Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 72

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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Mo 9. Jan 2017, 21:55

"Occhi di Fata" von Luigi Denza

Luigi Denza (* 24. Februar 1846 in Castellammare di Stabia, Kampanien; † 26. Januar 1922 in London) war ein italienischer Komponist.

Denza studierte Komposition bei Saverio Mercadante und Paolo Serrao am Konservatorium von Neapel. 1898 wurde er Professor für Gesang an der Royal Academy of Music. Denza schrieb eine Oper, Wallenstein, vor allem aber eine Vielzahl von Liedern. Am populärsten davon wurde Funiculì, Funiculà (Text von Peppino Turco), das 1880 entstandene Lied über die neue Standseilbahn auf den Vesuv.

Josè Carreras singt.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Di 10. Jan 2017, 21:54

"Konzert Nr. 2 für Violine und Orchester h-Moll, op. 7" von Niccolò Paganini

Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; † 27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.

Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn stundenlang zum Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam der kleine Niccolò nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand „neue und sonst noch ungesehene Griffe [...], deren Zusammenklingen die Leute staunen ließen“. Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Nicht genau datierbar – zwischen 1791 und 1795 – bekam er Violinunterricht von Giacomo Costa in Genua. Vermutlich war er jedoch größtenteils Autodidakt, beeinflusst von den Werken, der Spielweise und der „Schule“ Giuseppe Tartinis, Pietro Locatellis, Giovanni Battista Viottis, Rodolphe Kreutzers und Pierre Rodes.

Dimitri Liss leitet das Ural Philharmonic Orchestra. Der Solist ist Tedi Papavrami.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Mi 11. Jan 2017, 21:59

"Nimm, Zigeuner, deine Geige" aus der Operette 'Die Csardasfürstin' von Emmerich Kálmán

Emmerich Kálmán (auch: Kálmán Imre, eigentlich: Imre Koppstein; * 24. Oktober 1882 in Siófok; † 30. Oktober 1953 in Paris) war ein ungarischer Komponist. Er schrieb vornehmlich Operetten und war zusammen mit Franz Lehár und anderen einer der Begründer der Silbernen Operettenära.

Emmerich Kálmán wurde als Imre Koppstein geboren. Er war der Sohn des jüdischen Getreidehändlers Karl Koppstein und dessen Frau Paula, geborene Singer. 1892 zog er mit seiner Familie vom Plattensee nach Budapest und änderte seinen Nachnamen bei der Aufnahmeprüfung ins Budapester Evangelische Gymnasium auf Kálmán. Ab 1900 studierte er an der Universität Budapest Jura, parallel dazu schrieb er sich in der Kompositionsklasse von Hans Koessler an der Landesmusikakademie Budapest ein, wo seine Kommilitonen unter anderem Béla Bartók, Viktor Jacobi und Albert Szirmai waren. Eine erste Anstellung nach dem Studium fand Kálmán als Musikkritiker bei der Tageszeitung „Pesti Napló“.

Die Csárdásfürstin ist eine Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán. Die Uraufführung fand am 17. November 1915 im Johann-Strauß-Theater in Wien statt. Das Libretto stammt von Leo Stein und Bela Jenbach. Mehrere Filmadaptionen haben diese Operette, die als Kálmáns erfolgreichste gilt, zum Gegenstand.

Die Handlung spielt in Budapest und Wien, unmittelbar vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Es singen Erika Köth, Willy Hofmann und Benno Kusche. Franz Marszalek leitet das Kölner Rundfunkorchester.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Do 12. Jan 2017, 22:00

Ouvertüre der Oper "Der Troubadour" von Giuseppe Verdi

Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; † 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.

Il trovatore (Der Troubadour) ist eine als dramma lirico bezeichnete Oper in vier Teilen von Giuseppe Verdi. Das Libretto von Salvadore Cammarano, vollendet von Leone Emmanuele Bardare, basiert auf dem Schauspiel El trovador von Antonio García Gutiérrez (1836). Die Handlung spielt in Biscaya und Aragonien zu Beginn des 15. Jahrhunderts.

Es spielt das Orquesta Sinfónica Juvenil de los Ríos (bis 2:36 Min).



