Bankkarten
Bankkarten - # 2

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JuliaS
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Re: Bankkarten

Post 16 im Thema

Beitrag von JuliaS » Do 28. Apr 2016, 14:06

Hallo Beatrix,

das was die Kollegen da gesagt haben ist wenig nachvollziehbar (freundliche Formulierung).

Mit zugeneigten Grüßen
Julia
"Tage wie diese, im hellen Sonnenschein"

Beatrix
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Re: Bankkarten

Post 17 im Thema

Beitrag von Beatrix » Do 12. Mai 2016, 17:25

Aktualisierung:
Frei nach Galileo Galilei "Und sie bewegt sich doch !"

Nachdem sich JuliaS (ki) nochmal mit meiner Sachbearbeiterin in der Sparkasse Westmünsterland unterhalten hat, hat sich deren Rechtsabteilung mit der Rechtsabteilung der Sparkasse Mainz kurz geschlossen. Letztendlich sind sie dann zu dem Schluß gekommen, daß ich (und alle nach mir) auch ohne amtliche NÄ/PÄ, eine EC-Karte auf den neuen Wunschnamen bekommen können. Dies gilt systemweit bei der Sparkasse Westmünsterland. Es wird aber empfohlen, dann bei Rückfragen an der Kasse wenigstens einen dgti-Ergänzungsausweis zu haben.

Liebe Grüße
Beatrix
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"

Andrea aus Sachsen
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Re: Bankkarten

Post 18 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » Fr 23. Sep 2016, 20:39

.
Auch die Augsburger Aktienbank möchte ich lobend erwähnen. Ein formloses Schreiben nebst Kopie meines dgti-Ausweises genügte, um Konto und Depot umzuschreiben.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

JuliaS
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Re: Bankkarten

Post 19 im Thema

Beitrag von JuliaS » Mi 28. Sep 2016, 19:47

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich nun fast 700 Kreditinstitute angeschrieben habe, haben 65 sich bereit erklärt unsereins passende Kontokarten auszustellen. Die meisten Institute haben nicht einmal geantwortet. Es ist zwar ein Erfolg, aber weniger als 10% ist mir doch etwas zu wenig. Meine Erkenntnis ist das die Kreditwirtschaft unsereins nicht wirklich mag und noch viel zu tun ist. Zumindest ist jede Sparkasse in Deutschland über meine Anfrage durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband informiert worden. Trotzdem ist noch viel zu tun, ich packe es an.
Wie bereits angeboten, wenn jemand Unterstützung braucht, eine PM genügt.

@ Andrea, danke für den Hinweis.
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Joe95
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Re: Bankkarten

Post 20 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 3. Okt 2016, 11:34

Meine Frage dazu:
Gibt es nicht die Möglichkeit eine zweite Karte auszustellen?

Meine Lebensgefährtin (also nicht verheiratet) und ich haben jeweils ein Konto bei der örtlichen Sparkasse.
Sie hat eine Karte von meinem Konto mit ihrem Namen drauf und ich hab eine von ihrem Konto mit meinem Namen drauf.
Nachdem ich den Weg nun endlich gehe wird es auch Zeit für eine neue Signatur.

Bis mir eine einfällt bleibt das hier erst mal leer...

JuliaS
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Re: Bankkarten

Post 21 im Thema

Beitrag von JuliaS » Fr 14. Okt 2016, 19:48

Hallo Joe95,

theoretisch bestünde die Möglichkeit, praktisch sehe ich da aber wenig Erfolgsaussichten. Die Notwendigkeit wäre auch schwer zu vermitteln. Grundsatz ist: eine Person, eine Karte je Konto.

Mit lieben Grüßen

Julia
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Re: Bankkarten

Post 22 im Thema

Beitrag von Franziska Hill » Mo 17. Okt 2016, 09:54

Hallo,
ich habe mir für Franziska eine Zweit- bzw. Partnerkarte machen lassen.
Das war bei der MVB (Mainzer Volksbank) kein Problem.
Hingegangen, erläutert was der Grund für meinen Wunsch ist und DGTI-Ausweis vorgelegt. Antragsformular gemeinsam ausgefüllt. Mir selbst eine Vollmacht ausgestellt. (smili)
1 Woche später hatte ich meine neue Karte! (so)
Ich hatte mit mehr Hindernis bzw. Rückfragen gerechnet! Das war mal richtig easy.

