Techno-Kultur
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Keks-Marie
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Techno-Kultur

Post 1 im Thema

Beitrag von Keks-Marie » Di 12. Feb 2019, 06:59

Im Vordergrund der Technoszene steht elektronische Musik, die aufgrund ihrer rhythmisch-monotonen Struktur oder ihres sphärischen Klanges an alte Stammesrituale erinnert. Tanz und Ekstase sind auch hier wichtige Bestandteile. Die weitgehend textfreie, manchmal auch melodiefreie Musik eröffnet in ihrer Abstraktheit unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten. Die Technoszene betrachtete sich von Anfang an als friedliche Bewegung, in der Toleranz und Akzeptanz, aber auch Hedonismus große Bedeutung zugeschrieben bekamen: Viele unterschiedliche Menschen vereint von der Begeisterung für eine gemeinsame Musik. Viele Veranstaltungen griffen Themen der Hippie-Bewegung auf, wie „Summer of Love“ oder „Woodstock-Festival“. Unter anderem durch die Loveparade entstand schnell das Motto Love, Peace & Unity.
Ich bin ein wenig verwundert in diesem Abschnitt des Forums nicht auf einen Beitrag zur elektronischen Tanzmusik gestoßen zu sein.
Musikalisch bin ich sehr flexibel. Aber ein Genre hat es mir seit Jahren angetan. Techno mit all seinen Facetten.
Ob harte Bässe, melodisch & gefühlvoll oder minimalistisch.
Trance, House, Techno, Dance, Minimal... Egal was, hauptsache elektronisch.
Und da ich auch sonst sehr offen bin auch gerne mal mit exotischen Einflüssen aus Pop, Rock, Swing und Klassic.

Dann bring ich mal etwas Schwung hier hinein! (cow)

Sommer 2006, frisch von der Schule, mit Freunden nach Berlin. Loveparade, meine erste prägende Begegnung.
Tausende Menschen feiern und tanzen friedlich. Ohne das zu viel Alkohol und Testosteron zu Eskalationen führten.
https://www.youtube.com/watch?v=w6xwao3O-N4
Achtung, miese Videoqualität, wollte euch aber das Video nicht vorenthalten!
Ein einfaches großes WIR-Gefühl, was sich immer über Jahre festigte. Unter Mottos wie "We Are One", "Stay As You Are" und "Smile Is The Answer" tanzte ich mich nicht selten um den Verstand. Es mag merkwürdig klingen, aber es gibt diesen Punkt ab welchen man die Musik fühlt und sich einfach treiben lassen kann. Über Stunden völlig losgelöst.

Vorurteile gibt es viele. Komische Gestalten die in dunklen Kellern mit illegalen Aufputschmitteln über Tage durchfeiern...
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen. Je schäbiger der Club, je dreckiger der Techno, desto herzlicher sind die Menschen.
Es sind nicht die Clubs wo man Glück haben muss vom Türsteher hereingelassen zu werden. Man trifft dort jedes Wochenende die gleiche überschaubare Anzahl von Menschen. Der harte Kern, der erst gegen Mittag den Club verlässt, wenn die Lichter an gehen und die Musik verstummt. Ich habe sogar schon gesehen wie sich jemand die Zähne geputzt hat und sagte er müsse jetzt leider auf die Arbeit.
https://www.youtube.com/watch?v=a8N9Xu9p2so&t

Techno mit all seinen Subgenre liefert mir Material für jede Gefühlslage.
Melancholischer Deep-House wenn ich mit den Gedanken mal wieder auf der dunklen Seite des Mondes unterwegs bin.
Oder Electro-Swing, bekannt aus dem DEKA-Werbespot, bei welchem ich einfach nicht still sitzen kann. Hausarbeit vergeht dabei wie im Flug. Und gute Laune macht es auch!
https://www.youtube.com/watch?v=mhO7wSAoQCI

Aber ich habe auch schon immer einen Gefallen für die exotischeren Versionen gefunden.
Die Anfänge machte ich da wohl mit Tiësto's Interpretation von Adagio for Strings
https://www.youtube.com/watch?v=JKX3ZD-1HRE
Oder als ich das erste Mal live das Intro zu Armin van Buuren feat. Miri Ben-Ari - Intense hörte, berührte mich das total. Ich bekomme heute noch Gänsehaut wenn ich daran denke.
https://www.youtube.com/watch?v=6UoNXz0Ox-g

