Abartiger gehts nimmer ...
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triona
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Post 1 im Thema

Beitrag von triona » Mi 1. Jun 2016, 11:10

Nur ein widersinniges Bubenstück von hirnlosen Bürokraten oder Machtkampf bis zum Äußersten?

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/P ... 535002.php

Abartiger gehts nimmer ...


liebe grüße
triona

Explorer
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 2 im Thema

Beitrag von Explorer » Mi 1. Jun 2016, 11:20

Ab Absurdität kaum zu überbieten. Da wird mit zweierlei Maß gemessen.
Zugegenermaßen ist mein Nickname etwas unpersönlich. Ihr könnt mich auch Sara nennen.

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 3 im Thema

Beitrag von Yasmine » Mi 1. Jun 2016, 17:37

Ja, aber das geht doch nicht. Solaranlagen auf nem denkmalgeschützen Haus!
OK, wenn man es abreißt, dann kann man ja später nach dem braunkohleabbau die Anlagen wieder aufstellen.
<ironie off>
So was beklopptes!!!

LG
Yasmine

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 4 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde » Mi 1. Jun 2016, 19:30

Atomstrom geht nicht weil möglicherweise alle tot, falls doch mal irgendwas schiefgehen sollte mit der Technik, deshalb zurück zur Kohle. Steinkohle zu teuer, deshalb Braunkohle. Braunkohle geht nicht weil Flächenverbrauch, man muss manche Dörfer abreissen und außerdem machen sie viel Umweltschmutz, deshalb Solarstrom. Photovoltaik geht auch nicht weil Chinaimporte, Devisenverlust, und außerdem sind hinterher die Dächer unserer deutschen Städte verschandelt, also Schutzgesetze. Photovoltaik speziell auf Kirchendächer gehen auch nicht wegen Denkmalschutz. Der deutsch Bedenken-Träger, er lebe hoch. Am besten alle gleich zurück in die Hütten oder Höhlen. Ich kenne Länder, die sind wirklich arm und die wären froh sie hätten unsere Probleme.
Gruß, Valerie

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 5 im Thema

Beitrag von Salmacis » Mi 1. Jun 2016, 19:57

willkommen in meiner Heimat, der Lausitz, wo die Abwanderung fast nur Nulpen hinterließ :)
"Verzweiflung ist keine Todessehnsucht, sondern die Sehnsucht, nicht mehr leben zu müssen." (Erhard Blanck)

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 6 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Mi 1. Jun 2016, 20:29

Warum die Aufregung bei uns kommt der Strom aus der Steckdose [Ironie aus *]

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 7 im Thema

Beitrag von **Martina** » Do 2. Jun 2016, 01:38

Deutsche Bürokratie ist was schönes. So etwas könnte sich selbst der begabteste Kabaretist nicht ausdenken, denn er würde völlig unglaubwürdig. Das schafft nur unser Beamtenapparat. Glückwunsch! Glücklicherweise bin ich nicht Eigentümer des Hauses, in dem ich wohne. Da ist der Keller nämlich irgendwann im 14. Jahrhundert gewölbt worden und mein armer Vermieter lebt auch im Kampf mit den Institutionen, damit ich auch weiterhin da wohnen darf. Ganz ohne Braunkohle - immerhin.