LG Franziska

JuliaS
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Re: Bankkarten

Post 23 im Thema

Beitrag von JuliaS » Mo 17. Okt 2016, 15:39

Und mir schreiben sie das sie noch prüfen. :cry:
Aber gut, damit sind sie dran. :twisted:
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Kerstin
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Re: Bankkarten

Post 24 im Thema

Beitrag von Kerstin » Do 29. Dez 2016, 22:25

Crossposting ist zwar nicht die feine englische Art - ich mach es jetzt trotzdem einmal wegen der Übersichtlichkeit und weil das Problem hier besser reinpast.

viewtopic.php?f=137&t=13414&p=156946#p156890
JuliaS hat geschrieben:Hallo Andrea,

gemäß der derzeit herschende Rechtsmeinung können Konten nur auf Grund der "Ausweis-Identität" geführt werden. Dies ist auch hinreichend abgeurteilt. Selbst die noch zu meiner Lehrzeit theoretisch bestehende Möglichkeit mit einem "Wahlnamen" der "den bürgerlichen Namen vollständig ersetzt" ist dahingehend präzisiert worden das dies nur bei im Ausweis eingetragenen Künstler- und Ordensnamen möglich ist. Mit etwas Rechts-Geschwurbel könnte sich zwar evtl. noch irgendwie etwas bewegen lassen, aber das ist im Endeffekt ein Anrennen gegen Mauern. Kaum ein Kreditinstitut setzt sich dem Risiko aus sich Ärger mit der Finanzaufsicht einzufangen. Die angesprochenen Fälle in denen so etwas geschehen ist ignoriere ich und bitte auch inständig diese niemals irgendwo zu erwähnen. Die Finanzaufsicht ist sehr scharf hinter solchen Verstößen her. Die Betroffenen Konten sind dicht, es gibt Ärger mit dem Finanzamt und der/die Bankmitarbeitende bekommt bestenfalls eine Abmahnung wenn nicht sogar die Kündigung.
So etwas geschieht wenn solche Fälle bekannt werden: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/bonn/ ... 01029.html

Was ich in zunehmendem Maß erreiche sind passende Kontokarten. Diese sind keine Konten sondern "angehängte" bzw. "verknüpfte" Produkte/Verträge. Hier hat das Kreditinstitut einen Gestaltungsspielraum, den zu nutzen ich sie ermutige. Vor kurzem habe ich bei der BaFin und beim Bundes-Finanzministerium angefragt ob das Geschlecht ein durch den §154 AO gefordertes Identitätsmerkmal ist. Vielleicht erreiche ich mittel- bis langfristig eine etwas flexiblere Auslegung der "Kontowahrheit". Aber ich glaube es nicht wirklich.

Mit ganz lieben Grüßen

Julia
viewtopic.php?f=137&t=13414&p=156946#p156946
...Was ich in zunehmendem Maß erreiche sind passende Kontokarten. Diese sind keine Konten sondern "angehängte" bzw. "verknüpfte" Produkte/Verträge....

Also wenn ich das richtig verstanden habe -Ein Konto mit zwei Karten, einmal entsprechent dem Gesetz und einmal entsprechent meinem Selbstverständnis - richtig?

LG Kerstin
Meine zwei besten Freunde - Smith & Wesson

Ich verspüre gute Lust mal meine Bank zu fragen wie die es halten.

LG Kerstin

Rebecca Joline
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Re: Bankkarten

Post 25 im Thema

Beitrag von Rebecca Joline » Fr 30. Dez 2016, 09:47

Also als Mitarbeiter einer Bank kann ich es nur bestätigen, dass wir die Namen von amtlichen Ausweisen (Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung) einpflegen müssen. Auch müssen alle Vornamen aufgeführt werden. Alles wird kontrolliert, selbst kleinere Schreibfehler. Von daher hat sich die Bank immer an die strengen Bankrechte zu halten, insbesondere Paragraph 154 der Abgabenordnung.

Mit freundlichen Grüßen
Becky

Andrea aus Sachsen
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Re: Bankkarten

Post 26 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » Fr 30. Dez 2016, 21:32

.
Kerstin hat geschrieben:Also wenn ich das richtig verstanden habe -Ein Konto mit zwei Karten, einmal entsprechent dem Gesetz und einmal entsprechent meinem Selbstverständnis - richtig?
Eine oder zwei Karten – das scheint, wenn ich mir die vorhergehenden Beiträge ansehe, unterschiedlich gehandhabt zu werden. Ich habe nur eine Karte. Überhaupt scheint bei mir nicht nur die Karte, sondern das ganze Konto umgestellt zu sein. Auch im Online-Banking, auf Kontoauszügen, Überweisungen und im gesamten sonstigen Schriftverkehr sehe ich nur noch meinen weiblichen Namen.
Nichtsdestotrotz bin ich aber überzeugt, dass meine Vergangenheit irgendwie intern dokumentiert ist.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