Meine absoluten Geheimtips hingegen sind auf der einen seite ein junger Künstler namens Worakls. So gefühlvoll klassisch, dann wieder wild. Könnte auch als Filmmusik durchgehen.
Hier eines meiner Lieblingsstücke:
https://www.youtube.com/watch?v=reaYCEUyhw4
(Das Klavier ab Minute 6 (he))
Und Projekte wie Oliver Koletzki zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester
Oder wo ich vor kurzem erst drauf gestoßen bin. Alex Christensen & The Berlin Orchestra, welche sogar zwei Alben veröffentlicht haben.
Classical 90's Dance.
https://www.youtube.com/watch?v=EQxUgqyjUVI


Hört doch einfach mal rein. Elektronische Tanzmusik ist so breit aufgestellt, da ist fast für alle etwas dabei!

PS: Das Einbetten der Videos funktioniert bei mir irgendwie nicht. Also habe ich einfach nur die Links eingefügt. :(
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Aria
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Re: Techno-Kultur

Post 2 im Thema

Beitrag von Aria » Di 12. Feb 2019, 10:58

Ooohh, da wirst du hier aber auf nicht viele Gleichgesinnte stossen. Die überwiegende Mehrheit steht mehr auf "echte" Musik.
Mein Musikgeschmack ist ebenfalls sehr breit gefächert, der Hauptteil liegt jedoch eindeutig im House-/ Technobereich.
Das kommt auch nicht von ungefähr, schließlich war ich ca. 10 Jahre als DJ unterwegs.
Was ich so höre, spiele und seinerzeit gespielt habe, kann man im Thread "Welchen Song hörst du gerade?" immer mal wieder hören. Aber, wie gesagt, die Resonanz darauf ist sehr, sehr gering 😉
Musst du nicht verstehen, ist halt einfach so!

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Re: Techno-Kultur

Post 3 im Thema

Beitrag von !EmmiMarie! » Di 12. Feb 2019, 11:42

nochmal ohhh,

das ist doch gar nicht wahr!
Ich bin quasi mit Drum'n'Bass und House aufgewachsen...

dann aber eher ins Trip-Hop-Lager gewechselt. Morcheeba war letztes Jahr wirklich
mein bestes Konzert.
Natürlich mag ich auch andere Musikrichtungen, es gibt fast überall etwas was mich anspricht.

Also bringe ich mal ein All-Time-Favorites





übrigens der Worakls-Remix (na)

alles Liebe Marie (flo)
Zuletzt geändert von !EmmiMarie! am Di 12. Feb 2019, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.
I´ve known the wind so cold, i´ve seen the darkest days, but now the winds i feel are only winds of change

Jennifer B.
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Re: Techno-Kultur

Post 4 im Thema

Beitrag von Jennifer B. » Di 12. Feb 2019, 12:18

Oooh wow,

Bei mir gab es auch eine Zeitlang nur elektronische Musik und habe mich in diversen Clubs rumgeschlagen 8)
Hauptsächlich musste es aber viel bpm haben, a la Thunderdome oder allgemein Hardstyle.
Worauf ich überhaupt nicht klar kam, waren irgendwelche Remixe wie Tears don't liebe von Mark Oh. All der gecoverte Krempel oder so Blümchen Techno war urgs.
Ja und eine Weile kam auch Goa in den Player.
Aber was da alles gegeben hat, puh, zu lange her.

Meine Musikrichtung ist und bleibt "Gitarrenrock" (gitli) )):m
Bei dieser Musik bin ich mit 13 etwa gelandet, einen kurzen Abstecher von ein paar Jahren in die Elektro Abteilung gemacht und jetzt natürlich wieder Gitarre :mrgreen:

Rockige Grüße,
Jenny
....

