Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln
Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln - # 2

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ExuserIn-2018-09-04
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 16 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-09-04 » Fr 14. Jul 2017, 07:15

Michelle ich möchte dir kurz widersprechen,

"Deutsche, Ausländer, hellhäutige, dunkelhäutige, Männer, Frauen....was macht das schon für einen Unterschied? Im Grunde gibt es zwei Kategorien von Menschen: Gute und Schlechte. Okay dazwischen gibt es sicher noch andere Schattierungen, die aber letztlich auch der ein oder anderen Gruppe angehören."

Ich stimme dir da nicht zu. Es gibt keine guten oder schlechten Menschen. Ich meine wann ist jemand ein guter Mensch? Wenn er nach deinen Regeln lebt? Wer bewertet überhaupt wer nun gut oder schlecht ist?

Im endeffekt ist das ganze subjektiv und "gut" und "schlecht" entsteht nur aus unserer Warnehmung heraus aber objektiv gesehen existieren diese Kategorien garnicht. Jenachdem welche Moralvorstellung jemand hat wird dieser Mensch entweder als "gut" oder "schlecht" wahrgenommen aber da nunmal jeder andere Moralvorstellungen wird es schwierig eine eindeutige Antwort darauf zu erhalten. Hier ein Beispiel:

Beim G20 Gipfel finden viele es gut dass die Polizei für ordnung sorgt und die Randalierungen in Hamburg versucht klein zu halten. Viele empfinden die Polizei dann als "gut".
Dann gibt es andere die es schlecht finden dass die Polizei so hart eingreift und die Protestanten mit Gewalt bekämpft. Viele empfinden die Polizei dann als "schlecht".

Also ist die Polizei nun gut oder schlecht? Das hängt nämlich davon ab aus welchen Blickwinkel man das ganze betrachtet und welche Moralvorstellungen man verfolgt.

Daher finde ich die Aussage "Es gibt nur 2 Kategorien von Menschen: Gut und Schlecht" grundlegend falsch.

Magdalena
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 17 im Thema

Beitrag von Magdalena » Fr 14. Jul 2017, 07:31

Hallo Marielle,

besser hättte ich es nicht schreiben können. Und Dein Beitrag erinnert mich stark an braune Zeiten, die wohl niemand hier wiederhaben möchte. Eine huntertprozentige Sicherheit, so sehr wir sie auch wünschen, wird es nie geben können. Und mir vorschnellen Vorverurteilungen ist keinem geholfen. sicher gibt es Ort, die ich eher meide, obwohl wenn ich doch dahin muss, mir noch nie etwas shlimmes widerfahren ist. Ach ja mir ist auch schon von Ausländern geholfen wurden und von Menschen, die mir nicht so vertrauenserweckend aussahen. Eben nur Fassade, aber am Ende lebten sie nur ihren Fetisch aus und waren sonst ganz stinknormale Familienmenschen.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

ExUserIn-2018-08-04
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 18 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2018-08-04 » Fr 14. Jul 2017, 10:38

Ihr habt natürlich Recht, dass das Opfer moralisch und juristisch keine Schuld an diesem Übergriff trägt. Aber darum ging es mir nicht.

Es ging mir darum, wie man sich am besten vor Idioten SCHÜTZT? Das Wissen um ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit und feie Selbstentfaltung hat auch Gwen Araujo nicht geholfen. Die Täter wurden verurteilt. Sie ist tot.

LG Daenerys

Ulrike-Marisa
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 19 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Fr 14. Jul 2017, 11:11

Moin,

...nein zurück zu braunen Zeiten wollen wir alle nicht.
Die bei uns gelebte Demokratie muss aber in einem gewissen Sinne Wehrhaft bleiben. Es gibt sie nicht umsonst, sondern, sie muss stets wieder erarbeitet und notfalls auch verteidigt werden, damit wir auch weiterhin unsere Grundrechte uneingeschränkt wahrnehmen können - auch das Demonstrationsrecht beispielsweise. Läissez-faire-Verhalten führt nicht zum Erfolg, wie in entsprechender Fachliteratur der Pädagogik nachlesbar ist. Gefragt ist hier natürlich auch der Begriff Prävention; was ist zu tun, damit es gar nicht zu solchen Gewaltszenen wie in Hamburg erst kommt. Da müssen verantwortlich handelnde Politiker und Einsatzleiter vermutlich noch nachdenken und dazu lernen. Eine totale Sicherheit kann es nie geben, das liegt in der Natur des Lebens. Jede/r ist auch selbst gefordert, zur allgemeinen Sicherheit beizutragen und sich entsprechend zu verhalten. Die Frage ist auch hier vermutlich, bzw. ganz gewiss das: wie machen und dabei nicht nur bestimmte Gruppen wie z.B. Menschen mit Migrationshintergrund(Ausländer) herauszufischen und in den Fokus zu stellen.

