Krankenkassenkarte
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Anne-Mette
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Krankenkassenkarte

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 13. Mai 2016, 17:03

Moin,

... war kein Problem )))(:

Schritt für Schritt geht's voran (smili)

Gruß
Anne-Mette

Lieschen
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Re: Krankenkassenkarte

Post 2 im Thema

Beitrag von Lieschen » Sa 14. Mai 2016, 04:03

Den Beitrag habe ich nicht verstanden.

Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
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Re: Krankenkassenkarte

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 14. Mai 2016, 09:55

Guten Morgen,

da war ich wohl in meiner Freude etwas "mundfaul" )))(:

Ich bin dabei, mich von einem "Geburtsnamen hier - Anne-Mette dort" zu verabschieden. Mir bekam es selbst nicht - und manche Leute fragten: "watt denn nu?"
Die Rechnung für die Prophylaxe beim Zahnarzt enthielt beide Namen, von denen einer in Klammern stand. Es nahm auch bei anderen Gelegenheiten groteske Züge an.
In manchen Situationen musste ich sogar überlegen, als wer oder was ich unterschreibe (smili)

Nun habe ich eine Krankenkassen-Karte, die auf meinen "neuen Namen" (der ja so neu nicht mehr ist) ausgestellt ist, erhalten. Das war kein Problem.

Natürlich kann man auch hier die Frage stellen: "für wen oder was brauchst Du das?"
Ich freue mich für mich darüber und kann nun, wenn ich "weitere Schritte" gehen werde, das ganz anders angehen.

Herzliche Grüße und frohe Pfingsten
Anne-Mette

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Re: Krankenkassenkarte

Post 4 im Thema

Beitrag von triona » Sa 14. Mai 2016, 11:04

Anne-Mette hat geschrieben:Ich bin dabei, mich von einem "Geburtsnamen hier - Anne-Mette dort" zu verabschieden. Mir bekam es selbst nicht - und manche Leute fragten: "watt denn nu?"
Die Rechnung für die Prophylaxe beim Zahnarzt enthielt beide Namen, von denen einer in Klammern stand. Es nahm auch bei anderen Gelegenheiten groteske Züge an.
In manchen Situationen musste ich sogar überlegen, als wer oder was ich unterschreibe (smili)

Nun habe ich eine Krankenkassen-Karte, die auf meinen "neuen Namen" (der ja so neu nicht mehr ist) ausgestellt ist, erhalten. Das war kein Problem.
Dies war für mich vor mittlerweile 8 Jahren auch der Hauptgrund, warum ich das eigentlich unsinnige, bürokratische und völlig überteuerte gerichtliche Namensänderungsverfahren durchgeführt habe. Eigentlich wollte ich mir dieses bevormundende bürokratische Verfahren sparen. Im Alltag hatte ich ja damals schon über 2 Jahre ohne nennenswerte Schwierigkeiten in allen Lebensbereichen einschließl Arbeit als Frau und mit dem "neuen" Namen gelebt. Aber diese ständigen Scherereien und die "Falschanrede" im Geschäftsverkehr und mit Behörden, Krankenkasse, Ärzten und Banken (die Postbank stellte sich da z.B. ganz stur) und die daraus folgende Verwirrung bei manchen Beteiligten haben mich dann zunehmend immer mehr genervt, so daß ich dann doch die offizielle Namensänderung beantragt hatte und auch einen neuen PA und Paß hatte. Gerade bei manchen Auslandsreisen (außerhalb der EU) kann sowas ja durchaus lästig bis ernsthaft behindernd oder gar gefährlich sein.

Jetzt versuche ich gerade, ob ich mit einem neuen Antrag auf nachfolgende Personenstandsänderung (2009 ging das noch nicht ohne OP) durchkomme, ohne nochmal 2 neue Gutachten beibringen zu müssen. Schließlich sind die GA von 2009 ja sachlich immer noch gültig. Steht da doch drin: "... wird sich voraussichtlich nicht mehr ändern." oder so ähnlich. Mal sehen ...

Ein neuer Beweggrund für dies ist auch, daß es mit zunehmendem Alter irgendwann mal immer wahrscheinlicher wird, daß man sich mit kompromittierenden Lagen z.B. in Altersheimen, Pflegeheimen oder Krankenhäusern auseinandersetzen muß. :roll:

Zudem hat sich für mich plötzlich und unerwartet ein neuer Bedarf an einer richtigen Ausfertigung meines 40 Jahre alten Zeugnisses für meine erste Staatsprüfung für das Lehramt ergeben. Ich hatte eigentl nicht mehr damit gerechnet, daß ich das je nochmal brauchen würde. Nun werde ich also diesen Kokolores auch noch dranhängen. Mal sehen, ob ich das Reifezeugnis von der Schule auch noch mal brauchen werde ...