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Re: Techno-Kultur

Post 5 im Thema

Beitrag von Conny73 » Di 12. Feb 2019, 12:52

Hi,

genau meine Musik :)

Aber nicht nur hier findet man relativ wenig Gleichgesinnte. Komm mal auf's Land :D - hier wird bevorzugt der alte kram aus den 80ern gehört - und zwar rauf und runter, von links nach rechts und diagonal. Ich glaub manchmal das wird hier schon seit den späten 60ern oder Anfang der 70er auf Partys gespielt. Auf jeder Fete das gleiche und richtig schlimm wird's wenn Heino oder Boney M. ausgepackt wird - das ist gar nichts für mich. Da steht man mit seinem Techno auf verlorenem Posten. Vielleicht hab ich auch deshalb auf Partys immer so viel getrunken... keine Ahnung.

Wo ich wahnsinnig gerne mal hin möchte - und ich werde das auch irgendwann noch schaffen - ist das hier:



Kommen im Sommer nach Weeze (das ist 116km von hier) aber leider ausverkauft und niemand will mit mir dort hin. Für Metallica, Kassierer oder irgendwelche Festivals wie Wacken oder etwas das sich Hurricane nennt findet man immer welche - aber bei der Geschichte wäre ich allein auf weiter Flur - und das ist dann auch irgendwie doof.
Du glaubst du bist zu klein um etwas zu verändern? Dann versuche doch mal zu schlafen während eine Mücke im Zimmer ist.

Keks-Marie
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Re: Techno-Kultur

Post 6 im Thema

Beitrag von Keks-Marie » Di 12. Feb 2019, 13:31

Ich selber bin ja schon sehr breit aufgestellt und wenn einige sehen könnten welche Videos ich hier unter der Überschrift Techno verlinkte habe, dann würden die mich steinigen.
Die "richtige" "alte" Techno-Kultur befindet sich seit Jahren im Wandel. Immer größere Festivals, wo es nur noch ums Geld geht, die Musik wird immer mehr Mainstream. EDM *hust*
Wozu das führt konnte man bei der Loveparade 2010 beobachten. Ich war vor Ort, aber zu dem Zeitpunkt zum Glück weit genug weg.

Ich bin froh darum noch ein Teil der alten Techno Bewegung gewesen zu sein. Ich trauer ihr nicht hinterher, aber ich genieße die Erinnerungen.

Ich bin über Metall zu Drum & Bass und letztendlich zu Techno gelangt. Das ist ein Wandel wie viele ihn erlebt haben.
Ich verbinde viele tolle Erinnerungen aus meiner Jugend. Der erste Kuss zu Linkin Park, das erste mal Sex zu Pendulum sind da nur zwei Beispiele. Und wer weiß welche Musik ich hören werde, wenn ich das erste Mal so voll als Frau auf die Straße gehen werde.
Und so kann ich zu jeder Musik Spaß haben. Außer Schlager, so (ich nenn es mal) "Karnevallsmusik". Da muss ich schon echt betrunken sein um das zu überleben. Und ich trinke sehr selten und wenn, dann auch nicht viel. Und gewisse arten von Rap mag ich auch überhaupt nicht.


Einer meiner lieblingstracks ist.

Schon so alt, aber noch immer so gut!


Ich bin aber immer offen für Neues. Also wenn ihr etwas habt was ihr mit mir teilen möchtet, dann immer her damit!
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Re: Techno-Kultur

Post 7 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Di 12. Feb 2019, 16:27

Hallo,

ein interessantes Thema. - Nun gehöre ich zu den zur Oma mutierten Opas, die mit neumodischer Musik so gar nichts anfangen können. Und mit dieser fing es mit Techno an. Groß geworden bin ich mit experimentaler Rock- und Popmusik wie die von Deep Purple, Pink Floyd oder Yes. Die großen Festivals wie Woodstock waren da schon Vergangenheit.

ABER: Ich habe die ANFÄNGE des Techno live mit erlebt. Damals hingen wir immer irgendwo ab und zogen uns Joints rein - oder auch härtere Drogen. Dabei ließen wir uns - noch von Vinyl-Schallplatten - von elektronischen Klängen berieseln, die damals mit den ersten noch komplett analogen Synthesizern etwas völlig neues waren. Aus diesen Dingern brachten nur absolute Experten so etwas wie Musik heraus. Und einer von denen war Klaus Schulze. Die harten elektronischen Beats gab es noch nicht, aber der Rhythmus ging schon in diese Richtung.

