Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 63

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Jalana
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Beitrag von Jalana »

Ouvertüre "Démophon" von Luigi Cherubini

Luigi Carlo Zenobio Salvatore Maria Cherubini (* 14. September 1760 in Florenz; "  15. März 1842 in Paris) war ein italienischer Komponist.

Obwohl seine Musik heutzutage nicht geläufig ist, wurde Cherubini von seinen Zeitgenossen sehr bewundert. Beethoven betrachtete ihn als einen der größten dramatischen Komponisten seiner Zeit.

Es spielt das Orchestra Dell' Accademia Nazionale Di Santa Cecilia unter der Leitung von Myung-Whun Chung.



LG
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Anne-Mette
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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

(nicht nur) für Klassikfreunde: LAST NIGHT OF THE PROMS (10.9.): http://www.ndr.de/ndrkultur/epg/Live-La ... 59312.html

Gruß
Anne-Mette
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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

Programmhinweis Festivalsommer auf 3SAT Samstag 10. September 20:15
Aida - Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi


Arena in Verona, Italien 2012
Darsteller:
Amneris Andrea Ulbrich
Aida Hui He
Radames Marco Berti
Ramfis Giacomo Prestia
Amonasro Ambrogio Maestri
Libretto: Antonio Ghislanzoni
Chor: Coro dell' Arena di Verona
Orchester: Orchestra dell' Arena di, Verona
Musikalische Leitung: Daniel Oren
Bildregie: Tiziano Mancini

Keine andere Oper steht so sehr für einen Ort wie Verdis berühmteste und meistgespielte Oper "Aida": Sie machte die Arena di Verona zu einem beliebten Opernfestival-Veranstaltungsort.

Mit ihrer gigantischen Bühnendimension und dem historischen Charme eines antiken römischen Amphitheaters liegt die Arena zudem in einer der schönsten Städte der Welt. In einer fulminanten Inszenierung von Gianfranco De Bosio lebt das Original von 1913 wieder auf.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der ägyptische Feldherr Radames und die äthiopische Prinzessin Aida, die in Ägypten gefangen gehalten wird. Ihre Liebe zueinander steht unter einem schlechten Stern. Zum einen hat auch Amnesis, die Tochter des ägyptischen Königs, ein Auge auf Radames geworfen. Zum anderen führt Radames das ägyptische Heer in den Krieg gegen Aidas Heimat und nimmt unwissentlich ihren Vater gefangen. Zum Dank für den errungenen Sieg verspricht ihm der König die Hand seiner Tochter. Aida überredet Radames zur Flucht. Der Plan fliegt auf. Radames wird wegen Hochverrats verurteilt, Aida folgt ihm in den Tod.

Bereits seit 1913 pilgern Musikfreunde aus aller Welt nach Verona, um in der rund 2000 Jahre alten Arena die Opernfestspiele zu erleben. Über eine halbe Million Besucherinnen und Besucher zählt man alljährlich in der geschichtsträchtigen Stadt, die manchmal selbst wie eine Theaterkulisse wirkt. Eine Hauptrolle spielt neben der traditionell hochkarätigen Besetzung sicher die aufwendige Bühnendekoration und die einzigartige Atmosphäre der historischen Arena mit ihren 22 000 Plätzen.

(ORF)


Im Anschluss ab 22:45 wird der Festivalsommer mit dem Verbier Festival 2015 fortgesetzt

Valery Gergiev dirigiert die 6. Sinfonie von Tschaikowsky
und spielt an der Seite von Denis Matusev
Erstausstrahlung

Valerie Gergiev dirigiert die 6. Sinfonie von Tschaikowsky und spielt an der Seite von Denis Matusev und Daniil Trifonov das Konzert für drei Klaviere von Mozart.

Mit dem Konzert für drei Klaviere von Mozart ergibt sich die einzigartige Gelegenheit, drei der derzeit wichtigsten russischen Musiker zusammen zu erleben. Die "Pathétique", seine letzte Sinfonie, betrachtete Tschaikowsky als seine persönlichste und wichtigste.

