Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 81

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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1201 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 29. Aug 2017, 22:01

Ouvertüre "Pique Dame" von Franz von Suppé

Franz von Suppé, auch Suppè (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; † 21. Mai 1895 in Wien), war ein österreichischer Komponist. Sein bürgerlicher Name lautet Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli. Als Franz von Suppé hinterließ er ein Œuvre mit über 200 Bühnenwerken, meist Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.

Pique Dame ist eine Operette in zwei Akten von Franz von Suppé aus dem Jahr 1864.

Pique Dame basiert auf Suppés einaktiger Operette Die Kartenschlägerin, die erst zwei Jahre zuvor, am 26. April 1862, im Theater am Franz-Josefs-Kai uraufgeführt wurde. Dieser war kein Erfolg beschieden. Für das Grazer Thalia-Theater schrieb Franz von Suppé die Operette um. Das Engagement für Graz vermittelte Karl Millöcker, der dem Theater als Kapellmeister verbunden war und als ehemaliger Schüler Suppés sich diesem verpflichtet sah. Für die Umarbeitung wurde das Werk von einem Akt auf zwei erweitert und der Titel in Pique Dame geändert. Ob der Titel auf Alexander Puschkins 1834 erschienene gleichnamige Erzählung Bezug nimmt, ist nicht sicher, die Handlung tut es jedenfalls nicht. Auch die Grazer Neufassung wurde kein Erfolg und es ist auch nie zu einer Aufführung in Wien gekommen. Geblieben ist allein die Ouvertüre, die wie viele andere Ouvertüren Suppés Weltberühmtheit erlangte.

Es spielt das IPOJ unter der Leitung von Takeshi Ooi.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1202 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 30. Aug 2017, 16:05

Programmhinweise: Samstag 02. September 20:15 auf 3SAT
Die Zauberflöte - Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Bregenzer Festspiele 2013


Darsteller:
Sarastro Alfred Reiter, Bass
Tamino Norman Reinhardt, Tenor
Königin der Nacht Ana Durlovski, Sopran
Pamina, ihre Tochter Bernarda Bobro, Sopran
Papageno Daniel Schmutzhard,
u.a.

Libretto: Emanuel Schikaneder
Bühnenbild: Johan Engels
Orchester: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Patrick Summers
Inszenierung: David Pountney
Bildregie: Felix Breisach

Was wie ein Märchen beginnt, wird zum fantastischen Spiel zwischen Zauberposse und Freimaurer-Mystik: 3sat zeigt eine Aufzeichnung der "Zauberflöte" von den Bregenzer Festspielen 2013.

David Pountney übernahm 2013, in seinem letzten Jahr als Intendant in Bregenz, die Regie. Er präsentierte die Geschichte um die Liebespaare Tamino und Pamina, Papagena und Papageno sowie die rachsüchtige Königin der Nacht als schillerndes Fantasy-Spektakel.

"'Die Zauberflöte' ist ein wunderbar erzähltes Märchen! Sie ist charmant und unterhaltsam, bezaubernd und witzig, romantisch und geistreich - und transportiert nichtsdestotrotz eine große philosophische Botschaft", findet Pountney.

(ORF)


Im Anschluss ab 22:45
Die drei Tenöre - Ihre verschollenen Konzerte
Mit Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras


7. Juli 1990: Anlässlich der Fußball-WM standen in Rom die drei Tenöre Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras auf der Bühne - eine Art "Urknall" der klassischen Musik.

Über eine Milliarde Menschen weltweit verfolgte diesen TV-Auftritt. Weitere sechs Konzerte wurden aufgezeichnet, doch diese Aufnahmen verschwanden für viele Jahre in einem Archiv in London. Nun ist es gelungen, die schönsten Momente dieser Konzerte zusammenzutragen.

Mit ihrem Konzert in den Caracalla-Thermen verhalfen Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras der klassischen Musik zu einer ungeahnten neuen Blüte, einem wahren Klassik-Boom. Die Aufnahme des Konzerts wurde zum meistverkauften Klassik-Album aller Zeiten.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Die drei Tenöre - Ihre verschollenen Konzerte" zum zehnten Todestag von Luciano Pavarotti am 6. September. Aus demselben Anlass folgt im Anschluss, um 0.00 Uhr, "Luciano Pavarotti", ein Porträt des Startenors.