Ich habe damals (1975 .. 1980) Klaus Schulze live in der Grugahalle in Essen erlebt - eingenebelt von Haschisch-Qualm aus allem Richtungen. Klaus Schulze saß vor einer großen Elektronik-Wand mit vielen bunt blinkenden Lämpchen auf einem weißen Teppich, den seine Mischpulte und Synthesizer umgaben. Darüber war ein großer Spiegel, sodass die Zuschauer einen Blick von oben auf ihn hatten.

LG Nicole

.. Und so war es bei diesem Konzert: (gitli)



PS: Interessant ist vielleicht auch, dass Klaus Schulze hier die Haare etwa so trägt, wie ich jetzt als Nicole. :wink:
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

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Re: Techno-Kultur

Post 8 im Thema

Beitrag von Aria » Di 12. Feb 2019, 19:41

Ich will ja jetzt keine Haare spalten, ab wann es wirklich mit Techno losging aber Klaus Schulze, Jean-Michelle Jarre, Kraftwerk oder wie sie auch alle heissen, möchte ich jetzt nicht unbedingt dazu zählen. Sie waren u.a. die ersten, die sich mit neuen Klangstrukturen und neuen Geräten zur Soundmodulierung auseinandergesetzt haben. Für mich und für den Grossteil der Szene fing Techno Ende der 80er in Chicago und Detroit an. Jeff Mills, Juan Atkins, David Saundersson, um nur ein paar zu nennen, sind für mich die Gründer der gesamten House/Techno Bewegung, wie wir sie heute kennen.

Mal abgesehen von der Entstehungsgeschichte, hat mich am meisten die Weltoffenheit und Toleranz der Szene berührt. Kein Angestarre wegen der falschen Klamotte, Herkunft oder Aussehens, einfach nur zusammen eine gute zeit haben. Vergleichbar mit der Hippie-Bewegung der 60s & 70s. Und diese Energie, die in der Luft lag - unglaublich. Als ich ´93 das erste Mal in einem Club stand (Omen FFM) war ich hin und weg von der Energie des Publikums. Alle komplett am ausrasten, aber nicht so, wie man es von Live-Auftritten kannte, viel intensiver war das - und friedlich. Kein Geschubse, kein Gerangel, kein Pogo. Jeder passt auf jeden auf, bietet dir Wasser zum trinken und fragt, ob es einem gut geht. Niemals zuvor habe ich sowas erlebt. Wie eine einzige grosse Familie war das. Tja, lange ist das her. Leider nicht mehr viel von übrig.
Musst du nicht verstehen, ist halt einfach so!

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Re: Techno-Kultur

Post 9 im Thema

Beitrag von Aria » Di 12. Feb 2019, 19:57

Den sollte sich jeder musikbegeisterte Mensch mal angehört haben.
Habe ihn letztes Jahr in der Alten Oper FFM gehört - Wahnsinn!

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Re: Techno-Kultur

Post 10 im Thema

Beitrag von Céline » Di 12. Feb 2019, 20:10

Also ich Oute mich mal (smili)
Ich stehe zwar auch auf"echte Musik" und ja....auch auf Opern aber meistens höre ich doch viel Wave,Dark Wave und ziemlich viel Elektro Techno und und und.
Favoritin ist bei mir aber Nicole Moudaber
Und ich fühle mich mit 50 keineswegs zu alt dafür (smili)
Liebe Grüße
Céline
Man muss wählen
Zwischen Herz und Vernunft.
Ich gehorche dem Herzen.

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Re: Techno-Kultur

Post 11 im Thema

Beitrag von Keks-Marie » Di 12. Feb 2019, 20:11

Detroit hat wohl den größten Einfluss geliefert.

