Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 84

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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1246 im Thema

Beitrag von Jalana » Fr 12. Jan 2018, 21:30

"Troppo tardi! Tutto tramonta, tutto dilegua" aus der Oper 'Fedora' von Umberto Giordano

Umberto Menotti Maria Giordano (* Foggia 28. August 1867; † Mailand 12. November 1948) war ein italienischer Komponist.

Fedora ist eine Oper in drei Akten des italienischen Komponisten Umberto Giordano nach einem Libretto von Arturo Colautti. Die Oper basiert auf Victorien Sardous Theaterstück Fédora und zählt mit Andrea Chénier zu den bedeutendsten Werken Giordanos.

Es singt Renée Fleming.



Hallo Yvette,
hier sollen primär klassische Stücke gepostet werden werden. Deine Vorschläge zur zeitgenössischen Musik kannst Du aber jederzeit bei den "Lieblingsliedern" (nach Möglchkeit mit entsprechenden Links) einbringen: viewtopic.php?f=116&t=5246
LG
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Yvette
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1247 im Thema

Beitrag von Yvette » Sa 13. Jan 2018, 02:57

Hallo Jalana,
deinem Hinweis, hier sollten primär klassische Stücke gepostet werden, stimme ich vorbehaltlos zu. Die Frage ist nur, wie der Begriff "klassische Musik" definiert wird.
Meiner Meinung nach gehören solche Kompositionen wie die von Arvo Pärt unzweideutig zum klassischen Genre, unabhängig davon, daß es sich um "zeitgenössische" handelt. Den Begriff der klassischen Musik vorrangig am Entstehungsdatum festzumachen ist meiner unmaßgeblichen Meinung zu kurz gedacht. Weit eher geht es doch darum, welche Intentionen der Komponist verfolgt, denke ich.
Klassische Musik unter vorrangiger Beachtung der Entstehungszeit schlösse deiner vermutlichen Bewertung nach auch solche Komponisten wie Joaquín Rodrigo aus, was wahrscheinlich niemand von uns möchte.
Übrigens wurde im Klassik Klub des WDR 3 vom 21. Januar 2018 u. a. Arvo Pärt gespielt. Vermutlich wird niemand hier die Kompetenz der durchweg akademisch gebildeten Redakteure dieses Senders infrage stellen. Übrigens war Pärt 2005 der 15. Komponist im jährlichen Komponistenporträt des Rheingau Musik Festival.

Da du den Plural verwendet hast ("Deine Vorschläge zur zeitgenössischen Musik..."), wirst du auch meinen anderen Hinweis damit gemeint haben, der sich auf Jan Garbareks "Officium" bezog. Die neu interpretierten gregorianischen Gesänge und Renaissance-Stücke zur zeitgenössischen Musik zu zählen hielte ich für mehr als verwegen und kann ich mir angesichts deiner offensichtlichen Kenntnis des Genres klassischer Musik auch nicht vorstellen.

Zum Schluß: deine Auswahl der Links deutet für mich auf eine besondere Vorliebe für G. F. Händel. Sollte dem so sein, bin ich froh, eine "Geistesverwandte" gefunden zu haben.
LG,
Yvette

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1248 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 16. Jan 2018, 22:06

"Polonaise" aus der Oper 'Eugen Onegin' von Piotr Iljitsch Tschaikowski

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (* 7. Mai 1840 in Kamsko-Wotkinski Sawod, Russland; † 6. November 1893 in Sankt Petersburg, Russland) war ein russischer Komponist. Bereits zu seinen Lebzeiten wurden viele seiner Werke international bekannt. Heute zählen sie zu den bedeutendsten der Romantik.

Die Oper Eugen Onegin wurde um 1878 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski geschrieben. Sie basiert auf dem gleichnamigen Versroman Eugen Onegin von Alexander Puschkin. Tschaikowski wählte für seine Oper den Untertitel Lyrische Szenen.

Es spielen und tanzen die KünstlerInnen des Bolshoi Theater.



