherung übermittelt. Und ich möchte nicht, dass die etwas von meiner Vorliebe für weibliche Unterwäsche etc. weiß. Es ist einfach die fehlende Kontrolle über mir persönlich wichtige Informationen, wie gesagt, ich bin nicht geoutet.
Andererseits ist hier auch eine Massageschule angeschlossen, d.h. man wird teilweise von recht jungen Schüler/innnen massiert. Denen möchte ich meine weibliche Seite lieber nicht zeigen, die wechseln sonst noch vor Schreck den Beruf

. Nicht jeder mag männliche Körper in BH / FSH etc.
Auch wenn mir nach 4 Wochen mittleweile die weibliche Kleidung natürlich sehr fehlt. Aber die ersten paar Wochen hatte ich so große Schmerzen, da hatte ich irgendwie seltsamerweise gar keinen "Bedarf" mich weiblich zu kleiden. Ich war froh, dass ich überhaupt noch laufen konnte

. Bin halt "nur" Teilzeitfrau, und schüchtern noch dazu
LG
Sarah1354