Gut das nicht nur ich das so sehe. Dieses Gefühl muss man glaube ich auch einfach erlebt haben. Und gerade mit unserem Background genießt man es noch mehr in einem tolleranten und weltoffenen Umfeld zu sein.
Das Omen und das Dorian Gray sind dann leider doch etwas vor meiner Zeit gewesen. Beides Clubs wo ich gerne mal gewesen wäre.
Das U60311 war eine lange Zeit mein zweites Wohnzimmer. Nach der Zwangsschließung traf man viele der bekannten Gesicher im THW wieder.
Aber auch dort war ich länger nicht mehr.
Auf großen Festivals war ich mehrfach. Aber der Mainstream bringt auch die Massen an Besuchern. Und damit auch oft Massen von Idioten.
Also lieber in den kleinen Clubs, wo man erst spät nach Mitternacht auftaucht.



Die Musik und das dazugehörige Video berühren mich gerade richtig.
Der Name sagte mir nichts. Danke fürs teilen! (he) (ki)
Da hat der Thread sich schon gelohnt.
¡ɐɹqɐpɐʞ ɐɹqɐ

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Re: Techno-Kultur

Post 12 im Thema

Beitrag von Aria » Di 12. Feb 2019, 20:25

Also im Omen war ich von ´93 -´98 so gut wie jedes WE. Es war die reinste Abfahrt. Im Dorian auch immer wieder mal. Hauptsächlich dann sonntags, wenn nirgends mehr gross was ging - ausser im Cookies :mrgreen:
U60311 war nicht so mein Ding, XS, später The Box, Monza, ja und auch das THW. Heute hin und wieder mal das Robert Johnson. Dann aber nur zu besonderen Gelegenheiten. Bin mittlerweile lieber auf Open Airs, wie dem Hafen-Festival in Mannheim, früher immer auf dem Green & Blue, ja und seit ´96 auf dem Love-Park. Den meide ich aber seit 2010 - einfach zu viel Kommerz.

Ja, der Nils Frahm.....mein absoluter Liebling! Weltklasse, der Typ!





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Re: Techno-Kultur

Post 13 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Di 12. Feb 2019, 20:54

Aria hat geschrieben:
Di 12. Feb 2019, 19:41
Ich will ja jetzt keine Haare spalten, ab wann es wirklich mit Techno losging aber Klaus Schulze, Jean-Michelle Jarre, Kraftwerk oder wie sie auch alle heissen, möchte ich jetzt nicht unbedingt dazu zählen.
Hallo Aria,

ich sehe in Klaus Schulze, Tangerine Dream und einigen anderen (an deren Namen ich mich nicht mehr erinnere) die Keimzelle der elektronischen Musik um 1975 bis 1980. Danach erst spaltete es sich in Techno und die Richtung von Jean Michel Jarre, Kraftwerk, Vangelis, usw. . Da waren Klaus Schulze und Tangerine Dream schon länger im Geschäft und machten in ihrem Stil einfach weiter. Das ist aber jetzt meine Einschätzung.

LG Nicole
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Re: Techno-Kultur

Post 14 im Thema

Beitrag von Aria » Di 12. Feb 2019, 21:12

Dass es diejenigen waren, die - wie ich schon sagte - neue Instrumente nutzten, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, glaube ich.
Dennoch ist House/Techno, wie er in den USA aufkeimte, eine ganz andere Nummer :wink:
Das hat dann mit den elektronischen Anfängen von besagten nicht mehr wirklich was zu tun. (smili)
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Re: Techno-Kultur

Post 15 im Thema

Beitrag von Keks-Marie » Di 12. Feb 2019, 21:41

Ich wollte hier keine Grundsatzdiskussion starten.
Musikgenre sind eine Wissenschaft für sich.
Gerade bei den elektronischen Musikrichtungen. Die Töne aus den Synthesizern waren sicherlich der Anfang.
Aber das was man heute als Techno bezeichnet hat seinen Ursprung in Detroit und Chicago. So war zum Beispiel der Club Warehouse Namensgeber für die Musikrichtung "House Music" und "Techno House" oder später "Detroit Techno". Ich glaube wenn man einen Namen nicht vergessen sollte, dann war das Frankie Knuckles.

Heute ist Techno mehr ein überbegriff für viele verschiedene Arten elektronischer Musik.
Man kann vieles auch nicht klar definieren. Viele DJ haben einen eigenen Stil entwickelt der Einflüsse aus so vielen Genres vereint. Das macht für mich die Musik gerade aus. Und es ist auch interessant die Entwickling bekannter Größen zu verfolgen.
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