(ORF/3sat)


Im Anschluss ab 23:59
Luciano Pavarotti - Legenden
Film von Esther Schapira


Kein Tenor der vergangenen Jahrzehnte war populärer, keiner hatte mehr Glamour, keiner war erfolgreicher als Luciano Pavarotti. Was für ein Mensch war er - jenseits der Bühne?

Wie wurde aus dem Sohn eines Bäckers und einer Fabrikarbeiterin der erfolgreichste Tenor aller Zeiten? Wie veränderte ihn der Erfolg? Die Dokumentation aus der Reihe „Legenden“ erzählt sein Leben. Langjährige Wegefährten kommen dabei zu Wort.

Luciano Pavarotti, der "King of the High C's", der in seinen besten Jahren mühelos das Hohe C sang, habe eine Stimme, schwärmte Herbert von Karajan, "die es alle 100 Jahre nur einmal gibt". Dem Zauber dieser Stimme, aber auch seinem Charme und seiner Persönlichkeit, erlagen Millionen Menschen weltweit, darunter viele, die sich nie zuvor für Opernmusik begeistert hatten. 250 000 Fans kamen bei strömendem Regen zu seinem Open-Air-Konzert im Londoner Hyde Park, 500 000 Zuschauer versammelten sich im Central Park in New York, und 800 Millionen Menschen sahen live im Fernsehen den Auftritt der 3 Tenöre bei der Fußball-WM in Italien 1990.

"Er war und blieb ein einfacher, herzlicher Mann vom Land", urteilt Herbert Breslin, der 35 Jahre lang als sein Manager die einzigartige Karriere des Sängers aus Modena steuerte. Und er fügt hinzu: "Er war von überwältigender Herzlichkeit und Gastfreundschaft, aber er machte die Menschen um ihn herum zu Leibeigenen." Tatsächlich scheint Luciano Pavarotti stets vor dem Alleinsein geflüchtet zu sein. Er genoss das Bad in der Menge.

Aber auch wenn der Vorhang gefallen war, brauchte er den Applaus des Publikums. Je erfolgreicher er war, umso größer wurde seine Entourage, die ihn auf Tourneen begleitete. Ob nach China oder nach Australien, ob in die USA oder nach Europa, stets nahm er seine "Großfamilie" mit, für die er gern zur Entspannung nach den Konzerten selbst kochte. Dafür musste in den Hotels jeweils eine eigene Küche eingerichtet werden, denn neben der Musik war das Essen seine große Leidenschaft.

Die Liebe zur Musik, zur Pasta und zu den Frauen waren untrennbar mit dem italienischen Tenor verbunden, der nie ohne seinen blauen Koffer auf Reisen ging, in dem er verschiedene Balsamico-Essige, Parmaschinken, Parmesan und italienische Salami transportierte. Der Film blickt zurück auf die legendäre Vita des Genussmenschen: Auf den märchenhaften Aufstieg aus dem armen Elternhaus, die Liebe seines Publikums, sein öffentlich diskutiertes Liebesleben, sein Kampf gegen das Übergewicht, seine Scheidung nach 36 Jahren Ehe, die Heirat seiner sehr viel jüngeren Geliebten und Sekretärin und schließlich das tragische Ende. Am 6. September 2007 starb er, wie schon seine Eltern, an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Viele enge Weggefährten, Familienangehörige und Freunde des Maestro haben sich bereit erklärt, bei dieser Dokumentation mitzumachen, darunter die erste Ehefrau Adua Veroni, seine langjährige Sekretärin und Geliebte Judy Kovacs, die Jugendfreundin und Operndiva Mirella Freni, der Dirigent und Freund Leone Magiera, sein persönlicher Assistent Edwin Tinoco, sein langjähriger Manager Herbert Breslin, der Tenor und Freund Jose Carreras und viele andere. Entstanden ist so ein facettenreiches, eindrucksvolles, intimes Porträt mit intimen privaten Aufnahmen des legendären Sängers und leidenschaftlichem Genussmenschen Luciano Pavarotti.

(ARD/HR)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1203 im Thema

Beitrag von Marion » Mi 30. Aug 2017, 16:13

Hallo Miteinander

Ich poste hier auch einmal etwas (obwohl ich ja als ehemals studierte Waldhornistin durchaus klassik-affin bin). Samstag / Sonntag in einer Woche werden meine Frau und ich zwei Konzerte der Wiener Philharmoniker anlässlich des Lucerne Festival besuchen. Die gespielten Hauptwerke sind: Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 6 und Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 7. Wir hatten auch schon früher das Vergnügen und freuen uns ausserordentlich darauf.

