Die nervige Frage
Die nervige Frage

Antworten
Jaddy
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 508
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: Enby
Pronomen: <Name, kein Pronome>
Wohnort (Name): Bremen
Membersuche/Plz: 28000
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 432 Mal
Gender:

Die nervige Frage

Post 1 im Thema

Beitrag von Jaddy » Fr 11. Mai 2018, 22:14

“Du solltest mit uns zu den Mädels rein”, waren sich zwei der drei wichtigsten Frauen in meinem Leben gestern einig. Das Männerklo passe nicht mehr für mich, so wie ich inzwischen aussehe. Weicheres Gesicht, minimaler Bartschatten um den Mund, der Rest per Laser epiliert, beginnende Oberweite, leicht geschminkt und angezogen mit Kleid und Heels. Langsam bekomme ich das Erscheinungsbild, das ich will. Gemischte SIgnale, “dazwischen” eben. Enbi.

In der Tat fühle ich mich so auf dem Klo mit dem Männchen vorne auf der Tür nicht ganz wohl. Manchmal ist es witzig, wenn ich am Waschbecken stehe und jemand, der reinkommt stutzt und erst noch mal das Türsymbol checkt. Aber mich in Gegenwart von Kerlen zu kämmen, Rock und Bluse zurecht zu zuppeln oder auch nur im Kleid zu einer Klokabine zu gehen ist schon manchmal unangenehm. Kerle eben, die gucken.

Das dumme ist: In dem Raum nebenan fühle ich mich nicht besser. Zum einen das Imposter-Syndrom. Meine männliche Sozialisation und der männliche Anteil meiner körperlichen Erscheinung flüstern mir aus dem Hinterkopf zu, “du gehörst hier nicht hin, das bist du nicht”. Das sehen auch die regulären Benutzerinnen und das bedeutet Problem zwei. Die Kerle fühlen sich durch mich sicher nicht bedroht (ausser in ihrer Weltsicht). Aber Frauen? Dies ist einer ihrer Schutzräume.

Die Toilettenfrage ist eigentlich so lächerlich. In jedem schlechten Artikel zur dritten Option taucht sie auf. Alle Enbis, die ich kenne sind genervt davon. Und trotzdem sind sie das perfekte, weil unverwässerte Sinnbild dieser Zweiteilung, die in der Klofrage Genderidentität und Biologie wie vor Urzeiten miteinander verkoppelt.

Und jedesmal in Kinos und Restaurants wird mir das wieder nervig bewusst.

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13199
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 640 Mal
Danksagung erhalten: 4540 Mal
Gender:

Re: Die nervige Frage

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 11. Mai 2018, 23:44

Moin,

Du solltest länger und häufiger ausprobieren, was besser passt.
Schließlich hast Du doch viele(ich bitte um Verzeihung) Jahre wohl eher die "Herren-Toiletten" aufgesucht und "die Frauen-Toiletten" noch nicht so oft.

Über kurz oder lang wird sich vielleicht durchsetzen, dass zumindest ein Teil dieser Räume "neutral" sein wird; aber bis dahin kann noch viel Wasser die Elbe hinabfließen.

Gruß
Anne-Mette

Magdalena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1172
Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
Geschlecht: mehr Frau als Mann
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 520 Mal
Danksagung erhalten: 454 Mal
Gender:

Re: Die nervige Frage

Post 3 im Thema

Beitrag von Magdalena » Sa 12. Mai 2018, 08:10

Hallo,

ich möchte hier nochmals eine Episode einfügen. Es war in einem Kaufhaus, wo ich dringend auf die Toilette musste. Ich war en femme unterwegs. Im Vorraum zu den Toiletten war an dem obligatorischen Tisch mit dem Teller um seinen Obolus zu zahlen stand die Toilettenfrau. Als ich nun die verkehrte Herrentoilette ansteuerte, da das Symbol verdeckt war. Wies mich die Dame darauf hin, doch die nächste Tür zur Damentoilette zu benutzen. An dem besagten Tisch zahlte ich und lächelte, nach dem ich meine Toilette verrichtet hatte.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

Bea Magdalena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 273
Registriert: Sa 30. Dez 2017, 19:27
Geschlecht: gefühlt weiblich
Pronomen: Am liebsten sie
Membersuche/Plz: z.Zt. ------
Hat sich bedankt: 554 Mal
Danksagung erhalten: 119 Mal
Gender:

Re: Die nervige Frage

Post 4 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena » Sa 12. Mai 2018, 08:44

Hallo zusammen,
so gings mir in den "12 Aposteln" in Köln im Karneval auch schon mal, im Maredo dagegen wurde ich in ähnlichem Outfit zur Herrentoilette komplimentiert und darin prompt blöd angemacht. Bisher ist mir das bei den Damen noch nie passiert, toi toi toi. Allerdings versuche ich mich unauffällig zu verhalten und bleibe nicht länger als notwendig.
Liebe Grüße
Bea
future is female

Dolores59
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1293
Registriert: Sa 16. Jan 2016, 00:13
Geschlecht: unverkennbar
Pronomen: Is mir egal
Wohnort (Name): Bad Fallingbostel
Membersuche/Plz: Bad Fallingbostel
Hat sich bedankt: 112 Mal
Danksagung erhalten: 815 Mal

Re: Die nervige Frage

Post 5 im Thema

Beitrag von Dolores59 » Sa 12. Mai 2018, 09:12

Manchmal ist es witzig, wenn ich am Waschbecken stehe und jemand, der reinkommt stutzt und erst noch mal das Türsymbol checkt.
Das erlebe ich in schöner Regelmäßigkeit (vielleicht sollte ich zukünftig das Örtchen wechseln). Gelegentlich bestätige ich den Herren, dass sie richtig sind. Manche müssen dann schmunzeln. Diese Vorgänge zeigen allzu deutlich, wie sehr Menschen auf den ersten Eindruck angewiesen sind (Rock oder Kleid an = muss eine Frau sein).
Aber mich in Gegenwart von Kerlen zu kämmen, Rock und Bluse zurecht zu zuppeln oder auch nur im Kleid zu einer Klokabine zu gehen ist schon manchmal unangenehm. Kerle eben, die gucken.
In meinem Alter können mich glotzende Kerle nicht beeindrucken. Wenn die glotzen, unterbreche ich kurz meine Toilette (im alten Sinne) und glotze ich zurück.

Von Toilettenfrauen/-männern bin ich auch schon zur Damenabteilung gewiesen worden. Nachdem ich sie aufgeklärt hatte, war die Sache ok.

Einzelkabinen für alle Geschlechter gibt es leider selten.

LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)

Jaddy
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 508
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: Enby
Pronomen: <Name, kein Pronome>
Wohnort (Name): Bremen
Membersuche/Plz: 28000
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 432 Mal
Gender:

Re: Die nervige Frage

Post 6 im Thema

Beitrag von Jaddy » Sa 12. Mai 2018, 11:39

Vielen Dank für eure Beiträge :)

Bis sich neutrale, vielleicht nach Funktionen getrennte Toiletten flächendeckend durchgesetzt haben, wird dies ein ständiger Stolperstein bleiben, ohne eine wirklich schöne Lösung.

Mir ging es vor allem um die Stimmung, vor eine unmögliche und eigentlich sinnlose Wahl gestellt zu werden, nur das "kleinere Übel" nehmen zu können.

Bei Toiletten ist es am auffälligsten, aber es setzt sich fort überall wo nur genau zwei Möglichkeiten angeboten werden. Formulare mit Zwangsanreden - "Pflichtfeld" - Sportvereine, etc. Und an ganz vielen Stellen ist es einfach völlig überflüssig, weil weder die sozialen Rollenklischees, noch die körperliche Ausstattung für den jeweiligen Prozess irgendeine Rolle spielen.

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13199
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 640 Mal
Danksagung erhalten: 4540 Mal
Gender:

Re: Die nervige Frage

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 12. Mai 2018, 11:49

Moin,

da stimme ich Dir zu!
Allerding: in den letzten 10-11 Jahren, in denen ich die Verhältnisse nicht nur kritisch beobachte, sondern mich für Veränderungen einsetze,
hat sich bis auf wenige Einzel-Fälle nicht viel getan.
Inzwischen bin ich soweit, dass ich mich (wohl oder übel) der geforderten Ordnung stellen werde; denn sonst bleiben mir einige Türen verschlossen.
Das ist betrüblich.