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Sa 14. Jan 2017, 21:23

"La Calunnia" aus der Oper 'Der Barbier von Sevilla' von Gioachino Rossini

Gioachino Antonio Rossini (* 29. Februar 1792 in Pesaro; † 13. November 1868 in Paris-Passy) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Der Barbier von Sevilla und La Cenerentola ("Aschenputtel") gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.

Der Barbier von Sevilla (Originaltitel: Il barbiere di Siviglia) ist eine komische Oper in zwei Aufzügen von Gioachino Rossini. Das Libretto stammt von Cesare Sterbini und ist eine Bearbeitung des Schauspiels Le Barbier de Séville von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais. Im deutschsprachigen Raum ist sie auch unter dem Titel Die nutzlose Vorsicht (L’inutile precauzione) bekannt.

Orlin Anastassov singt.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » So 15. Jan 2017, 21:36

"Am schönen Rhein gedenk' ich Dein! op. 83" von Béla Kéler

Adalbert Paul von Keler, auch unter seinem ungarischen Namen Béla Kéler bekannt (* 13. Februar 1820 in Bartfeld, Komitat Sáros; † 20. November 1882 in Wiesbaden) war ein ungarischer Komponist slowakischer Herkunft.

Keler war nach einem Studium der Rechts- und Agrarwissenschaften Schüler von Simon Sechter, dem Lehrer Anton Bruckners. Er wurde Violinist am Theater an der Wien und wirkte von 1854 bis 1856 als Dirigent in Berlin. Sieben Jahre war er Kapellmeister des 10. Infanterieregiments in Galizien, bevor er sich als Musikdirektor in Wiesbaden niederließ.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Mo 16. Jan 2017, 22:06

"Abendempfindung an Laura" KV. 523 von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg (HRR); † 5. Dezember 1791 in Wien), war ein Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.

Abend ist’s, die Sonne ist verschwunden,
Und der Mond strahlt Silberglanz;
So entfliehn des Lebens schönste Stunden,
Fliehn vorüber wie im Tanz.

Bald entflieht des Lebens bunte Szene,
Und der Vorhang rollt herab;
Aus ist unser Spiel, des Freundes Träne
Fließet schon auf unser Grab.

Bald vielleicht (mir weht, wie Westwind leise,
Eine stille Ahnung zu),
Schließ ich dieses Lebens Pilgerreise,
Fliege in das Land der Ruh.

Werdet ihr dann an meinem Grabe weinen,
Trauernd meine Asche sehn,
Dann, o Freunde, will ich euch erscheinen
Und will himmelauf euch wehn.

Schenk auch du ein Tränchen mir
Und pflücke mir ein Veilchen auf mein Grab,
Und mit deinem seelenvollen Blicke
Sieh dann sanft auf mich herab.

Weih mir eine Träne, und ach! schäme
dich nur nicht, sie mir zu weihn;
Oh, sie wird in meinem Diademe
Dann die schönste Perle sein!

Es singt Arleen Auger unter der Begleitung von Irwin Gage.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Di 17. Jan 2017, 21:45

"Grüss euch Gott, alle miteinander" aus der Operette 'Der Vogelhändler' von Carl Zeller

Carl Adam Johann Nepomuk Zeller (* 19. Juni 1842 Sankt Peter in der Au, Niederösterreich; † 17. August 1898 Baden bei Wien) war ein österreichischer Jurist, Ministerialrat, Leiter des Kunstreferates im Unterrichtsministerium und Komponist.

Der Vogelhändler ist eine Operette in drei Akten von Carl Zeller, mit einem Libretto von Moritz West (Moritz Nitzelberger) und Ludwig Held. Dieses basiert auf der Vaudeville Ce que deviennent les roses (Das Gänsemädchen) von Victor Varin und Edmond de Biéville.