Valerie Gergiev, Chefdirigent der Münchner Philharmoniker und Intendant des Petersburger Mariinski-Theaters, hat auch eine Ausbildung als Pianist genossen. In Verbier spielt und leitet er das Konzert für drei Klaviere von Mozart. Neben ihm spielen Daniil Trifonov und Denis Matusev. Daniil Trifonow galt als "eines der erfolgreichsten und unbegreiflichsten Klaviertalente der letzten Jahrzehnte" (Süddeutsche Zeitung). Das Talent ist inzwischen zu einem gefeierten Meisterpianisten geworden und spielt auf allen großen Bühnen weltweit. Denis Matusev besticht durch die auffallende Leichtigkeit und Virtuosität seines Spiels. Er gilt vielen als Personifizierung der großen russischen Musiktradition.
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Beitrag von Jalana »

"Dir sing ich mein Lied" aus der Operette 'Schön ist die Welt' von Franz Lehár

Schön ist die Welt ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár nach einem Libretto von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda. Das Werk erlebte seine Uraufführung am 3. Dezember 1930 am Metropol-Theater in Berlin mit Richard Tauber und Gitta Alpar. Dabei handelt es sich um die Neufassung der Operette Endlich allein, die am 10. Februar 1914 im Theater an der Wien in Wien nach einem Libretto von Alfred Maria Willner zum ersten Mal auf die Bühne kam.

Es singt Rudolf Schock.



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Beitrag von Jalana »

"Gavotte für Cello und Klavier Op. 36" von Wilhelm Fitzenhagen

Karl Friedrich Wilhelm Fitzenhagen (* 15. September 1848 in Seesen; "  14. Februar 1890 in Moskau) war ein deutscher Cellist und Komponist, der rund 20 Jahre als Hochschullehrer am Moskauer Konservatorium wirkte.

Fitzenhagen hinterließ mehr als 60 Kompositionen, darunter 4 Konzerte für Cello und Orchester und eine Suite für Cello und Orchester, außerdem Kammermusik (darunter ein Streichquartett) und Lieder.

Es spielen Seeli und Kalle Toivio.



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Beitrag von Jalana »

"Wie aus der Ferne längst vergang`ner Zeiten" aus der Oper 'Der fliegende Holländer' von Richard Wagner

Der fliegende Holländer, "Romantische Oper in drei Aufzügen" (so die Originalbezeichnung), ist eine Oper von Richard Wagner, die 1843 uraufgeführt wurde.

Den Stoff für die Handlung lieferte die Geschichte des niederländischen Kapitäns Bernard Fokke (siehe die Sage vom Fliegenden Holländer). Diesem gelang es - anders als vielen anderen Seefahrern - nicht, das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren. Er versuchte, Gott und den Kräften der Natur zu trotzen, rang sie aber nicht nieder, weil er sie verfluchte, und war seither dazu verdammt, für immer mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren zu kreuzen. Jedem, dem dieses Schiff mit schwarzem Mast und blutroten Segeln begegnete, war Unglück vorbestimmt.

Richard Wagner schrieb die Oper unter dem Eindruck einer stürmischen Schiffsreise und verlegte die Handlung vom Kap der Guten Hoffnung in der Urfassung von 1841 nach Schottland, später dann nach Norwegen. Oft wird das Stück als sein Durchbruch zum eigenen Stil angesehen. Die Oper wurde in ihrer Urfassung 1841 vollendet und am 2. Januar 1843 mit mäßigem Erfolg am Königlichen Hoftheater in Dresden uraufgeführt. Bereits nach vier Aufführungen wurde sie wieder vom Spielplan genommen. Im Jahr 1860 hat Wagner dann die Urfassung überarbeitet, musikalisch wurde insbesondere die Ouvertüre und der Schluss verändert.

Es singen Hans Hotter und Viorica Ursuleac.



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Beitrag von Jalana »

"Reigen seliger Geister" aus der Oper 'Orpheus und Eurydike' von Christoph Willibald Gluck

Christoph Willibald Ritter von Gluck (* 2. Juli 1714 in Erasbach bei Berching, Oberpfalz; "  15. November 1787 in Wien) war ein deutscher Komponist der Vorklassik. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Orfeo ed Euridice (dt. Orpheus und Eurydike) ist eine Oper ("Azione drammatica") in drei Akten, die die Geschichte des thrakischen Sängers Orpheus erzählt. Die Musik stammt von Christoph Willibald Gluck, das Libretto von Ranieri de"™ Calzabigi. Die Uraufführung fand am 5. Oktober 1762 in Wien bzw. 2. August 1774 in Paris statt, wobei die Spieldauer der Wiener Fassung etwa zwei Stunden, der Pariser Fassung zweieinhalb Stunden betrug.

