Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof - # 4
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Astrid
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Moin zusammen,
ich will die Verlinkung auf Zeitungsartikel nicht überstrapazieren, aber ich finde diesen Kommentar von Margarete Stokowski so richtig und gut, daß ich hier nochmal drauf verweise:
http://m.spiegel.de/kultur/gesellschaft/a-1070905.html
Liebe Grüße - Astrid
ich will die Verlinkung auf Zeitungsartikel nicht überstrapazieren, aber ich finde diesen Kommentar von Margarete Stokowski so richtig und gut, daß ich hier nochmal drauf verweise:
http://m.spiegel.de/kultur/gesellschaft/a-1070905.html
Liebe Grüße - Astrid
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ab08
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Hallo Astrid,
danke für den Link! "Übergriffe" kommen z.B. auch auf dem Oktoberfest vor. Aber auf Volksfesten ist die Organisation meist besser.
DENN inzwischen kristallisiert sich recht deutlich heraus, woran es unter anderem lag:
Ungenügende Vorbereitung!! -> Es fehlte also genügend Personal, das auch in "Extremsituationen" ausreicht und dem natürlich die entsprechende Ausrüstung zu Verfügung steht.
z.B. auch genügend Wagen, in denen Täter in Gewahrsam genommen werden können...
Bei den wenigen Demonstrationen, an denen ich 2015 in meiner Heimatstadt Nürnberg teilnahm, war das der Fall. Es gab ausreichend Polizisten und die Ordnungskräfte waren auf Probleme vorbereitet.
Ich wurde z.B. mehrfach Zeugin, wie bei Problemen eine "Spezialtruppe" durchtrainierter Polizisten urplötzlich da war, sich Tätergruppen mitten aus der Menge holte und abführte. Unbeteiligte bekamen es zwar mit, wurden aber nicht behelligt. Es störte den übrigen Verlauf also kaum. --> Für mich war das wie beim Fußball, wenn Tore unerwartet & plötzlich wie aus dem Nichts fallen.
Genügend einsatzfähige Kräfte, ausgeruht und gut ausgebildet --> Darum geht es, aber das kostet und geht sicher nicht zum Nulltarif. Dafür sollte Steuergeld da sein.
Wenn Vorgesetzte versagen, Probleme beschönigen und sich nicht ernsthaft um praktikable Lösungen bemühen, müssen sie abgelöst werden.
Meist liegt es nämlich an der Führungsspitze, wenn etwas schiefgeht. (ob Bank, Verwaltung, oder sonstwo)
Die Beamten vor Ort können in Situationen wie in Köln den Mangel lediglich, so gut es geht, verwalten.
Fehler passierten vorher. Unter dem gleichen Kölner Polizeipräsidenten gab es früher bereits Vorkommnisse... Es gibt leider Personen, die ihr Amt überfordert.
Mit Ablösung der Spitze und Änderung der Strategie, sollte aber der neuen Spitze unbedingt großzügig zusätzliches Personal zur Verfügung gestellt werden!!
Liebe Grüße
Andrea
danke für den Link! "Übergriffe" kommen z.B. auch auf dem Oktoberfest vor. Aber auf Volksfesten ist die Organisation meist besser.
DENN inzwischen kristallisiert sich recht deutlich heraus, woran es unter anderem lag:
Ungenügende Vorbereitung!! -> Es fehlte also genügend Personal, das auch in "Extremsituationen" ausreicht und dem natürlich die entsprechende Ausrüstung zu Verfügung steht.
z.B. auch genügend Wagen, in denen Täter in Gewahrsam genommen werden können...
Bei den wenigen Demonstrationen, an denen ich 2015 in meiner Heimatstadt Nürnberg teilnahm, war das der Fall. Es gab ausreichend Polizisten und die Ordnungskräfte waren auf Probleme vorbereitet.
Ich wurde z.B. mehrfach Zeugin, wie bei Problemen eine "Spezialtruppe" durchtrainierter Polizisten urplötzlich da war, sich Tätergruppen mitten aus der Menge holte und abführte. Unbeteiligte bekamen es zwar mit, wurden aber nicht behelligt. Es störte den übrigen Verlauf also kaum. --> Für mich war das wie beim Fußball, wenn Tore unerwartet & plötzlich wie aus dem Nichts fallen.
Genügend einsatzfähige Kräfte, ausgeruht und gut ausgebildet --> Darum geht es, aber das kostet und geht sicher nicht zum Nulltarif. Dafür sollte Steuergeld da sein.
Wenn Vorgesetzte versagen, Probleme beschönigen und sich nicht ernsthaft um praktikable Lösungen bemühen, müssen sie abgelöst werden.
Meist liegt es nämlich an der Führungsspitze, wenn etwas schiefgeht. (ob Bank, Verwaltung, oder sonstwo)
Die Beamten vor Ort können in Situationen wie in Köln den Mangel lediglich, so gut es geht, verwalten.
Fehler passierten vorher. Unter dem gleichen Kölner Polizeipräsidenten gab es früher bereits Vorkommnisse... Es gibt leider Personen, die ihr Amt überfordert.