Es singt Ferry Gruber.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Mi 18. Jan 2017, 15:43

Programmhinweis: Samstag 21. Januar 20:15 auf 3SAT
Elbphilharmonie 2017 - Das Eröffnungskonzert


Mit den Solisten Bryn Terfel, Philippe Jaroussky und Pavol Breslik
Programm:
Werke von Beethoven, Cavalieri, Liebermann, Messiaen,
Praetorius, Rihm und Wagner
Chor: NDR Chor, Chor des Bayerischen Rundfunks
Orchester: NDR Elbphilharmonie Orchester
Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock
Moderation: Barbara Schöneberger

Chefdirigent Thomas Hengelbrock und das NDR Elbphilharmonie Orchester eröffnen den Konzertsaal der Elbphilharmonie mit einer musikalischen Reise von der Renaissance bis zur Gegenwart.

Weltweit gefeierte Solisten wie Bryn Terfel, Philippe Jaroussky und Pavol Breslik sowie der NDR Chor und der Chor des Bayerischen Rundfunks wirken mit. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Beethoven, Cavalieri, Liebermann, Messiaen, Rihm und Wagner.

Das festliche Eröffnungskonzert aus der Elbphilharmonie, Hamburgs neuem Wahrzeichen und Klangwunder.

(ARD/NDR/3sat)

Achtung: Neben klassischer Musik werden auch neuer Kompositionen angeboten!
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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Mi 18. Jan 2017, 22:06

"Andante et Scherzo in Catania" von Louis Ganne

Louis-Gaston Ganne (* 5. April 1862 in Buxières-les-Mines (Département Allier); † 13. Juli 1923 in Paris) war ein französischer Komponist und Dirigent, der insbesondere mit Bühnenwerken und Märschen bekannt wurde.

Es spielen Karin Leitner und Margarete Babinsky



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Fr 20. Jan 2017, 21:44

"Krönung von Boris" aus der Oper 'Boris Godunow' von Modest Mussorgski

Modest Petrowitsch Mussorgski (21. März 1839 in Karewo, Kreis Toropez, Gouvernement Pskow, Russisches Kaiserreich; † 28. März 1881 in Sankt Petersburg) war ein russischer Komponist. Er wurde hauptsächlich durch seine Opern sowie den Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung bekannt und gilt als einer der eigenständigsten russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er starb im Alter von 42 Jahren an den Folgen einer jahrelangen Alkoholabhängigkeit. Viele begonnene Werke blieben unvollendet.

Boris Godunow ist eine Oper (oft auch „musikalisches Volksdrama“ genannt) in vier Akten mit Prolog von Modest Mussorgski nach Motiven des gleichnamigen Dramas von Puschkin, deren Urfassung 1870 fertiggestellt wurde. Die historische Person Boris Godunow war russischer Zar von 1598 bis 1605, und gilt in der monarchistischen Geschichtsperspektive als Usurpator, der allerdings von der damaligen Volksvertretung Semskij Sobor gewählt worden war.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Sa 21. Jan 2017, 23:04

"Ballet des Bayadères" aus der Oper 'Lakmé' von Léo Delibes

Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); † 16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.

Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti.

Es tanzt das ballet SDOB Usti nad Labem Czech Republic.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » So 22. Jan 2017, 21:53

"O frag mich nicht" aus der Operette 'Der fidele Bauer' von Leo Fall

Leo Fall (* 2. Februar 1873 in Olmütz, Mähren; † 16. September 1925 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister und einer der bedeutendsten Vertreter der Silbernen Operettenära.

Der fidele Bauer ist eine Operette in einem Vorspiel und zwei Akten von Leo Fall. Das Libretto verfasste Victor Léon. Die Uraufführung fand am 27. Juli 1907 in Mannheim unter der Leitung von Robert Stolz statt. Das Werk gehört zur so genannten Silbernen Operettenära.

Es singt Fritz Wunderlich.



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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Mi 25. Jan 2017, 13:05

Programmhinweis: Samstag 28. Januar 21:05 auf 3SAT
Zubin Mehta - Dirigent und Weltbürger
Film von Bettina Ehrhardt


Zu seinem 80. Geburtstag im April 2016 schuf Filmautorin Bettina Ehrhardt ein Porträt Zubin Mehtas und begleitete ihn an aktuelle Wirkungsstätten und wichtige Stationen seines Lebens.