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 8 im Thema

Beitrag von Dolores59 » Do 2. Jun 2016, 09:13

Valerie Bellegarde hat geschrieben:Atomstrom geht nicht weil möglicherweise alle tot, falls doch mal irgendwas schiefgehen sollte mit der Technik, deshalb zurück zur Kohle. Steinkohle zu teuer, deshalb Braunkohle. Braunkohle geht nicht weil Flächenverbrauch, man muss manche Dörfer abreissen und außerdem machen sie viel Umweltschmutz, deshalb Solarstrom. Photovoltaik geht auch nicht weil Chinaimporte, Devisenverlust, und außerdem sind hinterher die Dächer unserer deutschen Städte verschandelt, also Schutzgesetze. Photovoltaik speziell auf Kirchendächer gehen auch nicht wegen Denkmalschutz. Der deutsch Bedenken-Träger, er lebe hoch. Am besten alle gleich zurück in die Hütten oder Höhlen. Ich kenne Länder, die sind wirklich arm und die wären froh sie hätten unsere Probleme.
Gruß, Valerie
Der Amtsschimmel wiehert ganz kräftig! Oder ist es nicht vielmehr das deutsche Wesen, denn die Bürokraten sind Menschen.

Ergänzung:

Windenergie geht auch nicht. Weil Verspargelung der Landschaft, keine Stromtrassen von Nord nach Süd. Jedenfalls nicht in unserer Gemeinde - in der Nachbargemeinde schon (St.Florian lässt grüßen).

Holz geht auch nicht. Weil Abholzung und Kahlschlag des Waldes. Ausser, wir importieren sibrisches Holz (das ist so schön weit weg).

Biomasse geht auch nicht. Weil unsere Böden versaut werden durch Raubbau und Gülle. Ausser, wir importieren das Rohmaterial aus Asien/Afrika/Südamerka (was die Einheimischen essen sollen? Teure EU-Produkte, Hauptsache, bei uns ist alles ok).

Obelix würde sagen: Die spinnen, die Deutschen.

LG
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 9 im Thema

Beitrag von triona » Do 2. Jun 2016, 11:08

Hier noch ein kleiner Aufsatz, den ich in einem anderen Forom geschrieben hab.
Er beleuchtet noch einige andere Gesichtspunkte dieses Themenkreises:


Wenn neue Formen der Energiegewinnung, dann müssen es ja immer gleich Großtechnologien sein, die auch nicht nur annähernd beherrscht werden, und die auch mit derzeit noch unkalkulierbaren Risiken verbunden sind. Da haben sie z.B. in Staufen im Breisgau eine Tiefbohrung gemacht zur Erkundung der Nutzung von (vulkanischer) Erdwärme. Da haben sie auch prompt eine Gipsschicht angebohrt. Durch das Grundwasser quillt der jetzt auf, und die Erde hebt sich. Und oben zerbröselt die ganze Altstadt, die vermutlich auch denkmalgeschützt ist. Ähnliches wird in Stuttgart erwartet durch den Bau von Stuttgart 21 - zwar nicht Energieerzeugung, sondern Verkehr. Aber auf jeden Fall spätkapitalistischer Größenwahn vom Krassesten.

Hier noch ein Bericht über das Ausmaß der Vorgänge in Staufen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hebungsri ... m_Breisgau

Daraus geht recht deutlich hervor, daß man noch weit entfernt ist, diese Technik auch nur ansatzweise zu beherrschen und deren Folgen abzusehen. Mehr Vermutungen und Annahmen als Wissen. Und dazu kommt anscheinend noch Pfusch beim Bau (mangelhafter Beton, nicht lotrechte Bohrungen).

Alles schön bürokratisch verwiesen in Ausschüsse und Arbeitskreise, die anscheinend bisweilen regelrecht ins Blaue hineintagen, wie dieses Zitat aus dem Wiki-Artikel bekundet:
"Ein weiterer Abrisskandidat könnte nach Ansicht des Arbeitskreises Staufener Stadtbild das Rathaus-Café sein. Im Mai 2015 widersprach Bürgermeister Benitz jedoch dieser Einschätzung und verwies darauf, dass der Arbeitskreis nicht immer über alle Informationen verfüge."
Siehe dazu auch die Sache mit den WISMUT-Archiven im Erzbegirge weiter unten.)


Das katastrophale Abenteuer mit der Kernkraft hat wohl noch lange nicht gereicht. Und alles auch noch voll auf die Kosten des arbeitenden Steuerzahlers. Erst die Subvention der Industrie beim Bau, dann die noch nicht absehbaren Kosten der Abwicklung, Müllentsorgung und der Schadensbeseitigung.