Gruß
Anne-Mette

Vicky_Rose
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1535
Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
Geschlecht: m und f
Pronomen:
Membersuche/Plz: Raum Karlsruhe
Hat sich bedankt: 149 Mal
Danksagung erhalten: 822 Mal

Re: Die nervige Frage

Post 8 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mo 14. Mai 2018, 10:36

Ich sehe das pragmatisch. Wenn ich muss, dann muss ich. Und ich gehe dann dorthin, wo ich mich besser aufgehoben fühle. Das mache ich dann aber mit dem Bewusstsein, dass ich niemanden darum fragen muss, sondern dass es normal für mich ist. Es hat bis dahin auch niemand gestört. Ich glaube, das Selbstbewusstsein und Entschiedenheit im Auftreten sind Ausschlag gebend.

Aber bis ich dahin gekommen bin, habe ich eine Weile gebraucht ...
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

Saari
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1634
Registriert: Fr 24. Feb 2012, 15:34
Geschlecht: bisher männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: Nordbayern
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 128 Mal
Gender:

Re: Die nervige Frage

Post 9 im Thema

Beitrag von Saari » Mo 14. Mai 2018, 11:25

Wenn ich zur Toilette muss, gehe ich dorthin was meiner Kleidung am Nächsten kommt.
Habe ich einen Rock / Kleid an, so führt mein Weg unweigerlich zur Damentoilette.
Anders ist es, wenn ich Hosen über der FSH anhaben, dann steht die Wahl zwischen der Herren- und der Damentoilette an.
Das Kriterium ist was ich unter der Hose anhabe.
Ich kann doch nicht auf dem Pissoir der Herrentoilette erst die Strumpfhose im Stehen umständlich zur Seite schieben,
dann mein Bedürfnis erledigen und anschließend meine Kleidung, ggf. Beisein eines Dritten, wieder richten.
Sollten frei Einzeltoiletten im Herren-WC vorhanden sind, kann ich diese auch nutzen.

Jasmine
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1352
Registriert: Di 16. Jul 2013, 08:25
Geschlecht: ????
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Bayern
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 1618 Mal
Danksagung erhalten: 663 Mal

Re: Die nervige Frage

Post 10 im Thema

Beitrag von Jasmine » Di 15. Mai 2018, 18:11

Saari hat geschrieben:
Mo 14. Mai 2018, 11:25
Wenn ich zur Toilette muss, gehe ich dorthin was meiner Kleidung am Nächsten kommt.
Am Anfang (nach meinem Outing) war ich unsicher welche Toilette ich betreten soll. Hier halfen mir zwei Freundinnen als wir unterwegs waren. Sie bemerkten, wie ich unruhig wurde und lieber nach Hause als auf eine Toilette gehen wollte. Sie hakten sich bei mir ein und sagten zu mir: Wenn du auf Toilette musst dann gehen wir zusammen. Seitdem gehe ich auf die Toilette die ich für mich als "richtig" ausgewählt habe.
Liebe Grüße Jasmine
Ich bin wie ich bin --- Ich lebe meinen Traum

Inga
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2650
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 00:32
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 366 Mal
Danksagung erhalten: 235 Mal

Re: Die nervige Frage

Post 11 im Thema

Beitrag von Inga » Fr 6. Jul 2018, 09:36

Anne-Mette hat geschrieben:
Fr 11. Mai 2018, 23:44
Moin,

Du solltest länger und häufiger ausprobieren, was besser passt.
Schließlich hast Du doch viele(ich bitte um Verzeihung) Jahre wohl eher die "Herren-Toiletten" aufgesucht und "die Frauen-Toiletten" noch nicht so oft.
.....
Gruß
Anne-Mette
Hallo,

So geht es mir seit nun über zehn Jahren CrossDressing in der Öffwentlichkeit: Bin ich im Frauenmodus unterwegs und allein bei "Weibchen" ist alles gut. Treffe ich auf andre Personen im Vorraum, zucke ich innerlich zusammen, ob ich wirklich richtig bin. Ob das mit mehr Erfahrung wirklich noch weg geht?

Es ist auf den ersten Blick die übliche Toilettenfrage. Doch macht mir Jaddy etwas Wichtiges deutlich: Bei der Toilettenfrage geht weniger um unterschiedliche Ausstattung bei Männchen und Weibchen, sondern um die Menschen die ich dort ggfs. antreffe und wo ich mich in einen gefühlten Zwischenstadium oder Anders-Stadium befindend immer auch etwas deplaciert vorkomme. Allein deswegen bin ich schon für Unisex-Toiletten. Doch an den "Schutzraum", in dem sich Frauen gemeinsam zurück ziehen können und den ich nicht stören mag, habe ich nicht so recht gedacht.

