BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)
BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht) - # 2

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Anne-Mette
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 16 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 9. Jul 2015, 19:53

Moin,
meinte ein Mahmut (oder war es Kemal?) '
... so ganz unbefangen ist das auch nicht...

Gruß
Anne-Mette

Marielle
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 17 im Thema

Beitrag von Marielle » Do 9. Jul 2015, 23:38

.
....und wir sollten uns nicht selbst in den Fokus manövrieren.
Guten Abend zusammen, Lieber Plisseedreher,

entschuldige bitte, aber das ist keine, auch nur annähernd, akzeptable Verhaltensnorm. Genausowenig wie es "respektvoll" ist, Mitbürger_innen mit verbreiteten Vornamen zu stereotypisieren, genausowenig haben sich in diesem MEINEM, UNSEREM Land Menschen wegen ihrer geschlechtlichen Identifikation zu verstecken. Nichts anders bedeutete es nämlich, sich aus dem Fokus irgendeiner Gruppe herauszuhalten.

Niemandem ist die Erfahrung zu wünschen, dass vor einem ausgespuckt wird, man als schwule Missgeburt beschimpft oder als Sexualobjekt angesehen wird. Sicherlich machen diese Erfahrungen, die einem das 'Spieglein, Spieglein an der Wand...' erspart, aber einen deutlichen Unterschied in der Beurteilung der geschilderten Situation aus.

Hier wird viel zu viel über die Geschädigten und auch zuviel über die Polizei geredet. Die Täter sind die ARSCHLÖCHER und die Polizei hat mindestens eins davon eingelocht. Das ist die wesentliche Nachricht und auch genug der Botschaft.

Marielle
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But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

Kerstin
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 18 im Thema

Beitrag von Kerstin » Fr 10. Jul 2015, 00:30

Plisseedreher70 hat geschrieben:Hallöchen,
ich finde, solche üble Vorkommnisse kann jeden treffen und wir sollten uns nicht selbst in den Fokus manövrieren. Ob hetero, dazwischen oder sonst was, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist, ist man ungewollt mit dabei, leider!
Grüßle vom Plisseedreher 70
Prinzipiell richtig, die Sache hat nur zwei Hacken 1.) man kann sich mit allem in den Fokus rücken 2.) die falsche Zeit und der falsche Ort können jeder Zeit überall sein.

Astrid hat geschrieben:....Aber diese Tat war doch ganz klar transphob motiviert.
.....
Wozu eine Geisteskrankheit bemühen wenn Dummheit als Erklärung ausreicht?
Kornelia hat geschrieben:.... Ich erwarte von meinen lieben Mitmenschen dass diese mich respektvoll behandeln, .....
Theoretisch hast du Recht - praktisch sieht es aber so aus, das nicht alle die Entwicklung zum zivilisiertem Menschen mitmachen.
Und es genügt völlig wenn dir diese eine/er über den Weg läuft.


Condition White ist einfach ein sch..Zustand in der Öffentlichkeit


Gruß Kerstin

Lina
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 19 im Thema

Beitrag von Lina » Fr 10. Jul 2015, 02:29

Wie ich schon zig-mal erwähnt habe - es gibt immer ein Risiko - und es gibt immer ganz viele strategien um das Risiko zu mindern.

Ulrike-Marisa
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 20 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Fr 10. Jul 2015, 07:16

Moin,
...ist doch auch immer mein reden - natürlich und unauffällig auftreten kann ein guter Schutz sein; vielleicht nicht immer - besagtes Restrisiko. Damit müssen wir einfach leben. auch wir können es nicht allen Menschen recht machen - das ist leider so.

Gruß, Ulrike-Marisa

Anne-Mette
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 21 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 10. Jul 2015, 08:27

Moin,

gerade mit "gezielter Unauffälligkeit" kann man auch die ungewollte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Aber wie schon geschrieben wurde: es darf zwar nicht, es kann aber fast überall "etwas passieren".
Gefolgt von so inhaltsvollen Hülsenposts
Wie war das noch mit dem Glashaus? :mrgreen:

Gruß und guten Start ins Wochenende
Anne-Mette

Vicky_Rose
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 22 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 10. Jul 2015, 09:00

Wir müssen uns nicht verstecken, aber auch nicht übertrieben auffallen. Aus Selbstschutz muss jede da ihren Weg finden. Das betrifft alle Menschen. Theoretisch sollte man davon ausgehen können, dass man in der Öffentlichkeit körperlich unversehrt bleibt. Die Tatsachen sprechen manchmal eine andere Sprache. Vorsicht ist immer angebracht. Ich finde es gut, wenn Polizei und Justiz sich entsprechend verhalten.