Beide Beispiele übrigens im neuerdings grün regierten Ba-Wü. Können die aber auch anderswo.
Zur Erinnerung hier noch noch ein bekanntes Bild aus Köln:

Bild


Vgl auch die Vorgänge hier im Erzgebirge:
Die Bohrungen in Staufen waren ja nur ein verhältnismäßig kleines Vorhaben zur Heizung des Rathauses. In Wildbach bei Schneeberg (Kreis Aue, jetzt Erzgebirgskreis) haben sie erst neulich ein viel größeres Projekt vorläufig (rechtzeitig?) abgebrochen. Dort haben sie angefangen mit Probebohrungen bis in 5000 m Tiefe für ein geplantes Erdwärmekraftwerk. Und das in einer Gegend, wo sie die erheblichen unterirdischen Bewegungen als Folge von Bergschäden durch intensieven Raub-Bergbau seit 500 Jahren immer noch nicht in den Griff bekommen haben. Erst voriges Jahr ist in Schlema (in unmittelbarer Nähe zu dem geplanten Kraftwerksvorhaben) eine Straße eingestürzt, daß danach ein Loch war so groß wie ein ganzes Haus.

Und das Tollste: Keiner war es gewesen, keiner weiß angeblich, wer da überhaupt früher gebohrt hat. Selbst die (nach wie vor immer noch staatliche) WISMUT-Nachfolgegesellschaft - eine der "Hauptäter" in der jüngeren Vergangenheit - hat angeblich keinerlei Daten in ihren Archiven, die einen Aufschluß darüber geben könnten. Dabei war die SDAG WISMUT innerhalb der DDR sozusagen ein "Staat im Staate" - mit eigenen (teilweise bewaffneten) Sicherheitskräften und Geheimdienst, eigenem Verkehrswesen, Wohnungsbaugesellschaften, Handelsorganisation usw und eigenen Forschungsintituten. Daß die bis 1991 auch über ein umfangreiches Archiv verfügten, versteht sich nur am Rande. Wenn das im Zuge der "Abwicklung der DDR" nicht absichtlich alles vernichtet worden ist, dann wird es heute wirkungsvoll unter Verschluß gehalten.


@ ausufernde Bürokratie und daß dies nur eine Besonderheit der Deutschen sei, auch wenn diese hier die Nase sicher ganz weit vorne haben:

Beim Denkmalschutz kriegen sie beispielsweise auch außerhalb von Deutschland so manche Kapriolen hin. Da hab ich mal in der Bretagne (FR) an einem uralten Schloß eine Terasse gebaut. Als alles fertig war nach den Wünschen und Plänen des Schloßherren und seiner Frau, da hat ein Starkregen, dessen Wassermassen ungehindert vom Dach herabprasselten, sogleich die frisch angelegten Rosenrabatten vor der Schloßmauer weggespült. Ich hab ihn gefragt, warum er denn keine Dachrinne anbringt. Da hat er gesagt, daß ihm das das Denkmalamt verboten hätte, weil es zur Bauzeit des Schlosses noch keine Dachrinnen gab. :roll: Daß das Fehlen einer Dachrinne auch verheerende Wirkungen auf die ach so denkmalschutzwürdige Bausubstanz des alten Gemäuers hat, sei hier nur noch am Rande erwähnt ...

Da haben es sich die alten Könige und Adligen leichter gemacht. Die haben ihre Schlösser ihrerzeit einfach umgebaut und erneuert, wie sie wollten. War allerdings auch niemand da, der es ihnen hätte verbieten können.


liebe grüße
triona

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 10 im Thema

Beitrag von Lieschen » Do 2. Jun 2016, 11:46

@Dolores: Doch, Wind und Sonne und vielleicht hier und da noch n Speicher: 100% Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien - das geht! Der Solarenergie Förderverein Aachen ist da sehr rührig. http://www.sfv.de

"Windenergie geht auch nicht. Weil Verspargelung der Landschaft,"
Ich wohne in Ostfriesland, Wind aus erster Hand, viele Windräder. Manchmal stören sie mich schon. Aber lieber 1.000 Windräder, als ein Atomkraftwerk.