Anne-Mette hat geschrieben:Natürlich kann man auch hier die Frage stellen: "für wen oder was brauchst Du das?"
Ich freue mich für mich darüber und kann nun, wenn ich "weitere Schritte" gehen werde, das ganz anders angehen.
Neben der Lösung des o.g. Hauptgrundes hat sich dies allerdings auch positiv auf meine allgemeine Laune ausgewirkt.


Also mal herzlichen Glückwunsch zum Erfolg in deinem ersten kleinen Schritt zur "bürokratischen Umstellung". Wie du an meinem Beispiel siehst: Das kann sich durchaus noch zu einem regelrechten Rattenschwanz auswachsen. Wieviel davon du dir auch immer noch zumuten willst - das war nur mal ein kleiner Anfangserfolg an einer eher weniger harten Front. Ich wünsche dir viel Glück auf deinem weiteren Weg - wie auch immer dieser dann im Einzelnen aussehen mag.


liebe grüße
triona

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Re: Krankenkassenkarte

Post 5 im Thema

Beitrag von Nicola » Sa 14. Mai 2016, 19:56

Ich bin auch froh dass ich meine Namensänderung durch habe, und ich jetzt nicht mehr überlegen muss bei wem ich wie heisse. Ausser in meinem Personalausweis steht überall, wenn überhaupt ein Geschlecht angegeben ist, ein F. Es fühlt sich einfach gut an. (smili)
Gruss Nicola

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Re: Krankenkassenkarte

Post 6 im Thema

Beitrag von triona » Sa 14. Mai 2016, 21:58

In einem deutschen Bundespersonalausweis steht gar nix über das Geschlecht eingetragen.
Zumindest nicht allgemein lesbar. Ob in der Nummer eine verschlüsselte Angabe enthalten ist, weiß ich allerdings auch nicht. Bei der Rentenversicherungsnummer ist das allerdings so. Kann man aber auch ändern lassen, wenn ich mich recht erinnere.


liebe grüße
triona

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Re: Krankenkassenkarte

Post 7 im Thema

Beitrag von Nicola » So 15. Mai 2016, 22:11

In der Schweizer Identitätskarte steht auf der Rückseite ein F oder ein M.
Bei der Rentenversicherung, in der Schweiz heisst die AHV, steht kein Geschlecht, ob aus der Nummer ein Geschlecht herauslesbar ist weiss ich nicht. Wenn man denen sagt man möchte als Frau angeschrieben werden, auch ohne PÄ, machen die das.
Liebe Grüsse Nicola

triona
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Re: Krankenkassenkarte

Post 8 im Thema

Beitrag von triona » Mo 16. Mai 2016, 01:48

Aha, daß du aus der Schweiz bist, habe ich übersehen.

Drum hat sich womöglich der schweizer Grenzbeamte auf dem Splügen vor ein paar Jahren meinen Ausweis so lange und so ratlos von vorne und hinten angeschaut und dann für 10 Minuten in sein Grenzerhäuschen mitgenommen, wahrscheinlich zu weiteren Nachforschungen und Beratung mit seinem Kollegen, weil er da nix drauf gefunden hat, was ihn in seiner Verwirrung hätte "amtlich" aufklären können. Sein sichtlich ratloser Blick ging einige Male hin und her zwischen dem Ausschnitt meines Kleids, meinem Gesicht und meinem Ausweis :lol: Mich einfach zu fragen hat er sich wohl nicht getraut.
Als er wieder herauskam hat er mir den Ausweis zurückgegeben mit den Worten:
"Das ischt niccht ghanz so ainfacch mit Ihnen. Icch wünsche Ihnen eine ghute Waiterraise."
Ob er schlauer geworden ist, weiß ich auch nicht.


liebe grüße
triona

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Re: Krankenkassenkarte

Post 9 im Thema

Beitrag von Katarina » Mo 16. Mai 2016, 22:09

Ich habe gerade diese Woche hier in der CH meine Krankenkasse gebeten, meinen Vornamen zu ändern. Mir geht es total auf die Nerven bei den Ärzten immer sagen zu müssen, wie ich gerne angesprochen werden möchte. Wobei die meisten Praxen es mittlerweile nun richtig handhaben, insbesondere die Hausärztin und der Psychiater. Komischerweise klappt es nicht so beim Endokrinologen, obwohl die dort am meisten Umgang mit Transpersonen haben. Na ich bin jedenfalls gespannt, ob es mtl. der Krankenkasse klappt.

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Re: Krankenkassenkarte

Post 10 im Thema

Beitrag von Saskia.shewulf » Do 19. Mai 2016, 03:02

Hallo Anne Mette,

Das ist doch schön ich weiß noch wie ich mich über den Dgti Ausweis gefreut habe das wird also ahnlich sein (fwe3)

LG Saskia (flo)
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen

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