Beste Grüße, Ulrike-Marisa

Michelle_Engelhardt
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 20 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Fr 14. Jul 2017, 12:43

Delfinium.....wenn ich über Deine Worte nachdenke, muss ich sagen....Du hast recht. Meine Regeln, sofern ich welche habe, spielen bei der Beurteilung eines Menschen nicht so eine Rolle, allenfalls unbewußt. Ich würde sagen, wir tauschen "gut" und "schlecht" durch "aggressiv" und "friedfertig".
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

Mina
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 21 im Thema

Beitrag von Mina » Fr 14. Jul 2017, 13:57

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Fr 14. Jul 2017, 12:43
Ich würde sagen, wir tauschen "gut" und "schlecht" durch "aggressiv" und "friedfertig".
Jetzt sind wir am Punkt. Danke Michelle. )))(:

Genau das trifft den Nagel auf den Kopf.
Ich brauche keine tolerante Gesellschaft, eine ehrlich friedliche Gesellschaft wären schon 99,9% und wir wären alle glücklich. :()b ))):s

Hinaus zu gehen und zu wissen, es wird nichts passieren. Denn jeder Mensch läßt den anderen sich selbst sein.
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 22 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 14. Jul 2017, 15:11

und wir wären alle glücklich
Eine schöne Idee, aber wären wir dann wirklich zufrieden ? Oder ist es nicht so, dass wir Glück auf Dauer gar nicht erkennen (können) ? Wissen wir wirklich, wie gut oder schlecht es uns im Hier und Jetzt geht ?

Letztlich geht es oft um Vergleiche. Mehr Geld, mehr Freunde, mehr Freiheit, mehr Gesundheit. Man kann froh und dankbar dafür sein, aber das ist für mich kein Glück.

Wir können (fast immer) sorglos auf die Straße gehen, aber das macht mich nicht glücklich. Ich bin froh, dass ich hier lebe und nicht in Russland oder Saudi Arabien. Ich würde sagen "Glück gehabt", aber nicht, "das macht mich glücklich". Glücklich macht mich, wenn ich von Menschen, die mir wichtig sind, akzeptiert werde, wie ich bin. dann würde mich ein Übergriff Dritter vielleicht schmerzlich berühren, aber würde er mich unglücklich machen ?

Nehmen wir ein Extrembeispiel: Waren die Menschen in den KZ unglücklich ? Eine Frage, die ich nicht zu beantworten wage, aber ich habe den Eindruck, dass man das nicht ohne weiteres bejahen kann.

Ich denke, Glück liegt in einer positiven Interaktion mit Menschen. Das macht uns als soziale Wesen aus. Unglück liegt nicht in schlechter Behandlung, sondern im Entzug der positiven Interaktion. Dazu gehört für mich auch auch die Gleichgültigkeit.
Viele Grüße
Vicky

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Elizabeth
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 23 im Thema

Beitrag von Elizabeth » Fr 14. Jul 2017, 16:24

Daenerys Targaryen hat geschrieben:
Fr 14. Jul 2017, 10:38
Ihr habt natürlich Recht, dass das Opfer moralisch und juristisch keine Schuld an diesem Übergriff trägt. Aber darum ging es mir nicht.
Es ging mir darum, wie man sich am besten vor Idioten SCHÜTZT? Das Wissen um ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit und feie Selbstentfaltung hat auch Gwen Araujo nicht geholfen. Die Täter wurden verurteilt. Sie ist tot.
Totschlag - und das war es mindestens, ist mit nichts zu rechtfertigen.
Hätte Gwen ihr "Extra" jedoch nicht verschwiegen, bevor sie mit 2 von 4 Tätern Oral- bzw. Anal-Sex hatte, wäre das wahrscheinlich nicht passiert.

In Delphiniums "Sexualität ausleben" hat Lina als Outing für den Fall der Fälle vorgeschlagen:

"Hör mal, ich möchte so wenig daran erinnert werden wie möglich, was ich da habe. Wir können schmusen, küssen, ich kann Französisch machen, wenn ich dich wirklich mag darfst du vielleicht sogar auch von hinten, aber EINES ist NO-NO, hai capito?
Es ist klar, dass es ein bisschen Übung fordert, die Dreistheit aufzubringen, Dinge so offen auszusprechen, aber es hilft, und alles ist erlernbar. Außerdem scheint es ansteckend zu sein ...

...finde ich genial!
LG Elly

Mina
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 24 im Thema

Beitrag von Mina » Fr 14. Jul 2017, 16:47

Vicky_Rose hat geschrieben:
Fr 14. Jul 2017, 15:11
Unglück liegt nicht in schlechter Behandlung, sondern im Entzug der positiven Interaktion. Dazu gehört für mich auch auch die Gleichgültigkeit.
Huhu Vicky,

uiuiui, so philosophisch wollte ich gar nicht werden. )))(:

In einem anderen Thread, in dem es um die Frage ging was Toleranz ist, habe ich geantwortet: Toleranz gibt es nicht und wenn dann wäre die Essenz, daß alle Länder der Erde in einer Förderation leben müßten welche gleichen gesellschaftlichen Regeln folgt.