Aber ich habe nach dem Bericht den Eindruck, als wären die Opfer besonders auffällig gewesen. Zumindest schweigt der Bericht sich aus. Ob die Menschen TG, TV, CD, TS oder sonst irgendetwas anderes sind, wird die Polizei nicht weiter untersuchen, da es unerheblich ist. Entsprechend fallen die Berichte aus. TS dürfte hier als Synonym für Menschen, die sich im "anderen" Geschlecht darstellen, stehen. Ich empfinde den Bericht als sachlich und nicht diskriminierend. Interessant ist in der Tat die Beschreibung "heterosexuelles Paar". Ich denke, man will hier ausdrücken, das die Tat an sich "transphob" motiviert war.

Grüße
Vicky
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

Astrid
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 23 im Thema

Beitrag von Astrid » Fr 10. Jul 2015, 09:19

Kornelia hat geschrieben: ...
Hier wurde niemand verhaftet wegen trans-/homophober Handlungen!
Nö, das nicht. Aber die Straftat wurde, so wie ich das empfinde, aus transphober/homophober Motivation heraus begangen.

Darum auch:
Kerstin hat geschrieben: ...
Astrid hat geschrieben:....Aber diese Tat war doch ganz klar transphob motiviert.
.....
Wozu eine Geisteskrankheit bemühen wenn Dummheit als Erklärung ausreicht?
...

Gruß Kerstin
ich finde, Kerstin, damit würdest Du das Motiv dieser Straftat verharmlosen.
Diese Tat wurde nicht aus einer Dummheit heraus begangen, sondern die Täter wußten sehr genau was und warum sie es taten. Nämlich aus Haß auf Trans*, Schwule usw. Das lese ich so aus dem Bericht heraus.
Wenn jemand etwas Falsches aus Dummheit macht, ist man noch eher bereit ihm Verständnis gegenüber aufzubringen, als wenn es aus niederen Absichten geschieht. So nach dem Motto "die waren halt so dumm".
Für Dummheit kann man nichts. Aber - wer bestimmt überhaupt, wer dumm ist und wer nicht? Solche Klassifizierungen sind doch nicht wirklich objektiv.

Liebe Grüße - Astrid

Anne-Mette
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 24 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 10. Jul 2015, 09:44

Moin,

gut, dass die Staatsanwaltschaft die besondere Anlaufstelle eingerichtet hat; die wird die Angelegenheit richtig zu bewerten wissen.

In der Gesellschaft sollte endlich einmal ankommen, dass ANDERSSEIN oder AUFFÄLLIGSEIN keine Einladung ist - zu was auch immer.

Gruß
Anne-Mette

Astrid
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 25 im Thema

Beitrag von Astrid » Fr 10. Jul 2015, 11:19

Entschuldigung, aber ich kann's mir nicht verkneifen:
Kornelia hat geschrieben: ...
, meinte ein Mahmut (oder war es Kemal?)
...
und
Kornelia hat geschrieben: ...
'Migrationshintergrund' (was fürn gruseliges Wort) ist mir egal
...
(anscheinend nicht)
und dann
Kornelia hat geschrieben: ...
Hier wird versucht, manche in eine Schublade zu stecken, in die sie nicht passen
...
Denk doch nochmal nach...

Liebe Grüße - Astrid

Frida
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 26 im Thema

Beitrag von Frida » Fr 10. Jul 2015, 12:49

Hallo,

ich sehe es so wie Anne-Mette, Gewalt, in welcher Form auch immer, gegen das Anderssein, das Auffälligsein und das Fremde muss verhindert oder bestraft werden.
Wir dürfen uns davon nicht Bange machen lassen und müssen mutig an die Öffentlichkeit gehen. Wir dürfen uns nicht verstecken, sondern müssen sichtbar sein, damit die Gesellschaft uns sieht und von uns weiß, damit sich etwas zum Positiven verändert. Es spielt auch keine Rolle, wie wir raus gehen, auffällig oder unauffällig. Beides ist ok. Es kann nur zur Normalität werden, wenn wir das Selbstbewusstsein und den Mut aufbringen und es einfach tun.
Die Emanzipationsbewegung der Frauen und Homosexuellen sollten uns ein Beispiel sein. Nur der Weg nach draußen kann politisch und somit gesellschaftlich etwas ändern.

Liebe Grüße, Frida

Astrid
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 27 im Thema

Beitrag von Astrid » Fr 10. Jul 2015, 14:50

Kornelia hat geschrieben: ...
Den Gesichtspunkt, habt ihr aber dann, nach klassischer Täter-Opfer-Umkehr fallen lassen.
...
Jetzt mal ganz nüchtern:
Niemand hat Dich zum Täter und diesen Menschen, der Dich respektlos behandelt hat, zum Opfer gemacht.
Wenn Du anderer Meinung bist, bitte Beweise!

Wenn Name und Nationalität des respektlosen Rufers irrelevant sind, warum spekulierst Du dann darüber? Du beklagst Dich über Schubladendenken, nährst aber gerade durch diese überflüssige Spekulation die Annahme, daß Du selbst diesen Rufer einer Schublade zuordnen möchtest.
Darauf haben Dich einige hingewiesen, worauf Du die Leute wegen ihrer Posts angegangen bist. Darauf haben wieder einige reagiert und Du stellst Dich jetzt als Opfer da.
Wenn das Derailing ist, ok, dann verstehe ich jetzt, was damit gemeint ist und wie man das macht.

