Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 39

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Lukretia
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 571 im Thema

Beitrag von Lukretia »

Ich mag sehr Carl Stamitz. Flöten-, Klarinetten- und andere Konzerte. Zum Teil auf YouTube zu finden.
Beatrix
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 572 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Cavalleria Rusticana - von Pietro Mascagni /// Pagliacci - von Ruggero Leoncavallo

Cavalleria Rusticana (Sizilianische Bauernehre) ist eine Oper in einem Akt von Pietro Mascagni. Als literarische Vorlage diente ihm die gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga aus der Novellensammlung Sizilianische Novellen. Das Libretto stammt von Giovanni Verga, Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci. Die Uraufführung fand am 17. Mai 1890 im Teatro dell"™Opera di Roma (damals Teatro Costanzi) in Rom statt. Die Spieldauer der Oper beträgt etwa 70 Minuten. Die Oper spielt in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen. Stilistisch gehört die Oper zum Verismus.

Liudmyla Monastyrska - Santuzza
Jonas Kaufmann - Turiddu
Stefania Toczyska - Lucia
Ambrogio Maestri - Alfio
Annalisa Stroppa - Lola
------------------------------------------------------------------------------

Pagliacci (Der Bajazzo, wörtl.: Die Bajazzos/Clowns) ist eine veristische Oper in zwei Akten und einem Prolog von Ruggero Leoncavallo, der sowohl die Komposition als auch das Libretto anfertigte. Die Uraufführung fand 1892 im Teatro Dal Verme in Mailand unter Arturo Toscanini statt. Der Bajazzo ist Leoncavallos größter Erfolg und sein einziges Werk, das noch heute Teil des Standard-Opernrepertoires ist.

Maria Agresta - Nedda
Jonas Kaufmann - Canio
Dimitri Platanias - Tonio
Tansel Akzeybek - Beppe
Alessio Arduini - Silvio
------------------------------------------------------------------------------

Christian Thielemann - Dirigent
Philipp Stölzl - Director and Designer

Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
------------------------------------------------------------------------------

Aufnahme vom Salzburger Osterfestival 2015
mit deutschen Untertiteln
Cavalleria Rusticana ca. 1:11 h
Pagliacci ca. 1:17 h

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
Beatrix
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 573 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Das 2. Klavierkonzert in g-Moll, op. 22 - von Saint-Saëns

Der Anlass für die Komposition des zweiten Klavierkonzertes war ein Konzert des russischen Pianisten Anton Rubinstein. Dieser plante im Mai 1868 ein Konzert als Dirigent in Paris zu geben und bat seinen Freund Saint-Saëns, ein Werk hierfür zu komponieren. Der französische Komponist verfasste daraufhin das zweite Klavierkonzert in nur 17 Tagen und spielte bei der Uraufführung am 13. Mai in Paris den Klavierpart. Trotz dieser kurzen Entstehungszeit weist das Werk einen hohen kompositorischen Wert auf und stellt einen Höhepunkt im Schaffen des Komponisten dar. Das Werk ist Madame A. de Villers gewidmet.

Die Uraufführung des Klavierkonzertes am 13. Mai 1868 in Paris wurde zu einem Misserfolg. Saint-Saëns, der den Klavierpart übernommen hatte, räumte ein, nicht genug Zeit zum Einüben gehabt zu haben, da das Konzert in nur 17 Tagen entstanden war. Unter den Zuhörern in Paris war jedoch auch Franz Liszt, der die Qualitäten des Werkes erkannte und Saint-Saëns ermutigte, es weiterhin aufzuführen. Schon bald erfreute es sich wachsender Beliebtheit. Einige Jahre später arrangierte Georges Bizet das virtuose Werk für Klavier solo, um es auch an Soloabenden vortragen zu können.

Das zweite Klavierkonzert ist heute das populärste und meistgespielte Klavierkonzert von Saint-Saëns. Es erfordert ein Höchstmaß an Virtuosität und Präzision und somit ein hohes technisches Können vom Pianisten.

1 Andante sostenuto
2 Allegro scherzando
3 Presto

Arthur Rubinstein, Klavier

London Symphony Orchestra
André Previn, Dirigent

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 574 im Thema

Beitrag von Jalana »

"La tarántula é un bicho mu malo" aus der Zarzuela 'La Tempranica' von Jerónimo Giménez

Jerónimo Giménez y Bellido (* 10. Oktober 1854 in Sevilla; "  19. Februar 1923 in Madrid) war ein spanischer Violinist und Komponist.