Mit Ablösung der Spitze und Änderung der Strategie, sollte aber der neuen Spitze unbedingt großzügig zusätzliches Personal zur Verfügung gestellt werden!!
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Marielle
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Ich wollte dazu nichts schreiben und werde es auch jetzt nicht tun; es spricht ja für sich selbst.ReaGirl hat geschrieben: ... ein radikaler Schritt ...
Genau wie das hier:
https://de-de.facebook.com/LibertineMag ... 6/?fref=nf
Das ist radikal .... großartig und mutig.
Habt es gut
Marielle
PS: (zum Einbetten des Films bin ich wohl zu doof, sorry)
161>88
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
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Anne-Mette
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Moin,
Sie bringen die gleiche Gefahr mit wie ein Anfeuern eines Grills mit flüssigem Benzin. Es kann eine Verpuffung geben, die viele Menschen verletzt, auch diejenigen, die nur zugeschaut haben oder dabei waren.
Wir sollten uns der Aufarbeitung widmen und uns mit Forderungen und kreativen und positiven Vorschlägen an Politik und Polizei wenden, damit sich solche Ereignisse keinesfalls wiederholen.
Es wird sicher viel Arbeit mit sich bringen und unbequem sein - aber fragt mal eure Grußeltern, wie sie die Nachkriegszeit er/überlebt haben.
Da hätten wir vielleicht gleich noch EIN Thema für unser Forumtreffen 2016
Gruß
Anne-Mette
ich lehne solche "Beschreibungen" im Zusammenhang mit dem diskutierten Ereignis ab und distanziere mich als Betreiber des Forums sehr deutlich von solchen Postings....ich hoffe, dass solche Szenarien, wie Rea beschreibt,
Sie bringen die gleiche Gefahr mit wie ein Anfeuern eines Grills mit flüssigem Benzin. Es kann eine Verpuffung geben, die viele Menschen verletzt, auch diejenigen, die nur zugeschaut haben oder dabei waren.
Wir sollten uns der Aufarbeitung widmen und uns mit Forderungen und kreativen und positiven Vorschlägen an Politik und Polizei wenden, damit sich solche Ereignisse keinesfalls wiederholen.
Es wird sicher viel Arbeit mit sich bringen und unbequem sein - aber fragt mal eure Grußeltern, wie sie die Nachkriegszeit er/überlebt haben.
Da hätten wir vielleicht gleich noch EIN Thema für unser Forumtreffen 2016
Gruß
Anne-Mette
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Yasmin
Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Ich find das total wiederlich.Frauen zu begrapschen um sie auszurauben.Nein das geht gar nicht.Ich kann mir gar nicht vorstellen,wie ich mich gefühlt hätte.Wenn 10 oder mehr um dich rumstehen,(auch als Mann) hast du kein Glück.
Wiederlich!
Liebe Grüße Yasmin
Wiederlich!
Liebe Grüße Yasmin
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Anne-Mette
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Moin,
sicherlich wird es in den nächsten Tagen friedliche Veranstaltungen und Demonstrationen geben, die die Ereignisse verurteilen und ein lebendiges Mahnmal aufstellen (wollen).
Am 9.1. vor dem Dom (?)
Ich hoffe, hier gibt es zu gegebener Zeit weitere Infos:
http://www.koelner-frauenkalender.de/
Gruß
Anne-Mette
sicherlich wird es in den nächsten Tagen friedliche Veranstaltungen und Demonstrationen geben, die die Ereignisse verurteilen und ein lebendiges Mahnmal aufstellen (wollen).
Am 9.1. vor dem Dom (?)
Ich hoffe, hier gibt es zu gegebener Zeit weitere Infos:
http://www.koelner-frauenkalender.de/
Gruß
Anne-Mette
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Inga
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Hallo, Lina,
Hallo, miteinander,
Doch, ach, Lina, meinst du wirklich, die Polizei ist überall und steht immer hinter dir, wenn du irgendwo unterwegs bist? Meinst du wirklich, du kannst das immer erwarten?
Seitdem ich vor Jahren einmal in so einer Angelegenheit am Ausgang eines S-Bahnhofs zusammen geschlagen worden bin - und dank dem couragierten Mobiltelefonieren anderer ich wenigstens mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde - da sind mir meine eigenen Knochen lieber als das Vertrauen auf Polizeipräsenz, die da schon aufpassen wird. Übrigens war die Polizei wegen solcher Geschichten mit Zivis an dem betroffenen S-Bahnhof gewesen - am anderen Ausgang des S-Bahnhofs. Wäre schon gut gewesen, Fotos oder Videoaufnahmen von den Tätern gehabt zu haben. Nun, Entschuldigung habe ich damals erhalten und die Krankenkasse hat auch alle Behandlungskosten ohne Kommentar übernommen. Shit happens.
Ich habe vom letzten Jahr durchaus in Erinnerung, wie mir nach einen CD-Treffen gegen Mitternacht im Hamburger Hbf gewisse Menschen mir lüsternd hinterher guckten, näherten und folgten, weil ich einen schicken Minirock anhatte. Wenigstens wusste ich, wo mein Zug fuhr und an Zugbegleiterin und Sicherheitskräften vorbei wollten sie dann doch nicht einsteigen. Passiert ist nichts weiter. Angegrapscht wurde ich nicht. Dennoch habe ich erst mal aus meinem Handgepäck eine dünne Hose heraus geholt und übergezogen.
