Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 36

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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 526 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Den hohen Herrscher" aus der Oper 'Zar und Zimmermann' von Albert Lortzing

Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; "  21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.

Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.

Zar und Zimmermann ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing, der nicht nur die Musik komponierte, sondern auch sein eigener Librettist war. Die Uraufführung fand am 22. Dezember 1837 im Stadttheater Leipzig statt. Historisches Vorbild war die als Große Gesandtschaft bekannt gewordene Reise des Zaren Peter I.

Es singt der Het Volendams Opera Koor.



LG
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 527 im Thema

Beitrag von Jalana »

Ouvertüre "Don Pasquale" von Gaetano Donizetti

Domenico Gaetano Maria Donizetti (* 29. November 1797 in Borgo Canale, heute in Bergamo in Italien; "  8. April 1848 in Bergamo) war einer der wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto. Einige seiner Opern wie L"™elisir d"™amore (Der Liebestrank), Lucia di Lammermoor, Anna Bolena und Don Pasquale gehören zum Standardrepertoire der Opernhäuser weltweit.

Don Pasquale ist eine Opera buffa in 3 Akten. Das Libretto ist von "M. A." (Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti nach älterer Vorlage) und die Musik von Gaetano Donizetti. Uraufführung: war am 3. Januar 1843, im Théâtre-Italien, Paris.

Es spielt das La Scala Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Riccardo Muti.



LG
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Anne-Mette
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 528 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,

sicherlich für "Einsteiger" und FreundInnen des britischen Humores interessant )):m

12.9.2015: LAST NIGHT OF THE PROMS bei NIII

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/ ... 18262.html

Gruß
Anne-Mette
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 529 im Thema

Beitrag von Jalana »

Trauermarsch von Chopin

1839/40 schrieb Frédéric Chopin seine zweite Klaviersonate op. 35. So erregend wie rätselhaft, gehört "die b-Moll" zu den größten Dramen der Klaviermusik.

3. Satz: Marche funèbre: Lento, 4/4
Der Trauermarsch entstand zwei Jahre vor den anderen Sätzen. Dass er allbekannt ist, dürfte nicht zuletzt seiner (vermeintlichen) Zugänglichkeit für Dilettanten geschuldet sein. Die Struktur ähnelt dem Trio des Scherzos: Zum schweren Glockenklang der gleichmäßigen Bassakkorde und zum punktierten Rhythmus des engstufigen Themas wechseln die ständigen Sekundschritte der Mittelstimme zwischen b-Moll und Ges-Dur. Sparsam in den Mitteln, tröstet der Des-Dur-Mittelteil mit seinem leisen Gesang.

Die Klavierfassung spielt Mitsuru Nagai.



Daneben gibt es auch eine Orchesterversion.



Viele liebe Grüße an Imke
Jalana

PS: Ja, ich weiß, dass ich dieses Musikstück bereits vor über einem Jahr gepostet habe. Die heutige Wiederholung ist meiner momentanen Stimmung geschuldet. Sorry.
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 530 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Dort, wo hundertjährige Eichen" aus der Oper 'Die Rheinnixen' von Jacques Offenbach

Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; "  5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.

Die Rheinnixen (franz.: Les fées du Rhin) ist eine große romantische Oper in vier Akten von Jacques Offenbach, das Libretto stammt von Charles Nuitter (eigentlich: Charles Louis Etienne Truinet). Die Spieldauer beträgt etwa dreieinhalb Stunden.

Die Oper spielt zur Zeit des Ritterkrieges im Herbst 1522. Franz von Sickingen (1481-1523) war von der oberrheinischen Ritterschaft im Jahre 1522 zu ihrem Hauptmann gewählt worden. Im Sommer 1522 begann er eine Fehde gegen Richard von Greiffenklau, den geistlichen Kurfürsten von Trier. Sickingen belagerte im September 1522 die Stadt, musste die Belagerung aber nach wenigen Tagen abbrechen, weil der Landgraf von Hessen und der Kurfürst von der Pfalz dem Erzbischof zu Hilfe kamen. Beim Gegenschlag im Frühjahr 1523 wurde die Ebernburg bei Kreuznach zerstört, und Sickingen musste sich auf seine Burg Nanstein bei Landstuhl (heute Landkreis Kaiserslautern) zurückziehen. Er kapitulierte am 7. Mai und starb noch am selben Tag an seinen schweren Verletzungen. Im Sommer zerstörte ein Heer des "Schwäbischen Bundes" mehr als 30 Schlösser und Burgen von Rittern und bereitete so der Ritterschaftsbewegung im Heiligen Römischen Reich ein Ende.

Es singt Adriana Kohútková.