Bereits mit zwölf Jahren war er erster Geiger im Orchester des Teatro Principal seiner Heimatstadt und übernahm 5 Jahre darauf auch dessen Leitung. Stipendien ermöglichten ihm ein Studium in Paris, wo er erste Preise in Harmonielehre und Komposition errang. Er gelangte dann über Italien nach Madrid, wo er in Ruperto Chapí y Lorente einen einflussreichen Förderer fand. Er übernahm die Leitung des Orchesters des Teatro de la Zarzuela und in diesem Genre sollte auch seine Zukunft liegen. Von 1887 bis 1920 komponierte er jährlich mehrere dieser Bühnenwerke, davon etliche gemeinsam mit insbesondere Amadeo Vives, aber auch mit anderen Komponisten.

Er schuf nahezu ausschließlich Zarzuelas und zeigte sich als ein Meister dieser Form, da er einerseits ein handwerklich ausgezeichneter Komponist war, der den Orchesterklang geschickt und effektvoll einzusetzen verstand, andererseits ein Ohr für die spanische Volksmusik besaß, die er immer wieder wirkungsvoll in seine Werke einzubeziehen wusste. Hervorzuheben wegen ihres nachhaltigen Erfolges sind die Werke "De vuelta del vivero" (1895), "La boda de Luis Alonso" (1897) und "La tempranica" (1900).

Es singt Teresa Berganza.



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Post 575 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Teil 8 der Enigma-Variationen" von Sir Edward William Elgar

Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; "  23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.

Die Enigma-Variationen sind ein Orchesterwerk (op. 36) des britischen Komponisten Edward Elgar. Die 14 Variationen beschreiben Menschen aus Elgars Umfeld.

Die Enigma-Variationen entstanden 1898, als Elgar eine zufällige Melodie auf dem Klavier spielte, die seiner Frau Alice gefiel. Anfang 1899 schickte er die Partitur, die er ursprünglich Variations on an Original Theme nannte (den jetzigen Namen Enigma bekam das Stück erst später), dem Dirigenten Hans Richter.

Hans Richter war es, der das Werk am 19. Juni in der St. James Hall in London aufführte. Die Enigma-Variationen machten Elgar international bekannt.

Die 8. Variation (WN) beschreibt Winifred Norbury, die Sekretärin der Worcestershire Philharmonic Society war.

Sir Simon Rattle dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra.



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Post 576 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Summchor" aus der Oper 'Madama Butterfly' von Giacomo Puccini

Madama Butterfly ist eine Oper von Giacomo Puccini nach der gleichnamigen Tragödie von David Belasco, die auf der Erzählung von John Luther Long basiert sowie dem Roman Madame Chrysanthème (1887) von Pierre Loti. Das Libretto stammt von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica. Sie wurde in ihrer ursprünglichen Fassung als Zweiakter am 17. Februar 1904 in Mailand uraufgeführt. Die Uraufführung der dreiaktigen Neufassung fand am 28. Mai 1904 in Brescia statt.

Ihr hört die "Voces para la Paz".



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 577 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Violinkonzert No. 2 C-Dur KV 211" von Wolfgang Amadeus Mozart

Von Wolfgang Amadeus Mozart sind 5 Violinkonzerte überliefert, die als authentisch gelten (KV 207, KV 211, KV 216, KV 218, KV 219). Bei zwei anderen (KV 268 und KV 271i) ist unsicher, ob sie aus Mozarts Feder stammen. Außerdem komponierte Mozart drei Einzelsätze für Violine und Orchester (Adagio KV 261, Rondo KV 269, Rondo KV 373).

Das Violinkonzert Nr. 2 C-Dur KV 211 entstand 1775.

Die Solistin ist Julia Fischer. Yakov Kreizberg leitet das Netherlands Chamber Orchestra.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 578 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Asturias - ein Stück aus der Suite española op. 47 von Isaac Albéniz

Isaac Manuel Francisco Albéniz (* 29. Mai 1860 in Camprodon, Girona; "  18. Mai 1909 in Cambo-les-Bains, Département Pyrénées-Atlantiques, Frankreich) war ein spanischer Komponist und Pianist.