Religion (vorallem), Regierungsformen und die Gesellschaftformen der einzelnen Länder schaffen Kluften. Denn alle leben einem anderen Ideal hinterher. Sind anders erzogen und wollen sich unterschiedlich durchsetzen. Die einen mit Regime, andere mit Terror und Waffen und andere wiederrum durch Sanktionen und Machtwirtschaft.

Deswegen sagte ich ja, bis die Welt für uns soweit ist, wird es von uns keiner/keine mehr erleben. Denn zuerst müßte man Religionen abschaffen. Danach eine Politik einführen welche gleichgerecht zu allen Menschen der Erde ist und die oberen zehntausend müßten davon absehen sich die Taschen auf Kosten Schwächerer vollzumachen. Da dies aber unmöglich ist, wird es auf der Erde niemals Ruhe geben. Irgendeiner wird immer den Hals nicht voll genug bekommen und Unfrieden stiften. Im kleinen, wie im großen Stil.
Das wird sich niemals nicht ändern. Bis die Erde ein Wüstenplanet ist, welcher durch Macht und Habgier einfach in der Konsequenz entstanden ist. Von dem intelligenten und zivilisierten Menschen.

Und dies findet im kleinen Stil auch draussen auf den Strassen statt. Denn gerade in Köln ist die gesamte Weltbevölkerung symbolisch vertreten.

Willkommen in der Realität! )))(:
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 25 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 14. Jul 2017, 18:16

Siehst Du, und das ist der Unterschied: Ich versuche es hier mit praktischer Philosophie ... (888) )))(:

Mir geht es nicht um ein Wolkenkuckucksheim für die ganze Welt. Mir geht es zuerst um meinen Minikosmos. Was erlebe ich, was spüre ich. Was ist wichtig für mich. Ohne diese Fragen geklärt zu haben, brauche ich im Großen nicht anzufangen, denn ich verliere mich sonst dort.

Kennst Du das Märchen Hans im Glück ? Nun am Ende ist er glücklich, obwohl (oder weil ?) er nichts mehr hat. Soweit möchte ich nicht gehen, aber eine Interpretation steht für mich im Vordergrund:
… man besitzt das Glück weder im Gold noch im Schwein noch im Stein. Vieles kann einen glücklich machen; aber kein Gut macht einen glücklich in jeder Beziehung.
Ludwig Marcuse
Was ist es also ? Muss ich, um glücklich zu sein, die ganze Welt "befreit" wissen ? Wer ist also der Narr, der in sich ruht und mit seiner Umgebung einen guten Kontakt pflegt oder diejenigen, die hinter Zielen hinterher jagen, ohne sie jemals erreichen zu können ?

Ich bin trans (egal an welcher Position zwischen w und m auch immer) und damit habe ich Erfahrungen und Erlebnisse gehabt, die andere niemals haben können. Das freut mich. Und das gibt mir die Fähigkeit, meine Ehe und in meinem Umgang mit meinen Mitmenschen in einer Weise umzugehen, die ich sonst nicht leben könnte. Ich muss dazu noch nicht einmal den Menschen Einblick in mein Wesen zu geben. Es reicht, dass ich bin, wie ich bin. Das macht mich glücklich.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 26 im Thema

Beitrag von Mina » Fr 14. Jul 2017, 18:35

Vicky_Rose hat geschrieben:
Fr 14. Jul 2017, 18:16
Mir geht es zuerst um meinen Minikosmos.
Und dem Salafisten oder dem IS-Anhänger geht es darum in seinem Minikosmos die westliche Welt so effektiv wie möglich wegzubomben!

Wo ist hier nun der Unterschied?

Ok, ich verstehe. Du bist glücklich. Und Du wirst lachen, das bin ich auch. Aber ich möchte gerne das alle Menschen welcher einer friedlichen und aufrichtigen Kultur nachkommen, glücklich werden.

Und das ist legitim, denn Tierschützer setzen sich für das Recht der Tiere ein. Umweltschützer für die Umwelt. Greenpeace für die Nachhaltigkeit. Sea Shepard gegen den Walfang und die Ausrottung der Meere........etc pp.

Was nützt mir mein Glück wenn es auf Kosten anderer entsteht? Das ist egoistisch und dumm. Für mich betrachtet. Und ja, ich bin da etwas extrem, mag sein. Aber ein Glück auf Kosten andere möchte ich nicht.