Es ist wirklich ein absolutes "Ausnahmeorchester" und wenn jemand von Euch einmal die Gelegenheit eines Live-Konzerts hat, würde ich Euch wärmstens ans Herz legen, diese auch wahrzunehmen.

Liebe Grüsse, Marion.

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1204 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 31. Aug 2017, 21:54

"Crudel, d'onor ragioni" aus der Oper 'I Capuleti e i Montecchi' von Vincenzo Bellini

Vincenzo Salvatore Carmelo Francesco Bellini (* 3. November 1801 in Catania, Sizilien; † 23. September 1835 in Puteaux bei Paris) war ein italienischer Opernkomponist.

I Capuleti e i Montecchi (Die Capulets und die Montague) ist eine Opera seria (tragedia lirica) in zwei Akten von Vincenzo Bellini. Das Libretto wurde von Felice Romani auf Grundlage diverser italienischer Quellen verfasst, darunter Matteo Bandellos Novelle La sfortunata morte di due infelicissimi amanti (Der tragische Tod zweier unglücklicher Liebender), die auch William Shakespeare für sein Drama Romeo und Julia als Vorlage diente. Shakespeares Stück hingegen war damals in Italien fast gänzlich unbekannt. Die Uraufführung fand 1830 im Teatro La Fenice in Venedig statt. Die Oper spielt in Verona im 13. Jahrhundert. Die Spieldauer beträgt etwa zweieinhalb Stunden.

Es singen Elina Garancia und Anna Netrebko.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1205 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 5. Sep 2017, 21:57

Ouvertüre der Oper "La Battaglia di Legnano" von Giuseppe Verdi

Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; † 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.

La battaglia di Legnano (Die Schlacht von Legnano) ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi auf ein Libretto von Salvatore Cammarano. Die Uraufführung fand am 27. Januar 1849 am Teatro Apollo in Rom statt. Das Werk ist nach heutigem musikwissenschaftlichem Stand die einzige originäre Risorgimento-Oper Verdis.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1206 im Thema

Beitrag von Jalana » So 10. Sep 2017, 21:59

"An hoher Tafel speisen" aus der Operette 'Das Spitzentuch der Königin' von Johann Strauss Sohn

Das Spitzentuch der Königin ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn) nach einem Libretto von Heinrich Bohrmann-Riegen und Richard Genée. Uraufführung war am 1. Oktober 1880 im Theater an der Wien.

Der König von Portugal ist unfähig sein Land zu regieren. Diese Arbeit besorgt der Herzog Villalobos. Der aber ist bei den Untertanen unbeliebt. Als der Dichter Cervantes den Herzog in einem Lied verspottet, wird er verhaftet. Der König aber ordnet seine Freilassung an und schickt ihn zu seiner Frau, damit er ihr etwas aus seinen Werken vorlese. Dabei verliebt sich die Königin in den Dichter und überlässt ihm ein Spitzentuch. Darauf hat sie geschrieben: "Die Königin liebt dich, doch bist du nicht König." Als Cervantes dies liest, glaubt er, damit wolle die Königin ihrem Gatten eine Nachricht zukommen lassen. Er sucht den König auf und empfiehlt ihm, ein Auge auf seinen Regierungschef zu haben.

Herzog Villalobos sieht, wie Cervantes das Spitzentuch aus der Tasche fällt. Er hebt es auf und gibt es dem König. Aus den von seiner Frau geschriebenen Worten zieht er den (falschen) Schluss, sie habe ein Verhältnis mit dem Dichter. Er verbietet Cervantes, länger an seinem Hof zu weilen. Die Königin verbannt er in ein Kloster.