Hallo Yvette, auf den Seiten 6 und 7 haben wir vor ein paar Jahren versucht eine Abgrenzung zu finden, welche Beiträge hierher gehören und welche nicht. Damals war es Konsens ähnlich wie bei WIKI beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Klassische_Musik sofern man die alte Musik und die der Romantik einbezieht. Eigentlich haben somit zeitgenössische Kompositionen hier nichts zu suchen, aber ...
... auch ich habe bereits un- bzw. wissentlich dagegen verstoßen. Insofern sollten wir nicht zu puristisch sein.
Zu Händel: Einige seiner Werke schätze ich sehr. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, inwiefern Du aus meinen Beiträgen eine "besondere Vorliebe" ableitest. Bisher (lt. meiner DB) gab es 10 Händel-Links. Andere Komponisten wurden von mir wesentlich häufiger bedacht. Darüber sollten wir uns aber per PN austauschen und nicht diesen Thread überfrachten.

LG
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1249 im Thema

Beitrag von Jalana » Fr 19. Jan 2018, 22:02

"Adieu My Lov'd Harp WoO 158 B1" aus dem Zyklus 'Aus den Liedern verschiedener Völker' von Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; † 26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.

Aus den Liedern verschiedener Völker (WoO 158) ist eine Liedersammlung bestehend aus insgesamt 36 Liedern des Komponisten Ludwig van Beethoven, die im Auftrag des Edinburgher Verlegers George Thomson in den Jahren 1815 bis 1816 sowie 1817 oder 1818 in Wien entstanden.

Die Interpreten sind Dorothee Wohlgemuth, Christine Wehler und Georg Poplutz.



Vor vielen Jahren lud mich ein Bekannter ein. Wissend um mein Faible für klassische Musik legte er eine Schallplatte auf und fragte mich nach ein paar Stücken wer diese wohl komponiert habe. Ich wusste keine Antwort und war total überrascht, dass sie als Auftragsarbeiten von Beethoven stammten. Somit lernte ich eine ganz neue Gattung seines Schaffens - die Volkslieder - kennen.

LG
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1250 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 22. Jan 2018, 22:05

"Violinkonzert No. 1 in g-Moll op. 26" von Max Bruch

Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; † 2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.

Das 1. Violinkonzert in g-Moll, op. 26 ist ein Violinkonzert des Komponisten und Dirigenten Max Bruch. Es ist eines der wenigen seiner Werke, die noch heute regelmäßig aufgeführt werden. Dem Komponisten aus Köln, der zwar zu Lebzeiten ähnlich angesehen wie Johannes Brahms war, jedoch nach dem Tod schnell an Ansehen und Präsenz verlor, gelang hier ein Violinkonzert von Weltrang.

Es spielen Nicola Benedetti und das BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Jirí Belohláve



LG
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1251 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 25. Jan 2018, 21:57

"Wir gratulieren" aus der Operette 'Der Bettelstudent' von Carl Millöcker

Carl Joseph Millöcker (* 29. April 1842 in Wien (Laimgrube); † 31. Dezember 1899 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Operettenkomponist.

Der Bettelstudent ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Das Libretto verfassten gemeinsam F. Zell und Richard Genée. Es basiert auf dem Stück Les Noces de Fernande (Fernandos Hochzeit) von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien statt.

Es singen Sandor Konya, Willy Schneider, Herta Talmar & Franz Fehringer.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1252 im Thema

Beitrag von Jalana » So 28. Jan 2018, 22:18

Ouvertüre der Oper "Undine" von E.T.A. Hoffmann

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg; † 25. Juni 1822 in Berlin; Vornamen eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.

Undine ist eine romantische Zauberoper in drei Akten von E. T. A. Hoffmann. Obwohl Hoffmann auch ein großer Dichter war – auf diesem Gebiet ist er heute viel bekannter denn als Komponist – ließ er sich das Libretto von seinem Freund Friedrich de la Motte Fouqué nach dessen eigener Vorlage, der gleichnamigen Märchennovelle, schreiben. Uraufführung war am 3. August 1816 im Königlichen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt zu Berlin anlässlich des Geburtstagsfestes Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Der damals schon sehr berühmte Architekt und Maler Karl Friedrich Schinkel hatte das Bühnenbild geschaffen. Das Werk ist nicht – wie in einigen Opernführern erwähnt – durchkomponiert. Die einzelnen Musiknummern sind durch gesprochene Dialoge miteinander verbunden.