Lass es mich so ausdrücken: Jede/r schließt die Haustür ab, wenn er/sie sein/ihr Haus oder Wohnung verlässt. Ist das völlig überflüssig? Denn zum einem ist Diebstahl gesetzlich verboten und wird beim Auftreten strafrechtlich verfolgt. Trotzdem schließen wir alle lieber unsere Wohnungstüren ab, das niemand unbefugt die Bude ausgeräumt hat, wenn wir heim kehren. Denn dass da gerade ein Polzist vorbei kommt, wenn da der/die Unbefugte in die fremde Wohnung geht, ist doch ziemlich unwahrscheinlich. Also beuge ich lieber etwas vor und schließe ab. Ähnlich eben auch bei Situationen von Zusammenrottungen oder lüsternde Leuten: Ich gehe lieber etwas auf Distanz. Das mag nicht 100%-ig Übergriffe verhindern, aber das Risiko sehr deutlich reduzieren.
Sorry, dass ich in kritischen Situationen nicht in deinem Sinne meinen Mann Äh meine Frau stehe. Ich bin halt nicht zur Heldin geboren, sondern einfach als Mensch unterwegs und fahre mit entsprechneder kleiner Vorsicht in Hamburg trotzdem zu allen Tages- und Nachtzeiten gerne mit U- und S-Bahn.
Liebe Grüße
Inga
Hallo, miteinander,
Sicher hat sich die Polizei beim Einsatz zu Sylvester am Kölner Hbf. nicht mit Ruhm bekleckert. Und da gilt es - wenn ich die Nachrichten so verfolge - einiges noch aufzuklären und zukünftig besser zu machen.Lina hat geschrieben:... und genau das meine ich ja eben - wenn du meinst das erkennen zu können, was ja durchaus möglich ist - dann würde ich ja wohl erwarten können, dass die Polizisten es auch können - zumindest einige von denen.Inga hat geschrieben:...
P.S. Ich bin keine Heldin. Wenn mir eine Gruppenansammlung suspekt ist, dann gehe ich ihr großräumig aus dem Weg, gehe zielstrebig vorbei - und ziehe lieber Flachtreter als High Heels an und tröste mich, dass an einer alten Schachtel wie mich hoffentlich keiner Interesse hat.
Liebe Grüße
Inga
Doch, ach, Lina, meinst du wirklich, die Polizei ist überall und steht immer hinter dir, wenn du irgendwo unterwegs bist? Meinst du wirklich, du kannst das immer erwarten?
Seitdem ich vor Jahren einmal in so einer Angelegenheit am Ausgang eines S-Bahnhofs zusammen geschlagen worden bin - und dank dem couragierten Mobiltelefonieren anderer ich wenigstens mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde - da sind mir meine eigenen Knochen lieber als das Vertrauen auf Polizeipräsenz, die da schon aufpassen wird. Übrigens war die Polizei wegen solcher Geschichten mit Zivis an dem betroffenen S-Bahnhof gewesen - am anderen Ausgang des S-Bahnhofs. Wäre schon gut gewesen, Fotos oder Videoaufnahmen von den Tätern gehabt zu haben. Nun, Entschuldigung habe ich damals erhalten und die Krankenkasse hat auch alle Behandlungskosten ohne Kommentar übernommen. Shit happens.
Ich habe vom letzten Jahr durchaus in Erinnerung, wie mir nach einen CD-Treffen gegen Mitternacht im Hamburger Hbf gewisse Menschen mir lüsternd hinterher guckten, näherten und folgten, weil ich einen schicken Minirock anhatte. Wenigstens wusste ich, wo mein Zug fuhr und an Zugbegleiterin und Sicherheitskräften vorbei wollten sie dann doch nicht einsteigen. Passiert ist nichts weiter. Angegrapscht wurde ich nicht. Dennoch habe ich erst mal aus meinem Handgepäck eine dünne Hose heraus geholt und übergezogen.
Lass es mich so ausdrücken: Jede/r schließt die Haustür ab, wenn er/sie sein/ihr Haus oder Wohnung verlässt. Ist das völlig überflüssig? Denn zum einem ist Diebstahl gesetzlich verboten und wird beim Auftreten strafrechtlich verfolgt. Trotzdem schließen wir alle lieber unsere Wohnungstüren ab, das niemand unbefugt die Bude ausgeräumt hat, wenn wir heim kehren. Denn dass da gerade ein Polzist vorbei kommt, wenn da der/die Unbefugte in die fremde Wohnung geht, ist doch ziemlich unwahrscheinlich. Also beuge ich lieber etwas vor und schließe ab. Ähnlich eben auch bei Situationen von Zusammenrottungen oder lüsternde Leuten: Ich gehe lieber etwas auf Distanz. Das mag nicht 100%-ig Übergriffe verhindern, aber das Risiko sehr deutlich reduzieren.
