Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 83

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1231 im Thema

Beitrag von Jalana » So 10. Dez 2017, 21:56

"Du Süßester Engel" aus der Oper 'Die schweigsame Frau' von Richard Strauss

Richard Georg Strauss (* 11. Juni 1864 in München; † 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Komponist des späten 19. und des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine orchestrale Programmmusik (Tondichtungen), sein Liedschaffen und seine Opern bekannt wurde. Strauss war außerdem ein bedeutender Dirigent und Theaterleiter sowie ein Kämpfer für das Musikwesen und eine Verbesserung des Urheberrechts.

Die schweigsame Frau - Komische Oper in 3 Aufzügen (Opus 80; TrV 265) ist die elfte Oper von Richard Strauss. Das Libretto stammt von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman.

Es singen Fritz Wunderlich und Ingeborg Hallstein.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1232 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 14. Dez 2017, 21:58

"Klarinettenkonzert Nr.3 e-Moll" von Antonio Cartellieri

Antonio Casimir Cartellieri (* 27. September 1772 in Danzig; † 2. September 1807 in Liebshausen, Böhmen) war ein italienischer Komponist der Klassik.

Cartellieris Eltern waren Sänger; der Vater Antonio war ein Sohn des aus Mailand stammenden Mecklenburg-Strelitz´schen Kammersängers Anton Cartellieri, die Mutter Elisabeth, geb. Böhm stammte aus Riga in Lettland. Als sie sich scheiden ließen (er war 14 Jahre), ging er mit seiner Mutter nach Berlin. Dort nahm er Kompositionsunterricht. 1791 fand er bei einem der Grafen Oborsky die Stellung eines Hofkomponisten und Musikdirektors. Bereits ein Jahr später feierte er in Berlin erste Erfolge mit der Kantate Contimar und Zora und der Operette Die Geisterbeschwörung. Er ging 1793 – mit einem Stipendium des Grafen – nach Wien, um weiteren Unterricht bei Antonio Salieri und Johann Georg Albrechtsberger zu nehmen. 1795 machte er Bekanntschaft mit Ludwig van Beethoven, der bei denselben Musikern studierte. In diesem Jahr stellte er sich mit dem Oratorium Gioas re di Giuda vor. Im selben Konzert trat Beethoven erstmals öffentlich in Wien als Klavierspieler und Komponist in Erscheinung. Sein wachsender Ruf als Komponist verschaffte ihm 1796 eine Anstellung bei dem Fürsten Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz auf Schloss Raudnitz und Schloss Eisenberg (Jezerí) bei Komotau in Westböhmen mit wirtschaftlicher Sicherheit und sozialem Ansehen. Am 9. Mai 1803 heiratete er in der Wiener Augustinerkirche Franziska Kraft, die 1784 geborene Tochter des Cellisten Anton Kraft; das Ehepaar hatte drei Söhne. Einer der Söhne war der Franzensbader Kurarzt Paul Cartellieri.

Mit Beethoven blieb Cartellieri bis zu seinem frühen Tod freundschaftlich verbunden.

Es spielt das Prague Chamber Orchestra. Solist ist Dieter Klöcker.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1233 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 20. Dez 2017, 21:43

"Finale" aus der Oper 'Lucrezia Borgia' von Gaetano Donizetti

Domenico Gaetano Maria Donizetti (* 29. November 1797 in Borgo Canale, heute in Bergamo in Italien; † 8. April 1848 in Bergamo) war einer der wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto. Einige seiner Opern wie L’elisir d’amore (Der Liebestrank), Lucia di Lammermoor, Anna Bolena und Don Pasquale gehören zum Standardrepertoire der Opernhäuser weltweit.

Lucrezia Borgia ist eine Opera seria (Originalbezeichnung: „Melodramma“) in einem Prolog und zwei Akten (fünf Bildern) von Gaetano Donizetti (Musik) mit einem Libretto von Felice Romani nach dem Drama Lucrèce Borgia von Victor Hugo. Die Uraufführung fand am 26. Dezember 1833 im Teatro alla Scala in Mailand statt.

