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"O welche Lust (Gefangenenchor)" aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven
Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei - bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei - Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.
Es singen Eric Cutler, Alfred Walker, Karita Mattila und Jennifer Welch-Babidge sowie der Chor der Met unter der Leitung von James Levine.
Zur Einstimmung auf die morgige Übertragung auf 3Sat
"Itermezzo Nr. 1 h-Moll" aus der Schauspielmusik 'Rosamunde' von Franz Schubert
Rosamunde ist ein "Großes romantisches Schauspiel in vier Aufzügen, mit Chören, Musikbegleitung und Tänzen" von Helmina von Chézy. Die Uraufführung mit der Bühnenmusik von Franz Schubert (D 797) fand am 20. Dezember 1823 im Theater an der Wien statt. Der Originaltext des Stückes galt lange als verschollen, hat sich aber (verändert durch eine spätere Bearbeitung der Autorin) in der Stuttgarter Landesbibliothek erhalten und wurde 1996 publiziert.
Rosamunde, Prinzessin von Zypern, ist bestimmt, mit achtzehn Jahren die Herrschaft anzutreten, zuvor wurde sie von der Schifferswitwe Axa incognito als Hirtin erzogen. Der solange eingesetzte Statthalter Fulgentius (Neufassung: Fulvio), der bereits Rosamundes Eltern auf dem Gewissen hat, versucht jedoch, ihre Regentschaft zu hintertreiben, zunächst durch Intrigen, dann durch einen Heiratsantrag und schließlich mittels eines Giftmordanschlags. Rosamunde, die durch eine Urkunde von der Hand ihres Vaters legitimiert ist, erfährt breite Unterstützung der Zyprioten und durch den kretischen Prinzen Alfons, den ihr zugedachten Bräutigam. Schließlich werden alle Anschläge des Fulgentius (Fulvio) vereitelt, und dieser stirbt durch sein eigenes Gift. Rosamunde aber besteigt den Thron.
"Stundenlang schon harr' ich" aus der Operette 'Das Spitzentuch der Königin' von Johann Strauss Sohn
Das Spitzentuch der Königin ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn) nach einem Libretto von Heinrich Bohrmann-Riegen und Richard Genée. Uraufführung war am 1. Oktober 1880 im Theater an der Wien.
Der König von Portugal ist unfähig sein Land zu regieren. Diese Arbeit besorgt der Herzog Villalobos. Der aber ist bei den Untertanen unbeliebt. Als der Dichter Cervantes den Herzog in einem Lied verspottet, wird er verhaftet. Der König aber ordnet seine Freilassung an und schickt ihn zu seiner Frau, damit er ihr etwas aus seinen Werken vorlese. Dabei verliebt sich die Königin in den Dichter und überlässt ihm ein Spitzentuch. Darauf hat sie geschrieben: "Die Königin liebt dich, doch bist du nicht König." Als Cervantes dies liest, glaubt er, damit wolle die Königin ihrem Gatten eine Nachricht zukommen lassen. Er sucht den König auf und empfiehlt ihm, ein Auge auf seinen Regierungschef zu haben.
Herzog Villalobos sieht, wie Cervantes das Spitzentuch aus der Tasche fällt. Er hebt es auf und gibt es dem König. Aus den von seiner Frau geschriebenen Worten zieht er den (falschen) Schluss, sie habe ein Verhältnis mit dem Dichter. Er verbietet Cervantes, länger an seinem Hof zu weilen. Die Königin verbannt er in ein Kloster.
In der Nähe des Klosters betreibt Cervantes ein Gasthaus. Als er hört, was geschehen ist, will er das Königspaar wieder zusammenführen. Verkleidet als Räuber entführt er mit seinen Kumpanen die Königin und bringt sie zu sich nach Hause. Dort macht noch am selben Tag der König Rast. In den Kleidern einer Bedienung serviert ihm seine Frau seine Leibspeise, worauf er sie erkennt. Cervantes tischt dem Monarchen eine Story auf, die ihn versöhnlich stimmen lässt. Glücklich kehrt das Königspaar an seinen Hof zurück.
"Polonaise As-Dur op. 53 - Heroique" von Frédéric Chopin
Die Polonaise As-Dur op. 53 von Frédéric Chopin entstand im Jahr 1842. Der polnische Komponist widmete sie dem befreundeten deutsch-jüdischen Bankier Auguste Léo, in dessen Salon er häufig verkehrte. Sie ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Klavierwerke Chopins und ein bevorzugtes Stück vieler Klaviervirtuosen.