In der Nähe des Klosters betreibt Cervantes ein Gasthaus. Als er hört, was geschehen ist, will er das Königspaar wieder zusammenführen. Verkleidet als Räuber entführt er mit seinen Kumpanen die Königin und bringt sie zu sich nach Hause. Dort macht noch am selben Tag der König Rast. In den Kleidern einer Bedienung serviert ihm seine Frau seine Leibspeise, worauf er sie erkennt. Cervantes tischt dem Monarchen eine Story auf, die ihn versöhnlich stimmen lässt. Glücklich kehrt das Königspaar an seinen Hof zurück.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1207 im Thema

Beitrag von Kelly » So 10. Sep 2017, 22:40

Hallo Jalana,
Jetzt kann ich Dir endlich antworten,Urlaub ist leider beendet und ich wieder zu hause.
Ich denke nachdem ich Deine Beiträge schon lange lese ist mein buntgemischter Musikgeschmack wahrscheinlich nicht Deine Richtung.Er reicht von Elektro,New Wave,Trance eben auch bis zu Klassik.Wobei ich Opern liebe.
Es ist immer ziemlich stimmungsabhängig aber gerade am Feierabend ein Glas Weiswein und dazu schöne Musik-einfach nur schön (smili)
Also mach weiter so (yes)
Liebe Grüße
Kelly

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1208 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 13. Sep 2017, 17:07

Programmhinweis: Samstag 16. September 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Pique Dame - Oper von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Stuttgart - Opernhaus des Jahres 2016


Darsteller:
German Erin Caves
Lisa Rebecca von Lipinski
Graf Tomski Vladislav Sulimsky
Gräfin Helene Schneiderman
Literarische Vorlage: Alexander Puschkin
Libretto: Modest Tschaikowski
Chor: Staatsopernchor Stuttgart
Orchester: Staatsorchester Stuttgart
Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling
Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito

Aus dem Stuttgarter "Opernhaus des Jahres 2016" zeigt 3sat die Neuproduktion von Tschaikowskis "Pique Dame" in der Inszenierung von Intendant Jossi Wieler und Chefdramaturg Sergio Morabito.

"Pique Dame" ist ein Drama um Liebe und Spielsucht: German ist besessen von dem Gedanken, der Großmutter seiner Geliebten Lisa ein Geheimnis zu entreißen. Die alte Gräfin, "Pique Dame" genannt, soll mithilfe dunkler Mächte ein Vermögen im Kartenspiel gemacht haben.

Die Oper Stuttgart war 2016 "Opernhaus des Jahres". Der Spielplan mit selten gespielten Werken und Uraufführungen sowie die exzellente Pflege von Repertoire und Ensemble gaben den Ausschlag für die Auszeichnung, die damit zum sechsten Mal nach Stuttgart ging. Das Inszenierungsteam aus Jossi Wieler und Sergio Morabito hat mit Tschaikowskis "Pique Dame" ein Werk ausgewählt, das an Melodienreichtum, lyrischer Raffinesse und mitreißender, dramatischer Wucht seinesgleichen sucht.

Die Uraufführung des Stückes im Dezember 1890 in Sankt Petersburg war ein voller Erfolg, heute ist "Pique Dame" fester Bestandteil des Opernrepertoires.

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1209 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 13. Sep 2017, 21:50

"Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria op. 91" von Ludwig van Beethoven.

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; † 26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.

Ludwig van Beethoven komponierte das sinfonische Schlachtengemälde anlässlich der Schlacht von Vitoria (Beethoven schreibt: Vittoria), die am 21. Juni 1813 bei Vitoria-Gasteiz im Baskenland stattfand und in der Briten und Franzosen einander gegenüberstanden.

Die Anregung für die Komposition erhielt Beethoven von Johann Nepomuk Mälzel, der ein wirkungsvolles Musikstück für sein mechanisches Panharmonikon suchte, mit dem er in den europäischen Hauptstädten auf Tournee gehen wollte. Nachdem Beethoven die Komposition im Oktober 1813 beendet hatte, kam Mälzel mit dem weiteren Vorschlag, das Werk auch noch für großes Orchester zu bearbeiten. Mit einigen Konzerten in dieser Form sollte zunächst Geld für die geplante Tournee gesammelt werden, denn Mälzels finanzielle Mittel waren erschöpft.

Das Werk wurde vom Publikum begeistert aufgenommen, anders als viele von Beethovens Sinfonien oder Instrumentalkonzerten. Die Uraufführung am 8. Dezember 1813 in Wien war ein Spektakel, bei dem alle großen Komponisten Wiens mitwirkten: Antonio Salieri war einer der beiden Dirigenten, Giacomo Meyerbeer und Ignaz Moscheles spielten im riesigen Orchester mit, das durch zahlreiches Schlagzeug unterstützt wurde. Beethoven hatte die musikalische Gesamtleitung.