Es spielt das Kammerorchester "Les Violons du Roy".



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Beitrag von Jalana »

"Serbami ognor" aus der Oper 'Semiramide' von Gioachino Rossini

Semiramide ist eine Opera seria nach einem Libretto von Gaetano Rossi mit Musik von Gioachino Rossini. Sie wurde am 3. Februar 1823 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt. Die Titelrolle schrieb Rossini für seine Frau Isabella Colbran.

Der Librettist Gaetano Rossi hatte schon das Textbuch für Rossinis ersten Welterfolg Tancredi geschrieben. Wie damals, griff er wiederum eine Tragödie von Voltaire auf, das Trauerspiel Sémiramis von 1748.

Semiramide war Rossinis letzte Opera seria und die letzte vor einer Schaffenspause von ca. zwei Jahren. Die Oper gehört heute nicht mehr zum Standardrepertoire. Einige Arien (zum Beispiel die Sortita der Semiramide Bel raggio lusinghier) werden gerne als Konzertarien aufgeführt.

Es singen Montserrat Caballe und Marilyn Horne. Link bitte als neuen Tab öffnen!

https://www.youtube.com/watch?v=w1A7DgMmFE8

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Beitrag von Jalana »

"Damenpolka op. 29" von Béla Kéler

Adalbert Paul von Keler, auch unter seinem ungarischen Namen Béla Kéler bekannt (* 13. Februar 1820 in Bartfeld, Komitat Sáros; "  20. November 1882 in Wiesbaden) war ein ungarischer Komponist slowakischer Herkunft.

Keler war nach einem Studium der Rechts- und Agrarwissenschaften Schüler von Simon Sechter, dem Lehrer Anton Bruckners. Er wurde Violinist am Theater an der Wien und wirkte von 1854 bis 1856 als Dirigent in Berlin. Sieben Jahre war er Kapellmeister des 10. Infanterieregiments in Galizien, bevor er sich als Musikdirektor in Wiesbaden niederließ.

Es musizieren Andrea Astrabová (Violine) und Zuzana Slivková (Klavier).



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Beitrag von Jalana »

Programmhinweis Festivalsommer auf 3SAT Samstag 17. September 20:15
Turandot - Oper von Giacomo Puccini, Bregenzer Festspiele 2015


Lyrisches Drama in drei Akten und fünf Bildern
Darsteller:
Turandot Katrin Kapplusch/Mlada Khudole
Turandot Erika Sunnegardh
Altoum Manuel von Senden
Timur Dimitry Ivashchenko/
Der unbekannte Prinz (Calaf) Michael Ryssov
Liù Riccardo Massi/Arnold Rawls/
Ping Rafael Rojas
Pang Yitian Luan/Marjukka Tepponen/
Pong Guangun Yu
Ein Mandarin Thomas Oliemans/André Schuen
nach dem Schauspiel von Carlo Gozzi
Libretto: Giuseppe Adami, Renato Simoni
Bühnenbild: Marco Arturo Marelli
Kostüme: Constance Hoffman
Chor: Prager Philharmonischer Chor, Bregenzer Festspielchor
Chorleitung: Luká Vasilek
Orchester: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Paolo Carignani
Inszenierung: Marco Arturo Marelli
Bildregie: Felix Breisach

Gekonnt verbindet Giacomo Puccini in seiner letzten Oper, der er seine letzten vier Lebensjahre widmete, Elemente des Märchens und der "Commedia dell'Arte".

Chinesisches Kolorit, mächtige Chorszenen und von Gefühlen überwältigte Figuren bestimmen dieses Werk. "Nessun dorma" - eine der berühmtesten Arien - schrieb der Komponist in dieser Oper. Doch Puccinis eigener Tod 1924 ließ das Werk zunächst unvollendet.

Die chinesische Prinzessin Turandot hat "Nessun dorma" - keiner darf schlafen - als Befehl für eine Nacht ausgegeben: Erfährt sie nicht bis zum Morgen den Namen des unbekannten Prinzen, muss sie dessen Liebe erwidern. Bisher hat sie sich die Männer durch einen brutalen Schwur ferngehalten: Wer Turandot erobern möchte, muss drei Rätsel lösen. Scheitert er, verliert er seinen Kopf. Der unbekannte Prinz ist wie so viele Männer vor ihm gebannt von Turandots Erscheinung. Als Erster löst er alle drei Rätsel. Doch er wünscht sich ihre wahre Zuneigung und stellt ihr seinerseits ein Rätsel. Findet sie bis zum nächsten Morgen heraus, wie er heißt, dann ist er bereit zu sterben. Eine andere Frau, Liù, kennt den Namen, doch sie nimmt das Geheimnis mit in ihren ergreifenden Tod: Sie hat den Prinzen zu sehr geliebt.