Suite española op. 47 ist eine Suite des spanischen Komponisten Isaac Albéniz (1860—1909) aus dem Jahre 1886. Sie stellt eine Hommage Albéniz"™ an bekannte Regionen und Städte seines Heimatlandes dar: Granada, Cataluña, Sevilla, Cádiz, Asturias, Aragón, Castilla und Cuba. Die Erstausgabe enthielt nur die Titel Granada, Cataluña, Sevilla und Cuba, die verbleibenden Titel wurden später veröffentlicht, teilweise auch unter anderem Namen. Zusammengefasst wurden alle acht Titel 1912 vom Hofmeister Verlag veröffentlicht. Von Hofmeister stammt auch die Nummerierung Opus 47, welche aber nicht chronologisch bezeichnend für Albéniz"™ Werke ist, da diese durch Albéniz und Verlag zufällig vergeben worden waren.

Das Werk erreicht nicht die gleiche Klangfarbe und Komplexität wie Albéniz"™ Klavierzyklus Iberia (1905—08).
Die vollständige Bezeichnung der Titel lautet auf die Region nebst Angabe in Klammern für die musikalische Form des Stücks.

Asturias (Leyenda)
Das einstige Königreich Asturien wird mit einer Leyenda (Legende) in raschem Allegro in g-Moll bedacht. Toccatenartig wechseln sich beide Hände mit jeweils nur einem Ton in durchgehenden Sechzehnteln ab, der gelegentlich oktaviert wird. Der kurze Mittelteil wird bestimmt durch die Dominante D-Dur und schlägt auch auf Taktbeginn mit Oktaven und Akkorden zu. Seinen Ausgang findet das Stück in einer Reprise.

Hier von Ana Vidovic auf einer Gitarre ...


... und hier von Bob Culbertson auf einem Chapman Stick gespielt.
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 579 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Mozart Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216 - gespielt von Anne-Sophie Mutter - Camerata Salzburg

Von Wolfgang Amadeus Mozart sind 5 Violinkonzerte überliefert, die als authentisch gelten (KV 207, KV 211, KV 216, KV 218, KV 219). Bei zwei anderen (KV 268 und KV 271i) ist unsicher, ob sie aus Mozarts Feder stammen. Außerdem komponierte Mozart drei Einzelsätze für Violine und Orchester (Adagio KV 261, Rondo KV 269, Rondo KV 373).



Der Mozart-Biograph Alfred Einstein schreibt über dieses Werk, das Mozart im Alter von 19 Jahren komponierte: Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzertes.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 580 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Ja, das Studium der Weiber ist schwer" aus der Operette 'Die Lustige Witwe' von Franz Lehár

Die lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel L"™attaché d'ambassade von 1861. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1905 am Theater an der Wien in Wien statt. Die Sänger der Uraufführung waren Mizzi Günther und Louis Treumann. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden, Ort der Handlung ist Paris.

Es singen und tanzen u.a. Anne Howells, Mikael Melbye, Jean Bruno, Marie McLaughlin, Barry McCauley.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 581 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Eine meiner schönsten Opernaufführungen im vergangenen Jahr war "La Sonnambula" (Die Nachtwandlerin) von Vincenzo Bellini im Opernhaus Frankfurt/M. 1831 in Mailand uraufgeführt, ist es ein echtes Meisterwerk des Belcanto — für meine Begriffe die schönste Oper Bellinis!
Hier eine Aufnahme aus Florenz mit Eva Mei in der Titelrolle:



Als kleine Hilfe für diejenigen, die nur mal reinhören wollen, die Anfangszeiten einiger besonders schöner Ausschnitte:
3:22; 6:10; 9:00; 14:50; 18:03; 26:12; 31:31; 36:18; 39:24; 44:45; 53:38; 1:06:00; 1:10:32; 1:15:20; 1:23:50; 1:33:03; 1:37:37; 1:41:58; 1:49:50; 2:02:12

Eine allgemeine Anmerkung zu diesem Thread würde ich an dieser Stelle gern mal loswerden. Es hat sich inzwischen eingebürgert, täglich ein Musikbeispiel vorzustellen. Ich komme so meist nur dazu, mal kurz reinzuhören. Zu mehr reicht meine Zeit nicht. Ich würde es deshalb befürworten, regelmäßig eine Pause einzulegen, besonders wenn ein längeres Werk vorgestellt wurde.
Gut, ich bin nicht der Maßstab für alles, aber mich würde mal die Meinung der anderen Klassikliebhaberinnen (und denen, die es werden wollen) dazu interessieren.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 582 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Cara sposa" aus der Oper 'Rinaldo' von Georg Friedrich Händel

Rinaldo (HWV 7a/7b) ist eine Oper (Opera seria) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Sie ist der Beginn seiner dreißig Jahre währenden Laufbahn als Opernkomponist in London.