"Die Frist ist um" aus der Oper 'Der fliegende Holländer' von Richard Wagner
Der fliegende Holländer, "Romantische Oper in drei Aufzügen" (so die Originalbezeichnung), ist eine Oper von Richard Wagner, die 1843 uraufgeführt wurde.
Den Stoff für die Handlung lieferte die Geschichte des niederländischen Kapitäns Bernard Fokke (siehe die Sage vom Fliegenden Holländer). Diesem gelang es - anders als vielen anderen Seefahrern - nicht, das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren. Er versuchte, Gott und den Kräften der Natur zu trotzen, rang sie aber nicht nieder, weil er sie verfluchte, und war seither dazu verdammt, für immer mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren zu kreuzen. Jedem, dem dieses Schiff mit schwarzem Mast und blutroten Segeln begegnete, war Unglück vorbestimmt.
Richard Wagner schrieb die Oper unter dem Eindruck einer stürmischen Schiffsreise und verlegte die Handlung vom Kap der Guten Hoffnung in der Urfassung von 1841 nach Schottland, später dann nach Norwegen. Oft wird das Stück als sein Durchbruch zum eigenen Stil angesehen. Die Oper wurde in ihrer Urfassung 1841 vollendet und am 2. Januar 1843 mit mäßigem Erfolg am Königlichen Hoftheater in Dresden uraufgeführt. Bereits nach vier Aufführungen wurde sie wieder vom Spielplan genommen. Im Jahr 1860 hat Wagner dann die Urfassung überarbeitet, musikalisch wurde insbesondere die Ouvertüre und der Schluss verändert.
"Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur, Op 15" von Ludwig van Beethoven
Das Klavierkonzert Nr. 1, C-Dur, op. 15 ist ein frühes Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven. Einerseits orientiert sich Beethoven hier noch an den frühen Vorbildern der Wiener Klassik, andererseits lässt sich hier schon seine spätere Handschrift erkennen.
Das Werk entstand zwischen 1795 und 1801 und war eigentlich nicht das erste Klavierkonzert, das Beethoven komponierte. Aus der Bonner Zeit stammen zwei Konzerte ohne Opuszahl (Es-Dur und D-Dur) und das als 2. Klavierkonzert bekannte Werk, komponierte er vor dem Klavierkonzert op. 15. So wirkt dieses Konzert auch größer und sinfonischer als das gedämpftere 2. Klavierkonzert. Beethoven verwendet hier erstmals auch Pauken, Klarinetten und Trompeten in der Besetzung des Orchesters. Die Nähe zu Vorgänger und Vorbild Wolfgang Amadeus Mozart ist an manchen Stellen noch deutlich hörbar, wenngleich Beethoven hier unverkennbar einen eigenen Stil etabliert.
Emmanuel Krivine leitet das Chamber Orchestra of Europe. Solistin ist Martha Argerich.
"Perché tarda la luna" aus der Oper 'Turandot' von Giacomo Puccini
Turandot ist die letzte Oper von Giacomo Puccini, das Libretto schrieben Giuseppe Adami und Renato Simoni nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carlo Gozzi. Die Oper wurde erst nach Puccinis Tod von Franco Alfano nach den Skizzen und Aufzeichnungen Puccinis vollendet.
Die Uraufführung fand am 25. April 1926 in der Mailänder Scala mit Rosa Raisa als Turandot statt, der Dirigent war Arturo Toscanini.
Turandot (persisch Turandocht) ist die Prinzessin in einer Erzählung aus der orientalischen Sammlung Tausendundein Tag, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann. Eine weitere, wesentlich ältere Quelle der Geschichte ist "Die sieben Bildnisse" (dort ist es die russische Prinzessin) von Nezami.
"Der Einzugsmarsch" aus der Operette 'Der Zigeunerbaron' von Johann Strauss - Sohn
Der Zigeunerbaron ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn). Das Libretto stammt von Ignaz Schnitzer und basiert auf der Novelle Sáffi von Mór Jókai . Die Uraufführung fand am 24. Oktober 1885 im Theater an der Wien in Wien statt.