Danke an Triona für den Amtsschimmel.

Lieschen (Wunderbar sind meine Werke)
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de

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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 11 im Thema

Beitrag von Dolores59 » Do 2. Jun 2016, 13:30

Hi Lieschen,

was die Atomkraft betrifft:

Das Thema ist in Brüssel nicht durch. Es gibt Pläne, kleine Atomkraftwerke zu bauen, Stichwort "Dezentralisierung".

Überspitzt gesagt: In jedem Haus ein kleines Atomkraftwerkchen. Zu dumm nur, dass Kleinvieh auch Mist (Atommüll) macht.

Ich kenne den Nordwesten Niedersachsens (übrigens das schönste Bundesland von allen) ganz gut und bin Windparks gewohnt. Die gibt´s auch bei uns in der Gegend. Aber es gibt andernorts Widerstand gegen Windkraft. Abgesehen davon, dass ich als Stromkunde auch die Nichtproduktion von Windkraftanlagen finanziere. D.h. ich zahle für Windstrom und für den nicht produzierten Windstrom.

Beste Grüße
Dolores
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Marielle
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 12 im Thema

Beitrag von Marielle » Fr 3. Jun 2016, 00:50

Namd,

die Empörung über die Schwachköpfe vom Denkmalschutz ist absolut berechtigt. Aber wo war die Empörung, bevor die tapferen Leute ihre PV-Anlage auf's Dach gebaut haben? Ein paar privatwirtschaftlich organisierte, ausschliesslich am 'shareholdervalue' orientierte Unternehmen graben den Leuten in der Lausitz und am Niederrhein seit Jahrzehnten die Heimat unter dem Arsch weg und kaum ein Schwein regt sich auf, weil das sogenannte 'öffentliche Interesse' überwiegt und der Strom 'bezahlbar' bleiben muss. Und wer sich doch aufregt, wird vom staatstragenden Bürgertum kurzerhand als linker Chaot tituliert. 'Bezahlbarer' (sprich: zu billiger) Strom für noch die unsinnigsten Anwendungen frisst ganze Dörfer, frisst Heimat, damt noch ein paar mehr sinnlose Geräte vor sich hin blinken und piepsen.

Nein, über die Klamotten von H&M rege ich mich jetzt nicht auch noch auf, das können andere besser.
HuM Kudamm.jpg
Macht was,

Marielle
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As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

Salmacis
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 13 im Thema

Beitrag von Salmacis » Fr 3. Jun 2016, 14:30

uta hat geschrieben:Warum die Aufregung bei uns kommt der Strom aus der Steckdose [Ironie aus *]
Hi Uta, ich schalt jetzt wirklich mal meinen Zynismus und meine Frustration aus :D
Mal Butter bei die Fische.

Die ganze Region war ja schon immer durch Kohle geprägt. Aber ich bin mir sicher, dass ein neuer Tagebau der falsche Weg ist.
Hagenwerder wurde damals dicht gemacht und dient heute als Badesse. Tausende wurden arbeitslos in einer Region, die so schon gebeutelt war.
Und nun macht man wieder eine Grube auf. Für mich ein Schlag ins Gesicht.