Sorry, dass ich in kritischen Situationen nicht in deinem Sinne meinen Mann Äh meine Frau stehe. Ich bin halt nicht zur Heldin geboren, sondern einfach als Mensch unterwegs und fahre mit entsprechneder kleiner Vorsicht in Hamburg trotzdem zu allen Tages- und Nachtzeiten gerne mit U- und S-Bahn.
Mal angenommen, Bild hat nicht wieder in der typischen Weise vverkürzt: Warum nicht in der Nacht für den unerwartet auftretenden Anlass personell unterbesetzt und Verstärkung nicht herbei zu schaffen? Wahrscheinlich weil woanders auch Einsätze erforderlich waren. (Der NDR berichtet auch vom Hansaplatz in St. Georg) Wo sollen denn die Kräfte als erstes eingesetzt werden? Hamburg ist keine ganz kleine Stadt und warum soll nur in St. Pauli die Besetzung traumhaft gut sein? Denk mal an die ganzen Großsiedluingen am Stadtrand. Haben die nicht auch Anspruch auf Polizeipräsenz? Da muss auch die Davidswache Prioritäten setzen: Auf der Straße zur Verhinderung weiterer Übergriffe oder wenigstens Eingrenzung der Übergriffe sein oder beim Aufnehmen der Anzeigen den Schwerpunkt des Personals einsetzen (meine Erfahrung: eine Anzeige aufnehmen dauert meist ja auch so seine Zeit)Lina hat geschrieben: Der absolute Hammer war auch die Aussage eines Sprechers der Hamburger Polizei wie heute in der Bild zitiert: Man habe schon in der Sylvesternacht den Umfange des ganzen erkennen können, weil die ganzen Anzeigen erst am nächsten Tag eingegangen seien.
An anderer Stelle in der Zeitung berichtet eine Betroffene, dass sie keine Anzeige erstattet habe, weil sie bei der Polizei in der Davidwache abgewiesen sei - da sie schon mit vielen ähnlichen Anzeigen voll beschäftigt seien.
Wie passt das nun zusammen? Da gibt es wohl nur zwei bis drei logische Erklärungen. Entweder lügt der Pressesprecher, die Kapazität in der Davidwache ist extrem gering und niemand hat da weiter berichtet, dass sie nicht fähig - kapazitätsmäßig oder aus anderen Gründen - waren, die ganzen Anzeigen aufzunehmen.
Liebe Grüße
Inga
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Lina
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Bevor du jetzt die BILD oder andere Zeitungen nur des Prinzips halber kritisierst, dann denk vielleicht mal darüber nach wie die selber gerade jetzt mit Informationen umgehst. Der Punkt ist ja nicht, dass die Polizei aus der Kristallkugel hätte wissen müssen, dass sie in der Nacht mehr Pesonal gebraucht hätte, um Anzieigen von der Art massenhaf aufzunehmen. Es ist die Diskrepanz der Informationen: Dass einerseits mehrere Leute, wie es inzwischen in mehreren Medien berichtet wird, abgewiesen wurden, weil die Polizisten schon mit gleichwertigen Anzeigen beschäftigt seien und dann der Pressesprecher der behaupten, man hätte nicht vom Umfang des Problems gewusst, weil die Leute erst am folgenden Tag anzeigen erstattet hatten. Dass das nicht vernünftig harmoniert sieht doch eigehtlich de Doofsten. Da hat der Pressesprecher offensichtlich nicht mit einkalkuliert, dass zwei Redakteuere diese Informationen am selben Tag in die selbe Zeitung bringen würden.
Warum auch immer die personelle Besetzung nun war, ist es doch eine Unverschämtheit zu behaupten, man hätte nicht von deim Umfang des Problems wissen können. Man muss doch davon ausgehen, dass wenn man Bürger abweist, die Anzeigen erstatten wollen, weil man sie alle aufnehmen kann, dann gibt es offensichtlich auch eine außergewöhnliche Situation. (Oder wir haben ein noch wesentlicheres Problem ...)
Wenn es offensichtlich eine außergewöhnliche Situation gibt und der Pressesprecher behauptet, man könne nicht wissen, dass es eine außergewöhnlche Situation gab, dann lügt er einfach.
Und wie soll jemand Vertrauen haben, dass sie etwas verbessern wollen, wenn sie die Problematik verleugnen?
@
Sorry, dass ich in kritischen Situationen nicht in deinem Sinne meinen Mann Äh meine Frau stehe.
Was meinst du eigentlich damit?
Ich hatte erwähnt, dass was du wahrnimmst an entstehenden Gefahrensituationen, müssten professionelle Sicherheitskräfte auch erkennen können. Oder gehörst du selber im Alltag zu denen?
Warum auch immer die personelle Besetzung nun war, ist es doch eine Unverschämtheit zu behaupten, man hätte nicht von deim Umfang des Problems wissen können. Man muss doch davon ausgehen, dass wenn man Bürger abweist, die Anzeigen erstatten wollen, weil man sie alle aufnehmen kann, dann gibt es offensichtlich auch eine außergewöhnliche Situation. (Oder wir haben ein noch wesentlicheres Problem ...)
Wenn es offensichtlich eine außergewöhnliche Situation gibt und der Pressesprecher behauptet, man könne nicht wissen, dass es eine außergewöhnlche Situation gab, dann lügt er einfach.