Liebe Grüße
Inga

Svetlana L
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 766
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 06:47
Geschlecht: trans*-Frau
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Berlin
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 190 Mal
Danksagung erhalten: 557 Mal
Gender:

Re: Die nervige Frage

Post 12 im Thema

Beitrag von Svetlana L » Fr 6. Jul 2018, 09:45

Gestern, Alice-Salomon-Hochschule in Berlin-Hellersdorf: "Toiletten für alle Gender"

Die Lösung könnte so einfach sein.
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

Nicole Doll
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 609
Registriert: Mo 20. Mär 2017, 17:38
Geschlecht: gefühlt weiblich
Pronomen:
Membersuche/Plz: Simmern / Hunsrück
Hat sich bedankt: 355 Mal
Danksagung erhalten: 314 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Die nervige Frage

Post 13 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Fr 6. Jul 2018, 10:44

Hallo,

dann möchte ich jetzt diese nervige Frage mal ingenieurmäßig angehen. Ich bin ja gewissermaßen Expertin für die Behandling von Fäkalien, obwohl ich mich dabei immer mit dem anderen Ende der dafür eingerichteten Anlagen kümmerte: zuerst Abwasserkanäle und dann viele Jahre lang Kläranlagen. Aber die Eintrittsstellen zu dieser recht komplexen Technik gehören ja irgendwie auch dazu. Und ein Systen funktioniert bekanntlich immer nur dann wirklich gut, wenn alle Komponenten optimal zusammen wirken.

Als Ingenieur habe ich gelernt: Je mehr Komponenten ein System hat, desto anfälliger ist es für Störungen (Murphys Gesetz: was kaputt gehen kann, geht auch kaputt). Das spicht schon einmal deutlich für Unisex-Toiletten. Dann ist aber bei jeder Planung auch der Wunsch des Kunden sehr wichtig. Und da gibt es bei den Herren eben die Pavian-Alphatier-Fraktion, die ihr extra langes Teil gerne am Pinkelbecken zeigen möchte. Hier sollte also ein Kompromiss gefunden werden.

Dazu mein ingenieurtechnischer Vorschlag: ein gemeinschaftlicher Bereich mit Waschbecken und Einzelkabinen und davon abgetrennt für die Herren ein Raum mit Pinkelbecken. Das Geld für die dritten Toiletten, das man dabei einspart, könnte man dann für wichtigere Dinge wie beispielsweise Bildung ausgeben - wobei ich den Nutzen daraus irgendwie immer mehr anzweifle.

Wichtiger Hinweis für Allergiker: Der vorstehende Text könnte Spuren von Sarkasmus enthalten.

Liebe Grüße
Nicole

PS: falls gewünscht, kann ich gerne Planungsunterlagen (gemäß VOB bzw. VOL) zu diesem Vorschlag erstellen, die Abrechnung erfolgt dann wie üblich nach HOAI.
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

Joe95
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2715
Registriert: Fr 22. Jan 2010, 14:27
Geschlecht: Frau
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Gummersbach - Niederseßmar
Membersuche/Plz: 51645
Hat sich bedankt: 707 Mal
Danksagung erhalten: 768 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Die nervige Frage

Post 14 im Thema

Beitrag von Joe95 » So 8. Jul 2018, 10:01

Eigentlich reicht es doch vollkommen aus die vorhandenen Toiletten als "Multi-Gender" zu deklarieren.
Sollten Urinale vorhanden sein können diese ja auch durchaus von Frauen benutzt werden, notfalls können benötigte Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden.

Ich denke das wäre ja dann auch im Sinne der Gleichberechtigung.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

MichiWell
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2535
Registriert: Mo 19. Dez 2016, 09:45
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: Leipzig - Chemnitz - Gera
Hat sich bedankt: 1142 Mal
Danksagung erhalten: 1718 Mal

Re: Die nervige Frage

Post 15 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 8. Jul 2018, 17:29

Svetlana L hat geschrieben:
Fr 6. Jul 2018, 09:45
Gestern, Alice-Salomon-Hochschule in Berlin-Hellersdorf: "Toiletten für alle Gender"

Die Lösung könnte so einfach sein.
Die Lösung ist so einfach, das ist wohl das Problem. Einfachen Lösungen misstraut man gerne.
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Antworten

Zurück zu „Nicht-Binär, nicht Frau, nicht Mann, trotzdem ICH“