Wie der nun folgende Liebesrausch von Turandot und Calaf klingen soll, hat den Komponisten jahrelang beschäftigt. Mit den Worten seiner Textdichter war er unglücklich und skizzierte immer neue Möglichkeiten. Nach Puccinis Tod im Jahr 1924 blieb das Ende offen, sein Kollege Franco Alfano komponierte auf Grundlage der Skizzen einen Schluss. Die Rätselszene wird zum musikalischen Wettkampf zwischen Sopran und Tenor. Effektgeladen und hingebungsvoll lässt Puccini seine Liebenden nach den Sternen greifen.

(ORF)

Im Anschluss ab 22:20
Wie ein lichter Fluss - Die Sängerin Anja Harteros


Film von Christian Betz
Erstausstrahlung

Opernfans verehren sie, selbst Kritiker sprechen in Superlativen von ihr: Anja Harteros, "Die Opernkönigin", "Die Stradivari unter den Stimmen" oder gar "Die beste Sängerin der Welt".

Die 44-jährige Sopranistin, die in Bergneustadt geboren wurde und einen griechischen Vater hat, macht mit ihrer Ausnahmestimme und Bühnenpräsenz kontinuierlich Karriere, die sie auf alle wichtigen Bühnen dieser Welt führt.

Ihre internationale Karriere begann 1999, als sie als erste Deutsche den 1. Platz des "Cardiff Singer of the World"-Wettbewerbs holte. Dort lernte sie Sir Peter Jonas kennen, der sie als Intendant der Bayerischen Staatsoper kurz darauf nach München rief. Bis heute ist an der Bayerischen Staatsoper ihre künstlerische Heimat. Auch der jetzige Intendant, Nikolaus Bachler, ist von der Sängerin begeistert: "Was sie so einzigartig macht ist, dass sie alles am Theater auslebt. Bei ihr sind Ernsthaftigkeit, Genauigkeit und kritische Haltung zu sich selbst gepaart mit einer Form von einer Kühnheit - das macht das Ganze so spannend."

Zum ersten Mal in ihrer mittlerweile 20-jährigen musikalischen Laufbahn erlaubt die öffentlichkeitsscheue Ausnahmekünstlerin dem Filmemacher Christian Betz exklusive Einblicke in ihren Alltag. Sie erzählt offen von den Entbehrungen, die der Sängerinnenberuf für sie mit sich bringt - und vom Druck, dem eine Künstlerin ihres Ranges ausgesetzt ist. "Ich bin irgendwie ein scheuer Mensch", so Harteros. "Ich mag nicht gerne bekannt sein. Wenn ich das Gefühl habe, ich gehe über die Straße und jeder kennt mich, dann ist das für mich beklemmend." So entzieht sich Anja Harteros den Mechanismen des Opernbetriebs, hat keinen exklusiven Plattenvertrag, hält ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit, verweigert sich einem marktschreierischen Medienschaulaufen.

Mit Jonas Kaufmann, 47, steht Harteros oft gemeinsam auf der Bühne. Er kennt seine Kollegin: "Natürlich ist sie eine Diva - und das muss sie auch sein! Wenn sie zu allem Ja und Amen sagen würde, könnte sie die Position, die sie hat, nicht erreichen - und vor allem nicht halten! Aber sie ist ja dabei überhaupt nicht schwierig. Anja ist ein unheimlich herzlicher, freundlicher, lieber und offener Mensch."

Der Film begleitet Anja Harteros über neun Monate hinweg in ihrem Alltag. Von der Neuinszenierung Arabella, in der sie unter der Regie des bekannten Filmregisseurs Andreas Dresen die Hauptrolle singt, über die Einstudierung und das Rollendebüt der Amelia in Un ballo in maschera - bis hin zu einem Arienabend in Budapest, wo Harteros zum ersten Mal auftritt.

Dabei kommen auch langjährige Weggefährten wie Sir Peter Jonas oder der damalige Münchener Generalmusikdirektor Maestro Zubin Mehta zu Wort. Die Neuinszenierung von Un ballo in maschera an der Bayerischen Staatsoper in München bedeutet für Harteros in der weiblichen Hauptrolle und Mehta als Dirigent Neuland: Beide geben hier ihr Debüt.