Zubin Mehta ist einer der charismatischsten Dirigenten unserer Zeit. Ein Weltbürger, der viele Facetten in seiner Person vereint: indische Kultur und parsische Spiritualität, nordamerikanische Lebensart und europäische Musiktradition.

Spricht man über Zubin Mehta, so ist seine überragende Leistung im klassischen Konzert und in der Oper nur ein Thema - das andere ist sein Engagement für eine bessere Welt. Immer wieder hat er politische Zeichen gesetzt, so als er 1967 im Sechstagekrieg nach Israel eilte und das in Gasmasken spielende Israel Philharmonic Orchestra dirigierte. Oder als er vor wenigen Jahren mit dem Bayerischen Staatsorchester in die Krisenregion Kaschmir reiste, als Versöhnungsappell an Indien und Pakistan. Dieses Verantwortungsbewusstsein teilt er mit Daniel Barenboim. Beide verbindet eine lebenslange Freundschaft.

Die Dokumentation begleitet Zubin Mehta an Orte, die eng mit seinem Leben verbunden sind, Mumbai, Israel, Berlin und Florenz - und wirft einen Blick zurück auf eine große Karriere zwischen Europa und Nordamerika. Einer weiten Öffentlichkeit bekannt wurde Zubin Mehta 1990, als er anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien das erste Konzert der drei Tenöre Carreras, Domingo und Pavarotti dirigierte. Sein Gespür für publikumswirksame Großereignisse führte zu der Idee, Operndramen wie "Tosca" oder "Turandot" live an den Orten ihrer Handlung zu verfilmen - in Rom und Peking. Damit schrieb er Fernsehgeschichte.

Zubin Mehta, 1936 in Indien geboren, ist besonders mit dem deutschsprachigen Raum verbunden: 1961 dirigierte er als damals jüngster Dirigent die Berliner Philharmoniker, ist Ehrendirigent des Bayerischen Staatsorchesters sowie der Münchner und der Wiener Philharmoniker.

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Re: Für die Klassikfreunde

Beitrag von Jalana » Mi 25. Jan 2017, 21:15

"Danza Española No.1 - Malagueña,Op.21 No.1" von Pablo de Sarasate

Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; † 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.

Malagueña ist ein Flamenco-Stil, der sich aus den folkloristischen Fandangos de Málaga entwickelt hat, beziehungsweise ein Musikstück in diesem Stil. Ursprünglich war eine Malagueña ein Volkstanz. Die Übertragung in den Flamenco, bei der der folkloristische Ursprung fast vollständig verloren ging, fand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt.

Im Gegensatz zum Volkstanz der Fandangos de Málaga ist eine Malagueña durch langsame getragene Melodien charakterisiert, die in einem freien Gesang (cante ad libitum) mit ausdrucksreicher Gitarrenbegleitung entstehen. Tanzbegleitung kennt die heutige Malagueña nicht.

Grundsätzlich existiert kein fester Rhythmus, da dieser dem Willen des Sängers (cantaor) unterworfen ist, der ihn beschleunigen oder verlangsamen kann. Der Takt ist ein 3/4-Takt. Bei den Strophen handelt es sich um vier oder fünf achtsilbige Verse, die aufgrund Verswiederholungen meist als sechs Verse gesungen werden.

Die Stile der Malagueñas sind so zahlreich wie ihre bedeutendsten Interpreten, von denen diese Stile geprägt wurden. Einige seien hier genannt, wie Juan Breva, El Canario, La Peñaranda, La Trini, Maestro Ojano, vor allem aber Enrique El Mellizo (1848–1906), der die Malagueñas in Art eines Kirchengesangs intonierte, und der berühmte Antonio Chacón, denen es beiden wohl zu verdanken ist, daß diese Gesangsform in den Rang des Cante grande, gekennzeichnet durch Melodik, Würde und Feierlichkeit, gehoben wurde. Weitere Interpreten: Antonio Mairena, Pepe El Culata, Fosforito el Viejo, Gabriel Moreno, Enrique Morente und zahlreiche zeitgenössische Flamenco-Sänger.

Es spielt Tianwa Yang.



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