Und wie soll jemand Vertrauen haben, dass sie etwas verbessern wollen, wenn sie die Problematik verleugnen?
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Sorry, dass ich in kritischen Situationen nicht in deinem Sinne meinen Mann Äh meine Frau stehe.
Was meinst du eigentlich damit?
Ich hatte erwähnt, dass was du wahrnimmst an entstehenden Gefahrensituationen, müssten professionelle Sicherheitskräfte auch erkennen können. Oder gehörst du selber im Alltag zu denen?
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Inga
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Hallo, Lina,Lina hat geschrieben:
@
Sorry, dass ich in kritischen Situationen nicht in deinem Sinne meinen Mann Äh meine Frau stehe.
Was meinst du eigentlich damit?
Ich hatte erwähnt, dass was du wahrnimmst an entstehenden Gefahrensituationen, müssten professionelle Sicherheitskräfte auch erkennen können. Oder gehörst du selber im Alltag zu denen?
Nein, ich bin nicht bei denen.
Hatte aber neben meinen persönlichen Erfahrungen gerade bei Gewaltpräventionen öfters Kontakt mit denen.
So viel weiß ich: Ob Bild oder andere, auch die Presse berichtet nicht alles immer so umfangreich und so korrekt, was, wie und in welchem Umfang es tatsächlich vorgefallen ist.
Da maß ich mir nicht mehr an, schnell den empörten allein gelassenen Bürger zu spielen.
Ansonsten lass ich deinen Beitrag zu später Stunde mal so stehen.
Liebe Grüße
Inga
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Marlen
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Es ist gerade jetzt sehr schwer mit Vernunft zu argumentieren und an die Vernunft zu appellieren.
Im Netz haben sie Schaum vor dem Mund. Egal ob in den Kommentarspalten der Zeitungen, in den Netzwerken, auf den einschlägigen Seiten.
Und auch hier drin tauchen Gedanken und Formulierungen auf, die ich hier nicht erwartet hätte.
Ich selbst bin fassungslos über Köln: natürlich auch darüber, daß hier Männer im Rausch jegliche Haltung verloren haben - das ist kein spezifisch Kölner Problem, auf dem Oktoberfest geht es ähnlich zu, aber das soll es überhaupt nicht relatvieren. Eher daß in Köln unser Staat versagt hat. Nicht der einzelne Polizist, sondern deren Führung und die politisch Verantwortlichen.
(Ja, es gab in dieser NAcht eine eindeutige Terrorwarnung für München aber ich kann mir vorstellen, daß in ganz Deutschland die Polizei in erhöhter Bereitschaft war. Viele Polizisten sind wegen ihrer zahlreichen Aufgaben an der Leistungsgrenze. Ich habe mehrfach in den letzten Wochen mit einem Polizeigewerkschafter gesprochen, der mir das bestätigte: sowohl für Landes- als auch Bundespolizei. Er erwähnte auch, daß die Überstunden in exorbitante Höhen geschnellt seien und daß die versprochenen 3000 neuen Stellen ad hoc nichts bringen, weil eine Polizei Ausbildung - die extra dafür verkürzt werden soll - mindestens zweieinhalb Jahre dauert.)
Und nun im Nachgang wird zwar aufgearbeitet, aber die politischen Schuldzuweisungen werden bald diese Aufarbeitung überlagern, fürchte ich. Spontane Forderungen zur Beruhigung der, zu Recht entsetzten, Bürger werden laut - die anstehenden drei Landtagswahlen im Blick. Doch überstürztes Handeln hilft nicht weiter.
Wichtig wäre eine klare Haltung der Politik - da müßte die Große Koalition das "Groß" in den Vordergrund stellen und auch die anderen Parteien einbinden.
Und wir?
Müssen standhaft für die Humanität, Liberalität und Vielfalt unserer Gesellschaft eintreten - in der wir so leben können, wie wir sein wollen! Nicht blauäugig, sondern mit aller gebotenen Vernunft. Auch wenn es im Moment noch so schwer scheint!
Die Stimmung im Land ist am Kippen!
(Ich habe jüngst einige Leute gesprochen, die sich für Flüchtlinge und gegen Nazis engagieren. Sie berichten mir von zunehmenden Problemen und Anfeindungen in der Öffentlichkeit - nicht mehr nur in Mails oder im Netz.)
Wir können - ja müssen unseren Beitrag leisten, das zu verhindern. Auch wenn dabei Freund- oder Bekanntschaften in die Brüche gehen. Auch wenn wir alleine dastehen könnten!
Redet mit denen die Angst haben, die Zweifel haben, die nicht mehr wissen wem oder was sie glauben sollen! Aber zieht Euch nicht zurück!
Wenn Bürgerinnen und Bürger Haltung zeigen, ermutigt das andere, zieht das Kreise: in Vereinen, in Gemeinden, Gruppierungen. Geht zu Euren Abgeordneten: sprecht sie an, geht in Bürgersprechstunden, in Stadtratssitzungen und zu Demonstrationen.
Das ist eine ganze Menge, was WIR machen können.