Zum Schluß nochmal die Frage: Warum darf ich die Tatmotive in der Ursprungsmeldung nicht transphob nennen, während Du in Deinem selbst erlebten Ereignis den Täter homophob einstufst?

Ehrlich gemeinte Frage. Ich lerne gerne.

Liebe Grüße - Astrid

Vicky_Rose
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 28 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 10. Jul 2015, 14:57

Hi Kornelia,

man versteht immer das, was man verstehen will. Ich wüsste z.B. nicht, wo ich geschrieben habe, dass das Trans-Pärchen selber schuld sei. Es liegt mir auch fern, so etwas zu behaupten. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch seinen Kompromiss finden muss, wann er Risiken eingeht. Es gibt keine absolute Sicherheit, weder für Transen, welcher Couleur auch immer, oder "Normalos". Nachts in dunklen Straßen ist das Risiko ein anderes, als tagsüber in der Einkaufzone. Wir haben das Recht, als Transen auf die Straße zu gehen. Wir haben auch das Recht, dabei von jedweder Gewalt verschont zu werden.

Aber es ist nicht klug, davon auszugehen, dass einem nichts passiert, nur weil die Rechtslage so ist.

Aber vielleicht hat ja mein Satz:
Aber ich habe nach dem Bericht den Eindruck, als wären die Opfer besonders auffällig gewesen.
die Irritation hervorgerufen. Sorry, es sollte heißen: Aber ich habe nach dem Bericht den Eindruck, als wären die Opfer nicht besonders auffällig gewesen.

Ich meine, dass es jedem Menschen passieren kann, dass er Opfer einer Gewalttat wird. Das Restrisiko bleibt immer. Für das Trans*-Pärchen ist es dumm gelaufen. Die Polizei hat die Tat erfolgreich verfolgt. Das finde ich gut. Der Staat setzt sich für Menschen ein, die Opfer von Gewalt sind, auch wenn sie trans* sind. Das ist doch nicht schlecht.

Im übrigen kann ich nicht sehen, dass die Polizeimitteilung transphob sein soll. Ich denke, wie schon geschrieben, die Polizei macht hier keinen Unterschied, weil es für sie unerheblich ist. Ein Mann in Frauenkleidern kann die unterschiedlichsten Motive haben. Er macht für sie per für die Polizei nichts falsches. Und wenn im Personalausweis "männlich" steht, wie sollte sie sich darüber hinweg setzen ? Mir ist viel wichtiger, dass sie etwas für unseren Schutz bzw. für die Verfolgung von Taten gegen uns tut. Den Rest wird sie noch lernen, besonders wenn man ihr freundlich sagt, wie man gesehen werden möchte.

Viele Grüße
Vicky
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 29 im Thema

Beitrag von Cybill » Sa 11. Jul 2015, 12:19

Was zum Teufel ist denn nun schon wieder los?

Abstrahiert das Ganze bitte mal:
- 2 Personen wurden von einer einschlägig vorbestraften männlichen Person tätlich angegegriffen und transphop beschimpft
- bei den Personen handelt es sich um Transpersonen, die offensichtlich Personalpapiere mit männlicher Geschlechtidentität haben (der Ergänzungsausweis ist KEIN Id-fähiges Dokument!), was nahelegt, dass es sich um mzf-TP handelt.

Daraus folgt: Anzeige wegen KV und (vermutlich tätlicher Beleidigung), ggf.wird ein entsprechender Hintergrund beim Täter festgestellt, was beim Strafmaß gewertet wird.

Das Ganze wird als Polzeimeldung als Dreizeiler an die Redaktionen gegeben, bzw. im Web veröffentlicht. Da gibt es überhaupt keinen Grund sich über irgendwelche Nomenklaturen zu echauffieren.

Mal ganz ehrlich: Ja es ist schlimm, dass es so etwas gibt, aber es gibt noch vielmehr Boshaftigkeit als diesen Vorfall!

-Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Anne-Mette
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Re: BERLIN: im Café angegriffen (Polizeibericht)

Post 30 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 14. Jul 2015, 10:44

Moin,

ich hatte an den Hotel- und Gaststätenverband (DEHOGA) in Berlin geschrieben und vorgeschlagen, die Mitglieder noch einmal "sensibel zu machen" im Umgang mit trans- und intersexuellen Menschen. Ich hatte angeboten, einen Flyer mit Hinweisen zu liefern.
Heute kam eine Antwort mit dem Hinweis, dass man sich schon im "Berliner Toleranzbündnis" engagiert und sich darauf konzentrieren will. Weitere vielleicht gemeinsame Aktivitäten wird es nicht geben.

http://www.dehoga-berlin.de/partnerscha ... ement.html

http://berliner-toleranzbuendnis.de/

Gruß
Anne-Mette

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