Es singt Mariella Devia.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1234 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 21. Dez 2017, 15:15

Programmhinweis: Samstag 23. Dezember 20:15 auf 3SAT
Roméo et Juliette
Oper von Charles Gounod Wiener Staatsoper, 2017


Darsteller:
Juliette, Tochter Capulets Aida Garifullina
Roméo Juan Diego Flórez
Mercutio Gabriel Bermúdez
Frère Laurent Dan Paul Dumitrescu
Stéphano Rachel Frenkel
Gertrude Rosie Aldridge
u.a.
Musikalische Leitung: Plácido Domingo
Inszenierung: Jürgen Flimm
Regie: Renato Zanella

3sat zeigt eine Aufzeichnung von Charles Gounods Vertonung des Shakespeare-Klassikers aus der Wiener Staatsoper in der Inszenierung von Jürgen Flimm mit prominenter Besetzung.

Unter der musikalischen Leitung von Plácido Domingo ist die russische Sopranistin Aida Garifullina in ihrem Rollendebüt als Juliette zu sehen, den Roméo gibt der peruanisch-österreichische Tenor Juan Diego Flórez.

Roméo, ein Mitglied der mit den Capulets verfeindeten Familie der Montagues, besucht in heimlicher Verkleidung ein Fest der Capulets. Dort begegnet er Juliette, der Tochter des Hauses, und verliebt sich in sie. Im Garten, unter Juliettes Balkon, gesteht er ihr seine Liebe, die von ihr erwidert wird. Sie beschließen, zu heiraten.

Pater Laurent vollzieht die heimliche Trauung, weil er sich dadurch eine Aussöhnung der beiden Familien erhofft. Doch kurz danach kommt es auf den Straßen Veronas abermals zum Streit. Juliettes Cousin Tybalt fordert Roméo zum Kampf, auf den dieser zunächst nicht eingeht. Doch als Tybalt Roméos Freund Mercutio tödlich verletzt, greift auch Roméo zur Waffe und ersticht Tybalt. Vom Fürsten von Verona wird er daraufhin verbannt. Noch einmal sucht Roméo heimlich Juliette auf, um von ihr Abschied zu nehmen. In Anwesenheit von Pater Laurent verkündet Capulet am nächsten Morgen seiner Tochter, dass sie Paris heiraten müsse. Doch Pater Laurent gibt ihr einen Schlaftrunk, der sie in einen scheintoten Zustand versetzt.

Während der Hochzeitsfeierlichkeiten bricht Juliette zusammen und wird in der Familiengruft beigesetzt. Die Nachricht, dass es sich nur um einen Scheintod handelt, erreicht Roméo allerdings nicht. Er glaubt Juliette tot, dringt in die Gruft der Capulets ein und nimmt Gift. Da erwacht Juliette, den sterbenden Roméo an ihrer Seite. Als sie begreift, was vorgefallen ist, ersticht sie sich.

(ORF/3sat)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1235 im Thema

Beitrag von Jalana » So 24. Dez 2017, 21:35

"Es ist ein Ros entsprungen" von Michael Praetorius

Michael Praetorius, eigentlich Michael Schultheiß (* 15. Februar 1571 in Creuzburg bei Eisenach; † 15. Februar 1621 in Wolfenbüttel), war ein deutscher Komponist, Organist, Hofkapellmeister und Gelehrter im Übergang von der Renaissance- zur Barockzeit.

Es ist ein Ros entsprungen ist ein ursprünglich wohl zweistrophiges, kirchliches Weihnachtslied aus dem 16. Jahrhundert. Sein Text bezieht sich auf Jes 11,1a EU: „Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht“. Die Melodie zum Text findet sich im Speyerer Gesangbuch (gedruckt in Köln 1599). Die populäre Textfassung der zweiten Strophe schuf der protestantische Komponist Michael Praetorius, der einen weitverbreiteten vierstimmigen Chorsatz zu dem Lied verfasste, im Jahre 1609.

Es singt der Aachener Studentenchor der Katholischen Hochschulgemeinde e.V.



Euch Allen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage.

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1236 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 27. Dez 2017, 21:55

"Klavierkonzert Es-Dur G. 487" von Luigi Boccherini

Luigi Rodolfo Boccherini (* 19. Februar 1743 in Lucca; † 28. Mai 1805 in Madrid) war ein italienischer Komponist und Cellist der vorklassischen und klassischen Epoche.