Liebe Grüße
Marlen
Im Netz haben sie Schaum vor dem Mund. Egal ob in den Kommentarspalten der Zeitungen, in den Netzwerken, auf den einschlägigen Seiten.
Und auch hier drin tauchen Gedanken und Formulierungen auf, die ich hier nicht erwartet hätte.
Ich selbst bin fassungslos über Köln: natürlich auch darüber, daß hier Männer im Rausch jegliche Haltung verloren haben - das ist kein spezifisch Kölner Problem, auf dem Oktoberfest geht es ähnlich zu, aber das soll es überhaupt nicht relatvieren. Eher daß in Köln unser Staat versagt hat. Nicht der einzelne Polizist, sondern deren Führung und die politisch Verantwortlichen.
(Ja, es gab in dieser NAcht eine eindeutige Terrorwarnung für München aber ich kann mir vorstellen, daß in ganz Deutschland die Polizei in erhöhter Bereitschaft war. Viele Polizisten sind wegen ihrer zahlreichen Aufgaben an der Leistungsgrenze. Ich habe mehrfach in den letzten Wochen mit einem Polizeigewerkschafter gesprochen, der mir das bestätigte: sowohl für Landes- als auch Bundespolizei. Er erwähnte auch, daß die Überstunden in exorbitante Höhen geschnellt seien und daß die versprochenen 3000 neuen Stellen ad hoc nichts bringen, weil eine Polizei Ausbildung - die extra dafür verkürzt werden soll - mindestens zweieinhalb Jahre dauert.)
Und nun im Nachgang wird zwar aufgearbeitet, aber die politischen Schuldzuweisungen werden bald diese Aufarbeitung überlagern, fürchte ich. Spontane Forderungen zur Beruhigung der, zu Recht entsetzten, Bürger werden laut - die anstehenden drei Landtagswahlen im Blick. Doch überstürztes Handeln hilft nicht weiter.
Wichtig wäre eine klare Haltung der Politik - da müßte die Große Koalition das "Groß" in den Vordergrund stellen und auch die anderen Parteien einbinden.
Und wir?
Müssen standhaft für die Humanität, Liberalität und Vielfalt unserer Gesellschaft eintreten - in der wir so leben können, wie wir sein wollen! Nicht blauäugig, sondern mit aller gebotenen Vernunft. Auch wenn es im Moment noch so schwer scheint!
Die Stimmung im Land ist am Kippen!
(Ich habe jüngst einige Leute gesprochen, die sich für Flüchtlinge und gegen Nazis engagieren. Sie berichten mir von zunehmenden Problemen und Anfeindungen in der Öffentlichkeit - nicht mehr nur in Mails oder im Netz.)
Wir können - ja müssen unseren Beitrag leisten, das zu verhindern. Auch wenn dabei Freund- oder Bekanntschaften in die Brüche gehen. Auch wenn wir alleine dastehen könnten!
Redet mit denen die Angst haben, die Zweifel haben, die nicht mehr wissen wem oder was sie glauben sollen! Aber zieht Euch nicht zurück!
Wenn Bürgerinnen und Bürger Haltung zeigen, ermutigt das andere, zieht das Kreise: in Vereinen, in Gemeinden, Gruppierungen. Geht zu Euren Abgeordneten: sprecht sie an, geht in Bürgersprechstunden, in Stadtratssitzungen und zu Demonstrationen.
Das ist eine ganze Menge, was WIR machen können.
Liebe Grüße
Marlen
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dooris
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
dazu schreibt Marianna/auraleserin:
Diese Nachricht hat mich geschockt! Mehrere 1000 Männer zwischen 15 und 35 haben in der Sylvesternacht Frauen sexuell belästigt und Wertsachen gestohlen! Verhaftet wurden nur 8! Die Polizei bemerkte angeblich nichts oder wurde nicht informiert obwohl vor Ort anwesend! Und ich bin mir bewußt keine Berichterstattung entspricht der Wahrheit....und kommt ihr nur annähernd nahe. -
Wie kommt es zu solch einer Aktion? Haben sich die Männer per Facebook verabredet? War es ein Flashmob?
Da die 1000 Männer, so vermutet, fast alle nordafrikanerischer Herkunft waren, ist diese Nachricht eine Willkommene, um die Ausländerfeindlichkeit zu stärken. Eine Willkommene Nachricht um die Überwachung in Deutschland zu verstärken und die Präsenz der Polizei.
Was denken sich diese Männer? Das Frauen in Deutschland leichte Beute sind? Oder sich nach Sex mit Männern sehnen und leicht ins Bett zu bekommen sind? Solche Märchen werden tatsächlich im Ausland über Deutsche Frauen verbreitet. Ich könnte kotzen!
Wir haben es hier mit einer solchen Diskrepanz zwischen Kulturen zu tun. Und einer Erziehung von Männern, für die Frauen nichts wert sind. Frauen haben in Islamischen Ländern noch heute viel zu wenig Rechte, Männer bevölkern die Strassen und bestimmen. Und Frauen wissen warum sie sich verhüllen, damit genau so etwas nicht passiert!
Es treffen Welten aufeinander und das sorgt für Konflikte ohne Ende.
