Aktion "TU WAS"
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Anne-Mette
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Aktion "TU WAS"

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 23. Jan 2016, 19:42

Die Polizei weist darauf hin, dass Zeugen
den Bedürfnissen von Opfern nicht gerecht werden, wenn diese wegsehen
und keine Hilfe über 110 rufen.
Jede(r) ist zur Hilfe verpflichtet!

Weitere Hinweise:

http://www.aktion-tu-was.de/

Magdalena
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Re: Aktion "TU WAS"

Post 2 im Thema

Beitrag von Magdalena » Sa 23. Jan 2016, 19:58

Danke Anne-Mette!

Ich sehe es ebenso. Das mindeste ist es den Notruf abzusetzen, in einer Zeit in der die meisten mindestens über ein Handy verfügen.
Daneben, wenn möglich, sich den Tathergang merken und beschreiben können, und eventuelle Angaben zu den Tätern, wenn möglich(Fluchtrichtung, Aufälligkeiten...) merken und den Ermittlern zur Verfügung stellen.


Viele grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

ab08
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Re: Aktion "TU WAS"

Post 3 im Thema

Beitrag von ab08 » So 24. Jan 2016, 09:52

Anne-Mette hat geschrieben:Jede(r) ist zur Hilfe verpflichtet!
Danke, liebe Anne-Mette,

denn genauso ist es!!
Gesetze und Regeln werden (z.B. im Strassenverkehr und anderweitig) oft missachtet, aber helfen, Probleme zu vermeiden.
Wenn sich ein Großteil der Menschen an Regeln hält und empathisch verhält, bleibt das Leben lebenswert.

Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Lina
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Re: Aktion "TU WAS"

Post 4 im Thema

Beitrag von Lina » So 24. Jan 2016, 17:19

Magdalena hat geschrieben:Danke Anne-Mette!

Ich sehe es ebenso. Das mindeste ist es den Notruf abzusetzen, in einer Zeit in der die meisten mindestens über ein Handy verfügen.
Daneben, wenn möglich, sich den Tathergang merken und beschreiben können, und eventuelle Angaben zu den Tätern, wenn möglich(Fluchtrichtung, Aufälligkeiten...) merken und den Ermittlern zur Verfügung stellen.


Viele grüße Magdalena

Insbesondere Tahthergänge objektiv beschreiben. Ich habe oft genug erlebt, dass Leute schimpfen, die Polizei tue nichts, aber eine vernünftige brauchbare Zeugenaussage wollen die nicht zu Protokoll geben. Was dann Polizei eigentlich dann tun soll, steht meistens in den Sternen.

Andererseits kann ich aber auch nur dazu auffordern, dass ihr immer, wenn ihr an öffentlichen Debatten teilnimmt, wo Vertreter der Polizei anwesend sind, die folgende Frage in den raum stellt: Wie gut verkauft sich die Polizei selbst? Einige Polizeibehörden scheinen ja am liebsten Anzegen abwimmeln zu wollen. Je weniger Anzeigen, jeweniger Ermittlungen und je besser sieht die Kriminalitätsstatistik aus. Andere versuchen viellecht ehrlich, die Bürger dazu aufzufordern, dass Straftaten zur Anzeige gebracht werden.

In der Regel machen die aber einen grottenschlechten Job daraus, darüber zu Informieren, was eigentlich dann passiert. Leider sind ja viele Leute so naiv, dass die scheinbar glauben, dass sie nur bei der Polizei aufkreuzen müssen "böse-böse" sagen und das soll dann reichen um jemanden gleich sofort und dauerhaft einzusperren. Wenn die Polizei nun es vielleicht ein bisschen klarer machen würden - dass die, die nur Strafrecht aus billigen Fernsehserien kennen - was erforderlich ist, um einen Strafprozess einzuleiten - und vielleicht auch klarer machen würden, dass es auch einen Sinn macht die Polizei zu verständigen und Anzeigen erstatten wenn die wahrscheinlichkeit gering ist, dass unmittelbar einen Taterdächtigen gefunden wird. Es gibt ja nun mal Wiederholungstäter - und die Feststellung von bestimmten Verhaltensmuster kann auch wichtig sein.

Offensichtlich wollen einige Chefs der Polizeiführungen es lieber unmittelbar bequem haben - also weniger Anzeigen - ungeachtet der Tatsache, dass eine bessere Kommunikation mit den Bürgern wahrscheinlich die Aufklärungsquote erhöhen würde.

Deshalb finde ich, dass ihr dieses Thema ansprechen solltet wannimmer und woimmer es eine passende Gelegenheit gibt. D.h. also bei allen öffentlichen Diskussionen wo Polizeisprecher und Innensenatoren/-minister, sicherheitspolitische Sprecher der Opposition anwesend sind.

Magdalena
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Re: Aktion "TU WAS"

Post 5 im Thema

Beitrag von Magdalena » So 24. Jan 2016, 19:58

Hallo Lina,

ich kann nur wieder von mir ausgehen. Bei meinen bisherigen Anzeigen und Ausssagen wurde immer nachgegangen. Und leder nur einem Fall ist der Täter ermittelt und verurteilt wurden. Ob es in den anderen Fällen daran lag, dass Andere keine Aussagen gegeben haben und darum der Fall zu den Akten gellegt wurde kann ich nicht beurteilen. Weil so einem Täter die Tat vieleicht nicht nachgewiesen wurde. Es geht nicht darum böse-böse zu sagen sondern konkrete Feststellungen weiterzugeben. Allgemeines Schimpfen über Misstände bewegt nichts. Was die Komunikation betrifft möchte ich unter anderem auf verschiedene Sendungen zum Beispiel Kripo-Live beim MDR hinweisen, in denen sich Polizeibeamte direkt an die Zuschauer um Mithilfe bittet. Dabei sind schon einige wichtige hinweise die zur Ergreifung der Täter führten eingegangen.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

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