Programmhinweis: Der Festivalsommer auf 3SAT geht weiter
Samstag 05. September 20:15 Das STUTTGARTER BALLETT tanzt STRAWINSKY
Staatstheater Stuttgart, 11. und 12.7.2015
Choreografien von Marco Goecke, Demis Volpi und Sidi Larbi Cherkaoui
Programm:
- Le Chant du Rossignol
Mit den Tänzern Rachele Buriassi, Chanta-Julie Fink und Agnes
Su, Corps de ballet
- Die Geschichte vom Soldaten
Mit den Tänzern Alicia Amatriain (Der Teufel), David Moore
(Der Soldat) und Elena Bushuyeva (Ehefrau), Corps de ballet
und Maria Theresa Ullrich (Mezzosopran)
- Der Feuervogel
Mit den Tänzern Ami Morita, Anna Osadcenko, Rachele Buriassi,
Agnes Su, Jason Reilly, Friedemann Vogel und Daniel Camargo
Libretto: Vivien Arnold
Bühnenbild: Michaela Springer, Katharina Schlipf, Willy Cessa
Kostüme: Katharina Schlipf, Tim Van Steenbergen
Orchester: Staatsorchester Stuttgart
Musikalische Leitung: James Tuggle
Regie: Peter Schönhofer
Erstausstrahlung
Ein Ballettabend gewidmet dem revolutionären Grandseigneur des Tanzes Igor Strawinsky. Im Fokus stehen drei Märchen choreografiert von Marco Goecke, Demis Volpi und Sidi Larbi Cherkaoui.
Mit einer Neuversion und zwei Uraufführungen vom Avantgardeballett über narratives Handlungsballett bis zur üppig ausgestatteten Tanzpoesie wird das STUTTGARTER BALLETT auch der Stiluniversalität von Strawinskys Musik gerecht. Eine beeindruckende Hommage.
Er war ein Chamäleon der Musik. In seiner Wandelbarkeit hat man ihn sogar mit Picasso verglichen. Igor Strawinsky steht als Synonym für die moderne Musik. Zunächst skandalös, aufreizend und unerhört ist seine Musik bis heute Quelle der Inspiration und Lieblingskind vieler Choreografen.
Das STUTTGARTER BALLETT widmet dem russischen Ballettanarchisten einen kompletten Abend. Auf der Bühne tanzen, explodieren, erzählen und packen Marco Goeckes "Le Chant du Rossignol" ("Der Gesang der Nachtigall"), Demis Volpis "Geschichte vom Soldaten" und Sidi Larbi Cherkaouis "Feuervogel".
Marco Goecke löst sich in seiner Choreografie zu "Le Chant du Rossignol" am weitesten von der ursprünglichen Geschichte. Die Erzählung von dem kranken chinesischen Kaiser, der durch den Gesang der Nachtigall den Kampf mit dem Tod überlebt, ist rein auf das Vogelsymbol konzentriert. Die Assoziation Flügel schlagender, flatternder Wesen erweckt Goecke mit Bewegungen des kompletten Körpers. Seine Choreografie ist geheimnisvoll, mystisch: "Nimmt man einen aufgeregten Vogel in die Hand, spürt man das Zittrige, das Knochige, aber auch das Federleichte. Es ist eine beeindruckende Zerbrechlichkeit, gepaart mit einer Kraft, die gar unseren Traum des Fliegens noch erlaubt"¦ Vielleicht befindet sich dieses Stück in der Luft! Denn es ist nur ein Hauch!" (Marco Goecke)
Die erste Uraufführung des Ballettabends stammt von Hauschoreograf Demis Volpi. Als Spiel im Spiel inszeniert der junge Argentinier seine Geschichte um den Soldaten, der seine Geige - und damit seine Seele - dem Teufel verkauft. Eine konkrete Bildlichkeit, die man von Naiver Kunst kennt, ist Volpis Sprache. Mit Requisiten wie Truhenschränke und Attrappen erzeugt er die Atmosphäre einer Wanderbühne. Mit dem Teufel, grandios getanzt von Alicia Amatriain, triumphiert das Dämonische. Alicia ist Siegerin des Kampfes zwischen Gut und Böse und das raffinierte Herz der Choreografie.
Der flämisch-marokkanische Ausnahmekünstler Sidi Larbi Cherkaoui wird derzeit in den Medien als einer der besten Choreografen Europas gefeiert. Mit dem "Feuervogel" kreierte er zum ersten Mal ein Stück für eine deutsche Tanzkompanie. Cherkaoui übersetzt das russische Volksmärchen in einzelne poetische Bilder. Es sind Metamorphosen, in denen der Feuervogel für Leben, Tod und Wiedergeburt steht. Lava als Metapher für die schönen und zerstörerischen Energien des Lebens, federleichte, flügelähnliche Stoffbahnen, weiße Federn in abstrakten Landschaften, ein verspiegelter Vulkan. Das ist Cherkaouis Feuervogel - elegant, außergewöhnlich, ein Fest der Sinne.