Jedes Land erwartet von seinen Besuchern und neuen Bürgern des Landes, das sie sich an die Landesgegebenen Gesetzte und Eigenheiten anpassen. Scheint hier nicht gelungen zu sein.
mehr: https://fraumitbart.wordpress.com/
Gruß
Anne-Mette
Guten Morgen ,
du schreibst das es Fütter für die rechte Scene bietet. Kann es sein, das es auch Futter für die Menschen ist, die sich einfach Sorgen um ihre Kinder, Frauen und sich selbst machen. Ich bin keine Rechte, aber es zeigt, das diese Menschen hier nicht reinpassen, und schon garnicht zu uns.
Machst du dir überhaupt keine Sorgen als Tranny einer solchen Gruppe zu begegnen? Ich schon. Ich habe sogar Angst, und die hatte ich vor einem Jahr noch nicht.
Und nochmals ich bin keine Rechte, sondern im Stadtverband einer großen Partei.
Liebe Grüße
Doris
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ReaGirl
Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Heute in der Zeitung gelesen, Polizeichef Wien(?) glaub ich meinte grob...na dürften Frauen halt nicht ohne Begleitung raus. (Nachdem neben Köln , Hamburg, usw. auch Wien und Salzburg nun Übergriffe gemeldet haben)
Na das glaub ich das sich:
1. ein Mob von EINEM Mann aufhalten liese
2. hakts? Ich will doch net immer nen "Bodyguard" dabei haben woher soll ich den ständig hernehmen?
3. Jetzt sind wieder die Frauen schuld? Waren wir nicht so weit in Europa das Frauen nicht die bösen sind?
So kann man auch auf die Sorgen der Menschen reagieren. *kopfschüttel*
Na das glaub ich das sich:
1. ein Mob von EINEM Mann aufhalten liese
2. hakts? Ich will doch net immer nen "Bodyguard" dabei haben woher soll ich den ständig hernehmen?
3. Jetzt sind wieder die Frauen schuld? Waren wir nicht so weit in Europa das Frauen nicht die bösen sind?
So kann man auch auf die Sorgen der Menschen reagieren. *kopfschüttel*
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Doreen
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Guten Morgen,
ein befreundeter Polizist erzählte mir dass es in den Großstädten gerade in der Silvesternacht viele Kollegen gab die Streife verstärkt im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften fahren mussten um eventuelle Anschläge zu vereiteln, Personal wird zum Schutz dieser Einrichtungen benötigt.
Wenn es doch zu wenig Beamte gibt, warum geht man nicht dazu über, eine freiwillige Polizeireserve zu gründen ähnlich wie es auch bei den Feuerwehren
gehandhabt wird. Einige wenige Bundesländer haben diese Freiwilligen wie ich mal in einem TV Bericht gesehen habe. Die Mitarbeiter der Freiwilligen Pollizei
fahren,- oder gehen mit einem ausgebildeten Polizebeamten Streife. Da diese Tätigkeit ehrenamtlich ausgeübt wird, kostet es dem Staat kaum etwas, lediglich
für die Ausbildung und der späteren Ausrüstunng muss Geld ausgegeben werde.
So könnte man problemlos Personal bei der Polizei aufstocken.
Keine Sorge, die Hilfspolizisten sind
natürlich nicht bewaffnet und haben nicht alle Rechte wie die eines Beamten der Polizei wie aus dem Fernsehbericht zu sehen war.
Kann jemand dies bestätigen und kommt au Hessen wo es diese Freiwilligen geben soll?
LG Doreen
ein befreundeter Polizist erzählte mir dass es in den Großstädten gerade in der Silvesternacht viele Kollegen gab die Streife verstärkt im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften fahren mussten um eventuelle Anschläge zu vereiteln, Personal wird zum Schutz dieser Einrichtungen benötigt.
Wenn es doch zu wenig Beamte gibt, warum geht man nicht dazu über, eine freiwillige Polizeireserve zu gründen ähnlich wie es auch bei den Feuerwehren
gehandhabt wird. Einige wenige Bundesländer haben diese Freiwilligen wie ich mal in einem TV Bericht gesehen habe. Die Mitarbeiter der Freiwilligen Pollizei
fahren,- oder gehen mit einem ausgebildeten Polizebeamten Streife. Da diese Tätigkeit ehrenamtlich ausgeübt wird, kostet es dem Staat kaum etwas, lediglich
für die Ausbildung und der späteren Ausrüstunng muss Geld ausgegeben werde.
So könnte man problemlos Personal bei der Polizei aufstocken.
Keine Sorge, die Hilfspolizisten sind
natürlich nicht bewaffnet und haben nicht alle Rechte wie die eines Beamten der Polizei wie aus dem Fernsehbericht zu sehen war.
Kann jemand dies bestätigen und kommt au Hessen wo es diese Freiwilligen geben soll?
LG Doreen
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Anne-Mette
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Guten Morgen,
Da gilt es, mit Bedacht vorzugehen - UND: es bedeutet Arbeit, zukünftig ähnliche Ereignisse zu vermeiden. Es ist nicht zum "Nulltarif" zu erhalten.