Aber darum gehts ja eigentlich nicht.
Ich finde es nur schade, dass das Land und die Landkreise Unternehmen wie Vattenfall den Rücken stärken und sich aber umgekehrt an so Nichtigkeiten wie Solarzellen auf einer Kirche hochziehen.
Da verliere ich langsam den Glauben an die Menschen und vor allem an die Zukunft dieser Region.
"Verzweiflung ist keine Todessehnsucht, sondern die Sehnsucht, nicht mehr leben zu müssen." (Erhard Blanck)

exuserin-2017-01-16

Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 14 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Fr 3. Jun 2016, 15:04

Hi Salmacis und zusammen , das Problem liegt tiefer und ist älter als man landläufig denkt. Viele Dinge die uns heute aufregen haben ihre Ursache im 3.Reich. Im Falle des Stromes ist es die Zentralisierung der Elekrtoenergie Erzeugung. Früher gab es viele kleine regionale Energieerzeuger die von 39-45 gleichgeschaltet wurden. Heute konzentriert sich alles auf die 4 Großen. Sie bestimmen die Politik und verhindern seit Jahrzehnten die alternativen Energien. Es gibt genug Möglichkeiten Strom regional und dezentral herzustellen und ins große System einzuspeisen. Es bedarf keiner neuen Leitungsnetze quer durch Deutschland diese sichern nur wieder den Großen das Monopol und zerstören zusätzlich die Landschaft.
Wenn in der Forschung genug Geld und Interesse eingesetzt würden, um die schon heute bekannten Techniken umzusetzen bräuchte es keine Atom und Kohlekraftwerke.
Atomkraft ist ein Verbrechen an der Menschheit ohne Beispiel. Das was heute gemacht wird beeinflusst noch 10000 Jahre die dann lebenden Menschen, mit welchen Folgen sieht man in Japan und Europa . Ich denke das aus meiner Generation jeder 2 an den Spätfolgen von Tschernobyl sterben wird. Z.Z. sterben hier rund rum gerade viele der in den 50er Jahren Geborenen an Krebs , aber auffallend viele, fast in jeder Familie ist jemand betroffen oder war es.

Noch mal zurück zu alternativen Energien, Knackpunkt ist die Speicherung. Es gibt dafür aber schon viele Ideen z.B. könnten 20 Millionen E Autos Millionen KWh zwischenspeichern, die direkt ins Auto geladen werden vom heimischen Carpot ohne ins Netz eingespeist zu werden. Oder Batteriespeicher im Haus statt Öltanks mit monatelangem Speichervolumen.
Oder Pumpspeicherwerke oder Elektrolyse und Einspeisung des damit gewonnen Gases ins Erdgasnetz usw.

Ich denke das die zunehmende Umweltverschmutzung die Menschen zwingen wird, auf alternative Energie umzusteigen. Das Öl wird irgendwann auch alle sein. Je eher Deutschland darauf reagieren wird, um so besser werden unsere Kinder und Enkel auf die Zukunft vorbereitet sein.
Wobei ich im Bewusstsein der Bevölkerung keine Einsicht in die Notwendigkeit erkennen kann, da ist der 20 Liter verbrauchende Einkaufs SUV wichtiger als der Rest der Welt.

LG uta

Joana-Lei
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 15 im Thema

Beitrag von Joana-Lei » Fr 3. Jun 2016, 15:43

Warum regt ihr euch so auf??

Hier in Spanien wurde 2016 die "Sonnensteuer" verabschiedet. Mit anderen Worten wird nun jede auf Privatbesitz installierte Photovoltaik-Anlage eine Gebühr erhoben und überschüssiger Strom muss ohne Vergütung in das Netz eingespeist werden. Auch die Benutzung von Batteriespeichern wurde erschwert, da die Preise durch eine zusätzliche Versteuerung künstlich hochgehalten werden. Mit anderen Worten - wer sich jetzt noch Solarzellen kauft, hat wirklich "nicht mehr alle Latten am Zaun", da es sich selbst mit rosaroten Brille einfach nicht mehr rechnet.

So viel zum Thema Energiewende in Europa :)p

Ein schönes Wochenende (hoffentlich ohne Stromausfall bedingt durch Unwetter) wünscht Euch

Joana (888)

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