Luigi war das vierte von sechs Kindern von Francesco Leopoldo Boccherini und Maria Santa Prosperi (da der erste Sohn von Francesco Leopoldo früh starb, wird Boccherini oft auch als drittes Kind gezählt). Sein Vater war Kontrabassist und Cellist, und auch seine Geschwister machten als Künstler Karriere: die Schwestern Maria Ester (*1740) und Anna Matilde (*1744) als Tänzerinnen in Wien, der Bruder Giovanni Gastone (*1742) als Tänzer und Librettist (u. a. für Haydns Il ritorno di Tobia) in Wien und die jüngste Schwester Riccarda (*1747) als Tänzerin und Sopranistin.

Franzjosef Meier leitet das Collegium Aureum; der Solist ist Eckart Sellheim.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1237 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 28. Dez 2017, 14:46

Programmhinweise:
Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 31.12.2017 18:40 ARD


Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle (Dirigent)
Joyce DiDonato (Mezzosopran)


Mit ihrem flexiblen, schlanken und zugleich dunkel timbrierten Mezzosopran hat Joyce DiDonato schon mehrfach das Publikum der Philharmonie begeistert. Jetzt ist sie an der Seite von Sir Simon Rattle Stargast im Silvesterkonzert und widmet sich der verschwenderisch ausgegossenen Schönheit in Richard Strauss’ Orchesterliedern. Dazu gibt es Werke von Dvorák, Strawinsky, Bernstein und Schostakowitsch – voller Virtuosität, Grazie und Humor.

Programm:

Antonín Dvorák: Karneval, Konzertouvertüre op. 92

Igor Strawinsky: Pas de deux aus Apollon musagète

Richard Strauss: Zueignung op. 10 Nr. 1 (Orchestrierung von Robert Heger)
Robert Heger, Joyce DiDonato Mezzosopran

Richard Strauss: Wiegenlied op. 41 Nr. 1 (Fassung für Singstimme und Orchester)
Joyce DiDonato Mezzosopran

Richard Strauss: Muttertändelei op. 43 Nr. 2 (Fassung für Singstimme und Orchester)
Joyce DiDonato Mezzosopran

Richard Strauss: Morgen op. 27 Nr. 4 (Fassung für Singstimme und Orchester)
Joyce DiDonato Mezzosopran

Richard Strauss: Die heiligen drei Könige aus Morgenland op. 56 Nr. 6 (Fassung für Singstimme und Orchester)
Joyce DiDonato Mezzosopran

Leonard Bernstein: 3 Dance Episodes aus On the Town

Leonard Bernstein: »Take Care of this House« aus der White House Cantata
Joyce DiDonato Mezzosopran

Dmitri Schostakowitsch: Suite aus dem Ballett Das goldene Zeitalter op. 22a



Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 01.01.2018 11:15 - 13:45 ZDF

Wiener Philharmoniker
Wiener Staatsballett
Riccardo Muti (Dirigent)


Es ist das Konzerthighlight zum Jahresauftakt, das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Auch 2018 überträgt das ZDF das Konzert live aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Es ist das größte klassische Musikereignis der Welt und wird mittlerweile weltweit in über 90 Ländern verfolgt. Am Dirigentenpult steht Riccardo Muti. Er leitet bereits zum fünften Mal dieses prestigeträchtige Event musikalisch.

Programm:

Johann Strauss, Sohn: Einzugsmarsch aus der Operette „Der Zigeunerbaron“

Josef Strauss: Wiener Fresken, Walzer, op. 249

Johann Strauss, Sohn: Brautschau, Polka francaise, op. 417

Johann Strauss, Sohn: Leichtes Blut, Polka schnell, op. 319

Johann Strauss, Vater: Marienwalzer, op. 212

Johann Strauss, Vater: Wilhem Tell-Galopp, Polka schnell, op. 29b

Franz von Suppé: Ouvertüre zur Operette Boccaccio

Johann Strauss, Sohn: Myrthenblüten, Walzer, op. 395

Alphons Czibulka: Stephanie-Gavotte, op. 312

Johann Strauss, Sohn: Freikugeln, Polka schnell, op. 326

Johann Strauss, Sohn: Geschichten aus dem Wienerwald, Walzer, op. 325

Johann Strauss, Sohn: Stadt und Land, Polka mazurka, op. 322

Johann Strauss, Sohn: Un ball in maschera, Quadrille, op. 272

Johann Strauss, Sohn: Rosen aus dem Süden, Walzer, op. 388

Josef Strauss: Eingesendet, Polka schnell, op. 240

Johann Strauss, Sohn: Unter Donner und Blitz, Pola schnell, op. 324

Johann Strauss, Sohn: An der schönen blauen Donau, Walzer, op. 314

Johann Strauss, Vater: Radetzky-Marsch, op. 228

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1238 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 29. Dez 2017, 18:14