@ Anne-Mette: Danke für Deinen Hinweis auf die Last Night of the Proms am kommenden Sonnabend :)

LG
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 531 im Thema

Beitrag von Jalana »

Ouvertüre der Oper "Die Heimkehr des Verbannten" von Otto Nicolai

Carl Otto Ehrenfried Nicolai (* 9. Juni 1810 in Königsberg; "  11. Mai 1849 in Berlin) war ein deutscher Komponist. Bekannt wurde vor allem seine Oper Die lustigen Weiber von Windsor; außerdem gründete er die Wiener Philharmoniker.

Die Heimkehr des Verbannten ist eine Oper in drei Akten von Otto Nicolai auf ein (weitestgehend aus dem Italienischen übersetztes) deutschsprachiges Libretto von Siegfried Kapper.

Sie basiert auf Nicolais 1841 entstandener Oper Il Proscritto auf ein Libretto von Gaetano Rossi, die am 13. März 1841 in der Scala in Mailand uraufgeführt wurde. Für Wien arbeitete der Komponist die Oper 1843 gemeinsam mit Siegfried Kapper nahezu vollständig um. Die Uraufführung der überarbeiteten deutschen Version erfolgte im Wiener Theater am Kärntnertor am 3. Februar 1844. Für eine geplante Aufführung in Berlin nahm Nicolai 1848 weitere Änderungen vor.

Die Wiener Fassung lag der von Michael Wittmann edierten Wiederaufführung 2011 am Opernhaus Chemnitz zugrunde.

Die Handlung spielt in England im Jahre 1461 zur Zeit der Rosenkriege. Lord Artur, der Graf von Norton, war vor vielen Jahren gezwungen gewesen, seine Heimat zu verlassen. Im Glauben ihr Mann sei gestorben, verlobte sich Leonore mit dem Grafen Edmund. Einen Tag vor der Hochzeit kehrt Arthur jedoch wieder heim. Schließlich ist Edmund bereit, auf Leonore zu verzichten und setzt beim König die Begnadigung seines Rivalen durch. Leonore, unfähig sich für einen der beiden Männer zu entscheiden, wählt den Freitod.

Es spielt das Kölner Rundfunkorchester



LG
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Kerstin
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 532 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Brahms - Violin Concerto in D major, Op 77
Gespielt von Nathan Milstein




LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 533 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Tanzen möcht' ich Jauchzen möcht' ich" aus der Operette 'Die Csárdásfürstin' von Emmerich Kálmán

Die Csárdásfürstin ist eine Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán. Die Uraufführung fand am 17. November 1915 im Johann-Strauß-Theater in Wien statt. Das Libretto stammt von Leo Stein und Bela Jenbach. Mehrere Filmadaptionen haben diese Operette, die als Kálmáns erfolgreichste gilt, zum Gegenstand.

Die Handlung spielt in Budapest und Wien, unmittelbar vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Es singen die Sopranistinnen Carla Maffioletti, Carmen Monarcha, Suzan Erens und die Platin Tenöre.



LG
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 534 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Sonate für Posaune und Orgel" von Benedetto Marcello

Benedetto Giacomo Marcello (* 24. Juni oder 24. Juli 1686 in Venedig; "  24. Juli 1739 in Brescia) war, wie auch sein Bruder Alessandro Marcello, ein italienischer Komponist des Barock.

Benedetto Marcello entstammte einer venezianischen Advokatenfamilie, und so lag es nahe, dass auch er Jura studierte. 1711 wurde er in den Rat der Vierzig gewählt; dieses Amt bekleidete er 14 Jahre lang.

Bereits als junger Mann hatte er Lieder und Sonaten veröffentlicht. Weil das Komponieren jedoch stets nur neben seiner öffentlichen Laufbahn möglich war, bezeichnete er sich selbst immer als nobile Veneto dilettante di contrappunto, also als Liebhaber, d. h. Laien der Musik. Schließlich aber nahm er seine Kompositionsstudien bei Francesco Gasparini (1668—1727) und Antonio Lotti (um 1667—1740) auf.

Es spielen Francesco Verzillo (Posaune) und Marius Bartoccini (Orgel).



LG
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 535 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Mamma, quel vino e generoso" aus der Oper 'Cavalleria rusticana' von Pietro Mascagni

Cavalleria rusticana (Sizilianische Bauernehre) ist eine Oper in einem Akt von Pietro Mascagni. Als literarische Vorlage diente ihm die gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga aus der Novellensammlung Sizilianische Novellen. Das Libretto stammt von Giovanni Verga, Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci. Die Uraufführung fand am 17. Mai 1890 im Teatro dell'Opera di Roma (damals Teatro Costanzi) in Rom statt. Die Spieldauer der Oper beträgt etwa 70 Minuten. Die Oper spielt in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen. Stilistisch gehört die Oper zum Verismus.

