RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"
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Anne-Mette
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RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 3. Jul 2017, 22:09

Moin,

eben ein Bericht in der Spätabendschau: http://www.rbb-online.de/panorama/beitr ... rasse.html

Gruß
Anne-Mette

Lina
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Re: RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"

Post 2 im Thema

Beitrag von Lina » Di 4. Jul 2017, 00:37

Hmm ... Freier von Strichern waren nun auch schon immer ganz leichte Opfer. Gerade das scheint ja ein wesentlicher Teil des Problems zu sein.

Wer von euch alle kennt sich da aus? Wie sieht ihr das ...

Anne-Mette
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Re: RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 4. Jul 2017, 08:44

Moin,

eigene Erfahrungen mit Gewalt habe ich nicht, da bin cih froh! Allerdings beschlich mich manchmal ein "mulmiges Gefühl".
Auch in unseren Gewaltpräventuions-Workshops im Rahmen der Forumtreffen konnten wir feststellen, dass Gewalt dort und an anderen Stellen kein Fremdwort ist.
Nicht umsonst haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft besondere Programme aufgelegt.
Von Gewalt sind sicherlich nicht nur "Stricher" betroffen.

Den Bericht fand ich nicht schlecht und auch nich (zu) reißerisch. Gut, dass der Mitarbeiter von Maneo zu Wort kam.

Sicherer ist es, wenn man zu mehreren unterwegs ist und den Alkoholkonsum :)p so weit einschränkt, dass man noch über ein gutes Reaktionsvermögen verfügt.

Gruß
Anne-Mette

susanneb
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Re: RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"

Post 4 im Thema

Beitrag von susanneb » Di 4. Jul 2017, 09:26

Morgen,

habe ich das falsch gelesen/verstanden?
Waren nicht die Stricher die Täter?

Etwas irritiert
Susanne

VanessaL
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Re: RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"

Post 5 im Thema

Beitrag von VanessaL » Di 4. Jul 2017, 09:33

Rund ums "Nolle" war schon immer ein besonderer Kiez. Nicht weit davon die Prositution und Nachtleben hat da auch schon immer stattgefunden - mit allen Facetten.
Ich selbst bin mal als jüngerer Mann von zwei "Transen" mehr als belästigt worden ... das war schon ziemlich grenzwertig damals.
Also Augen auf und menschliche Antennen ausfahren :-) - dann ist der Nollendorfplatz und seine Umgebung ein tolles Erlebnis. Ich empfehle übrigens den Winterfeldmarkt!

Liebe Grüße
VanessaL
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Re: RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"

Post 6 im Thema

Beitrag von Svetlana L » Di 4. Jul 2017, 16:40

susanneb hat geschrieben:
Di 4. Jul 2017, 09:26
habe ich das falsch gelesen/verstanden?
Waren nicht die Stricher die Täter?
Nee, das hast du richtig verstanden. Es handelt sich überwiegend um Rumänen, die bandenmäßig organisiert und wahrscheinlich auch gelenkt werden und außerdem wohl alle paar Monate "ausgewechselt" werden.
Hinzu kommt, dass die Seitenstraßen im Kiez nachts ziemlich schlecht beleuchtet sind. Da gibt es viele dunkle Nischen, Hauseingänge usw., wo man sich bestens verstecken kann. Es wurde gerade eine Überprüfung der nächtlichen Beleuchtung angeregt. Evtl. kann man damit ein bisschen Besserung erreichen, obwohl das nur ein erster Schritt sein kann. Es gibt verschiedene Akteure im Kiez, die sich zusammengeschlossen haben, um die Lage im Regenbogenkiez zu verbessern. Dazu gehören das Bezirksamt, die Polizei, MANEO sowie Anwohner_innen und Gewerbetreibende. Erfolge bleiben abzuwarten, insbesondere weil ja demnächst das lesbisch-schwule Stadtfest - übrigens zum 25. Mal - stattfindet.
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

Mina
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Re: RBB: Gewalt im "Nollendorfkiez"

Post 7 im Thema

Beitrag von Mina » Di 4. Jul 2017, 17:05

Ich habs grade nicht mehr auf dem Schirm welche Stadt das war. Aber da hatten sich Privatleute zu einer Organisation der sogenannten "White Angels" zusammen geschlossen um genau in "Problembezirken" ,dominiert von hoher Kriminalität und Illegalität, etwas Ruhe zu bringen.

Das waren ehrenamtliche Security welche neben dem "Aufpassen" und Hand in Hand mit der Polizei auch Jugendliche von der Straße wegholten. Ob die Jugendlichen dann mit den White Angels Patrouille laufen wollten, blieb ihnen selbst überlassen.

Der Polizeisprecher der Stadt begrüßte jedenfalls die Aktion. Es wurde viel für die Jugend aus Randbezirken gemacht, sie bekamen eine Aufgabe und eine Perspektive und zugleich fühlten sich die Besucher in solchen Bezirken etwas sicherer.
Natürlich war die Polizei auch dankbar um mehr Aufmerksamkeit und konnte Delikte und Einsätze aufgrund der White Angels effektiver koordinieren.

Ich hab grade mal gegurgelt nach den Jungs und Mädels, konnte aber leider nichts mehr finden über sie, ist auch schon ein Weilchen her. Egal, was ich sagen will, genau sowas sollte in allen Großstädten/Problembezirken mehr Unterstützung finden. Wo die Jugendlichen kostenlos trainieren können und zum Austausch der Öffentlichkeit ein wenig mehr Sicherheitsgefühl vermittelt wird. So etwas fände meine volle Unterstützung. (yes)

Zumal das Protokoll besagte, das alle Konflikte gewaltfrei beizulegen sind. Also, keine Freifahrtscheine für Haue - nur im Notfall zum Schutz sich selbst gegenüber oder betreffenden Personen.
Und ich wünsche Euch allen ein erfülltes Leben. Macht´s gut, bleibt Euch treu.

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