Michelle_Engelhardt
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Re: Bankkarten

Post 27 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Fr 30. Dez 2016, 21:47

Bei einer Bekannten ging das Umstellen auf den weiblichen Namen VOR der VÄ/PÄ auch problemlos. Es genügte ein Schrieb ihrer Psychologin und der DGTI-Ausweis. Leider weiß ich nicht mehr, welches Kreditinstitut das war. Bei meiner alten Bank, der Postbank, ging es vorher nicht.

LG
Michelle
Eine ganze Religion unter Terrorverdacht? Nein danke!

JuliaS
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Re: Bankkarten

Post 28 im Thema

Beitrag von JuliaS » Do 5. Jan 2017, 10:05

Hallo Ihr Lieben,

mir hat das Bundesministerium für Finanzen mitgeteilt das das Geschlecht kein zu legitimierendes Merkmal ist. Damit bleibt nur noch der Vorname für unsereins relevant und bei dem wurde schon in der Vergangenheit "geschludert". Es sieht also gut aus für die "Wunsch"-Kontokarte.

Mit ganz lieben Grüßen

Julia
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Anne-Mette
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Re: Bankkarten

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 5. Jan 2017, 10:21

Guten Morgen Julia,

es wäre natürlich schön, wenn die Ausstellung der gewünschten Karten eines Tages bei den Banken so bekannt wäre, dass einfach eine Wahlmöglichkeit bestünde, den Namen eintragen zu lassen.
Bis dahin bleibt wohl, auf ein Schbreiben zu warten, dass den BankmitarbeiterInnen die Möglichkeit aufzeigt.

Gruß
Anne-Mette

triona
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Re: Bankkarten

Post 30 im Thema

Beitrag von triona » Do 5. Jan 2017, 15:03

Namensänderung für die Kontoinhaberin vor der amtlichen VÄ ist bei der Postbank nicht - wie oben schon erwähnt. Allerdings hatte ich schon seit langem für alle wesentlichen Konten eine 2. Karte auf den Namen meiner Freundin, die auch für die Konten verfügungsberechtigt ist. Was damals an bürokratischem Aufwand nötig war für die Ausstellung dieser Karten, weiß ich nicht mehr. Aber es hielt sich im Rahmen. Ob da nach dem Ausweis oder der Ausweisnummer der 2. Person gefragt worden ist, weiß ich leider auch nicht mehr.

Das ging nicht nur beim Geschäftskonto, sondern auch beim privaten. Ob das allerdings auch so einfach geht, wenn die Person, für die die Zweitkarte beantragt wird, ein und die selbe Person ist, weiß ich nicht. Aber zumindest bei Ehepartnern oder nahen Verwandten ist der selbe Nachname ja nicht besonders auffällig. Und bei der Unterschrift reicht ja immer, wenn nur der Nachname geschrieben wird. Der Ausweis wird bei der Nutzung der Karte ja nur selten gefragt, wenn keine Zweifel an der Echtheit der Karte oder der Befugnis zu deren Nutzung aufkommen - falls überhaupt so genau auf die Karte geschaut wird.

Auf die Aussage "Das ist doch die Karte von ihrem Mann" kann man ja auch antworten, daß das stimmt, und einfach sagen, daß man für das Konto die Verfügungsberechtigung hat. Sowas kommt ja wohl häufig vor. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß da jemand die tatsächliche Verfügungsberechtigung nachprüft. Das könnte ja auch nur durch die Postbank selber geschehen.

Vlt hilft will es ja mal die eine oder der andere mit einem Konto bei der Postbank versuchen, wenn die sich da immer noch so eckig anstellen. (Meine Erfahrungen sind schon über 8 Jahre her.) Vlt klappt es ja dann auch. Ich hatte damals aber auch mit der "falschen" Karte nie Schwierigkeiten. Lediglich die Anrede im persönlichen Kundenverkehr haben die meisten Schalterbediensteten hier auf der Post erst an dem Tag angepaßt, als auch die offizielle Änderung beim Konto erledigt war. :roll: Und am Geldautomaten ist es eh wurscht, was auf der Karte steht, wenn man denn nur die PIN nicht vergessen hat.


liebe grüße
triona

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