"Nel giardin del bello saracin ostello" aus der Oper 'Don Carlos' von Giuseppe Verdi
Don Carlos ist eine Oper von Giuseppe Verdi nach Friedrich Schillers gleichnamigem dramatischem Gedicht, die schon Verdi in verschiedenen Versionen und unterschiedlicher Länge spielen ließ. Das französische Original hat fünf Akte. Früher wurde meistens die zweite, gekürzte Fassung (Don Carlo) in vier Akten auf Italienisch aufgeführt, heute überwiegend die letzte Fassung, auch Italienisch, aber wieder in fünf Akten; manche Theater experimentieren mit Mischfassungen aus verschiedenen Versionen.
Es singt Elina Garanca.
Liebe Grüße - insbesondere an Andrea und alles Gute auf Deinem weiteren Weg
Jalana
.
Danke Jalana für die guten Wünsche! Mit dem Musikbeispiel hast du fast meinen Geschmack getroffen. "Fast" deshalb, weil ich bei dieser Konzertversion der Arie der Eboli die Chorbegleitung vermisse. Komplett klingt das Ganze so und das finde ich doch ein wenig schöner:
Gustav Theodore Holst (* 21. September 1874 in Cheltenham; " 25. Mai 1934 in London), geboren als Gustavus Theodore von Holst, war ein englischer Komponist.
Die St Paul's Suite (Op. 29, No. 2) ursprünglich genannt Suite in C, ist eine Komposition für Streichorchester des englischen Komponisten Gustav Holst. Er schrieb es 1912, aber aufgrund von weiteren Revisionen blieb es bis 1922 unveröffentlicht. Das Werk trug ursprünglich den Titel Suite in C, später benannte er das Stück nach der St Paul's Girls' School in Hammersmith, London, wo Holst von 1905 bis 1934 als Musikdirektor wirkte. Er schrieb es in Dankbarkeit gegenüber der Schule, nachdem diese ihm ein schalldichtes Arbeitszimmer gebaut hatte. Ursprünglich für Streicher gesetzt, fügte Holst aber seine Schülerinnen in St. Paul's Bläserstimmen hinzu, damit mehr Schülerinnen daran teilnehmen konnten. Von den vielen Stücken, die er für seine Schüler schuf, ist die Suite die bekannteste.
Richard Hickox dirigiert die City of London Sinfonia.
"Jeder Künstler strebt nach Ehre" aus der Oper 'Der Schauspieldirektor' von Wolfgang Amadeus Mozart
Der Schauspieldirektor (1786, KV 486) ist ein Singspiel in einem Aufzug von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Libretto verfasste Johann Gottlieb Stephanie d.J. Die Uraufführung fand am 7. Februar 1786 in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn in Wien statt.
Den Auftrag für dieses Werk bekam Mozart von Kaiser Joseph II. anlässlich eines Besuches des mit der Erzherzogin Marie Christine verheirateten niederländischen Generalgouverneurs. Das "Frühlingfest an einem Wintertage" fand in der Schönbrunner Orangerie statt. Die Idee zur Handlung, eine Komödie über das Theater und seine Stars zu schreiben, stammt angeblich vom Kaiser selbst, um dem deutschen Singspiel zu mehr Renommee zu verhelfen. Das Stück wurde gemeinsam mit Antonio Salieris Oper Prima la musica e poi le parole uraufgeführt, die ein ganz ähnliches Thema behandelt und den Vorzug des Publikums genoss.
Der Musikanteil des Einakters ist mit rund zwanzig Minuten verhältnismäßig gering. Neben der Ouvertüre finden sich lediglich vier Gesangsnummern (eine Arietta, ein Rondo, ein Terzett und der Schlussgesang), ansonsten überwiegen gesprochene Dialoge. Vor allem wegen der vielen Anspielungen auf inzwischen längst vergessene Theaterstücke der damaligen Zeit wird der Dialogtext bei heutigen Aufführen meist komplett neugestaltet.
Achille-Claude Debussy (* 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye; " 25. März 1918 in Paris) war ein französischer Komponist des Impressionismus. Seine Musik gilt als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne.
Die Deux Arabesques zählen zu Claude Debussys bekanntesten Werken. Sie entstanden zwischen 1888 und 1891 und waren somit nach dem Danse bohémienne (1880) seine zweite Komposition für Klavier zweihändig.
Überschrieben ist die erste Arabesque in E-Dur mit Andantino con moto, die zweite in G-Dur mit Allegretto scherzando.
Eine Arabeske ist ein Stück in freier Form, das typisch für die romantische Musik war und auch von Robert Schumann verwendet wurde. Auffallend sind Verzierungen und Spielereien im Stück, die etwa Rhythmus oder Melodie betreffen können.
Noch zu Lebzeiten Debussys wurden etwa 20.000 Exemplare verlegt und auch heute noch haben sie ihren Platz im Klavierunterricht.