Verabschieden müssen wir uns bestimmt von einer "bunten Multi-Kulti-Gemeinschaft", die sich von allein zusammenfindet. Das wäre vielleicht möglich, wenn die Bereitschaft auf beiden Seiten größer wäre.
Allerdings: die Konflikte werden immer wieder befeuert von Menschen, die ein großes Interesse daran haben, dass es Unruhe gibt und dass Rufe nach einem "starken Mann" oder einer "starken Frau" plausibel gemacht werden können.
Einige der Vorkommnisse waren sicherlich vorhersehbar. "Freie Massenveranstaltungen" dieser Art "laufen zu lassen" ist ein großes Risiko. "Sparen, sparen, sparen" rächt sich; denn es standen nach übereinstimmenden Berichten zu wenige Polizisten zur Verfügung, die sinnvoll einzusetzen wären. Personalmangel bei der Polizei wird schon lange und immer wieder beklagt.
Es geht sicherlich in der nächsten Zeit darum, sich VERSTÄNDLICH zu machen; deshalb sind Menschen gefragt, die die Fremdsprache beherrschen, die im Moment gefragt sind.
Auch müssen WIR unse Rechte und unser Verständnis vom Zusmmenleben VERSTÄNDLICH MACHEN und unsere Regeln zu kommunizieren.
Weiterhin muss darüber eine breite Debatte geführt werden, wie mit den Herausforderungen umgegangen werden kann und muss.
Soviel erst einmal und jetzt dazu; eigentlich könnte und müsste viel mehr geschrieben werden...
Gruß
Anne-Mette
ich mache mir sogar große Sorgen, dass ein gefährliches Konflikt- und Gewaltpotenzial entsteht.Machst du dir überhaupt keine Sorgen
Da gilt es, mit Bedacht vorzugehen - UND: es bedeutet Arbeit, zukünftig ähnliche Ereignisse zu vermeiden. Es ist nicht zum "Nulltarif" zu erhalten.
Verabschieden müssen wir uns bestimmt von einer "bunten Multi-Kulti-Gemeinschaft", die sich von allein zusammenfindet. Das wäre vielleicht möglich, wenn die Bereitschaft auf beiden Seiten größer wäre.
Allerdings: die Konflikte werden immer wieder befeuert von Menschen, die ein großes Interesse daran haben, dass es Unruhe gibt und dass Rufe nach einem "starken Mann" oder einer "starken Frau" plausibel gemacht werden können.
Einige der Vorkommnisse waren sicherlich vorhersehbar. "Freie Massenveranstaltungen" dieser Art "laufen zu lassen" ist ein großes Risiko. "Sparen, sparen, sparen" rächt sich; denn es standen nach übereinstimmenden Berichten zu wenige Polizisten zur Verfügung, die sinnvoll einzusetzen wären. Personalmangel bei der Polizei wird schon lange und immer wieder beklagt.
Es geht sicherlich in der nächsten Zeit darum, sich VERSTÄNDLICH zu machen; deshalb sind Menschen gefragt, die die Fremdsprache beherrschen, die im Moment gefragt sind.
Auch müssen WIR unse Rechte und unser Verständnis vom Zusmmenleben VERSTÄNDLICH MACHEN und unsere Regeln zu kommunizieren.
Weiterhin muss darüber eine breite Debatte geführt werden, wie mit den Herausforderungen umgegangen werden kann und muss.
Soviel erst einmal und jetzt dazu; eigentlich könnte und müsste viel mehr geschrieben werden...
Gruß
Anne-Mette
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Inga
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Hallo Doris,dooris hat geschrieben: Guten Morgen ,
du schreibst das es Fütter für die rechte Scene bietet. Kann es sein, das es auch Futter für die Menschen ist, die sich einfach Sorgen um ihre Kinder, Frauen und sich selbst machen. Ich bin keine Rechte, aber es zeigt, das diese Menschen hier nicht reinpassen, und schon garnicht zu uns.
Machst du dir überhaupt keine Sorgen als Tranny einer solchen Gruppe zu begegnen? Ich schon. Ich habe sogar Angst, und die hatte ich vor einem Jahr noch nicht.
Und nochmals ich bin keine Rechte, sondern im Stadtverband einer großen Partei.
Liebe Grüße
Doris
Sorgen mache ich mir immer, wenn ich alkoholisierten, enthemmten Männergrüppchen entgegen komme, egal welcher Nation und welcher Herkunft sie sind und egal, wie lange sie schon im Land sind.
Ich denke da nicht nur an Sylvester am Kölner Hbf, auch an Fasching, Vatertagstouren, Oktoberfeste, Feuerwehrfeste, Stadtfeste, Hafengeburtstage etc. besonders zur vorgerückter Stunden. Wenn ich da alle nehme, die mir unangenehm sind und sich auch ungehörig gegegnüber Grauen und Trannies benehmen, weil sie vom Benehmen nicht zu uns gehören könnten, ich glaube unser Land wäre leer - ohne die vor Jahrzehnten hier geborenen Männer.
Ich denke, wirt sollten schon aufpassen, nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten, d.h. hier nicht zu sehr verallgemeinern.
Liebe Grüße
Inga