Zum großen Erfolg der Oper hat vor allem die Arie der Almirena Lascia ch"˜io pianga mia cruda sorte ("Lass mich beweinen mein grausames Schicksal") beigetragen. Dieses musikalische Material hatte Händel zuvor schon in Hamburg für seine erste Oper Almira (1705), hier eine rein instrumentale Sarabande, und in der Sopran-Arie Lascia la spina seines römischen Oratoriums Il trionfo del Tempo e del Disinganno (1707) verwendet.

Es singt der Countertenor David Daniels.



Hallo Andrea, seit über einem Jahr wird in diesem Thread nahezu täglich ein Beitrag gepostet - als Angebot. Niemand wird gezwungen, sich den Titel sofort und vollständig anzuhören. Insofern verstehe ich Deine Anmerkung nicht so ganz :?

LG
Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 583 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Jalana,
ich wollte mit meiner Anmerkung nur sagen, dass ich in zahlreiche hier vorgestellte Werke gern etwas intensiver reinhören würde, aber leider nicht die Zeit dazu habe. Klar, ich muss nicht alles komplett hören, aber irgendwie fühle ich mich von dem umfangreichen Angebot manchmal etwas "erschlagen".
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Beatrix
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 584 im Thema

Beitrag von Beatrix »

"Klavierkonzerte No. 2+3" und "Vocalise op.34" von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow

Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1. April 1873 auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; "  28. März 1943 in Beverly Hills) war ein russischer Pianist, Komponist und Dirigent.

Das 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll wurde von Sergei Rachmaninow in den Jahren 1900/1901 komponiert. Uraufgeführt wurde es am 27. Oktober 1901 in Moskau unter der Leitung von Alexander Siloti, der Komponist spielte den Solopart. Gewidmet hat Rachmaninow das Werk dem russischen Neurologen Nikolai Dahl.
Als Rachmaninow mit der Komposition des 2. Klavierkonzerts begann, hatte er eine schwere Schaffenskrise durchgemacht. Im Oktober 1897 war seine 1. Sinfonie in d-Moll sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik durchgefallen, eine Erfahrung, die dem jungen Komponisten hart zusetzte. Bis dahin von einem Erfolg verwöhnt, der wie im Alleingang dahergekommen war, fühlte er sich plötzlich außerstande, mit neuen Kompositionen an die Öffentlichkeit zu treten. Rachmaninow, für seine Schwermütigkeit bekannt, verfiel in Selbstzweifel und schließlich Depressionen. Seiner Verwandtschaft gelang es, ihn zu einer Therapie zu bewegen. Der Neurologe Dahl behandelte ihn erfolgreich mittels Hypnose. Rachmaninow schrieb hierüber später:

"Ich hörte die gleichen hypnotischen Formeln Tag für Tag wiederholt, während ich schlafend in Dahls Behandlungszimmer lag. "šDu wirst dein Konzert schreiben"¦ du wirst mit großer Leichtigkeit arbeiten"¦ Das Konzert wird von exzellenter Qualität sein"¦"˜ Es waren immer dieselben Worte, ohne Unterbrechung. Auch wenn es unglaublich erscheint, diese Therapie half mir wirklich. Im Sommer begann ich zu komponieren. Das Material wuchs und neue musikalische Ideen begannen sich in mir zu regen."

♪ Klavierkonzert No. 2 in c-Moll, Op.18 (1900-1901)
i. Moderato
ii. Adagio sostenuto
iii. Allegro scherzando