Von daher kann es nicht sein das Große Ganze zu ignorieren. Denn weitergesponnen, wenn Nordkorea seine Atombomben abfeuert und wir alle im Nuklearen Winter erfrieren und verhungern, was nützt einem dann der "Minikosmos"?

Nichts.

Allerdings wieder ein Extrembeispiel, natürlich. Aber so wird deutlich was es bedeuten kann nicht über den Tellerrand zu blicken. )))(:

Friedvoll
Mina
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 27 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 14. Jul 2017, 18:46

Was nützt mir mein Glück wenn es auf Kosten anderer entsteht?
Wer sagt, dass es auf Kosten anderer entsteht ? Wer sagt, dass ich mich nicht engagiere ?

Es ist immer wieder ein grundsätzliches Missverständnis, wenn es um diese Frage geht. Es geht mir um Selbstliebe, wie es z.B. Charlie Chaplin in seinem Gedicht beschreibt.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 28 im Thema

Beitrag von Kerstin » Sa 15. Jul 2017, 00:05

Marielle hat geschrieben:
Fr 14. Jul 2017, 00:01
Ja, ganz richtig Kerstin. ....
Du bist ein mieser und ekeliger Demagoge der lieber die Opfer verhöhnt als die Täter ihrer gerechten Strafe zu zuführen.
Und dein braunes Gedankengut behältst du entlich einmal für dich. Niemand hat hier von vorbeugenter Schutzhaft und ähnlichem gesprochen - ausser du.

Vielleicht solltest du einfach einmal das StgB zur Hand nehmen und darin nachlesen was auf die von mir genannten Straftaten so alles steht.

@alle
Ja es gibt gut und böse und Abgrund tief böse ist es zum Beispiel wenn der Mob ganze Straßenzüge verwüstet sowie fremdes Eigentum raubt, beschädigt und vernichtet.
Und bevor ihr jetzt in die Tasten haut überlegt euch doch einmal was wäre wenn es euer Auto gewesen wäre was abgefackelt wurde, wenn es euer Laden/Geschäft gewesen wäre welches geblündert wurde. Und dann macht euch einmal Gedanken darüber wo ihr das Geld hernehmt um den Rest des Schadens zu bezahlen.
Weil weder Staat noch Versicherungen werden euch den gesammten Schaden ersetzen.

Und dann überlegt euch wo Versicherungen sowie der Staat das Geld herhaben.

LG Kerstin

Magdalena
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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 29 im Thema

Beitrag von Magdalena » Sa 15. Jul 2017, 08:14

Hallo Kerstin,

sicher ist es für die duch die Krawalle in Hamburg geschädigten schlimm. Und ich denke, hier muss ein Umdenken in der Gesellschaft erfolgen. Nur im Vorfeldt Menschen auszuschließen mit der Begründung, sie könnten ja Straftaten begehen ist ein schmaler Grat. Wie schwer sich die Verantwortlichen dabei tun, haben wir gesehen bei Attentat vor Weihnachten in Berlin. Und Gewalt in unserer Mitte findet leider überall statt, in Fußballstadien, bei manchen Demos. Man könnte das alles verbieten, die Teilnehmer wegsperren. Also keine Bundesliga mehr, keiner würde mehr für seine Rechte auf die Straße gehen dürfen. Und alles wäre so schön ruhig. Nein wäre es sicher nicht.

Ja und auch ich habe kein Verständnis wenn mutwillig fremdes Eigentum zuerstört wird. Menschen so an den Rand ihrer Existenz gebracht werden. Nur hier müssen die Täter und gegebenfalles auch die Organisatoren ermittelt und zum Schadensersatz gezwungen werden.

Und nur wer im Voraus zu Gewalt aufruft, ja der sollte sicher vorher aus dem Verkehr gezogen werden können.

Viele Grüße Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am Mo 17. Jul 2017, 07:15, insgesamt 3-mal geändert.
Lebe jeden Tag.

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Re: Nach dem CSD - OH Weh - Angriff in Köln

Post 30 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2018-08-04 » Sa 15. Jul 2017, 08:33

Elizabeth hat geschrieben:
Fr 14. Jul 2017, 16:24
Hätte Gwen ihr "Extra" jedoch nicht verschwiegen, bevor sie mit 2 von 4 Tätern Oral- bzw. Anal-Sex hatte, wäre das wahrscheinlich nicht passiert.
Ich kenne nicht jedes Detail von Gwens Fall sondern nur den (sehr gut gemachten) Film "A Girl like me". Aber im Grund ist das doch ein gutes Beispiel, wie jemand unschuldig ist und sich doch selbst in eine lebensgefährliche Situation gebracht hat. Gwen wollte einfach nur so leben wie sie war, als junge Frau. Sie wollte Partys feiern und einen Freund haben. Aber sie hat den falschen Leuten vertraut und ihre Gutgläubigkeit mit dem Leben bezahlt.

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