Moin,

heute, 29.12. auf ARTE:

21:45: Der Barbier von Sevilla https://www.arte.tv/de/videos/078717-00 ... n-sevilla/

anschließend:

Zum 10. Todestag von Luciano Pavarotti
Pavarotti Memorial Concert aus der Arena

https://www.arte.tv/de/videos/078182-00 ... pavarotti/

Gruß
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1239 im Thema

Beitrag von Jalana » So 31. Dez 2017, 22:07

"Täubchen...Da schreibt meine Schwester Ida" aus der Operette 'Die Fledermaus' von Johann Strauss Sohn

Die Fledermaus ist eine Operette von Johann Strauss. Sie wurde 1874 in Wien uraufgeführt (Wiener Operette) und gilt als Höhepunkt der Goldenen Operettenära.

Es singt Edita Gruberova.



Als Zugaben aus "Mein Herr Marquis" (hatten wir bereits):

Achtet nach 50 Sekunden auf die Sängerin!



Und eine neue Interpretation von Lindsay Sutherland Boal.



Alles Gute für das neue Jahr wünscht Euch (fwe3)
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1240 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 3. Jan 2018, 22:11

"Suite Nr. 3 für Cembalo in d-Moll (HWV 428)" von Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel, anglisiert: George Frideric Handel; * 5. März 1685 in Halle (Saale); † 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien - darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" -, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker der Geschichte.

Es spielt Kenneth Gilbert.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1241 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 4. Jan 2018, 13:40

Programmhinweise: Samstag 06. Januar 20:15 auf 3SAT
Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018
Wiener Musikverein


Programm:
Johann Strauß (Sohn): "Rosen aus dem Süden"
Alfons Czibulka: "Stéphanie-Gavotte"
Mit den Tänzern Maria Yakovleva und Eno Peci, Ioanna Avraam
und Mihail Sosnovschi, Alice Firenze und Francesco Costa,
Elena Bottaro und Richard Szabo, Adele Fiocchi und
Andrey Teterin, Rebecca Horner und Roman Lazik vom
Wiener Staatsballett und der Wiener Ballettakademie
Kostüme: Jordi Roig
Choreografie: Davide Bombana
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Riccardo Muti
Bildregie: Henning Kasten

Die Wiener Philharmoniker präsentieren zum Jahresbeginn 2018 wieder ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus dem Repertoire der Strauß-Dynastie und deren Zeitgenossen.

Der italienische Maestro Riccardo Muti dirigiert bereits zum fünften Mal das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Es sei ein Zeichen "tiefer künstlerischer Verbundenheit", so Philharmoniker-Vorstand Andreas Großbauer.

"Die besondere Qualität der Aufführungen verleiht Riccardo Muti einen außergewöhnlichen Stellenwert in der Geschichte der Wiener Philharmoniker. Muti ist bekannt für sein intensives Quellenstudium, das er seinen Interpretationen zugrunde legt, und ist ein profunder Kenner des spezifischen Klanges der Wiener Philharmoniker", so Großbauer.

Die traditionellen Neujahrskonzerte erfreuen sich nicht nur im Musikvereinssaal in Wien großer Beliebtheit, sondern genießen durch die weltweite Fernsehübertragung, die mittlerweile über 90 Länder erreicht, auch ein hohes Maß an Bekanntheit und Popularität im In- und Ausland.

(ORF)

Zum detaillierten Programm s.a. viewtopic.php?p=186679#p186679

Im Anschluss: Samstag 06. Januar 22:45 auf 3SAT
Anna Netrebko und Yusif Eyvazov
Suntory Hall, Tokyo, 2016


Mit Werken von Verdi, Cilea, Puccini und Giordano
Orchester: Tokyo Philharmonic Orchestra
Musikalische Leitung: Jader Bignamini
Bildregie: Yoshinori Shida

Das Traumpaar der Opernwelt, Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, steht auf der Bühne der Suntory Hall in Tokio und begeistert mit berühmten Arien und Duetten der italienischen Opernliteratur.

