Theo schwimmt zwischen den Geschlechtern (Artikel bluewin)
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Anne-Mette
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Theo schwimmt zwischen den Geschlechtern (Artikel bluewin)

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 24. Dez 2017, 10:58

Moin,

dann wollen wir hoffen, dass er die richtige Schwimmbekleidung hat (888)

https://www.bluewin.ch/de/news/vermisch ... teil2.html

Gruß
Anne-Mette

Mina
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Re: Theo schwimmt zwischen den Geschlechtern (Artikel bluewin)

Post 2 im Thema

Beitrag von Mina » So 24. Dez 2017, 11:29

Ah, genau. Das war der Artikel in Bezug auf "Genderfluid": https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 45&t=15201

Dazu wollte ich eigentlich was schreiben. Gut das dieser nun mich daran erinnert.

[Genderfluid]/ zwischen den Geschlechtern schwimmen/fließen.

Ich habe mich an diesem Begriff immer etwas gestossen. Zwar betrifft mich der Tenor vollends, leitet aber die innere Quelle meiner Ansicht nach falsch ab. Denn ein "Fließen" bedeutet immer das beide Geschlechter vorhanden sind aber keines von beiden verschwinden kann. Das ist unlogisch. Etwas, was nicht da ist, kann nicht mehr "angeflossen" werden. Es ist weg. Wenn sich Theo also in einem Moment gänzlich weiblich fühlt, wäre die männliche Seite noch da zu der er später wieder zurückfließen kann. Vielleicht aus der innerern gefühlten Sicherheit, möchte man garnicht im Moment der dominierenten Geschlechterrolle, die andere fühlen. Sie bleibt unterbewußt vorhanden und strahlt auch durch. Der Umkehrschluß, beide Geschlechter zu besitzen, im gefühlten Kontext, läßt ein fließen also nicht zu. Theoretisch. Von daher finde ich als Selbstbetroffene/R diesen Begriff als Fehlleitung, undefiniert.
Und das hat nichts damit zutun wie jeder selbst es lebt und erlebt. Eher mit einem Zustand welcher permanent vorherrscht. Und vorallem nach Aussen in das Umfeld eine empathische Richtung weißt.

[Nicht - binär]/ Zwei/ 0=1=1, oder Zweigeschlechtlich, läßt mehr Spielraum für empfundenes zu. Ich erlebe es als einen immer fortwährenden Zustand beide Geschlechter zu fühlen. Äusserlich muß ich mich sortieren (Kleidung bei Arbeit etc) aber innerlich und nach Aussen Mental abstrahlend setzt sich immer beides durch. Eine Seite vollkommen abzuschalten ist nicht möglich, ich hab alles probiert. Sogar im Vollrausch (Experiment unter Aufsicht), wären nach den Berichten meiner Beobachter beide Seiten zugleich anwesend. Mina hatte nen Lach und Quatschflash, sabbelte ununterbrochen über Kleidung, Musik und hübsche Kerle, der andere Teil war still und wollte in Ruhe "einen durch den Tresen knallen". Sehr komplex.

In jedem Fall ist der Begriff Genderfluid für mich keine Option und auch in Theo´s Fall finde ich ihn unpassend, da er einfach keinen logischen Schluß bereit hält um das Innere zu definieren. Aber mit Schubladen und Begriffen ist es ja eh eine ganz sensible Sache. )))(:

Ich denke ich bin gut beraten zu sagen: "Hey, hallo ich bin Mina. Ich bin Bunt! Alles andere muß Dich nicht jucken (zwinker)" (na)

Anne-Mette
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Re: Theo schwimmt zwischen den Geschlechtern (Artikel bluewin)

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 25. Dez 2017, 12:17

Moin,

ein sportlicher junger Mensch (ap) denn nun ringt er:

"Theos Ringen um inneren Frieden"

https://www.bluewin.ch/de/news/vermisch ... teil3.html


Gruß
Anne-Mette

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