Oliver Weder leitet das Thüringer Symphonie Orchester.



E.T.A. Hoffmann regte andere Komponisten durch sein literarisches Schaffen zu Meisterwerken an:
Tschaikowski -> Nussknacker
Delibes -> Coppelia
Jacques Offenbach -> Hoffmanns Erzählungen

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1253 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 31. Jan 2018, 22:06

"E non giungono" aus der Oper 'Tosca' von Giacomo Puccini

Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; † 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.

Tosca ist eine Oper in drei Akten, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto schrieben Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 14. Januar 1900 im Teatro Costanzi in Rom, dem heutigen Teatro dell’Opera di Roma, unter Dirigent Leopoldo Mugnone statt. Am 21. Oktober 1902 folgte die deutschsprachige Erstaufführung an der Semperoper in Dresden. Bedeutend für die Rezeptionsgeschichte in Deutschland wurde auch die Premiere am Deutschen Opernhaus Berlin unter der Leitung von Ignatz Waghalter am 20. Mai 1920.

Es singen Karita Mattila und Jonas Kaufmann.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1254 im Thema

Beitrag von Jalana » So 4. Feb 2018, 22:02

Ouvertüre der Oper "Fra Diavolo" von Daniel-François-Esprit Auber

Daniel-François-Esprit Auber (* 29. Januar 1782 in Caen; † 12. Mai 1871 in Paris) war ein französischer Komponist.

Fra Diavolo oder Das Gasthaus zu Terracina ist eine Komische Oper (mit gesprochenen Dialogen zwischen den einzelnen Musiknummern) in drei Akten von Daniel-François-Esprit Auber. Das Libretto verfasste Eugène Scribe. Die Uraufführung fand am 28. Januar 1830 in Paris statt.

Hanspeter Gmur leitet das Nürnberger Symphonieorchester.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1255 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 6. Feb 2018, 21:43

"Lichter Glanz erfüllt sein Gemüt" aus der Operette 'Das Spitzentuch der Königin' von Johann Strauss Sohn

Das Spitzentuch der Königin ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn) nach einem Libretto von Heinrich Bohrmann-Riegen und Richard Genée. Uraufführung war am 1. Oktober 1880 im Theater an der Wien.

Der König von Portugal ist unfähig sein Land zu regieren. Diese Arbeit besorgt der Herzog Villalobos. Der aber ist bei den Untertanen unbeliebt. Als der Dichter Cervantes den Herzog in einem Lied verspottet, wird er verhaftet. Der König aber ordnet seine Freilassung an und schickt ihn zu seiner Frau, damit er ihr etwas aus seinen Werken vorlese. Dabei verliebt sich die Königin in den Dichter und überlässt ihm ein Spitzentuch. Darauf hat sie geschrieben: "Die Königin liebt dich, doch bist du nicht König." Als Cervantes dies liest, glaubt er, damit wolle die Königin ihrem Gatten eine Nachricht zukommen lassen. Er sucht den König auf und empfiehlt ihm, ein Auge auf seinen Regierungschef zu haben.

Herzog Villalobos sieht, wie Cervantes das Spitzentuch aus der Tasche fällt. Er hebt es auf und gibt es dem König. Aus den von seiner Frau geschriebenen Worten zieht er den (falschen) Schluss, sie habe ein Verhältnis mit dem Dichter. Er verbietet Cervantes, länger an seinem Hof zu weilen. Die Königin verbannt er in ein Kloster.

In der Nähe des Klosters betreibt Cervantes ein Gasthaus. Als er hört, was geschehen ist, will er das Königspaar wieder zusammenführen. Verkleidet als Räuber entführt er mit seinen Kumpanen die Königin und bringt sie zu sich nach Hause. Dort macht noch am selben Tag der König Rast. In den Kleidern einer Bedienung serviert ihm seine Frau seine Leibspeise, worauf er sie erkennt. Cervantes tischt dem Monarchen eine Story auf, die ihn versöhnlich stimmen lässt. Glücklich kehrt das Königspaar an seinen Hof zurück.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1256 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 8. Feb 2018, 22:04

"Sinfonie Nr. 1 G-Dur (1738)" von Friedrich II. von Preußen

Friedrich II. oder Friedrich der Große, volkstümlich auch der Alte Fritz, (* 24. Januar 1712 in Berlin; † 17. August 1786 in Potsdam) war seit 1740 König in und seit 1772 König von Preußen und seit 1740 Kurfürst von Brandenburg. Er entstammte der Dynastie der Hohenzollern.