Der junge italienische Maestro Jader Bignamini dirigiert das Tokyo Philharmonic Orchestra und stimmt gleich zu Beginn des Konzerts Giuseppe Verdi an. Das weitere Programm ist mit Arien und Duetten von Verdi, Cilea, Puccini und Giordano gestaltet.

Anna Netrebko begeistert mit Arien wie "Un bel dì vedremo" aus der Oper "Madame Butterfly". Die russische Sopranistin mit österreichischem Pass wird ihr Rollendebüt als Aida bei den Salzburger Festspielen 2017 unter der Leitung von Ricardo Muti geben.

Das Programm:

"La forza del destino": Sinfonia
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini

"Adriana Lecouvreur"
"Ecco respiro appena ... la son l'umile ancella"
Francesco Cilea
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko

"L'Arlesiana"
"È la solita storia del pastore"
Francesco Cilea
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov

"Il Trovatore"
"Tacea la notte ... Di tale amor"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko

"Il Trovatore"
"Ah! Si, ben mio ... di quella pira"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov

"Attila": Preludio
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini

"Otello"
"Già nella notte densa"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov

"Madama Butterfly"
"Un bel dì vedremo"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko

"Tosca"
"E lucevan le stelle"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov

"Andrea Chénier"
"La mamma morta"
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko

"Andrea Chénier"
"Come un bel dì di maggio"
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov

"Manon Lescaut": Intermezzo
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini

"Andrea Chénier"
4th Act Finale
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov

Zugabe:

"Die Csárdásfürstin"
"Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland"
Emmerich Kálmán
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko

"Turandot"
"Nessun Dorma"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov

"Non ti scodar di me"
Ernesto De Curtis
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov

(ORF)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1242 im Thema

Beitrag von Jalana » Fr 5. Jan 2018, 21:50

"Chi mi frena in tal momento?" aus der Oper 'Lucia di Lammermoor' von Gaetano Donizetti

Domenico Gaetano Maria Donizetti (* 29. November 1797 in Borgo Canale, heute in Bergamo in Italien; † 8. April 1848 in Bergamo) war einer der wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto. Einige seiner Opern wie L’elisir d’amore (Der Liebestrank), Lucia di Lammermoor, Anna Bolena und Don Pasquale gehören zum Standardrepertoire der Opernhäuser weltweit.

Lucia di Lammermoor ist eine Oper (Originalbezeichnung: „dramma lirico“) in zwei Teilen und drei Akten von Gaetano Donizetti. Die Uraufführung erfolgte am 26. September 1835 am Teatro San Carlo in Neapel. Eine von Donizetti überarbeitete französische Version hatte im Théâtre de la Renaissance in Paris am 6. August 1839 Premiere. Das Libretto schrieb Salvadore Cammarano, nach dem Roman Die Braut von Lammermoor (The Bride of Lammermoor) von Walter Scott. Die Oper handelt von zwei Liebenden aus den beiden verfeindeten Adelsfamilien Ashton und Ravenswood, die erst im Tode vereint werden. Donizettis Werk gilt als einer der Höhepunkte in der Epoche des Belcanto und als Idealtypus der romantischen Sängeroper mit der so genannten „Wahnsinnsarie“ (Il dolce suono) als Höhepunkt.

Es singen Natalie Dessay, Joseph Calleja, Matthew Plenk, Ludovic Tézier und Kwangchul Yuon.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1243 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 8. Jan 2018, 21:55

"Geburtstagsständchen" von Paul Lincke

Paul Lincke (* 7. November 1866 in Berlin; † 3. September 1946 in Hahnenklee-Bockswiese; vollständiger Name Carl Emil Paul Lincke) war ein deutscher Komponist und Theaterkapellmeister. Er gilt als „Vater“ der Berliner Operette, und seine Bedeutung für Berlin ist mit der von Johann Strauß für Wien und Jacques Offenbach für Paris zu vergleichen. Paul Lincke lebte in Berlin und wurde mit 19 Jahren bereits Theaterkapellmeister und Musikverleger.