Das Stück beginnt mit Trommelwirbeln und verarbeitet dann das britische patriotische Lied Rule, Britannia! sowie das französische Volkslied Marlbrough s’en va-t-en guerre. Am Ende ist die britische Nationalhymne God Save the King zu hören – Großbritannien triumphiert über Napoleon. Das Stück war so erfolgreich, dass es nach der Uraufführung mehrere Male wiederholt werden musste.

Herbert von Karajan dirigiert die Berliner Philharmoniker.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1210 im Thema

Beitrag von Jalana » So 17. Sep 2017, 21:49

"O einen Mann hat sie gefunde" aus der Operette 'Der Bettelstudent' von Carl Millöcker

Carl Joseph Millöcker (* 29. April 1842 in Wien (Laimgrube); † 31. Dezember 1899 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Operettenkomponist.

Der Bettelstudent ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Das Libretto verfassten gemeinsam F. Zell und Richard Genée. Es basiert auf dem Stück Les Noces de Fernande (Fernandos Hochzeit) von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien statt.

Es singten Ursula Walczak, Danuta Paziukowna und Krystina Tyburwoska.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1211 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 21. Sep 2017, 21:48

"Recuerdos de la Alhambra" von Francisco Tarrega

Francisco de Asís Tárrega y Eixea, auf Katalanisch Francesc d’Assís Tàrrega i Eixea, (* 21. November 1852 in Villarreal, Spanien; † 15. Dezember 1909 in Barcelona) war ein spanischer Gitarrist und Komponist.

Es spielt Emmanuel Rossfelder.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1212 im Thema

Beitrag von Jalana » So 24. Sep 2017, 21:54

"Im tiefen Keller sitz ich hier" Volkstümliches Lied aus dem 19. Jahrhundert von Ludwig Fischer

Ludwig Franz Josef Fischer oder Johann Ignaz Ludwig Fischer(* 18. August 1745 in Mainz; † 10. Juli 1825 in Berlin) war ein deutscher Opernsänger. Er war einer der berühmtesten Bässe seiner Zeit.

Text: Karl Friedrich Müchler (* 2. September 1763 in Stargard in Pommern; † 12. Januar 1857 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.

Im tiefen Keller sitz ich hier
bei einem Fass voll Reben
bin frohen Muts und lasse mir
vom allerbesten geben.
Der Küfer zieht den Heber vor
gehorsam meinem Winke
reicht mir das Glas, ich halt"s empor
und trinke, trinke, trinke
Mich plagt der Dämon, Durst genannt
doch um ihn zu verscheuchen,
nehm' ich mein Römerglas zur Hand
und lass mir Rheinwein reichen.
Die ganze Welt erscheint mir nun
in rosenroter Schminke,
ich könnte niemand Leides tun
und trinke, trinke, trinke.
Allein mein Durst vermehrt sich nur
bei jedem vollen Becher,
das ist die leidige Natur
der echten Rheinweinzecher;
Doch tröst ich mich, wenn ich zuletzt
vom Faß zu Boden sinke,
Ich habe keine Pflicht Verletzt
ich trinke, trinke, trinke.

Es singt Wilhelm Strienz.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1213 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 28. Sep 2017, 21:54

"Jota Navarra" von Pablo de Sarasate

Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; † 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.

Die Solistin ist Wei Wen.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1214 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 2. Okt 2017, 21:50

"Canzonetta sull'aria" aus der Oper 'Le Nozze di Figaro' von Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.

Es singen Mirella Freni und Kiri Te Kanawa. Karl Böhm dirigiert die Wiener Philharmoniker.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1215 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 5. Okt 2017, 21:36

"Siegfried Idyll" aus der Oper 'Siegfried' von Richard Wagner

Siegfried (WWV (Wagner-Werke-Verzeichnis): 86 C) ist der Titel einer Oper von Richard Wagner, die zusammen mit den drei Opern Das Rheingold, Die Walküre und Götterdämmerung das Gesamtwerk (bzw. die Tetralogie) Der Ring des Nibelungen bildet, ein „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend“. Siegfried wird am vorletzten Tag aufgeführt. Die Uraufführung fand am 16. August 1876 im Bayreuther Festspielhaus unter der Leitung von Hans Richter statt. Der erste Siegfried war dabei Ferdinand Jäger.

Sergiu Celibidache dirigiert die Münchner Philharmoniker.



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