Friedrich der Große war nicht nur ein großer deutscher König, Feldherr und Philosoph. Er war auch überaus musikalisch und beschränkte sich dabei nicht auf militärische Märsche, wie man vielleicht zunächst annehmen könnte. Von seiner Mutter und der Großmutter in die Wiege gelegt, begann er schon früh mit dem Musizieren und Komponieren. Die klassische Musik und hier insbesondere die Querflöte hatte es ihm angetan. Dafür nahm er ab 1728 Unterricht beim berühmten Flötenlehrer Johann Joachim Quantz und vervollkommnete seine Fertigkeiten. Obwohl vom strengen Vater unerwünscht, nutzte Friedrich II. auch später jede freie Minute, um auf der Querflöte zu spielen und neue Musik zu komponieren. Mit Freunden musizierte er in kleiner und größerer Runde auf Schloss Sanssouci und auch im Feld sah man ihn spielen. Er hinterließ der Nachwelt 121 Sonaten, 4 Konzerte und viele Etüden für die Flöte – einzigartig für einen König.

Kurt Redel leitet das Pro Arte Orchester München.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1257 im Thema

Beitrag von Jalana » So 11. Feb 2018, 21:55

"L'amero, saro costante" aus der Serenata 'Il re pastore' von Wolfgang Amadeus Mozart

Il re pastore („Der König als Hirte“) ist eine Serenata in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 208), deren bearbeitetes Libretto ursprünglich von Pietro Metastasio stammt. Sie behandelt eine Episode aus dem Leben Alexanders des Großen: die Erhebung von Abdalonymos zum König von Sidon.

Es singt Lucia Popp.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1258 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 14. Feb 2018, 22:00

"Etude Op. 10, Nr. 1 C-Dur" von Frédéric Chopin

Frédéric François Chopin (* 22. Februar oder 1. März 1810 in Zelazowa Wola, im ehemaligen Herzogtum Warschau; † 17. Oktober 1849 in Paris) war ein polnisch-französischer Komponist, Pianist und Klavierpädagoge. Er gilt als einer der einflussreichsten und populärsten Komponisten der Klaviermusik und setzte auch als Pianist Maßstäbe. Als Sohn eines Franzosen und einer Polin in Warschau aufgewachsen, lebte er nach dem gescheiterten Novemberaufstand ab 1831 im Paris der Julimonarchie und der Zweiten Französischen Republik.

Frédéric Chopin hinterließ 27 Etüden für Klavier, zwölf in op. 10, zwölf in op. 25 und drei postum veröffentlichte.

Es spielt Valentina Lisitsa.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1259 im Thema

Beitrag von Jalana » Sa 17. Feb 2018, 21:59

"Dimmi, crudele amore" aus der Oper 'Muzio Scevola (HWV 13)' von Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel *23. Februar in Halle (Saale); † 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“ –, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.

1721 wurde im Londoner King’s Theatre am Haymarket eine Oper Il Muzio Scevola herausgebracht. Das Libretto stammte von Paolo Antonio Rolli, die Musik von Filippo Amadei (1. Akt), Giovanni Battista Bononcini (2. Akt) und Georg Friedrich Händel (3. Akt).

Es singt Ann Hallenberg.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1260 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 20. Feb 2018, 21:57

Ouvertüre der Oper "Mignon" von Ambroise Thomas

Charles Louis Ambroise Thomas (* 5. August 1811 in Metz; † 12. Februar 1896 in Paris) war ein französischer Komponist.

Mignon ist eine Oper in drei Akten des französischen Komponisten Ambroise Thomas. Das Libretto verfassten Jules Barbier und sein ständiger Mitarbeiter Michel Carré. Als Vorlage diente ihnen ein kleiner Teil aus dem zweiten Buch des Romans Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang von Goethe. Uraufführung war am 17. November 1866 an der Pariser Opéra-Comique.

Seiji Ozawa leitet das Boston Symphony Orchestra.



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