(ARD/WDR/3sat)
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Beitrag von Jalana »

"O Carlo ascolta" aus der Oper 'Don Carlos' von Giuseppe Verdi

Don Carlos ist eine Oper von Giuseppe Verdi nach Friedrich Schillers gleichnamigem dramatischem Gedicht, die schon Verdi in verschiedenen Versionen und unterschiedlicher Länge spielen ließ. Das französische Original hat fünf Akte. Früher wurde meistens die zweite, gekürzte Fassung (Don Carlo) in vier Akten auf Italienisch aufgeführt, heute überwiegend die letzte Fassung, auch Italienisch, aber wieder in fünf Akten; manche Theater experimentieren mit Mischfassungen aus verschiedenen Versionen.

Es singt Sherril Milnes.



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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

"Carmen Sylvia" Walzer von Iosif Ivanovici

Iosif Ivanovici (* um 1845 in Timisoara; "  28. September oder 29. September 1902 in Bukarest; auch Ion Ivanovici oder Josef Ivanovics) war ein rumänischer Komponist. Ivanovici wirkte auch in Galati und Bukarest als Militärkapellmeister und wurde zum Generalinspektor der rumänischen Militärkapellen ernannt.

Er schrieb 350 Tänze und Märsche, aber nur sein Konzertwalzer Donauwellen (Originaltitel: Valurile Dunarii) erreichte bis heute große Popularität.

Ion Iancu leitet das Banatul Philharmonic Orchestra.



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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

"Dies Bildnis ist bezaubernd schön" aus der Oper 'Die Zauberflöte' von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte (KV 620) ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart. Das etwa dreistündige Werk zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Die Arien, zu denen unter anderem Der Vogelfänger bin ich ja, Dies Bildnis ist bezaubernd schön und die Arie der Königin der Nacht Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen zählen, sind auch vielen vertraut, die die Oper noch nie gesehen haben. Da die Oper leicht zugänglich ist, wird sie gelegentlich so inszeniert, dass sie sich ganz gezielt an jugendliche Zuschauer wendet. Auch als Marionettentheater wird sie bisweilen gezeigt. Durch das umfangreich ausgeführte Kontrastprinzip verdeutlicht die Oper sehr gut den Zeitgeist der Wiener Klassik. Zunächst im bunt schillernden Gewand einer Zauberposse auftretend wendet sie sich im Verlauf der Handlung zunehmend der Verkündigung freimaurerischer Ideale zu.

Es singt Fritz Wunderlich.



Fritz Wunderlich starb heute vor 50 Jahren an den Folgen eines tragischen Unfalls. Mehr über den Sänger
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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

"Violinkonzert N. 1 op. 6 in D-Dur" von Niccolò Paganini

Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; "  27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.

Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn stundenlang zum Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam der kleine Niccolò nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand "neue und sonst noch ungesehene Griffe [...], deren Zusammenklingen die Leute staunen ließen". Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Nicht genau datierbar — zwischen 1791 und 1795 — bekam er Violinunterricht von Giacomo Costa in Genua. Vermutlich war er jedoch größtenteils Autodidakt, beeinflusst von den Werken, der Spielweise und der "Schule" Giuseppe Tartinis, Pietro Locatellis, Giovanni Battista Viottis, Rodolphe Kreutzers und Pierre Rodes.

Es spielt das Limburg Symphony Orchestra Maastricht unter der Leitung von Yoel Levi. Der Solist ist Shlomo Mintz.



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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Um meinem nächsten Erlebnisbericht vorzugreifen:
Vor wenigen Tagen sah ich in der Wiener Staatsoper eine Aufführung von "La fille du régiment" (Die Regimentstochter) von Gaetano Donizetti.
Eine sehr schöne Oper wie ich finde mit viel spritziger Musik und das Ganze witzig inszeniert:



Diese Inszenierung läuft seit 2007 in wechselnder Besetzung vor meist ausverkauftem Haus. Wer nur mal reinhören möchte, findet hier die Anfangszeiten der für meine Begriffe schönsten Arien, Duetten und Ensembleszenen:
10:30, 18:13, 31:45 39:48, 42:10, 57:26, 1:02:26, 1:06:18, 1:31:00, 1:40:53, 1:45:01, 1:48:19, 2:03:33
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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