Das 3. Klavierkonzert op. 30 in d-Moll komponierte Sergei Rachmaninow im Jahr 1909 auf dem Landgut Iwanowka.
Uraufgeführt wurde das Konzert am 28. November 1909 in New York vom New York Symphony Orchestra unter der Leitung von Walter Damrosch. Der Komponist, der das Konzert während der Atlantiküberfahrt auf einer stummen Klaviatur geübt hatte, spielte den Solopart. Schon am 16. Januar 1910 gab es eine Wiederaufführung in der Carnegie Hall - mit Gustav Mahler am Pult. Die erste Aufführung in Russland fand am 4. April 1910 in Moskau statt. Nach der Uraufführung waren sich die Musikkritiker uneinig über das Werk und reagierten eher verhalten, so war im New York Herald nach der Aufführung unter Mahler zu lesen, Rachmaninows Werk sei zwar eines der "interessantesten Klavierkonzerte der letzten Jahre", doch leide es ein wenig an seiner "Überlänge". Das Konzert gehört heute zum Standardrepertoire der meisten großen Pianisten, wurde aber in den ersten Jahrzehnten nach seiner Komposition — vermutlich aufgrund seiner technischen Schwierigkeiten — nur von einem Dutzend Pianisten gespielt. Der amerikanische Pianist Earl Wild, der das Konzert seit 1943 öffentlich spielte, gab an, vor ihm hätten es nur der Komponist, Alfred Cortot, Vladimir Horowitz, Walter Gieseking, Jorge Bolet, Egon Petri, Benno Moiseiwitsch, Gina Bachauer, Cyril Smith, George Thalben-Ball, Gita Gradova und Henrietta Schumann aufgeführt. Laut Berechnungen ist es von allen großen Klavierkonzerten das mit den meisten Noten pro Sekunde im Klavierpart. Józef Hofmann, der Pianist, dem Rachmaninow sein Konzert widmete, führte es mit der Begründung, das sei "nicht für ihn", nie auf. Vermutlich störte sich Hofmann, der zwar ein exzellenter Pianist war, aber kleine Hände hatte, an den häufig weiten Griffen.

♪ Klavierkonzert No. 3 in d-Moll, Op.30 (1909)
i. Allegro ma non tanto
ii. Intermezzo: Adagio
iii. Finale: Alla breve

♪ Vocalise für Violoncello und Klavier nach op. 34 Nr. 14 (1912)

Am Klavier: Denis Matsuev
Dirigent: Leonard Slatkin
Russian State Symphony Orchestra Evgeny Svetlanov

Tchaikovsky Concert Hall, Moscow, April 1st, 2013

(HD 1080p)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 585 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Caro nome / Rigoletto / Giuseppe Verdi gesungen von Marilyn Mulvey am Klavier V.Borge
Untertitel: Victor Borge Hands off! The funniest night at opera you could get

Victor Borge, bürgerlich Børge Rosenbaum (* 3. Januar 1909 in Kopenhagen; "  23. Dezember 2000 in Greenwich, Connecticut), war ein dänisch-amerikanischer Pianist und Komödiant.

Børge Rosenbaum wuchs in einer jüdischen Musikerfamilie auf. Sein erstes Klavierkonzert gab er mit acht Jahren. 1918 erhielt er ein Vollstipendium und studierte am Königlich Dänischen Konservatorium.

Später wurde er unterrichtet von Victor Schiøler, vom Liszt-Schüler Frederic Lamond und dem Busoni-Schüler Egon Petri; 1926 gab er sein Debüt. In den 1930er Jahren war er einer der beliebtesten dänischen Pianisten.

Die Ernsthaftigkeit des klassischen Konzertbetriebs gefiel ihm jedoch nicht. Er begann deshalb, seine Auftritte um humoristische Elemente und Parodien zu erweitern. Seine Witze über Adolf Hitler fanden beim dänischen Publikum großen Anklang, bei den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg dagegen nicht. Deshalb musste er 1940 in die USA emigrieren, wo er sich Victor Borge nannte.

Auch hier verloren seine Auftritte nicht ihre komische Note. Bald trat er im Radio auf, unter anderem mit Bing Crosby. 1948 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Am John Golden Theatre in New York hatte er von 1953 bis 1956 seine Ein-Mann-Show Comedy in Music, die am längsten aufgeführte Ein-Mann-Show überhaupt. Ein Zitat des -«Komödianten am Klavier-» lautete: "Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen."

Victor Borge spielte nicht nur vorzüglich Klavier, sondern trat auch als Dirigent auf, unter anderem bei Opernaufführungen. Er gründete mehrere Stiftungen und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Seine Talente beschränkten sich nicht auf Musik und Komik: Im amerikanischen Vorbild der TV-Rateshow Was bin ich? präsentierte sich Borge als Hühnerhalter. Er betrieb in Connecticut eine Geflügelzucht unter dem Namen "ViBo Farms".

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