Es singt Placido Domingo.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 536 im Thema

Beitrag von Jalana »

Programmhinweis - Der Festivalsommer auf 3SAT geht weiter: Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker - Das Antrittskonzert

Philharmonie München, Sonnabend, 17.9.2015 20:15 Uhr

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll "Auferstehungs-Sinfonie"
Mit Anne Schwanewilms (Sopran) und Olga Borodina (Alt)
Chor: Philharmonischer Chor München
Orchester: Münchner Philharmoniker
Musikalische Leitung: Valery Gergiev
Fernsehregie: Michael Beyer

Der russische Stardirigent Valery Gergiev wird ab der Saison 2015/2016 Chef der Münchner Philharmoniker und erhält damit einen der begehrtesten Dirigentenposten der Welt.

Am 17. September 2015 gibt Gergiev sein offizielles Antrittskonzert als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Für diesen Anlass hat er sich ein herausragendes Werk der Musikgeschichte ausgesucht: Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2, auch "Auferstehungs-Sinfonie" genannt.

"Die Zweite" wurde 1895 vom Komponisten selbst in Berlin uraufgeführt. In seiner Dynamik und berauschenden Orchestrierung mit Solisten und Chor sucht das Werk seinesgleichen. Für Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker ist es ein Auftakt nach Maß und musikalisches Statement zugleich.

Valery Gergiev leitet als Direktor seit über 20 Jahren das legendäre Mariinski-Theater in St. Petersburg. Darüber hinaus ist er seit 2007 Chefdirigent des London Symphony Orchestra und Leiter des 1995 von Georg Solti gegründeten World Orchestra for Peace. Er ist unter anderem auch Initiator und Künstlerischer Leiter der "Stars of the White Nights" und des "New Horizons Festival" in St. Petersburg, des Moskauer Osterfestivals.

Im Anschluß daran zeigt 3SAT ab 22:00 Uhr ein Portrait von Valery Gergiev.
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 537 im Thema

Beitrag von Jalana »

Ouvertüre der Oper 'Die Zauberflöte' von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte (KV 620) ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 538 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

ARTE: "Die Scala am Mailänder Flughafen" Donnerstag, 17. September um 20:15 Uhr (170 Min.)

Oper im Airport: Die Mailänder Scala lädt auf dem Flughafen Milano Malpensa zu einem ganz besonderen "Liebestrank" ein. ARTE, die RAI und das Schweizer Fernsehen SSR SRG holen die Oper für die aufwendige Koproduktion aus dem Opernhaus. Donizettis Opera buffa wird inmitten der Fluggäste aufgeführt. Die Check-in-Halle wird zum Orchestergraben, das Flughafenrestaurant zur Opernbühne.

http://www.arte.tv/guide/de/061737-001/ ... -flughafen

Gruß
Anne-Mette
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 539 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Ungarische Fantasie" von Franz Liszt

Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; "  31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.

Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.

Es spielt das Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai unter der Leitung von John Axelrod. Die Solistin ist Valentina Lisitsa.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 540 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Nachtrag zur Auflistung der "Toccata und Fuge" von Johann Sebastian Bach von Seite 8:

Hier fehlt noch die Bearbeitung für Klavier durch Ferruccio Busoni.

Ferruccio (Dante Michelangelo Benvenuto) Busoni (* 1. April 1866 in Empoli bei Florenz; "  27. Juli 1924 in Berlin) war ein italienischer Pianist, Komponist, Dirigent, Librettist, Essayist und Musikpädagoge.
Busoni war das einzige Kind eines italienischen Klarinettenvirtuosen und einer deutschstämmigen Pianistin aus Triest. Er wuchs zweisprachig auf. Mit 10 Jahren gab er sein Debüt als Pianist, Komponist und Improvisator in Wien. 1881 wurde er im Alter von 15 Jahren Mitglied der Accademia Filarmonica in Bologna. Seit 1886 unterrichtete er am Leipziger Konservatorium, seit 1888 war er Klavierlehrer am Konservatorium in Helsinki, wo er zu einem Förderer und Freund von Jean Sibelius wurde. Nach Stationen in Moskau (1890 bis 1891) und Boston (1891 bis 1894) ließ er sich 1894 endgültig in Berlin nieder. Von 1920 bis zu seinem Tod unterrichtete er an der Berliner Akademie der Künste eine Meisterklasse in Komposition.

Ferruccio Busoni gab u. a. Klavierwerke von Johann Sebastian Bach und Franz Liszt heraus. Der Kritik an seinen zahlreichen Änderungen, Varianten und Erweiterungen erwiderte Busoni, dass er stets den schöpferischen Gedanken für vollkommen halte, nicht aber dessen musikalische oder satztechnische Umsetzung. Als Dirigent lag ihm zeitgenössische Musik am Herzen.

Am Klavier Kentaroh Ajima



LG
Beatrix
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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