Michael Lanner spielt mit seinen Solisten.



Liebe Anne-Mette,

als kleiner Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz hier im Forum!

Herzliche Geburtstagsgrüße und -wünsche :D
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1244 im Thema

Beitrag von Yvette » Do 11. Jan 2018, 09:57

Liebe Leserinnen,
hocherfreut habe ich in diesem Bereich gestöbert, da ich sehr unwissender, aber umso begeisterter Musikfreund bin; es ist fast so, als brauchte ich schöne Musik wie die Luft zum Atmen.
Soweit ich das Inhaltsverzeichnis durchforstet habe, sind darin zwei Stücke nicht enthalten, die ich euch unbedingt ans Herz legen möchte, da ich sie für einzigartig halte, jedes auf seine Art:

Das erste ist das Stück "Spiegel im Spiegel" von Arvo Pärt, komponiert 1978, also zeitgenössisch und daher im engeren Sinn nicht der Klassik zuzuordnen. Nichtsdestoweniger braucht es nach meinem Dafürhalten keinen Vergleich zu berühmten "klassischen" Kompositionen zu scheuen. Es ist in seiner Ruhe, vordergründig paradoxerweise, für mich unglaublich ergreifend und berührt Seiten tief in mir. Ich kann nur bestätigen, was zu dieser Komposition in Wikipedia steht: "Die regelmäßige und strenge Konstruktion der Töne, wie sie hier im Wesentlichen dargelegt wird, kann zwar das Prinzip der Komposition erklären, nicht aber die starke Wirkung, die diese Musik entfaltet." Es ist ein zweistimmiges Stück, meistens im Piano-Violine-Arrangement, was ich euch jedoch sehr empfehlen möchte, ist die Piano-Cello-Aufführung von Leonhard Roczek (Cello) und Herbert Schuch (Piano).
Leider habe ich keine Ahnung, wie ich einen Link dazu hier hineinstellen sollte, aber diese Fassung ist auf Youtube leicht zu finden.

Das zweite ist eigentlich eine komplette CD-Aufnahme, es handelt sich um "Officium", arrangiert von einem der weltbesten Jazz-Saxophonisten, dem Norweger Jan Garbarek, und eingespielt von ihm und dem Ausnahme-Vokal-Quartett "Hiiliard-Ensemble".
Es dürfte vielleicht im ersten Augenblick abartig klingen: gregorianische Gesänge und Renaissance-Stücke, garniert mit einem Saxophon, aber wie Garbarek zum Gesang des Hilliard-Quartetts mit seinem Instrument quasi die fünfte Stimme hinzufügt, halte ich für schlichtweg genial - und ich bin vorsichtig mit der Verwendung dieses Begriffs.
Wie bereits gesagt: ich bin zu blöde, Links einzustellen, aber auch hier kann ich nur Youtube o. ä. empfehlen. Die meisten Titel der gleichnamigen CD sind auf Youtube zwar gesperrt, aber zumindest das erste ist abspielbar. Ausgerechnet dies gehört für mich zum Schönsten, was ich je an Musik gehört habe. Wenn ich die Gelegenheit habe, möchte ich es in den letzten Minuten meines Lebens hören.

In der Hoffnung, beim einen oder anderen Interesse geweckt zu haben, grüße ich euch lieb,
Yvette

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1245 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 11. Jan 2018, 16:50

Programmhinweise: Samstag 13. Januar 20:15 20:15 auf 3SAT
Mariss Jansons dirigiert Dvorák
Symphonie Nr. 8 und Konzertouvertüre Karneval


Philharmonie im Gasteig, München, Januar 2016
Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Regie: Michael Beyer

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte im Januar 2016 in der Philharmonie im Gasteig die Symphonie Nr. 8 von Antonín Dvorák unter der Leitung von Mariss Jansons.

Die Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 hat einen eher heiteren, beschwingten Charakter. Schon die Uraufführung 1890 in Prag war ein großer Erfolg. Danach fand die Symphonie schnell Verbreitung, besonders auch bei Konzerten des Dirigenten Hans Richter in England.

Dies und die Tatsache, dass Dvorák aufgrund eines heftigen Streits mit seinem Stammverleger Fritz Simrock die Partitur bei einem Londoner Verlag publizieren ließ, bescherten dem Werk im deutschsprachigen Raum den Beinamen "Die Englische."

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Mariss Jansons dirigiert Dvorák" zum 75. Geburtstag des lettischen Dirigenten am 14. Januar. Aus demselben Anlass folgen um 21.05 Uhr das Konzert "Jansons und Barenboim mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5" sowie um 22.40 Uhr das Porträt "Der Dirigent Mariss Jansons". Ab 23.25 Uhr zeigt 3sat die beiden ersten Teile der neunteiligen Reihe "Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus".

(ARD/BR)


Im Anschluss ab 21:05 auf 3SAT
Jansons und Barenboim mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5
Das BR-Symphonieorchester spielt Beethoven und Prokofjew


Programm:
- Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73
- Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur, op. 100
Klavier: Daniel Barenboim
Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Regie: Elisabeth Malzer

Daniel Barenboim als Klaviersolist und Mariss Jansons am Pult interpretieren am 10. November 2017 das majestätische fünfte Klavierkonzert von Beethoven in der heroischen Tonart Es-Dur.

Beziehungsreich kombiniert Jansons dieses symphonisch konzipierte Stück mit der monumentalen fünften Symphonie von Sergej Prokofjew, seiner populärsten. Denn obwohl man es ihnen nicht anhört, entstanden beide Werke unter kriegerischen Umständen.

Beethovens fünftes Klavierkonzert entstand 1809 zur Zeit der napoleonischen Besatzung Wiens, Prokofjews Sinfonie Nr. 5 im letzten Kriegsjahr 1944. Siegesgewissheit, Pathos, melodische Kraft und lyrische Intimität verströmen beide Kompositionen, wobei Prokofjew mit seinem affirmativen Werk - ganz im Sinne des "sozialistischen Realismus" - auf unmittelbare Verständlichkeit bei seinen Landsleuten setzte.

Nach zehn Jahren kehrt Daniel Barenboim als Klaviersolist zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zurück. 2007 hatte er mit Mariss Jansons am Pult das erste Klavierkonzert von Brahms gespielt, ältere Musikfreunde erinnern sich noch an Barenboims beglückende Gastauftritte unter dem damaligen Chefdirigenten Rafael Kubelik in den 1970er-Jahren.

Nur wenige Tage nach diesem Konzert im Münchner Gasteig feierte der Universalmusiker Barenboim am 15. November seinen 75. Geburtstag, Jansons folgte ihm zwei Monate später mit demselben Jubiläum.

(ARD/BR/3sat)


Im Anschluss ab 22:40 auf 3SAT
Der Dirigent Mariss Jansons
Porträt zum 75. Geburtstag


Film von Eckhart Querner

Der Film, entstanden zum 75. Geburtstag von Mariss Jansons am 14. Januar 2018, zeichnet in Interviews und Reportage-Szenen Stationen aus dem Leben des Dirigenten und seines Werdegangs nach.

Ein Schwerpunkt ist seine Arbeit mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, seit 2003 ist er dessen Chefdirigent. Filmemacher Eckhart querner hat das Orchester und seinen Chefdirigenten im Herbst 2017 bei Gastspielen in Wien und Mailand begleitet.

Er war auch dabei, als der lettische Dirigent seine Geburtsstadt Riga besuchte und nach St. Petersburg, seinem heutigen Wohnort, heimkehrte.

Weitere biografische Stationen im Leben von Mariss Jansons sind das Salzburg der frühen 1970er-Jahre sowie das Oslo der 1990er-Jahre, wo Jansons Chefdirigent der Osloer Philharmoniker war. Das filmische Porträt lässt auch Jansons' langjähriges Engagement beim Concertgebouw Orchester Amsterdam Revue passieren und richtet das Augenmerk auch auf seine enge Verbundenheit mit dem japanischen Musikleben und dem dortigen Publikum.

(ARD/BR)


Im Anschluss ab 23:25 auf 3SAT
Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (1/9)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21


Suntory Hall, Tokio
Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Regie: Hisao Tonooka

Im Herbst 2012 haben Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons in Tokio den Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. - Symphonie Nr. 1.

Die ersten Takte der Ersten Symphonie klingen wie ein Schluss. Ein Ausrufezeichen, mit dem Beethoven schon in seinem symphonischen Erstlingswerk den Anspruch formuliert, die klassische Form zu hinterfragen und ihre Möglichkeiten aufs Äußerste auszuschöpfen.

Ein in seiner Tradition erstarrtes formales Regelwerk wird durch Beethovens Ausdruckswillen und seinen genialen Innovationsgeist lebendig.

Die Aufführungen in der berühmten Suntory Hall in Tokio sind der Maßstab des Klassik-begeisterten japanischen Publikums. Ein Gastspiel in diesem Konzertsaal ist für jedes bedeutende Orchester der Welt eine besondere Ehre. Dort gleich eine ganze Konzertreihe anbieten zu dürfen, ist sehr ungewöhnlich. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde dazu eingeladen. , es spielte im Rahmen seiner Ostasien-Tournee im Herbst 2012 an fünf Abenden unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus. Die zyklische Aufführung der neun Symphonien von Ludwig van Beethoven wird auf lange Zeit einen Höhepunkt in den Annalen von Orchester und Chor markieren.

Die Suntory Hall bot die Kulisse für ein Beethoven-Fest ganz besonderer Klasse, das am letzten Abend in der Aufführung der "Neunten" unter Mitwirkung des Chors des Bayerischen Rundfunks und vier hervorragender Solisten gipfelte. Mariss Jansons, seit 2003 der Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, hat mit seinem Orchester zu einer energiegeladenen Interpretation gefunden. Ein Beethoven, getragen von der Kunst eines internationalen Spitzenorchesters und eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit.

Der "Music Pen Club Japan", die Vereinigung japanischer Musikjournalisten, verlieh eine Auszeichnung und wählte diesen Zyklus der Beethoven-Symphonien zu den besten Konzerten ausländischer Künstler in Japan im Jahr 2012.

(ARD/BR)


Im Anschluss ab 23:55 auf 3SAT
Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (2/9)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36


Suntory Hall, Tokio
Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Regie: Hisao Tonooka

Im Herbst 2012 haben Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons in Tokio den Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. - Symphonie Nr. 2.

"Sie ist das Werk eines Feuergeistes, das bleiben würde, wenn tausend jetzt gefeierte Modesachen längst zu Grabe getragen wären." Das schrieb Friedrich Rochlitz, Schriftsteller und Musikkritiker der "Allgemeinen Musikalischen Zeitung" über das zweite Konzert.

Bis heute hat das kontrastreiche, immer wieder überraschende und vor Energie sprühende Werk nichts von seiner Frische verloren.

Die Aufführungen in der berühmten Suntory Hall in Tokio sind der Maßstab des Klassik-begeisterten japanischen Publikums. Ein Gastspiel in diesem Konzertsaal ist für jedes bedeutende Orchester der Welt eine besondere Ehre. Dort gleich eine ganze Konzertreihe anbieten zu dürfen, ist sehr ungewöhnlich. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde dazu eingeladen. Es spielte im Rahmen seiner Ostasien-Tournee im Herbst 2012 an fünf Abenden unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus. Die zyklische Aufführung der neun Symphonien von Ludwig van Beethoven wird auf lange Zeit einen Höhepunkt in den Annalen von Orchester und Chor markieren.

Die Suntory Hall bot die Kulisse für ein Beethoven-Fest ganz besonderer Klasse, das am letzten Abend in der Aufführung der "Neunten" unter Mitwirkung des Chors des Bayerischen Rundfunks und vier hervorragender Solisten gipfelte. Mariss Jansons, seit 2003 der Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, hat mit seinem Orchester zu einer energiegeladenen Interpretation gefunden. Ein Beethoven, getragen von der Kunst eines internationalen Spitzenorchesters und eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit.

Der "Music Pen Club Japan", die Vereinigung japanischer Musikjournalisten, verlieh eine Auszeichnung und wählte diesen Zyklus der Beethoven-Symphonien zu den besten Konzerten ausländischer Künstler in Japan im Jahr 2012.

Redaktionshinweis: Am Sonntag, 14. Januar, ab 11.20 Uhr zeigt 3sat die Folgen drei und vier der neunteiligen Konzertreihe "Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus".

(ARD/BR)

LG
Jalana
Leben und leben lassen

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